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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2022

Anspruchsvolle, liebeswerte Geschichte

Die Sammlerin der verlorenen Wörter
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Das wunderschöne Cover hat mich sofort angesprochen. Da ich Englisch studiert habe, fand ich den Klappentext sehr ansprechend und habe mich sehr auf das Buch gefreut.
Der Roman ist sicher nicht von der ...

Das wunderschöne Cover hat mich sofort angesprochen. Da ich Englisch studiert habe, fand ich den Klappentext sehr ansprechend und habe mich sehr auf das Buch gefreut.
Der Roman ist sicher nicht von der Sorte, die man mal überfliegen kann. Der Schreibstil ist schön, aber anspruchsvoll und, für mich, nichts wobei man entspannen kann. Ich musste mich sehr konzentrieren, obwohl ich die Story ansprechend finde und die Charaktere sehr gern hatte. Es hat leider nicht so für mich gepasst und ich glaube, ich werde das Buch in 1-2 Jahren nochmal probieren. Ich konnte mich nicht richtig reinfinden und die Story zieht sich sehr. Ich fand, dass die Protagonistin, Esme, zu langweilig und kindisch war. Leider passiert im ersten Teil des Buches nicht viel und ich brauchte eine sehr lange Pause, bis ich mich wieder dazu gebracht habe weiter zu lesen.
Es ist sicher ein Buch, das für manche Menschen passend ist und ich werde es auch in meinem Bekanntenkreis weiterempfehlen, aber für mich hat es gerade nicht gepasst.

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Veröffentlicht am 08.10.2022

Verwirrende Zeitreise

Der Leuchtturm an der Schwelle der Zeit
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Das schöne Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Die Idee, dass jemand im Jahr 1898 erwacht und England französisch spricht, lässt mich als historisch interessierte Leserin aufhören. ...

Das schöne Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Die Idee, dass jemand im Jahr 1898 erwacht und England französisch spricht, lässt mich als historisch interessierte Leserin aufhören.
Der Schreibstil und der Hauptcharakter Joe Tournier haben mich sehr begeistert und waren einer der Gründe, warum ich den Roman beendet habe. Das System dahinter wie die Zeitreise funktioniert ist auch noch nachvollziehbar und gut geschrieben. Leider hat m ich aber die Handlung öfter verwirrt und ich habe zwischendurch die Lust verloren nach dem Buch zu greifen um es weiter zu lesen. Es hat mir einfach etwas gefehlt, oder ich habe mir das Buch vielleicht von der Beschreibung anders vorgestellt.
Im Endeffekt finde ich das Buch aber gelungen, wenn auch nicht ganz mein Geschmack. Der Schreibstil und die Prämisse reissen das Buch für mich heraus und machten es doch noch zu einem guten Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 25.01.2022

Liebenswerter cozy Krimi

The Maid
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The Maid ist ein absolut liebenswerter Krimi. Genau das richtige um einmal etwas abzuschalten und der Welt zu entfliehen um einen Mord zu lösen.
Molly ist bei Ihrer Grußmutter sehr behütet und mit den ...

The Maid ist ein absolut liebenswerter Krimi. Genau das richtige um einmal etwas abzuschalten und der Welt zu entfliehen um einen Mord zu lösen.
Molly ist bei Ihrer Grußmutter sehr behütet und mit den Weltanschauungen und Einstellungen von ihr aufgewachsen. Dazu kommt noch, dass Molly ihre Probleme mit dem Verständnis oder vielmehr Umgang mit ihren Mitmenschen hat. Aber all das macht sie nur noch liebenswerter! Ich hab mit Molly mitgefiebert und hatte stellenweise sogar Angst um sie, da sie auf Ihre Art sehr naiv ist, wobei naiv vielleicht auch nicht das richtige Wort ist.
Der Schreibstil dieses Erstlingswerks hat mir sehr gut gefallen und ich wollte das Buch am liebsten auf einmal verschlingen! Man lernt die anderen Charaktere durch Molly kennen, daher ist ihre Beschreibung vielleicht nicht immer so verlässlich, aber man lernt auch mal eine andere Perspektive andere Menschen zu sehen kennen. Es gibt auch einige überraschende Wendungen, die ich nicht erwartet hatte.
The Maid ist eher ein „cozy“ Krimi bei die Hauptfigur vielleicht auch manchmal interessanter als der eigentliche Mord ist. Das Cover hat mich auch sofort angesprochen und passt sehr gut zum Buch. Ich bin auf jeden Fall total fasziniert von Molly und hoffe, dass es eine Fortsetzung gibt?!

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Veröffentlicht am 27.12.2021

Gute Idee, aber verbesserungswürdig

Die Schwestern Grimm
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Die Story hat mich sofort angesprochen, da schöne Cover hat für mich das übrige getan und ich musste dieses Buch haben. Die Idee zur dieser Story ist wundervoll; 4 Halbschwestern, die Töchter von Wilhelm ...

Die Story hat mich sofort angesprochen, da schöne Cover hat für mich das übrige getan und ich musste dieses Buch haben. Die Idee zur dieser Story ist wundervoll; 4 Halbschwestern, die Töchter von Wilhelm Grimm sind, welcher ein Dämon ist, erhalten an ihrem achtzehnten Geburtstag ihr Kräfte. Soweit so gut. Die Geschichte wird von allen Perspektiven der vier Halbgeschwister und deren Jäger erzählt und dazu noch aus zwei verschiedenen Zeiten. Leider wird diese Art des erzählens aus Dauer zäh und einfach zu lang.
Der Schreibstil der Autorin ist, bis auf die vielen Perspektiven in immer neuen Kapiteln, sehr gut. Ich wusste schnell wer jeder ist und konnte sie mir gut vorstellen. Auch die Beschreibungen von deren Umgebung und der anderen Welten war gut, ist mir aber manchmal zu wenig gewesen.
Die vier Hauptcharaktere waren sehr interessant. Ich wollte unbedingt wissen, wie es für die vier ausgeht und ob sie am Schluss das machen, was ich von ihnen erwarte oder ob sie mich überraschen. Jede hat eine andere Facette und man kann sich mit jeder der Halbschwestern identifizieren. Besonders Goldie nahm eine besondere Position im Buch ein, aber ich fand auch die drei anderen sehr interessant, besonders Scarlet. Ich würde auch eine Prequel zu diesem Buch interessant finden, da erwähnt wird, dass die vier Halbschwestern nicht die ersten waren.
Ich fand das Buch etwas enttäuschend, da es mir einfach zu langatmig war und ich am Schluss nur noch auf das Ende gewartet hab. Ich wünschte es wäre etwas besser in der Ausführung der Idee zu dem Buch, dann wäre es eines meiner Lieblingsbücher.

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Veröffentlicht am 28.09.2021

Viele Verdächtige, wenig Spannung

Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen
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Nachdem ich "Girl on a Train" von Paula Hawkins gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihren neuen Roman. Die Story beginnt, für meinen Geschmack, mit sehr vielen Personen, die alle etwas verbergen und ...

Nachdem ich "Girl on a Train" von Paula Hawkins gelesen habe, war ich sehr gespannt auf ihren neuen Roman. Die Story beginnt, für meinen Geschmack, mit sehr vielen Personen, die alle etwas verbergen und denen ich nicht trauen konnte.
Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und als Leser lernt man jeden einzelnen etwas kennen. Die Autorin versteht es beim Leser Zweifel zu sähen und dennoch den Charakter nicht unsympathisch wirken zu lassen. Im Gegenteil, ich mochte beinahe alle Charaktere gerne, obwohl ich jedem die Tat zugetraut hätte.
Die Story an sich war mir etwas zu dünn. Obwohl das ständige hinterfragen der Motive seinen Reiz hat, war manchmal zu wenig dahinter. Ich glaube, man muss das Buch wirklich rasch durchlesen, um wirklich bei allen Nuancen mitzukommen und alle Charaktere noch im Kopf zu haben. Ich bin leider nach den ersten paar Kapiteln erst Tage später wieder zum Lesen gekommen und hätte lieber neu anfangen sollen.
"Wer das Feuer entfacht - Keine Tat ist je vergessen" ist gut geschrieben und ist zwischendurch wirklich gutes "Kopfkino". Empfehlenswert für leichte Spannungsmomente und um den Alltag zu entfliehen, aber es hat mich leider nicht ganz überzeugt.

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