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Veröffentlicht am 22.08.2020

Ein letztes Abenteuer

Code Genesis - Sie werden dich verraten
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Nach zwei spannenden Teilen und einem kurzen Prequel geht es nun endlich mit dem dritten und somit letzten Teil weiter.


Durch den zweiten Teil wissen wir nun, dass Terrys Mutter noch lebt und Biosyde ...

Nach zwei spannenden Teilen und einem kurzen Prequel geht es nun endlich mit dem dritten und somit letzten Teil weiter.


Durch den zweiten Teil wissen wir nun, dass Terrys Mutter noch lebt und Biosyde ihnen immer noch auf den Fersen ist. Immer wieder kommt es für Terry, Simon, Ethan, Johann und auch Pierre zu brensligen Situationen, aus denen sie sich nur ganz knapp befreien können. Doch irgendwann können sie dies nicht mehr und Terry und Ethan werden von Biosyde gefangen genommen und verhört. Sie möchten endlich die Formel von Terrys Mutter erfahren, um so die Pharmazeutische Welt zu beherrschen und vielleicht sogar noch mehr....Aber Terry und der Rest der Gruppe sind schon so weit gekommen und versuchen ihr bestemöglichstes zu geben, damit Biosyde nicht an die Formel kommt. Dies ist alles andere als einfach.

Der dritte und somit letzte Teil hat mir sehr gut gefallen. Wir lernen Terrys Mutter besser kennen und erfahren noch so viel mehr über alle Protagonisten, dass ich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Die Entwicklung jeder einzelnen Figur war sehr schön mitzuverfolgen. Vor allem Terry musste einmal mehr am eigenen Leib erfahren, dass Freunde und Feinde nicht immer die sind für die sie sich ausgeben. Diese Erfahrung ist nicht immer schön und hinterlässt kleine Spuren, die sie aber haben reifen lassen. Auch Ethan kommt aus seiner Komfortzone raus und vagt sich mehr in die Abenteuer hinein. Ich fand es sehr amüsant wie er mit dem Frettchen Charlie spricht und dessen Stimme auch gleich übernimmt. Wie man weiß können Frettchen nicht sprechen  :)  

Wieder einmal hat Andreas Gruber uns auf eine spannende, actionreiche und informative Reise geschickt, die ich ungern verlasse. Für mich ist diese Reihe ein tolles Abenteuer gewesen, auf das ich mich sehr gerne begeben habe und auch noch mehr von lesen wollen würde.

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Davor und Danach

After the Fire - Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2021
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich gerne über solche Themen wie Sekten usw lese. Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Moonbeam ist siebzehn Jahre alt und hat den Großteil ihres Lebens auf der Farm ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich gerne über solche Themen wie Sekten usw lese. Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Moonbeam ist siebzehn Jahre alt und hat den Großteil ihres Lebens auf der Farm der Gotteslegionäre verbracht. Also bei einer Sekte. Aber das wollte dort keiner glauben oder wenn man daran gedacht hat, wurde man der Ketzerei bezichtigt. Doch eines Tages bricht ein Brand aus und Moonbeam und all die andere Mitglieder müssen die Farm schnellstens verlassen wenn sie nicht sterben wollen. Nicht jeder überlebt dies….

Das Buch ist in „Davor“ und „Danach“ unterteilt. Davor beschreibt alles wie das Leben auf der Farm war und was ihnen dort beigebracht wurde, bis zu dem Brand. Danach erzählt all das was nach dem Brand geschehen ist. Moonbeam ist in einer Klinik und wird von einem Psychologen befragt wie es ihr nun geht und natürlich auch wie es ihr auf der Farm erging. Das möchte vor allem der FBI-Agent wissen. Nach und nach traut Moonbeam sich immer mehr von Father John und den anderen zu erzählen, obwohl dies unter Ketzerei fallen würde….

Es ist wirklich erschreckend was Moonbeam und all die anderen auf dieser Farm erlebt haben. Auch ist es grausam einen Menschen so stark manipulieren zu können, dass er das was er dort tut auch noch für richtig hält, wobei uns sofort auffällt, dass dies nicht richtig sein kann. Auch Moonbeam hält vieles für normal wo wir nur den Kopf schütteln würden – ein Mann mehrere Frauen usw.

All dies zu erfahren war wirklich toll und sehr interessant. Doch in ihren Erzählungen waren mir oft zu viele Längen drin, die mich manchmal davon abgehalten haben weiter zu lesen, obwohl es ansonsten ein wirklich tolles Buch ist. Ergreifend, erschütternd und spannend zugleich, dass ich trotz mancher Längen wieder lesen würde =)

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Veröffentlicht am 15.08.2020

Unschuldig in den Tod

White Sleep - Unschuldig in den Tod
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Nachdem ich nach einigen Seiten festgestellt habe, dass mir die Protagonisten irgendwie bekannt vor kommen, habe ich mal nachgeschaut warum. Auf meinem Blog fand ich die Antwort. Den ersten Teil der Reihe ...

Nachdem ich nach einigen Seiten festgestellt habe, dass mir die Protagonisten irgendwie bekannt vor kommen, habe ich mal nachgeschaut warum. Auf meinem Blog fand ich die Antwort. Den ersten Teil der Reihe habe ich auch gelesen. Dies war 2019. Nach und nach konnte ich mich dann wieder an alles erinnern 🙂

Im zweiten Teil verarbeitet Holly das Geschehene aus dem ersten Teil. Natürlich muss sie sich auf den neuen Fall konzentrieren, aber was ihr passiert ist wird sie noch länger verfolgen. Da sie sich aber nicht daran festbeißen will, steckt sie all ihre Energie in die Suche nach den vermissten Jungs. Dabei steht sie, wie schon im ersten Teil, DI Bishop zur Seite und hilft dem Team wo sie nur kann. Aber der Täter ist nicht dumm, sondern wirklich schlau und so dauert es eine ganze Zeit, bis sie überhaupt eine Spur haben werden. Doch ist es auch die richtige? Und wie viele Kinder werden noch sterben, bis sie den Mörder gefasst haben?

Der Schreibstil von Mark Griffin ist einfach toll. Man ist sofort im Geschehen drin und kann sich alles bildlich vorstellen. Doch beim zweiten Fall kam es ab und an zu Längen. Auch war der erste Fall deutlich spannender aufgebaut als dieser. Dieser war nicht langweilig, aber mehr Krimi als Thriller. Hier hat einfach ab und an der Kick gefehlt. Es war gut aufgebaut und sehr durchdacht, doch fehlte mir persönlich manchmal das Tempo. Ansonsten ist es ein guter Krimi mit Thrillereffekten würde ich sagen.

Wer wissen möchte wie es mit Bishop und Holly so weiter geht, sollte sich diesen Fall, tzotz ein paar Längen, nicht entgehen lassen =)

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Veröffentlicht am 23.07.2020

Frequenz......

Die Frequenz des Todes
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Auf die Fortsetzung zu Auris haben wir doch alle gewartet oder? Dann ist es endlich da, wir können den Klappentext lesen und uns schon mal ein eigenes Bild davon machen was wohl geschehen wird. Der Inhalt ...

Auf die Fortsetzung zu Auris haben wir doch alle gewartet oder? Dann ist es endlich da, wir können den Klappentext lesen und uns schon mal ein eigenes Bild davon machen was wohl geschehen wird. Der Inhalt hört sich für mich echt gut an. Aber....


Als ich das Buch angefangen habe war noch alles relativ in Ordnung. Ich dachte es wird sich nach und nach aufbauen und immer mehr Spannung macht sich breit. Doch je weiter ich las, desto langweiliger wurde es für mich, weshalb ich es auf Seite 227 abgebrochen habe. Ja, ich lese es nicht weiter. Zuerst wollte ich es quer lesen, damit ich weiß wie es endet. Aber ich kann mich einfach nicht dazu durchringen es zu beenden.


Was mir im ersten Teil noch sehr gut gefallen hat, fehlte mir hier total. Jedenfalls bis zu den 227 Seiten, die ich gelesen habe. Hegel tritt total in den Hintergrund. In Julas Schatten. Anders kann ich es nicht asdrücken. Jula, die einen Crime Podcast führt ist DIE Hauptfigur. Klar Hegel kann gerade nicht so wie er möchte, dennoch hat mir das mit dem Hören etc echt gefehlt. Was ich gut fand waren die Erklärungen, die hier mehr auftauchten als im ersten Teil. Doch dieses ganze drumherum um Jula war mir einfach zu viel. Und dann diese total hohle Junkie Tussi ging mir einfach nur auf den Keks....


Dann ist da noch das Thema mit der Spannung...meiner Meinung nach musste man die echt suchen....es plätscherte alles nur so dahin und hat mir gar nicht gefallen. Ich werde den dritten Teil nicht lesen.

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Veröffentlicht am 23.07.2020

Man sollte nicht überall einsteigen

Der Fahrer
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Nun haben wir den dritten Fall von Kerner und Oswald vor uns liegen. Auf diesen habe ich mich schon sehr gefreut, da mir der Schreibstil von Andreas Winkelmann sehr gefällt und man nicht direkt weiß wer ...

Nun haben wir den dritten Fall von Kerner und Oswald vor uns liegen. Auf diesen habe ich mich schon sehr gefreut, da mir der Schreibstil von Andreas Winkelmann sehr gefällt und man nicht direkt weiß wer der Täter ist, sondern man lange im Dunkeln tappt.

Im dritten Fall haben Jens und Becca nur 24 Stunden Zeit das Opfer zu retten. Die Hinweise sind dürftig und der Täter ist schlau. Schlau genug, um sie die ganze Zeit hinters Licht zu führen. Die entführten Frauen müssen wirklich leiden. Zuerst werden sie „angelockt“, dann entführt, brutal zusammengeschlagen, vergewaltigt und ermordet. Zu guter Letzt werden sie dann zur Schau gestellt, damit der Mörder die Aufmerksamkeit bekommt, die er dafür benötigt. Und die bekommt er auch. Seine Opfer werden mit fluoreszierender Farbe bemalt, damit man sie auch nicht übersieht.

Jens und sein Team stehen vor einem großen Rätsel, da alles daraf hindeutet, dass der Fall persönlicher Natur ist und sich jemand an Jens rächen möchte. Doch wer könnte das sein? In seiner Laufbahn als Kommissar hat Jens so einige Leute eingebuchtet und ihnen somit das Leben versaut. Also wer steckt hinter dieser furchtbaren Tat?

Für mich war es von Anfang an sehr spannend und konnte mich direkt in seinen Bann ziehen. Also es war echt spannend, das steht außer Frage, nur habe ich mir ab und an noch ein bisschen mehr Nervenkitzel gewünscht. Ein ganz bisschen fehlte mir das. Ansonsten gibt es von mir eine klare Leseempfehlung.

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