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Veröffentlicht am 17.04.2026

Atmosphärisches Fantasy-Märchen

Verrat der Schwäne
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A. B. Poranek greift mit Verrat der Schwäne die Motive des Schwanensee-Stoffs auf und verwandelt sie in eine düstere, märchenhafte Geschichte voller Täuschung und Loyalitätskonflikte. Besonders auffällig ...

A. B. Poranek greift mit Verrat der Schwäne die Motive des Schwanensee-Stoffs auf und verwandelt sie in eine düstere, märchenhafte Geschichte voller Täuschung und Loyalitätskonflikte. Besonders auffällig ist dabei die Inszenierung: Kapitel wirken wie Szenen eines Theaterstücks, was der Handlung eine eigene, fast schon dramatische Bühne verleiht und das Setting rund um das Theater eindrucksvoll unterstreicht.

Die Welt wirkt geheimnisvoll, stellenweise beinahe opulent beschrieben, und erzeugt eine klare, leicht düstere Stimmung. Diese passt hervorragend zur Grundidee der Geschichte und zog mich beim Lesen zunächst stark in ihren Bann. Auch die Figuren sind bewusst ambivalent angelegt – ihre Motive bleiben lange schwer greifbar, was Spannung erzeugt.

Allerdings zeigt sich im Verlauf, dass nicht alle Elemente gleich gut tragen. Die Protagonistin Odile bleibt über weite Strecken auf Distanz. Ihre Entwicklung ist zwar vorhanden, braucht aber Zeit, um wirklich greifbar zu werden. Gerade zu Beginn fällt es schwer, eine emotionale Verbindung aufzubauen, was das Mitfiebern teilweise einschränkt. Andere Figuren wirken hingegen zugänglicher, können die emotionale Lücke jedoch nicht vollständig ausgleichen.

Auch die Handlung selbst schwankt: Während die Grundidee und einzelne Wendungen überzeugen, wirkt der Plot stellenweise vorhersehbar. Intrigen und Entwicklungen erscheinen nicht immer so ausgearbeitet, wie es die Ausgangssituation verspricht. Hinzu kommt, dass das Worldbuilding eher angedeutet bleibt und manche Aspekte der Geschichte dadurch weniger Tiefe bekommen.

Der Schreibstil ist ein zweischneidiges Schwert. Einerseits unterstützt er die märchenhafte, theatrale Atmosphäre sehr wirkungsvoll. Andererseits können die ausführlichen, teils ausschweifenden Beschreibungen den Lesefluss bremsen und phasenweise ermüdend wirken.

Trotz dieser Schwächen bleibt ein insgesamt stimmungsvolles Leseerlebnis. Die besondere Erzählweise, die düstere Grundstimmung und die Idee hinter der Geschichte sorgen dafür, dass das Buch bis zum Ende interessant bleibt – auch wenn es nicht durchgehend fesseln kann.

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Veröffentlicht am 13.04.2026

Miträtseln ausdrücklich erwünscht...

Darkly
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„Darkly“ überzeugt mich vor allem durch seine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre und die starke Grundidee. Von Beginn an entsteht ein unterschwelliges Gefühl, dass hinter allem mehr steckt. Dieses permanente ...

„Darkly“ überzeugt mich vor allem durch seine dichte, geheimnisvolle Atmosphäre und die starke Grundidee. Von Beginn an entsteht ein unterschwelliges Gefühl, dass hinter allem mehr steckt. Dieses permanente Rätselgefühl zieht sich konsequent durch die Geschichte und sorgt dafür, dass man ständig mitdenkt und versucht, Zusammenhänge zu entschlüsseln.

Besonders gelungen ist der spielerische Aspekt: Die Handlung entwickelt sich wie ein komplexes Puzzle, bei dem ein Hinweis den nächsten jagt. Dadurch entsteht ein hohes Tempo mit vielen Wendungen, die die Spannung konstant aufrechterhalten. Statt klassischer Konkurrenzkämpfe steht hier klar das Miträtseln im Vordergrund, was dem Hörbuch eine eigene, frische Dynamik verleiht.

Die Protagonistin Dia braucht etwas Eingewöhnungszeit, wirkt zunächst ungewöhnlich, gewinnt aber im Verlauf zunehmend an Profil. Ihre Entwicklung macht sie zu einer interessanten Figur, auch wenn der Einstieg nicht ganz leichtfällt. Weniger überzeugend sind hingegen die Nebencharaktere, die trotz individueller Ansätze insgesamt eher blass bleiben und wenig Tiefe entwickeln. Hier wäre deutlich mehr möglich gewesen.

Inhaltlich punktet die Geschichte mit vielen Ideen, Geheimnissen und überraschenden Momenten. Gleichzeitig wirkt die Ausarbeitung an einigen Stellen nicht vollständig durchdacht. Manche Zusammenhänge bleiben unklar, wodurch es schwerfallen kann, das zugrunde liegende Konzept komplett zu erfassen. Auch eine romantische Nebenhandlung fügt sich nicht ganz stimmig ein und wirkt eher überflüssig.

Die Hörbuchumsetzung durch Nina Reithmeier unterstützt die Stimmung sehr gut. Ihre ruhige, angenehme Stimme trägt die düstere Atmosphäre und lässt die Geschichte lebendig wirken.

Insgesamt ist „Darkly“ ein spannender, ungewöhnlicher Jugend-Thriller mit großem Rätselanteil und einer besonderen Grundidee. Trotz erzählerischer Schwächen und unausgeschöpftem Potenzial bleibt ein fesselndes Hörerlebnis, das vor allem durch seine Stimmung und den Mitmach-Charakter überzeugt.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Packend von der ersten Seite...

Born of Salt and Storm
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„Born of Salt and Storm“ ist ein unglaublich fesselnder Roman, der von der ersten Seite an eine dichte, eindringliche Atmosphäre schafft. Sophia Reynards Schreibstil ist kraftvoll, lebendig und zugleich ...

„Born of Salt and Storm“ ist ein unglaublich fesselnder Roman, der von der ersten Seite an eine dichte, eindringliche Atmosphäre schafft. Sophia Reynards Schreibstil ist kraftvoll, lebendig und zugleich elegant – Bilder und Szenen bleiben lange im Kopf.

Die Figuren sind komplex und glaubwürdig gestaltet, ihre Handlungen und Gefühle nachvollziehbar. Ich habe jede Wendung der Geschichte genossen und mich regelrecht in der Welt des Romans verloren. Besonders beeindruckend ist die Tiefe, die die Autorin in die Charaktere und die Szenerie legt.
Die Hörbuchsprecher haben auch einen sehr tollen Job gemacht!

Dieses Buch ist nicht nur eine spannende Geschichte, sondern ein intensives Leseerlebnis, das emotional berührt und neugierig auf weitere Werke der Autorin macht. Für mich eine klare 5-Sterne-Lektüre, die ich jederzeit weiterempfehlen würde.

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Vielschichtiges Thema, fragmentarischer Stil

Alle meine Mütter
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Dieses Buch beschäftigt sich mit Mutterschaft in all ihren Facetten – von Hoffnungen über Zweifel bis hin zu den Herausforderungen verschiedener Mutterrollen. Es ist kein klassischer Roman, sondern eher ...

Dieses Buch beschäftigt sich mit Mutterschaft in all ihren Facetten – von Hoffnungen über Zweifel bis hin zu den Herausforderungen verschiedener Mutterrollen. Es ist kein klassischer Roman, sondern eher eine reflektierende Auseinandersetzung mit dem Thema.

Die Autorin betrachtet Mutterschaft aus unterschiedlichen Perspektiven und regt zum Nachdenken an. Die Sprache ist poetisch und feinfühlig, was das Buch inhaltlich interessant macht. Gleichzeitig ist der Erzählstil sehr fragmentarisch, wodurch der rote Faden manchmal schwer zu erkennen ist. Gerade beim Hörbuch fiel es mir gelegentlich schwer, länger konzentriert zu bleiben. Inhaltlich bietet das Buch viele Anstöße, wer sich für die Vielschichtigkeit von Mutterschaft interessiert, wird einiges Wertvolles finden. Für mich persönlich war der Stil jedoch nicht immer zugänglich, und die emotionale Wirkung blieb begrenzt.

Insgesamt ein interessantes Werk mit klugen Gedanken, das jedoch nicht vollständig überzeugen konnte – daher meine drei Sterne.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

Ein zutiefst bewegendes und kraftvolles Hörbuch!

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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„Und alles zerbricht“ von Maxine Reuker ist ein unglaublich emotionaler und authentischer Auftakt zu einer Jugendbuch-Trilogie, der mich tief berührt und nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte von ...

„Und alles zerbricht“ von Maxine Reuker ist ein unglaublich emotionaler und authentischer Auftakt zu einer Jugendbuch-Trilogie, der mich tief berührt und nicht mehr losgelassen hat. Die Geschichte von Mila Falk hat mich sowohl gefordert als auch geheilt – und ich bin sicher, dass dieses Buch vielen jungen Menschen, aber auch Erwachsenen, aus der Seele sprechen wird.

Maxine Reuker gelingt es, ein so ernstes Thema wie Essstörungen auf eine Weise zu behandeln, die gleichzeitig ergreifend und schonungslos ehrlich ist. Die Protagonistin Mila ist unglaublich vielschichtig, ihre Ängste, ihre Ängste vor dem eigenen Körper und der Verlust ihrer Kontrolle werden lebendig und erschreckend real dargestellt. Die ganze Erzählung hat mich immer wieder an meine eigenen emotionalen Grenzen gebracht. Es war ein ständiges Auf und Ab zwischen Hoffnung und Verzweiflung, zwischen dem Wunsch, dass Mila sich befreien kann, und der Traurigkeit über ihre Spirale, in die sie immer weiter abzurutschen scheint.

Die Atmosphäre im Buch ist schwer und bedrückend, aber gleichzeitig ist es ein zutiefst ehrliches und starkes Werk, das den Leser nicht nur emotional fordert, sondern auch zum Nachdenken anregt. Der Schreibstil von Maxine Reuker ist eindrucksvoll, sie schafft es, die Gedanken und Gefühle ihrer Figuren so authentisch und direkt rüberzubringen, dass ich mich oft direkt in Milas Welt hineinversetzen konnte.

Besonders beeindruckend fand ich auch die Darstellung der Entwicklung von Mila. Es ist nicht nur eine Geschichte über eine Essstörung, sondern auch über Selbstakzeptanz, Heilung und die Komplexität von Beziehungen, die über das bloße „Erzählen einer Geschichte“ hinausgeht.

„Und alles zerbricht“ ist nicht einfach zu lesen – oder in diesem Fall zu hören – und sollte mit Bedacht konsumiert werden, besonders von denen, die mit den Themen Essstörungen und psychische Gesundheit empfindlich sind. Doch gerade diese Ehrlichkeit und die Darstellung der Zerrissenheit von Mila machen dieses Werk zu einem einzigartigen, tiefgehenden Erlebnis.

Maxine Reuker hat hier einen Roman geschaffen, der nicht nur unterhält, sondern tiefgründig und heilend wirken kann. Ich bin gespannt auf die Fortsetzungen und danke der Autorin herzlich für dieses so bewegende, authentische Buch.

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