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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.08.2021

Abenteuerspaß für Groß und Klein

Die Legende von Frostherz 1. Die Reise beginnt
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Wo soll ich beginnen? Bei der tollen Story? Den wunderschönen Illustrationen? Den brillant geschriebenen Charakteren? Merkt man, wie sehr ich dieses Buch mag?
Ich hab das Buch vor ein paar Wochen bei einem ...

Wo soll ich beginnen? Bei der tollen Story? Den wunderschönen Illustrationen? Den brillant geschriebenen Charakteren? Merkt man, wie sehr ich dieses Buch mag?
Ich hab das Buch vor ein paar Wochen bei einem youtuber, den ich in seinem Lesegeschmack sehr vertraue, entdeckt. Ich war etwas hin und her gerissen, da es doch für ein junges Publikum geschrieben ist. Es hat mich nicht enttäuscht.
Die Story ist eine Abenteuergeschichte in einer fantastischen Welt. Es gibt Schneemonster, Klänge und Auren, Pioniere und das streben, nicht allein auf der Welt zu sein. Obwohl eine der Wichtigen Messages in diesem Buch sicher auch ist, dass Familie auch anders definiert werden kann.
Die Welt in der Ash seine Abenteuer erlebt, ist sehr bildlich geschrieben und durch die Illustrationen ist man als Leser mittendrin. Man braucht manchmal etwas, um sich alle Neben-Charaktere zu merken und die Vorgänge in dieser Welt wirklich zu verstehen, aber es wird später aufgeklärt, oder man merkt auch, dass die Erklärung wahrscheinlich in einem der nächsten Bücher aufgeklärt wird.
Die Charaktere sind bunt gemischt und sie spiegeln viele verschiedene Typen von Menschen wieder. Von mütterlichen Pionieren zu draufgängerischen Mädchen, aber auch Menschen mit Fehlern und dem typischen Bösewicht.
Frostherz ist ein Spaß für Klein und Groß. Es war wirklich eine Freude beim Lesen, auch wenn mir zwischendurch ganz schön kalt wurde. Ich kann kaum auf die Fortsetzung warten!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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Veröffentlicht am 08.08.2021

Sehr gut gelungene Fortsetzung

Mohnblumentod
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Der dritte Teil der Charlie Lager-Reihe knüpft gut an die Vorgänger an und bleibt weiterhin interessant.

Die Story ist auch in diesem Buch sehr auf Charlie und ihre "Dämonen" fixiert, aber behält den ...

Der dritte Teil der Charlie Lager-Reihe knüpft gut an die Vorgänger an und bleibt weiterhin interessant.

Die Story ist auch in diesem Buch sehr auf Charlie und ihre "Dämonen" fixiert, aber behält den Blick mehr im hier und jetzt, als sich auf die Vergangenheit mit ihrer Mutter zu konzentrieren. Da wir in den ersten beiden Teilen fiel von ihrer Familie erfahren haben, fand ich es gelungen, in diesem Teil auch andere Blickwinkel ihres Traumas zu behandeln.

Die Entführung des Baby's ist spannend geschrieben und hat einige Geheimnisse für den Leser parat. Man taucht in die Abgründe der menschlichen Seele ein, versteht aber auch die Hintergründe.

Das Buch beinhaltet auch die Geschichte eines Mädchens, was kürzlich ihren Vater verloren hat. Dies ist eine gute Nebengeschichte, die am Schluss sogar einige Überraschungen offenbart. Die Autorin beschreibt alle Charaktere sehr gut und bringt das innerste von Menschen ans Licht. Somit kann man sich als Leser gut die Charaktere vorstellen und versteht sie besser.

Ich war ein wenig abgeneigt, diese Fortsetzung zu lesen, da ich nicht schon wieder von Charlie's Mutter, dafür mehr über Charlie's Umgang mit ihrem Trauma lesen wollte. Dieses Buch hat mich aber überrascht und ich habe es gerne gelesen. Ich werde sicher mit der Reihe fortfahren.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.05.2021

Absolutes Lesehighlight des Jahres

Mr. Parnassus' Heim für magisch Begabte
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Bei diesem Buch muss ich es gleich am Anfang sagen: Es ist jetzt eines meiner Lieblingsbücher und ich kann jetzt schon mitteilen, dass es für mich das beste Buch dieses Jahres ist! Wie soll das noch übertroffen ...

Bei diesem Buch muss ich es gleich am Anfang sagen: Es ist jetzt eines meiner Lieblingsbücher und ich kann jetzt schon mitteilen, dass es für mich das beste Buch dieses Jahres ist! Wie soll das noch übertroffen werden?
Okay, fangen wir von vorne an: Die Geschichte spielt in einer grauen, regnerischen Stadt in der Linus Baker arbeitet. Er ist Sozialarbeiter und sein Aufgabengebiet sind magisch begabte Kinder in Waisenhäusern. Als er auf die Insel mit Mr. Parnassus' Waisenhaus kommt, wird seine Welt bunter. Die Prämisse ist, wenn man schon ein paar Fantasy-Bücher mit dem Thema gelesen hat, bekannt. Aber, der Schreibstil, die Charaktere und die liebevoll gestaltete Welt machen dieses Buch einfach wundervoll!
Bei den Charakteren weiß ich gar nicht, wen ich am liebsten hatte. Da die magischen Wesen in diesem Buch nicht sehr detailliert beschrieben werden, braucht man etwas Fantasie um sich den Rest zusammenzureimen. Dieses Detail kann für manche Leser etwas schwierig sein, mich hat es nur mehr eingebunden und die Welt lebendiger gemacht.
Von der Story her, ist es nicht das spannendste Buch, aber ich wollte nicht aufhören zu lesen und schon gar nicht, dass das Buch je endet. Es gibt so viele Details und ich wollte noch mehr über die Kinder im Waisenhaus erfahren. T.J. Klune hat die Dialoge zwischen den Charakteren auch sehr lebhaft dargestellt, sodass ich sie fast reden hören konnte. Der Unterschied zwischen der grauen Stadt, die ein wenig an "1984" oder ähnlichen dystopische Romane, erinnert, und der bunten Welt auf der Insel ist wirklich gelungen und man fühlt mit Linus.
Was soll ich sagen? Jeder sollte dieses Buch lesen. Es stellt den Glauben an die Menschheit wieder her und bietet gleichzeitig eine Fluchtmöglichkeit in eine magische Welt. Absolute Leseempfehlung von mir!

  • Cover
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.04.2021

Minou's Familie zieht weiter

Die Stadt der Tränen
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"Stadt der Tränen" ist der zweite Teil der Saga von Kate Mosse. Wie bereits in "Die brennenden Kammern" dreht sich alles um Minou's Familie in der Zeit der Hugenottenkriege. Es geht weiter mit Minou's ...

"Stadt der Tränen" ist der zweite Teil der Saga von Kate Mosse. Wie bereits in "Die brennenden Kammern" dreht sich alles um Minou's Familie in der Zeit der Hugenottenkriege. Es geht weiter mit Minou's Geschichte und wir verlassen auch die Umgebung von Carcassonne, um andere Teile Frankreichs und der Niederlande kennenzulernen.

Im Prolog erfährt man auch wieder einen kleinen Teil der Geschehnisse im Südafrika des 19. Jahrhundert. Hier sieht man als Leser, wie Kate Mosse alles wunderschön zusammenfügt und es aber weiterhin spannend hält. Hier konnte ich zwar schon einiges durch die Ereignisse von Band 1 zusammenfügen, aber es bleiben noch immer einige Fragezeichen.
Die Autorin beschreibt die Charaktere so lebendig und liebevoll, dass sie mir als Leser richtig ans Herz gewachsen sind. So ist die Hauptfigur, Minou, so etwas wie eine alte Bekannte für mich. Mir hat auch gut gefallen, dass die Gegenspieler nicht ganz böse, sondern auch facettenreich, sind. Auch Charaktere, die man am Anfang vielleicht nicht so mag, werden gut dargestellt und wachsen im Verlauf des Buches.

Der bildliche Schreibstil führt dem Leser sofort die Umgebung der Charaktere vor Augen und macht die Geschichte lebendiger. Dazu ist das Buch flüssig und in gewisser Weise auch spannend geschrieben, sodass ich ungern Pausen dazwischen machen wollte. Dieser Aspekt trägt auch dazu bei, dass ich schon sehr auf Band 3 gespannt bin!

"Stadt der Tränen" ist stellenweise nicht ganz historisch adäquat, dies stellt Kate Mosse auch am Anfang des Buches klar, aber dies tut der Geschichte keinen Abbruch. Das Buch ist ein gut geschriebener historischer Roman mit einem Funken Spannung. Absolut empfehlenswert!

  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
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Veröffentlicht am 19.03.2021

Spannung auf einer irischen Insel

Sommernacht
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"Sommernacht" ist Lucy Foley's zweiter Thriller und nachdem ich letzten Monat "Neuschnee" gelesen habe, war ich schon sehr gespannt darauf! Ich habe "Sommernacht" gleich verschlungen und wurde nicht enttäuscht!

Die ...

"Sommernacht" ist Lucy Foley's zweiter Thriller und nachdem ich letzten Monat "Neuschnee" gelesen habe, war ich schon sehr gespannt darauf! Ich habe "Sommernacht" gleich verschlungen und wurde nicht enttäuscht!

Die Autorin baut die Spannung langsam auf. Dadurch, dass es mehrere Perspektiven gibt, fühlte ich mit den Charakteren und lernte sie ziemlich schnell kennen. Durch diese Bindung, wollte ich auch unbedingt wissen, wie es weitergeht und was mit meinen Lieblingscharakteren passiert. Natürlich gibt es auch einige Charaktere, die ich nicht so gern hatte, aber bei welchen ich trotzdem wissen wollte, ob sie etwas mit der Tat zu tun haben, oder ob sie vielleicht ermordet werden. Bis zum Schluss habe ich geraten, wie das Buch endet, und wurde dennoch überrascht.

Die beiden Thriller der Autorin ähneln sich stark. Wie im letzten Buch auch, gibt es eine begrenzte Anzahl von Gästen an einem abgeschiedenen Ort. Die Story wird auch in "Sommernacht" aus mehreren Perspektiven erzählt und zwischendurch vom Tag danach. Lucy Foley hat auch hier wieder starke weibliche Charaktere und beschreibt sie sehr lebendig. Ich kann dennoch jedem empfehlen beide Bücher zu lesen, da sie unterschiedlich genug sind, um eine Spannung aufzubauen. Als Leserin merkte ich, wie die Autorin gewachsen ist und ihre Kunst verfeinert hat.

Fazit: Das Buch ist spannend aufgebaut und ließ mich das Buch kaum aus der Hand legen. Ich kann es Thriller-Fans nur ans Herz legen.

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