Profilbild von NalasBuchBlog

NalasBuchBlog

Lesejury Star
offline

NalasBuchBlog ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit NalasBuchBlog über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2025

Gelungener Auftakt zur Reihe

Wen der Rabe ruft
0

Lange Zeit lag dieses Buch auf meinem SuB, bis ich es endlich aufgrund einer Leserunde davon befreit habe und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst lernen wir alle Charaktere und deren Umstände kennen, ...

Lange Zeit lag dieses Buch auf meinem SuB, bis ich es endlich aufgrund einer Leserunde davon befreit habe und ich wurde nicht enttäuscht.

Zunächst lernen wir alle Charaktere und deren Umstände kennen, was mich zu Beginn verwirrt hatte, weil ich die Zusammenhänge nicht so recht verstanden habe. Das klärt sich jedoch rasch auf, als Blue und die Raven Boys kurz darauf bei ihr daheim zusammentreffen und dadurch die erste richtige Verbindung geschaffen wird.
Ab da an wurde das Buch so richtig spannend und ich konnte es nur schwer aus der Hand legen. Denn Blue möchte den Jungs bei ihrem Vorhaben helfen, auch wenn ihre Mutter sie eindeutig davor gewarnt hat. Glück für uns, denn so begeben wir uns gemeinsam in eine völlig fremde Welt, bei der es um Hellseherei, Magie, Rituale, Morde und Freundschaften über den Tod hinaus.

Die Figurenkonstellation mag auf den ersten Blick sehr zusammengewürfelt wirken. Gerade was die Raven Boys anbelangt, die wir mit voranschreiten der Story immer besser kennenlernen. Mir persönlich gefiel es, wie unterschiedlich diese sind und wie stark das Freundschaftsband ist. Gerade Adam hat es nicht leicht und Ronan war mir anfangs sehr arschig. Beide haben sich im Buch sehr stark entwickelt und gegen Ende wurde Ronan sogar mein Liebling.

Die Geschichte selbst entführt uns zu faszinierenden Orten, die viele Geheimnisse beherbergen. Da gibt es unter anderem starke LeyLinien, einen sprechenden Wald und mehr, was mein Interesse geweckt hat.

Nachdem ich den ersten Band beendet habe, kann ich es kaum erwarten, wie es weitergehen wird. Nicht alle Fragen wurden aufgeklärt, manche Rätsel wurden gelöst und andere geschaffen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2025

Ein wahres Meisterwerk - wo das Miträtseln bis zum Schluss spannend bleibt

Und dann gab's keines mehr
0

Die Geschichte beginnt damit, dass 10 Personen anhand eines Briefes auf eine einsame Insel gelockt werden. Die Personen kennen sich untereinander nicht und gleich zu Beginn werden alle mit ihren größten ...

Die Geschichte beginnt damit, dass 10 Personen anhand eines Briefes auf eine einsame Insel gelockt werden. Die Personen kennen sich untereinander nicht und gleich zu Beginn werden alle mit ihren größten Verbrechen konfrontiert: dem Mord an jemanden.
Nach und nach findet die Gerechtigkeit ihren Weg, da ein scheinbarer Kinderreim dazu genutzt wird, um sich ihnen zu entledigen.

Die Protagonisten sind so unterschiedlich, wie Menschen nur sein können. Da gibt es unter anderem einen Richter, der die einzelnen Morde und mögliche Verdächtige sehr ruhig und nüchtern zusammenfasst. Oder eine Miss Brent, die ihre Liebe zu Gott gefunden hat und sehr fanatisch wirkt.

Die Geschehnisse sind klar aufgebaut und es sehr interessant, wie schnell die Personen dort ihr wahres Gesicht gezeigt haben und wie schnell sämtliches Vertrauen aufgrund der Ereignisse schwand.

Gleich nachdem der erste Mord geschah, bin ich in den ‚Ermittlermodus‘ gegangen und habe versucht mit zu rätseln, wer diesen und noch weitere begannen haben kann und wie.

Einzig das Ende konnte mich nicht so überzeugen. Denn bis dato war alles sehr nachvollziehbar und klar geschildert. Allerdings war die Auflösung zu konstruiert und unglaubwürdig und manches bleibt leider ungeklärt.

Vielleicht mag ich ein wenig Voreingenommen sein, wenn es um Agatha Christie geht, da ich ihre Bücher sehr schätze – dennoch fand ich dieses Buch absolut großartig!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2025

Leider zu wenig Cowboy und zu viel Spcie für meinen Geschmack

A Wild Cowboy's Heart
0

Als ich das Buch gesehen habe, bin ich als allerersten auf den Titel aufmerksam geworden und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen!

Die Erwartungen an dieses ...

Als ich das Buch gesehen habe, bin ich als allerersten auf den Titel aufmerksam geworden und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, musste ich dieses Buch unbedingt lesen!

Die Erwartungen an dieses Buch waren von Anfang an sehr hoch gewesen, da ich mich wirklich sehr auf eine Cowboy-Country-Story gefreut habe. Mit einem leicht rohen Mann, der aber ein weiches Herz hat und einer quirligen Country-Dame, die voll im Leben steht und einige Hürden zu meistern hat. Darunter die Anerkennung ihres Dads, welche ihr sehr am Herzen liegt.
Allerdings war ich nicht gefasst darauf, was mich hier wirklich erwartet hat…

Gleich zu Beginn lernen wir die Umstände der beiden Protagonisten kennen und welche Beziehung diese zueinander haben. Immer wieder wird hier auf die Vergangenheit referenziert, damit ich als Leser wusste, warum es beiden so schwerfällt, sich zu nähern und was sie im gleichen Zug verbindet.
Aus wechselnden Perspektiven lernen wir die beiden kennen und verfolgen das weitere Geschehen. An und für sich ist der Schreibstil relativ leicht, sodass sich das Buch sehr angenehm lesen lässt.

Allerdings war mir nicht bewusst, wie groß die Anziehung ist und dass ich hier einen halben P*** zu lesen bekomme. Denn so oft wie ich das Wort Stndr auf den ersten Seiten gelesen habe, habe ich in noch keinem anderen Buch. Und genau darum geht es größtenteils: die Anziehungskraft beider und wie sehr sie sich miteinander vereinen wollen.
Dadurch geriet die eigentliche Story immer mehr in den Hintergrund und die Romantik wurde für mich ein wenig gestört, da es mir irgendwann ziemlich auf die Nerven ging. Das fand ich wirklich schade, da ich mir mehr erhofft hatte und meine Erwartungen konsequent zerstört wurden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.08.2025

Schönes und gefühlvolles Buch - allerdings sehr ziehend geschrieben

Onigiri
1

Bei #Onigiri geht es um zwei verschiedene Kulturen, die aufeinanderprallen und wie diese das Leben beeinflussen können. Auf den rund 200 Seiten erzählt die Autoren aus dem Leben von Aki, die ihre Mutter ...

Bei #Onigiri geht es um zwei verschiedene Kulturen, die aufeinanderprallen und wie diese das Leben beeinflussen können. Auf den rund 200 Seiten erzählt die Autoren aus dem Leben von Aki, die ihre Mutter ein letztes Mal nach Japan bringen möchte und wie sie das Leben dort erlebt.

Mir gefiel, wie viel Gefühl in dieses Buch mit eingeflossen ist, da es die Unterschiede und Gemeinsamkeiten klar hervorbringt und gleichzeitig den Wert von Familie so deutlich hervorhebt. Ich fand die Schilderungen von Akis Mutter sehr schön und wie diese aufblüht, nachdem sie wieder in die alte Heimat zurückkehrt und auf ihre Familie und alten Freunde trifft. Hier wird klar, was gefehlt hat, auch wenn es evtl. nicht zugegeben wurde.
Die Geschichte selbst ist wirklich sehr berührend – sofern man dieser folgen kann und sich auf das Buch vollkommen einlässt.
Denn genau da liegt auch leider die Krux an diesem Buch.
Aufgrund des Schreibstils und den ständig wechselnden Zeitformen hatte ich ein Problem den Geschehnissen zu folgen. Es wirkte ein wenig wirr und wie zusammengewürfelte Erinnerungen und Tagebucheinträgen, die zu einem Buch zusammengefasst wurden. Beinahe so, als wäre eine Überschrift gewählt wurden und alles dazu Passende niedergeschrieben. Das ist wirklich schade, denn wenn einiges hier strukturierte wäre, wäre auch das Buch präsenter gewesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.07.2025

Leider nicht so meins da zu konstruiert und unglaubwürdig

Eine falsche Lüge – Wird es ihre letzte sein?
0

Wird der Klappentext gelesen, so hat man zunächst den Eindruck, dass eine kleinere Lüge vollkommen in Ordnung ist. Denn man macht sich dadurch interessanter und schadet keinem damit. Oder etwa doch?

Zu ...

Wird der Klappentext gelesen, so hat man zunächst den Eindruck, dass eine kleinere Lüge vollkommen in Ordnung ist. Denn man macht sich dadurch interessanter und schadet keinem damit. Oder etwa doch?

Zu Beginn war ich sehr begeistert von dem Buch und musste es unbedingt lesen. Doch leider hat mich meine Begeisterung auch recht schnell wieder verlassen und schlug schnell in Verachtung der Hauptperson gegenüber um. Denn diese log nicht nur, um voranzukommen, sondern auch sehr oft auf Kosten anderer, was auch erheblichen Schaden hätte anrichten können.

Bis zur Hälfte des Buches wird die Geschichte aus der Sicht von Sloane beschrieben und wie sie in diese Situation gekommen ist. Dabei lernen wir die Lockharts kennen, wobei Violet sehr sympathisch wirkt und Jay als recht unnahbar, da dieser sehr vertieft in seine Arbeit scheint, was nach einer Weile eine gewisse Unglaubwürdigkeit bei mir zurückließ.
Nach etwa der Hälfte wird die Geschichte aus der Perspektive von Violet beschrieben und welche Absichten sie eigentlich verfolgt. Ab diesem Zeitpunkt fielen die Sympathiepunkte rapide bergab.
Ich kann mich nicht daran erinnern, wann ich zuletzt ein Buch gelesen habe, wo ich wirklich keinen der Charaktere mochte und mich nur noch die Spannung am Lesen hielt.

Denn das ist es: Das Buch ist dennoch in gewisser Art sehr unterhaltsam und ich wollte unbedingt wissen, wie dies noch ausgeht, wobei mich die Geschichte sehr an ‚Gone Girl‘ oder die Bücher von McFadden erinnert hat.
Wobei es mir am Ende leider doch zu viel wurde und mir alles zu sehr durchdacht und konstruiert wirkte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere