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Veröffentlicht am 29.04.2018

Leichte Lektüre

Das Zedernhaus
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Buch: Das Zedernhaus
Autor/in: Pauline Peters

Inhalt:
Der historisch angehauchte Roman spielt in England und in Indien im Jahre 1908. Die Protagonistin Victoria und ihr Verlobter Jeremy stecken in den ...

Buch: Das Zedernhaus
Autor/in: Pauline Peters

Inhalt:
Der historisch angehauchte Roman spielt in England und in Indien im Jahre 1908. Die Protagonistin Victoria und ihr Verlobter Jeremy stecken in den Hochtzeitsvorbereitungen, als Jeremy gebeten wird nach Indien zu reisen und dort Nachforschungen bezüglich des Anschlags auf den Vizekönig Indiens anzustellen. Als dann in England bei einem verstorbenen indischen Matrosen ein Bild von Victorias Vater gefunden wird und Jeremy auch noch vermisst wird, reisen Victoria und ihr Butler Hopkins mit einer weiteren Begleitung nach Indien.

Cover:
Ich finde das Cover wirklich sehr schön, aber Meinung nach sehen viele Cover historischer Romane so aus und daher fand ich es nicht herausragend. Allerdings finde ich es trotzdem sehr gut getroffen und es passt auch irgendwie zum Thema Indien. (Die kleinen Elefanten an jedem Kapitelanfang finde ich super und das ganze gibt noch einmal dieses indischen-Flair.)

Sonstiges:
Das Buch ist der dritte Band ihrer Reihe. Der erste Band ‚Das Geheimnis des Rosenzimmers’ und Band zwei ‚die Rubinrote Kammer‘. Man muss diese Bände allerdings nicht vorher gelesen haben, natürlich wäre es aber um einiges besser.

Meine Meinung:
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten.

Die Geschichte ist Anfangs sehr spannend und ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. Die Mischung von Freundschaft, Liebe und Familie hat mir sehr gut gefallen und es wurde auch sehr realistisch dargestellt. Pauline Peters hat alles so genau beschrieben, sodass man es sich bildlich vorstellen konnte.
In jedem Kapitel hat man etwas neues von den Charakteren erfahren, wodurch man sie am Anfang nicht ganz durchschauen konnte. Das hat mich jedes mal wieder neugierig gemacht. Viktoria ist sehr selbstbewusst und als Fotografin tätig. Allerdings finde ich sie etwas naiv und kindisch und sie traut sich mehr zu als sie sollt. Seit ihr Vater gestorben ist lebt sie bei Hopkins. Dieser ist die Ruhe selbst und sehr klug, was seine Ideen angeht. Zudem ist er sehr liebenswürdig und kümmert sich um Victoria, als wäre sie seine eigene Tochter.

Man merkt, das sich die Autorin Mühe gegeben hat und wirklich alles genau recherchiert hat. Man erfährt sehr viel über Indien und England, wie zum Beispiel das die Briten Indien unterdrückt hatten, was ich selber noch nicht wusste und mich erschreckt hat. Auch indische Wörter hat Frau Peters gut beschrieben.

Das Buch hat für mich stark angefangen, wurde aber ab der Mitte immer schwächer. Da es wirklich leicht zu lesen ist, ist es keine wirkliche Herausforderung.
Meiner Meinung nach eine schnelle Lektüre für zwischen durch die nicht unbedingt im Gedächtnis bleibt.