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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2023

Die Anfänge der Umweltbewegung

Glückstöchter - Einfach leben
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Das Buch "Glückstöchter" konnte mich leider nicht wirklich begeistern. Es war ein Lesevergnügen das über die meiste Zeit eher zäh blieb und kurzzeitig mit interessanteren Passagen gespickt war. Da es der ...

Das Buch "Glückstöchter" konnte mich leider nicht wirklich begeistern. Es war ein Lesevergnügen das über die meiste Zeit eher zäh blieb und kurzzeitig mit interessanteren Passagen gespickt war. Da es der erste Teil einer Reihe ist, interessieren mich trotzdem viele der offenen Fragen. Insgesamt viele Andeutungen ohne Auflösungen, vielleicht klärt sich das in den nächsten Bänden oder Geschichte ist zu oberflächlich geblieben und hinterlässt viele lose Fäden.

Unterm Strich hat keine der beiden Protagonistinnen mich mitreißen können, mit Anna konnte ich mich etwas mehr anfreunden als mit Eva, aber mir war alles einfach viel zu sprunghaft geschildert.

Die Idee die Anfänge der Natur/Umweltbewegung zu beschreiben, fand ich interessant, aber leider nicht vollends gelungen.

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Veröffentlicht am 07.11.2022

Gewöhnlicher Liebesroman mit angenehmen Schreibstil

The Moment I Fell For You
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"The Moment I fell for you" ist ein Liebesroman, der für Fans er seichten Unterhalten hält was er verspricht.
Das meine ich wiederum absolut nicht despektierlich, da die Autorin über einen sehr angenehmen ...

"The Moment I fell for you" ist ein Liebesroman, der für Fans er seichten Unterhalten hält was er verspricht.
Das meine ich wiederum absolut nicht despektierlich, da die Autorin über einen sehr angenehmen Schreibstil verfügt und einem das Lesen sehr angenehm macht.
Leider hat die Handlung mich nicht endgültig abgeholt. So fand ich sie an vielen Punkten überzogen und sehr vorhersehbar. Ich bin das ganze Buch das Gefühl nicht losgeworden, dass es sich "unrund" anfühlt. Mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt.
Die Charaktere sind sehr nett angelegt, jedoch fehlte mir gerade beim Bay dem weiblichen Hauptcharakter etwas die Entwicklung.
Das Cover ist kitschig pastellig schön und entspricht somit sehr gut dem Buch.
Hervorheben möchte ich noch einmal - auch wenn mir persönlich die Handlung nicht zu 100% gefallen hat - so war doch der Schreibstil der Autorin sehr überzeugend und hat die Seiten schnell vergehen lassen.
Das Buch ist eine Empfehlung für alle Fans der seichten romantischen Young/New Adults Bücher.

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Veröffentlicht am 26.08.2022

100 Jahre Leben

Violeta
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Da ich ein Fan der chilenischen Autorin Isabel Allende bin, war ich sehr gespannt auf ihr neues Werk.
Die Erzählung „Violeta“ handelt vom ereignisreichen und spannenden Leben der Großmutter Violeta.
Sie ...

Da ich ein Fan der chilenischen Autorin Isabel Allende bin, war ich sehr gespannt auf ihr neues Werk.
Die Erzählung „Violeta“ handelt vom ereignisreichen und spannenden Leben der Großmutter Violeta.
Sie erzählt dieses am Ende ihres 100 jährigen Lebens chronologisch in Form eines Briefes in der Ichform an ihren geliebten Enkelsohn Camilo.
In diesem Familienepos erfährt der Leser, neben den erlebten Höhen und Tiefen der Hauptprotagonistin auch viel über die wechselvolle Geschichte der südamerikanischen Länder, speziell Chile, auch sind die Einblicke in die Frauenbewegungen und zum Beispiel der Kampf ums Wahlrecht der Frauen sehr interessant. Violeta ist eine engagierte und unabhängige Frau geworden im Laufe ihres Lebens. Sie war wirtschaftlich immer unabhängig von ihren männlichen Begleitern.
Der Schreibstil ist wieder ergreifend und mitreißend. Das Cover ist schön gestaltet und passt gut zur Geschichte.
Gern gebe ich allen Fans der lateinamerikanischen Autorin, die sich auch hier wieder für die Rechte der Frauen einsetzt, für dieses Werk eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 24.08.2022

Schrullige liebenswerte Charaktere in einer melancholischen Geschichte

Ein unendlich kurzer Sommer
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„Ein unendlicher kurzer Sommer“ war für mich eine wunderbare Einstimmung auf den Sommer und war dabei ganz anders als ich es erwartet habe. Der Schreibstil ist sehr angenehm, sehr athmosphärisch und erinnert ...

„Ein unendlicher kurzer Sommer“ war für mich eine wunderbare Einstimmung auf den Sommer und war dabei ganz anders als ich es erwartet habe. Der Schreibstil ist sehr angenehm, sehr athmosphärisch und erinnert mich in Teilen sehr an Mariana Leky.
Dabei hat es aber irgendwie einen meloncholischen traurigen Unterton. Was für mich keinesfalls ein negativer Punkt ist, nur etwas konträr zum "Sommerroman-Mindset".
Die Protagonist*innen sind allesamt sehr sympathisch – zum großen Teil vor allem liebenswert schrullig- und mit viel Liebe zum Detail angelegt und vollziehen eine spannende Entwicklung im Laufe des Buches.
Der Abschluss und das Ende des Romans gefallen mir sehr gut. Es ist realistisch und dabei doch sehr schön.
Insgesamt ist „ Ein unendlich kurzer Sommer“ doch ein ganz anderes Buch als ich erwartet hatte, aber trotzdem eine große Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 29.04.2021

Herausragende Familiensaga

Jaffa Road
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Daniel Specks neues Buch „Jaffa Road“ ist die Fortsetzung seines Romanes „Piccola Sicilia“.
Berichtet wird aus 3 verschiedenen Perspektiven. Einmal folgen wir der Geschichte von Nina einer Berlinerin, ...



Daniel Specks neues Buch „Jaffa Road“ ist die Fortsetzung seines Romanes „Piccola Sicilia“.
Berichtet wird aus 3 verschiedenen Perspektiven. Einmal folgen wir der Geschichte von Nina einer Berlinerin, die der Geschichte ihres Großvaters Moritz folgt. Hier webt sich dann auch die Geschichte ihrer Tante Joëlle ein, der man als Leser durch ihre Kindheit in Israel begleitet. Eine neue Person wird auch in diesem Buch eingeführt – Elias auch er steht in einer Verbindung zu Ninas Großvater und Joëlles Vater Moritz. Elias Familie ist rein örtlich gesehen ganz in der Nähe von Joëlle aufgewachsen – aber doch in einer vollkommen anderen Welt. So stammt seine Familie aus Palästina.
In „Jaffa Road“ werden alle ihre Geschichten miteinander verbunden und es spannend zu lesen, wie sie alle ineinandergreifen.
Daniel Speck hat es für mich geschafft nicht nur eine hoch spannende Familiengeschichte zu verfassen, sondern auch wunderbar unvoreingenommen und unaufgeregt die völlig verschiedenen Perspektiven und Ansichten seiner Protagonisten und ihrer Kulturen und Religionen zu vertreten. So hat man nie das Gefühl vom Autor beeinflusst oder auf eine Seite gezogen zu werden.
Ich fand die historischen Fakten so faszinierend und gut aufgearbeitet, wie ich es bisher selten erlebt habe.
Daniel Specks Schreibstil ist grandios und dieses Buch hatte für mich (trotz der mehr als 600 Seiten) gerne noch länger gehen können.
Für mich ist es bisher das beste Buch des Jahres! Eine klare Empfehlung für alle die sich auf literarischer Ebene dem Nahost Konflikt nähern wollen.

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