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Veröffentlicht am 06.04.2021

Familiengeschichte

Wir bleiben noch
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Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Daniel Wisser, einem preisgekrönten österreichischem Autor, „Wir bleiben noch“.
Der Autor erzählt in seinem relativ umfangreichen Buch mit 478 Seiten, von Victor ...

Ich war sehr gespannt auf das neue Werk von Daniel Wisser, einem preisgekrönten österreichischem Autor, „Wir bleiben noch“.
Der Autor erzählt in seinem relativ umfangreichen Buch mit 478 Seiten, von Victor Jarno und seiner Partnerin und Cousine Karoline, über deren Beziehung zueinander und ihren politischen Einstellungen. Dieses führt zu diversen familiären Auseinandersetzungen, denn die beiden sind Cousin und Cousine und somit miteinander verwandt. Das ist natürlich für die restliche Familie ein Skandal. Auch die politisch unterschiedlichen Meinungen der Familienmitglieder führen zu einigen Disputen, denn Victor ist seiner Meinung nach, der letzte Sozialdemokrat und der immer offensivere Rechtsruck im politischen Geschehen im Land macht ihnen Angst.
Mir hat die Kombination aus Familiengeschichte und der Einblick in das gesellschaftliche und politische Geschehen in Österreich sehr gut gefallen.
Der Roman ist unterhaltsam und klug geschrieben, auch hat mir der Humor sehr gut gefallen, er ist kurzweilig und ich kann jedem Leser diesen nur empfehlen, der eine etwas andere Familiengeschichte mit Trauer, Glück, Zufriedenheit und Gesellschaftskritik mag.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.03.2021

Zwei Mütter

Mama allein zu Haus
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In diesem Buch von Barbara Becker und der Journalistin Christiane Soyka erzählen zwei Mütter wechselseitig, wie sie ihr Leben in Miami und München neu ordnen, nachdem ihre Söhne das traute Heim verlassen ...

In diesem Buch von Barbara Becker und der Journalistin Christiane Soyka erzählen zwei Mütter wechselseitig, wie sie ihr Leben in Miami und München neu ordnen, nachdem ihre Söhne das traute Heim verlassen und diese auf eigenen Beinen stehen wollen.
Diese Zeit nach dem Auszug bezeichnen Psychologen als „Empty-Nest-Syndrom“. Jede der beiden Frauen erzählt aus ihrer Sicht, wie sie diese Zeit ohne ihre Jungs um sich erleben mit ihren Höhen und Tiefen. Des Öfteren konnte ich mich in ihnen wieder finden. Was mir weniger gefallen hat, war der oftmals esoterische Touch, damit kann ich nicht wirklich etwas anfangen.
Der Schreibstil von beiden ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Auch dieser humorvolle Ratgeber hat einige Tipps und Ratschläge parat für Gleichgesinnte, mit dem Fokus auf ein gutes soziales Netzwerk als unabdingbar in dieser Situation.
Mein Fazit ist, dieses Buch ist eine leichte Lektüre zwischendurch und gut zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2021

Unterhaltsam

Rosarotes Glück
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Die Autorin Susan Sideropoulos ist bekannt als Moderatorin und durch ihre Rolle in der bekannten Vorabendserie GZSZ. Mit ihrer offenen und ehrlichen Art lässt uns die Autorin in ihr Leben schauen. Die ...


Die Autorin Susan Sideropoulos ist bekannt als Moderatorin und durch ihre Rolle in der bekannten Vorabendserie GZSZ. Mit ihrer offenen und ehrlichen Art lässt uns die Autorin in ihr Leben schauen. Die sonst gern durch die rosarote Brille schauende Susan hat auch so ihre Problemchen, wie jeder andere auch.
Nach einer Lebenskrise schafft sie es, wieder den Weg in ein erfülltes Leben zurück zu finden. Sie gibt dem Leser wertvolle Tipps, Ratschläge ohne erhobenen Zeigefinger, es ist unglaublich leicht und mit viel Witz gespickt.
Das Buch ist überaus positiv und mit viel Optimismus geschrieben.
Sehr gefallen hat mir auch die Art, wie sie mit ihrem Mann, ihrer Jugendliebe, umgeht und er ebenso mit ihr. Ich war sehr überrascht über dieses Werk, mit wie viel Leichtigkeit und positiver Energie, der sympathische Sonnenschein Susan diesen Ratgeber geschaffen hat.
Das Cover ist wunderschön und passend für diese fröhliche und sympathische Autorin.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.01.2021

Interessantes Thema mit Schwachstellen

Die Frauen von Paris
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Bewertet mit 3 Sternen

Das Buch von Pam Jennof "Die Frauen von Paris" wird in zwei Zeitebenen erzählt und zwar im Zweiten Weltkrieg und ein Jahr nach dessen Ende, also 1946.

Es wird aus der Perspektive ...


Bewertet mit 3 Sternen

Das Buch von Pam Jennof "Die Frauen von Paris" wird in zwei Zeitebenen erzählt und zwar im Zweiten Weltkrieg und ein Jahr nach dessen Ende, also 1946.

Es wird aus der Perspektive der drei Frauen Grace, Eleanor und Marie erzählt.
Die verwitwete Grace findet durch Zufall einen einsamen Koffer am Bahnhof. In ihm findet sie Fotos von zwölf jungen Frauen. Von nun an kann sie nicht mehr loslassen und setzt alles daran, die Hintergründe zu den Fotos zu erfahren.

Marie ist eine junge Mutter, die vom SOE(Special Operations Executive) als Agentin für einen Einsatz in Frankreich angeheuert wird.
Eleanor leitet die neue Section F und kümmert sich um die jungen Agentinnen, die von England ins, von den Deutschen besetzte Frankreich, geschickt werden.
Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen. Manche Handlungen der jungen Frauen konnte ich nicht nachvollziehen und daher konnte ich mich schwer mit den Protagonisten identifizieren, leider wurden die Aktivitäten der jungen Heldinnen auch nur oberflächlich beschrieben. Auch empfand ich einige Passagen als zu holprig.
Das Thema, der weiblichen Agentinnen, welches die Autorin aufgriff, war mir bisher nicht bekannt, deshalb fand ich dieses Buch lehrreich.
Es handelt von Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und dem Drang nach Gerechtigkeit. Ein Buch welches geeignet ist, für Leser, die sich mit dem Thema beschäftigen wollen, aber auf tiefgründige Einblicke der Agentinnentätigkeit im Zweiten Weltkrieg verzichten können.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.12.2020

Leichte Lektüre

Aller guten Dinge sind zwei
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Bewertet mit 3 Sternen

Ich habe schon einige Bücher der Autorin Mhairi McFarlane gelesen und muss sagen, dass mir ihr Schreibstil immer sehr gut gefallen hat. Aber dieses neue "Aller guten Dinge sind ...


Bewertet mit 3 Sternen

Ich habe schon einige Bücher der Autorin Mhairi McFarlane gelesen und muss sagen, dass mir ihr Schreibstil immer sehr gut gefallen hat. Aber dieses neue "Aller guten Dinge sind zwei" hat mich anfangs etwas enttäuscht. Denn gerade das erste Drittel des Buches scheint nicht enden zu wollen, seitenweise wird über das Ende der Beziehung geschrieben über das warum und wieso. Es zieht sich einfach zäh dahin.
Die Idee zu einer Fakebeziehung von der Hauptprotagonistin Laurie zu ihrem attraktiven Anwaltskollegen Jamie um ihren vorherigen Freund Dan eifersüchtig zu machen, fand ich ganz witzig. Man ahnt natürlich, wie sich die Beziehung entwickelt und worauf es hinausläuft. Der Schreibstil ist wieder leicht und schnell zu lesen. Für zwischendurch, ist es eine gute Unterhaltung mit wenig Tiefgang, manche Themen werden angekratzt und schnell abgetan. Dafür kam das Ende dann etwas abrupt.
Es ist eine leichte Liebesgeschichte, deren Ende man relativ schnell erahnen kann. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der für zwischendurch eine leichte und lockere Unterhaltung sucht.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere