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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.06.2021

Abenteuer mit kleinen Helden

Emil Einstein (Bd. 1)
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Rezension „Emil Einstein (Bd. 1): Die streng geheime Tier-Quassel-Maschine“ von Suza Kolb



Meinung

Als ich dieses wundervoll, liebevoll aufregende Cover sah, wusste ich gleich: Emil Einstein muss ...

Rezension „Emil Einstein (Bd. 1): Die streng geheime Tier-Quassel-Maschine“ von Suza Kolb



Meinung

Als ich dieses wundervoll, liebevoll aufregende Cover sah, wusste ich gleich: Emil Einstein muss ich kennenlernen. Immerhin trägt er doch auch den Namen eines berühmten Menschen und was Emil alles erfinden würde, welche Abenteuer er erleben sollte, ließ mich mit Feuer und Flamme das Buch aufschlagen. Direkt stachen mir die bunten, lebhaften und wundervoll gezeichneten Illustrationen ins Auge, welche das Kinderbuch zu einem wahren Blickfang machten.

Der Schreibstil ist leicht, bildhaft und ließ mich an manchen Stellen über Emil schmunzeln. Die große Schrift, begleitetet von zahlreichen Illustrationen machten die Geschichte so richtig lebhaft. Ich fühlte mich, als säße ich neben Emil und tüftelte an der nächsten Idee. Die Autorin zeichnet herzerwärmende Figuren welche ich mit Freude gern begleitetet habe. Emil ist ein aufgeweckter 6 Jahre alter Junge, in dessen Kopf die Ideen nur so rattern. Egal wo Emil hinsah, immer wieder blitzten Gedanken auf und zack, eine neue Erfindung wart geboren.

Natürlich gab es auch kleine Rückschläge, die Emil zwar traurig machten, aber auch zeigten, dass man nie aufgeben solle. Die Autorin setzt herrliche Botschaften in diese Geschichte. Freundschaft, anderen zu helfen, nie aufgeben. Große wie kleine Leser können hier noch so manches lernen. Die Geschichte ist so schön, herzerfrischend, macht Spaß und hat mir das Gefühl gegeben, ich müsse gleich selbst zum Erfinder werden.

Emil steht ein großes Abenteuer bevor welches mit Herz, Liebe, Phantasie und Spannung erzählt wurde. Kreativität und Ideenreichtum wird beim kleinen Emil groß geschrieben. Emil und seine Tier Freunde müssen gemeinsam den Wald retten? Was steckt da wohl dahinter? Es wird brenzlig, lustig und überraschend. Eben ein echtes Abenteuer an der Seite eines großen Erfinders.


Fazit

Emil Einstein ist der Auftakt zu einer magischen, phantasievollen Geschichte in dem der kleine Erfinder und seine Tier Freunde Abenteuer erleben. Die Autorin thematisiert unter anderen Aspekte wie Zusammenhalt, Artenrettung, Umweltschutz und Hilfsbereitschaft. Die Charaktere sind liebevoll und detailliert gezeichnet und werden von zahlreichen lebhaften Illustrationen begleitet. Wie Emil immer wieder neue Ideen findet und was alles passiert, machte Spaß, hat mein Herz erwärmt und lässt mich freudig weitere Teile erwarten.


🌟🌟🌟🌟🌟 5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.06.2021

Mitreißendes Blockbuster Kino

Underworld Chronicles - Verflucht
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Rezension „Underworld Chronicles - Verflucht: Buch 1“ von Jackie May



Meinung

Vor Menschen verborgen leben auf den gefährlichen Straßen Detroits Unterweltler aller Arten. Trolle, Vampire, Magier und ...

Rezension „Underworld Chronicles - Verflucht: Buch 1“ von Jackie May



Meinung

Vor Menschen verborgen leben auf den gefährlichen Straßen Detroits Unterweltler aller Arten. Trolle, Vampire, Magier und jene, deren Wesen noch im geheimen, verborgenen liegt. Das Underworld ist ein Treffpunkt für all diese Mächte und Gestalten. Dort Bekanntschaft mit den gefährlichen Kreaturen zu machen stand wohl nicht auf Noras To-Do Liste. Und doch führt ihr Abenteuer genau dadurch. In der Nacht, wenn Detroit erst so richtig zum Leben erwacht, solltest du dich in Acht nehmen. Ängste und Grauen könnten leibhaftig wahr werden.

Jackie May hat mit „Underworld Chronicles“ einen wahren Touchdown bei mir gelandet, trotz der Tatsache, dass es den ein oder anderen Punkt gab, der mich mini gestört hat. Ich liebe alles an dieser Geschichte. Vom genialen Cover, zum mitreißend packenden Stil des Ehepaars, bis hin zur Handlung und den Figuren. Ein Auftakt, nach dessen Ende ich einfach nur sagen kann „WOW! Genial!“ Meine Sehnsucht nach Band 2 stieg schon während dem lesen ins Unermessliche. Wären doch bloß mehr Seiten da gewesen. Argh, kennt ihr das Gefühl, wenn ihr gerade in einem Blockbuster ankommt und schon müsst ihr ihn wieder verlassen? So erging es mir hier.

Von Beginn an war ich von der dunklen, düsteren, gefährlichen Welt Detroits mit seinen verschiedenen Unterweltlern fasziniert. Was hatten diese Wesen nur an sich, dass sie mich vollkommen in den Bann zogen? Ich kann die Frage nur bedingt beantworten, denn vieles liegt noch immer im verborgenen, geheimen, so dass man unweigerlich mehr wissen will. Nora ist eine toughe, freche, kratzbürstige junge Frau, deren handeln nicht immer mit Logik zu betrachten war, ab und an jedenfalls, und die auch definitiv in die Kategorie speziell gehört, doch genau das ließ mich ihre Figur feiern. Sie war die zweifellos andere Art von Heldin. Ganz anders. LOL.

Nora hatte definitiv die ein oder andere Macke, lieb gemeint, mit der man sie entweder gar nicht leiden konnte oder abgöttisch liebte. Auch die Unterweltler waren von kunterbunter, vielseitiger, chaotischer Zeichnung, denn es gibt hier für jeden Geschmack etwas. Darf es der beschützende große Troll sein? Der Gentleman Vampir? Oder doch der Geheimnisvolle, rätselhafte Nick? Dessen Wesen niemand zu kennen scheint? Ich habe sie allesamt ins Herz geschlossen, insbesondere Terrance und Nick. Ohne jeden Zweifel erlebt man mit ihnen ein Fettnäpfchen nach dem anderen. Ein Abenteuer nach dem anderen.

Natürlich gibt es auch die A….., die richtig bösen, fiesen und unausstehlichen. Nun ja, wenngleich man auf solche Charaktere verzichten kann bringen sie doch Spannung und eine Vielzahl Emotionen mit rein. Und auch davon gab es genug. Jackie May schickt den Leser regelrecht auf ein Gefühlschaos, eine Achterbahn, bei der man entweder schreiend, Haare raufend davon läuft, oder staunend und begeistert da steht. Es war ein auf und ab und mit jeder Seite war ich mehr in dieser Spirale gefangen. Die Seiten flogen dank des leichten, erfrischenden Stils nur so dahin und auch der sarkastische Humor kam nicht zu kurz. Allerdings fehlten den Worten und auch ab und an den Figuren etwas mehr tiefe, was aber noch in den Fortsetzungen gewiss kommen wird, da wir hier ja leider ein sehr kurzes Büchlein haben.

Underworld Chronicles ist rasant, actionreich und geizt definitiv nicht mit Geheimnissen. Manch kleine Überraschung wartete auch auf mich, wenngleich natürlich zu wenig, da Jackie May unwahrscheinlich vieles hinterm Berg halten. Meine Nerven waren zum zerreißen gespannt und ich wollte nur nur Teil 2. Wo gibt es denn sowas, kleine Brotkrumen auslegen, süchtig machen, und dann einfach Ende. Tja, bei Jackie May. Trotz der kleinen Macken liebe ich alles an dieser Story und hatte unglaublich viel Spaß. Seit ihr bereit für die Straßen Detroits? Für Gefahr und Action? Für Biss und Charme? Allen voran aber auch für eine wichtige Thematik, nämlich Missbrauch, welche das Ehepaar in diesem Buch aufgreift.


Fazit

Underworld Chronicles bildet mit „Verflucht“ den Auftakt zu einer Reihe, die schon nach wenigen Seiten Suchtpotenzial entfaltete. Der Stil ist angenehm, packend, frech, humorvoll, kratzbürstig und definitiv speziell. So, wie auch seine Charaktere. Nora und die Unterweltler sind von der anderen Sorte, faszinierend, charmant, rätselhaft, geheimnisvoll. In diesem rasanten Abenteuer erleben wir eine wilde, gefährliche, düstere Reise, die ohne jeden Zweifel einfach Fun macht. Wer mit kleinen Macken leben kann wird begeistert sein und nach mehr lechzen. Nora, Nick und Terrance schaffen ein gewaltiges Popcorn Kino Erlebnis, dessen Ende zu früh kam, zu wenig Seiten hatten, durch Höhen und Tiefen läuft, aber sowas von genial war.

Detroit wird zum kuriosen, verrückten, chaotischen Schauplatz der Unterwelt. Und ich war mittendrin.


🌟🌟🌟🌟🌟 5/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 01.06.2021

Phantastischer Fantasy Roman mit leichten Schwächen

Die Stadt der Seher
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Rezension „Die Stadt der Seher“ von Christoph Hardebusch



Meinung

Allein wegen seines atemberaubenden Covers sprach mich dieses Buch an und der Klappentext verstärkte die Neugierde nur noch mehr. ...

Rezension „Die Stadt der Seher“ von Christoph Hardebusch



Meinung

Allein wegen seines atemberaubenden Covers sprach mich dieses Buch an und der Klappentext verstärkte die Neugierde nur noch mehr. Feuer und Flamme stieg ich in mein erstes Buch des Autors ein und war direkt gebannt, fasziniert und beeindruckt von diesem Facettenreichtum, der Ideenvielfalt und Bildgewalt. Christoph Hardebusch hat einen packenden, detailreichen Stil, der die Bilder in meinem Kopf lebendig fliegen ließ. Doch gerade der Anfang machte mir auch etwas zu schaffen, denn bei all den Beschreibungen rund um die erschaffene Welt, gingen Infos zu den Charakteren verloren.

Ich tappte mehr als im Dunkeln und konnte noch keine richtige Verbindung aufbauen. Marco und die anderen handelnden Protagonisten waren nicht greifbar genug und blieben zunächst etwas blass. Die Tiefe und vor allem erkennbare Entwicklungen bedurften viel Zeit. Sehr vieles lag im geheimen, verborgenen. Stellenweise hätte ich mir zu Beginn etwas mehr Hintergrundwissen gewünscht, sodass man die Gedanken und Gefühle der Figuren auch besser hätte erfassen können. Marco ist ein Straßenjunge, dessen Leben aus Leid, Armut und Pein anderer besteht.

Die Details rund um seine Lebensweise, sowie die Gerüche, Eindrücke Vastonas und Bilder, waren teils so real, dass mich eine Gänsehaut beschlich. Zweifelsohne versteht der Autor es brillant, den Leser in ein wahr gewordenes Szenario zu werfen um ihn mit allen Sinnen und Empfindungen daran teilhaben zu lassen. Diese Echtheit und Authentizität war beispiellos. Die Geschichte wird von einem altertümlichen, wortgewandten, einnehmenden Stil begleitet, der an Spannung und rätselhaftem nicht geizte. Lediglich die Emotionen blieben, auch nur zu Anfang, manchmal auf der Strecke und konnten nicht vollends zu mir transportiert werden.

Am stärksten begleitete mich diese unbändige Sucht. Was steckte hinter all dem? Wer war Freund und wer Feind? Welche Geheimnisse lagen hinter den dicken Mauern des Ordens der Seher? Fragen über Fragen häuften sich in mir und auch wenn ich gern schneller gewusst hätte, welch Netz der Autor gesponnen hat, so war es meisterhaft wann er uns etwas preisgab und wann wir noch fiebern und warten mussten. Einige Plottwist werden mit zunehmenden Seiten in die Geschichte geschmissen, die mir schier den Atem raubten. Ich stellte fest, so blind und verschlossen gewesen zu sein, obgleich mich manches Gefühl nicht täuschte.

Die Art und Weise wie der Autor fast jeden Faden zusammenbringt und auflöst ist von höchstem Niveau. Fast deshalb, weil manche Handlungsstränge ein wenig zu rasch abgehandelt wurden und Verwirrtheit zurückließen. Das Ende könnte auf eine eventuelle Fortsetzung hindeuten. Jedoch selbst wenn nicht war es ein phänomenales Bestseller Spektakel, welches der Autor dem Leser hier bietet. Das erste Drittel war holprig, aber jeder Leser, der Steine bewältigen kann, wird Zeuge eines erstklassigen Werkes, welches sich mit der Kraft eines Hurrikans in die Gedanken schiebt.


Fazit

Die Stadt der Seher von Christoph Hardebusch brilliert mit einem Bild - sowie Sprachgewaltigen Stil, der die Geschichte zu einem Magneten werden lässt. Hinsichtlich der Figuren fehlten mir im ersten Drittel die Emotionen und Hintergrundwissen, welches ich hätte greifen können um eine Verbindung herzustellen. Hier ging leider ein wenig die Tiefe verloren, da zu vieles im verborgenen lag. Doch Christoph Hardebusch dreht das Ruder um eine komplette Kehrtwendung und schafft ein imposantes Spektakel, welches mit Spannung, Geheimnissen, Rätseln, Plottwists und Ideenreichtum glänzt.



🌟🌟🌟🌟 4/5 Sterne

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2021

Diese Geschichte ist ein Juwel

Ein letzter erster Augenblick
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Rezension „Ein letzter erster Augenblick: Roman“ von Holly Miller



Meinung

Wenn dich bereits der Anfang in ein Gefühlschaos der Extraklasse führt, wenn Tränen dir wie Bäche hinab rinnen, wenn du glaubst ...

Rezension „Ein letzter erster Augenblick: Roman“ von Holly Miller



Meinung

Wenn dich bereits der Anfang in ein Gefühlschaos der Extraklasse führt, wenn Tränen dir wie Bäche hinab rinnen, wenn du glaubst nicht mehr Atmen zu können, dann beschreibt es exakt das, wie es mir mit dieser Geschichte erging. Joel und Callie haben mein Herz in Brand gesetzt, es gestohlen, aber auch in Millionen Scherben brechen lassen. Ich ahnte nicht, dass ich am Ende weinend und völlig fertig vor den Zeilen sitzen sollte, mit dem innigsten Wunsch, noch einmal all das zu erleben. Wohl wissend, dass ich erneut von Emotionen übermannt werde, doch dieses Buch ist einfach eine süßlich schmerzliche Sucht.

Holly Miller hat einen Schreibstil, der vor überschäumenden Gefühle, Tiefe, Vielschichtigkeit und einnehmenden Worten nur so strotzt. Jedes ihrer Worte war wie eine zarte Liebkosung, stürmisch, aber auch unendlich sanft. Bis tief in mein Herz, weiter zu meiner Seele, berührte mich ein jedes davon und ich verlor mich in einer Erzählung, die mir alles, wirklich alles abverlangte. Diese Emotionen waren nicht bloß greifbar und authentisch, ehrlich und Echt, sie waren real. Ich raste durch die Seiten, als gäbe es kein Morgen mehr. Konnte meine Finger von den Zeilen nicht lösen und musste doch manchmal halt machen, um meine Gedanken zu sortieren oder das geschriebene zu verinnerlichen.

Callie hat mich auf eine Art und Weise für sich gefangen genommen, wie ich es selten zuvor erlebt habe. Ihr Charakter und ihr Wesen zauberten auch mir ein Lächeln ins Gesicht. Ja oft hatte ich sogar das Gefühl, so wie sie handeln zu müssen. Ihre Liebe scheint aus den Tiefen des Meeres zu kommen, so gewaltig und groß war sie. Ihr Mut und ihre Abenteuerlust imponierten mir sehr und ich fühlte mich an ihrer Seite unendlich wohl. Callie ist eine Figur, die ewig in dir weiterlebt, lebendig und mit höchstem Nachhall. Joel ist anders und stellte einen starken Kontrast zu Callie dar, doch eben dies machte diese Story so unglaublich facettenreich und vielfältig.

Auch die Nebenfiguren ergaben ein Gesamtbild, das von höchsten Niveau, Hingabe und Vielseitigkeit zeugte. Ich konnte mich nicht sattsehen und wollte ein jeden von ihnen für immer behalten. Mein Herz tanzte Purzelbäume bei dieser Zeichnung, in der so viele Nuancen stecken, dass ich nur bewundernd den Hut ziehen konnte. Mit „Ein letzter erster Augenblick“ schafft Holly Miller eine Handlung, die meine Venen zu verbrennen drohte und mir unter die Haut ging. Joels Träume waren durchtränkt von Hoffnung, aber auch Schmerz und verliehen der Geschichte ihren ganz eigenen Flair. Zu all dem gesellte sich eine tragische Wendung, drastisch und unvorhersehbar, die mich erneut Bäche an Tränen vergießen ließ.

Ich fühlte alles, bis in jede kleinste Zelle. Ich fühlte, wie mein Herz immer mehr zusammenbrach, bis nur noch Scherben vor mir lagen. Ich fühlte aber auch, wie Holly Miller es wieder mit Freude und Liebe erneuerte. Entscheidet das Schicksal gut für Joel und Callie, oder wird letztlich alles der Dunkelheit weichen? Wenn ihr je eine Geschichte gelesen habt, die euch nicht mehr los ließ und an die ihr auch Jahre danach noch denkt, dann multipliziert dieses Gefühl mit hundert, und ihr habt eine ungefähre Ahnung, was hinter diesen Zeilen steckt. Holly Miller erschuf zweifelsohne eine Diamanten der Literatur. Allumfassend, episch, gewaltig.


Fazit

Ein letzter erster Augenblick ist eine Geschichte, von Meisterhand geschrieben, mit pulsierenden Emotionen, Gefühlen und gewaltiger Kraft. Unbezwingbar wie die Natur. Mit einer Liebesgeschichte, die mit dramatischer Angst, Schmerz und Hoffnung getränkt ist. Wort für Wort, Zeile für Zeile, verliert man sich in der Welt der Charaktere. Holly Miller raubt Herzen, zerschmettert sie, kriecht unter deine Haut, und füllt deine Seele mit allem, was die Gefühlswelt zu bieten hat. All dies geschieht auf epische, allumfassende Art und Weise, sodass du am Ende glaubst nicht mehr Atmen zu können.


🌟🌟🌟🌟🌟 5/5 Sterne

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.05.2021

Eine Reihe zum träumen und wohlfühlen

Royal Horses (3). Kronennacht
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Rezension „Royal Horses (3). Kronennacht“ von Jana Hoch



Meinung

Lange habe ich den Abschluss der Royalen Pferde Trilogie, welche gespickt sind mit zauberhafter Magie und märchenhaftem Glamour, herbeigesehnt. ...

Rezension „Royal Horses (3). Kronennacht“ von Jana Hoch



Meinung

Lange habe ich den Abschluss der Royalen Pferde Trilogie, welche gespickt sind mit zauberhafter Magie und märchenhaftem Glamour, herbeigesehnt. Nun endlich lag das Buch in meinen Händen und ich musste erst mal gefühlt eine Stunde die glitzernden Cover betrachten. Diese Reihe hat mich von Beginn an in seinen Zauber Bann gezogen und ich verliebte mich Hals über Kopf in die Royaltastische Atmosphäre und die Figuren, welche mich immer wieder in meinen Gedanken begleiteten.

Doch jedes Ende ist für mich auch etwas, auf das ich mit Trauer und Wehmut reagiere, insbesondere wenn es sich um solche Highlights wie von Jana Hoch geschaffen handelt. Nie konnte ich viel mit Pferden anfangen, Tieren generell schon, denn mit ihrer majestätischen Größe und ihrem Anmut flößten sie mir Respekt ein. Zudem sind Pferde tabu für mich, da ich gegen ihre Haare allergisch bin. Doch in dieser Geschichte träumte ich davon, selbst einmal auf dem Rücken eines Pferdes zu reiten. Den Wind zu spüren, die unendliche Freiheit zu genießen. Jana Hoch ließ mich all das wahr werden, wenn auch nur in meinen Träumen, hinter den Zeilen.

Natürlich musste ich am Ende des zweiten Bandes die kleine Leseprobe lesen um zu erfahren, wie es weitergeht. Dieser kleine Anreiz steigerte meine Sehnsucht und Neugierde noch mehr. Jana Hoch bringt wieder einmal auf wundervolle, traumhafte Weise die Figuren und sogar Nebenfiguren ins Spiel, sodass ich mich gleich wieder geborgen und wohl fühlte. Ich möchte euch hier nicht erzählen was ihr erleben werden, denn den Abschluss muss man in vollen Zügen genießen. Ich habe mitgefiebert, gelacht, aber auch geweint. Es war wieder eine Achterbahnfahrt der Gefühle und ich stand mittendrin.

Caverly Green ist mit all seinen Facetten, Eindrücken und Überraschungen, ja, davon gibt es auch hier wieder eine ganze Menge, zu meinem Zuhause geworden. Ein Ort, den ich auch in späteren Jahren immer wieder gern bereisen werde. Mit seiner leicht chaotischen, aber immerzu liebenswürdigen Art, verströmt es seinen ganz eigenen Charme und Zauber. Für mich könnte diese Reihe weitergehen und ein Spin-Off bekommen, denn die Figuren ließen mich hungernd zurück. Kronennacht bildet den perfekten, rundum gelungenen Abschluss, in dem träume wahr werden. Humor, Leichtigkeit, Spannung und Emotionen satt machen diese Geschichte zu einem Royalen Pferde Paradies.

Ich werde meine Helden schrecklich vermissen. Ihre Abenteuer machten mich süchtig und ihre Romantik ließ mein Herz flattern. Jana Hoch schiebt sich mit Ablauf auf meine All Time Autoren Liste und ich freu mich gigantisch auf weitere Werke von ihr. Goodbey Caverly Green, du warst meine Heimat, meine Wohlfühl Oase.


Fazit

Was soll man nach solch einer Geschichte noch sagen? Jana Hoch gelingt erneut ein Royaltastisches Abenteuer, mit Witz, Charme, Gefühlen satt und einer atemberaubenden Wohlfühl Atmosphäre. Zuhause, dass ist Caverly Green für mich. Jana Hoch erschafft Figuren zum mitfiebern, lachen, weinen, freuen, und lässt uns die wildesten Momente erleben. Ich hatte mich vom ersten Moment in den Glamour, die Natur, Pferde und bunte Truppe verliebt. Jeder Teil stärkte dieses Band und ließ mich am Ende hingerissen, verzaubert, fasziniert, begeistert und berauscht zurück. Romantische Achterbahnfahrt inmitten der zu Freunden gewordenen Helden, auf den Rücken der Pferde. Möge Jana Hoch nie die Phantasie und Magie abhanden kommen. Träume werden wahr.


🌟🌟🌟🌟🌟 5/5 Sterne

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