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Nadine1986

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2021

Thriller mit Luft nach oben

Auf Zornes Flügeln
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Die Idee das hier eine ehemalige FBI Agentin nun als Kopfgeldjägerin arbeitet hat mir gefallen. Doch es gab auch Dinge, die mir nicht so zugesagt haben.

Wir lernen unsere Protagonistin Kate direkt kennen ...

Die Idee das hier eine ehemalige FBI Agentin nun als Kopfgeldjägerin arbeitet hat mir gefallen. Doch es gab auch Dinge, die mir nicht so zugesagt haben.

Wir lernen unsere Protagonistin Kate direkt kennen und erfahren etwas aus ihrem Leben. Zuerst nicht viel, später aber einiges mehr, da der Fall mit ihrer Vergangenheit zusammenhängt. Der Prolog ist echt toll und man möchte direkt weiter lesen. Danach geht es ruhiger weiter und wir lesen etwas über das momentane Opfer was mir auch sehr gefallen hat, da so viel Spannung aufgebaut wurde. Dann plätschert es so vor sich hin und ab und an dachte ich ich lese einen Roman, da die Spannung komplett weg war. Erst im letzten Drittel nahm es wieder an Fahrt auf was ich echt schade fand. Dieser starke Spannunsgabfall hat es etwas in die Länge gezogen, obwohl der Fall und die Beschreibung der Opfer echt gut waren.

An einigen Stellen war es ein gelungener Thriller, der echt Spaß gemacht hat, doch an manchen Stellen wurde es eher ein Roman, der leicht zäh wurde.

  • Cover
  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.04.2021

Ein mäßiger Auftakt

Scholomance – Tödliche Lektion
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Ich denke ich werde eine der Wenigen sein, die dieser Reihenauftakt nicht so gut gefallen hat. Warum? Das erzähle ich euch jetzt.

Unsere Protagonistin ist nur ein Jahr von ihrem Abschlussjahr an der Scholomance ...

Ich denke ich werde eine der Wenigen sein, die dieser Reihenauftakt nicht so gut gefallen hat. Warum? Das erzähle ich euch jetzt.

Unsere Protagonistin ist nur ein Jahr von ihrem Abschlussjahr an der Scholomance entfernt und hat immer alle Hände voll zu tun. Sie hat nicht so viele Verbündete wie andere - nämlich niemanden - und muss sich alleine durch die Schule kämpfen. Ab und an ist mal ein Schüler gnädig und begleitet sie zu den Duschen, damit sie diese sicher und auch lebend wieder verlässt, doch dies kommt nicht allzu oft vor. Würde es Orion Lake nicht geben, der es zu seiner Lebensaufgabe gemacht hat andere dauernd zu retten, wäre El vielleicht schon längst tot. Er hat sie und andere Schüler schon mehrmals davor bewahrt von einem Seelenfresser oder einem anderen Wesen gefressen zu werden. Doch gebeten hat ihn niemand darum. Steckt mehr dahinter?

Das Buch ist aus der ICH Perspektive geschrieben was mir auch gefällt. Was mir nicht gefallen hat war dieser ewig anhaltende Monolog von El. Alles würde bis ins kleinste Detail ausgeführt und jedes noch so kleine Wesen wurde ausgiebig bekämpft. Auch nervte es mich das von der ersten Seite, bis zur ca. 200. Seite immer und immer wieder erwähnt wurde das El ja keine Freunde hat und sie ganz alleine ist. Spätestens da wusste man es ganz genau. Außerdem fand ich den Hitler Vergleich eher unpassend in diesem Buch. Der Unterricht an sich war cool und hat alles noch mal interessanter gemacht. Vor allem wenn man mal eine andere Sprache anfängt - zack hast du diese als Schulfach. Also sollte man aufpassen für welche Bücher man sich interessiert  =)

In der letzten Hälfte wurde das Tempo noch einmal angezogen und es wurde richtig spannend. Das hätte ich mir für das ganze Buch gewünscht.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Was geschah damals wirklich?

DUNKELKAMMER
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Bronski ist einer der besten Pressefotografen. Immer wenn er an einem Tatort ist und Fotos für die Zeitung macht für die er arbeitet, taucht er ab in eine andere Welt. Teils macht er Bilder, mit einer ...

Bronski ist einer der besten Pressefotografen. Immer wenn er an einem Tatort ist und Fotos für die Zeitung macht für die er arbeitet, taucht er ab in eine andere Welt. Teils macht er Bilder, mit einer sehr alten Kamera, die er dann bei sich zu Hause in seiner Dunkelkammer entwicklen muss. Doch diese Bilder gefallen nicht jedem, weshalb er dies geheim hält. Eines Tages bekommt er von seinem alten Freund Kurt einen Anruf. Dieser hätte die Geschichte des Jahrhunderts entdeckt. Er selbst könne diese nicht veröffentlichen, da er ausgebrannt ist. Deshalb bittet er Bronski zu ihm zu kommen und die Story seines Lebens zu bekommen. Dies tut Bronski auch. Noch ahnt er nicht was er damit alles in Bewegung setzt.

Bronski ist ein sehr ruhiger, in sich gekehrter Zeitgenosse. Er hat keinen näheren Kontakt zu anderen Menschen (trifft sich außerhalb der Redaktion mit niemandem), außer zu seiner Schwester und deren Familie. Seine Schwester ist wirklich liebenswert und arbeitet als Privatdetektivin. Sehr zum Leidwesen ihres Mannes, der diesen Job so gar nicht mag. In diesem Fall hier ermittelt sie zusammen mit ihrem Bruder, was ich äußerst gut gemacht fand. Denn von der Art her könnten beide nicht unterschiedlicher sein.

Ich konnte mir recht früh denken wohin das Ganze hinführen wird was aber überhaupt nicht schlimm war, da man umso mehr wissen wollte was damals wirklich geschah. Die Dialoge sind wie immer mit Gedankenstrichen versehen was mir persönlich richtig gut gefällt. Einzig die Tatsache, dass die Dunkelkammer etwas zu kurz kam und es an manchen Stellen ein ganz klein wenig zu lang gezogen wurde, hat mir das Buch sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Ein guter Start

Sodom
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Berlin in der Zukunft finde ich hier nicht so wunderschön 😀 Man kann seinen Körper optimieren und somit in der Nacht sehen oder sehr stark werden. Einige machen diese Arbeit gut und einige nicht. Eine, ...

Berlin in der Zukunft finde ich hier nicht so wunderschön 😀 Man kann seinen Körper optimieren und somit in der Nacht sehen oder sehr stark werden. Einige machen diese Arbeit gut und einige nicht. Eine, die ihren Job versteht, ist Raven. Neben Raven werden wir auf den Polizisten Birol und auf Laura stoßen, die unter anderem Namen versucht herauszufinden was mit ihrer Freundin geschah. Diese drei sind unsere Hauptakteure. Doch neben ihnen werden wir noch auf einige andere Personen treffen. Am Ende fügt sich dann alles schrittweise zusammen.

So weit so gut. Bis man aber bei diesem Gesamtbild angelangt ist, ist es immer wieder etwas verwirrend und zu viel. Man kann sich zwar alle Personen merken, doch war es für mich für den Beginn einer Reihe von allem ein wenig zu viel. Man musste erst einmal in das neue Berlin rein finden und dann in den Club, in dem sich ziemlich seltsame Gestalten aufhalten. Dies wurde zwar nach und nach besser, doch es war etwas überladen. Zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und man wird mit einem fiesen Cliffhanger zurück gelassen.

Ein dystopischer Thriller, der mich unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 28.03.2021

Magie oder Schicksal?

Inspired
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Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.  =)

Stellt euch vor unter uns leben Musen, Höllenhunde, Teufel, Trolle und Elfen. Wäre das nicht cool? Doch leider werden nicht ...

Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und ich wurde nicht enttäuscht.  =)

Stellt euch vor unter uns leben Musen, Höllenhunde, Teufel, Trolle und Elfen. Wäre das nicht cool? Doch leider werden nicht alle gleich behandelt. Es gibt Getto Viertel, in dem auch unser Protagonist Jay lebt und versucht über die Runden zu kommen. Eines Tages kommt er auf die glorreiche Idee eine Muse zu entführen und somit an Geld zu kommen, damit er und seine Mutter endlich ein besseres Leben haben. Denn auf seinen Vater kann er sich nicht gerade verlassen. Doch die entführte Muse ist keine Unbekannte und während der Entführung wird Jay ungewollt Nilianas Bündnispartner. Niliana ist entsetzt und wünscht sich nichts sehnlicher als Jay wieder los zu werden. Doch geht das so einfach?

Der Schreibstil ist sehr locker und total angenehm, sodass man nur so durchs Buch geflogen ist. Es ist witzig, traurig und actionreich. Die Protagonisten schließt man alle sofort ins Herz und leidet mit diesen auch direkt mit. Auch die Gefühle und Gedanken der Protagonisten werden hier sehr gut beschrieben. Die Sprüche sind in manchen Situationen einfach nur genial und ich hätte noch ewig weiter lesen können.

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