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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.10.2024

Enttäuschend

Vox
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Ihr könnt uns die Wörter nehmen, aber zum Schweigen bringt ihr uns nicht! Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als einhundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan ...

Ihr könnt uns die Wörter nehmen, aber zum Schweigen bringt ihr uns nicht! Als die neue Regierung anordnet, dass Frauen ab sofort nicht mehr als einhundert Wörter am Tag sprechen dürfen, will Jean McClellan diese wahnwitzige Nachricht nicht wahrhaben - das kann nicht passieren. Nicht im 21. Jahrhundert. Nicht in Amerika. Nicht ihr. Schon bald jedoch kann Jean ihren Beruf als Wissenschaftlerin nicht länger ausüben. Schon bald wird ihrer Tochter Sonia in der Schule nicht länger Lesen und Schreiben beigebracht. Sie und alle Mädchen und Frauen werden ihres Stimmrechts, ihres Lebensmutes, ihrer Träume beraubt. Für Sonia und alle entmündigten Frauen will Jean sich ihre Stimme zurückerkämpfen und erhält eine Gelegenheit...

Da man schon viel von diesem Buch gehört hat und ich auch die Idee sehr spannend fand, wollte ich gerne das Hörbuch hören.

Die Sprecherin dieses Hörbuchs ist die Schauspielerin Andreas Sawatzki, der ich gerne zugehört habe und auch der Einstieg in die Geschichte war noch sehr viel versprechend.

Und auch das Thema Frauenrechte ist in der heutigen Zeit ja ein sehr wichtiges. Leider kam mir diese Thematik irgendwann zu kurz und die ganze Geschichte wurde besonders im letzten Drittel eher wirr und unlogisch, sodass ich Schwierigkeiten hatte, überhaupt noch zu folgen.

An manchen Stellen habe ich die Geschichte als langatmig wahrgenommen. Das Ende hingegen wurde dann sehr schnell und recht kurz abgehandelt.

In meinen Augen wurde das Potenzial dieser wirklich starken Idee leider nicht ausgeschöpft.

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Veröffentlicht am 08.10.2024

Liebe im Tower of London

Falling Hard for the Royal Guard. Eine königliche Liebeskomödie
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Maggie Moore lebt zwar in märchenhafter Umgebung im Tower von London, ist aber weit vom Status einer Prinzessin entfernt. Stattdessen verkauft sie Eintrittskarten an Touristen. Keine Spur von edlem Ritter ...

Maggie Moore lebt zwar in märchenhafter Umgebung im Tower von London, ist aber weit vom Status einer Prinzessin entfernt. Stattdessen verkauft sie Eintrittskarten an Touristen. Keine Spur von edlem Ritter oder weißem Pferd! Ihre Freunde raten ihr zu Tinder, wo sie Schwindler, aber nicht den Richtigen trifft. Und als eine Begegnung auf spektakuläre Weise endet, gibt Maggie die Hoffnung fast schon ganz auf. Dann sieht sie Freddie von der königlichen Garde und spürt, dass sie die Liebe keineswegs abgeschrieben hat. Er könnte doch ihr persönlicher Royal Guard sein! Aber wie erregt man die Aufmerksamkeit von jemandem, dessen Job es ist, jegliche Ablenkung zu ignorieren?

Den Schreibstil habe ich besonders zu Beginn als etwas mühsam zu lesen empfunden und auch die Schriftgröße hätte gerne ein oder zwei Nummern größerer gewählt werden dürfen. Daher war der Einstieg in die Geschichte für mich etwas holprig. Ab der Hälfte des Buches hatte ich mich aber auch daran gewöhnt.

Die tollpatschige Art der Protagonistin Maggie fand ich anfangs noch sehr sympathisch und es kam dadurch zu einigen lustigen Szenen. Irgendwann ist das für mich leider gekippt und die Szenen waren nicht mehr lustig, sondern fühlten sich eher übertrieben und viel zu sehr gewollt an. Deshalb bin ich mit Maggie leider auch nicht so richtig warm geworden. Freddie und die anderen Royal Guards fand ich dafür sehr gelungen.

Auch die historischen Fakten zum Tower of London, die durch Maggie immer mal wieder eingestreut wurden, fand ich sehr interessant und spannend. Davon hätte es für mich auch gerne noch deutlich mehr geben dürfen.

Das gesamte Setting der Geschichte war mal etwas anderes und hat mir wirklich gut gefallen. Da ich aber einfach keine richtige Bindung zu den Protagonisten aufbauen konnte und mir die Geschichte an einigen Stellen etwas zu langatmig daher kam, kann ich leider nur drei Sterne vergeben.

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Veröffentlicht am 08.10.2024

Friends to Lovers

Lights of Darkness
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Frankie Davis hat panische Angst vor der Dunkelheit. Als Kind musste sie schlimme Erfahrungen machen, weshalb sie bis heute nur bei absoluter Helligkeit einschlafen kann. Sobald das Licht erlischt, fürchtet ...

Frankie Davis hat panische Angst vor der Dunkelheit. Als Kind musste sie schlimme Erfahrungen machen, weshalb sie bis heute nur bei absoluter Helligkeit einschlafen kann. Sobald das Licht erlischt, fürchtet sie die Geschehnisse von damals neu durchleben zu müssen. Tyler Montgomery ist ein Nachtmensch durch und durch. Seit einer schrecklichen Tragödie flüchtet er sich in die Dunkelheit, um unter den Sternen mit seinen Problemen allein sein zu können. Doch als Frankie und Tyler – Licht und Schatten – spüren, dass da mehr zwischen ihnen ist als nur Freundschaft, ändert sich alles …

"Lights of Darkness" ist zwar als zweiter Band dieser Dilogie erschienen, beide Teile können aber auch unabhängig voneinander gelesen werden.

Wie bereits aus anderen Büchern der Autorin bekannt, bekommt man wieder einen locker, leichten Schreibstil, den man zügig lesen kann.

Das Setting von Golden Oaks wurde wieder sehr bildhaft beschrieben, sodass man das Gefühl bekommt, den Ort genau zu kennen.

Die Protagonisten dieser Geschichte, Frankie und Tyler, hat man als Nebenfiguren bereits im ersten Teil ein wenig kennen lernen können. Auch dort wurde schon klar, dass auch diese beiden mit ihren ganz eigenen Problemen zu kämpfen haben. Die Gründe hierfür wurden für mich schon ziemlich zu Beginn dieses Buches etwas vorhersehbar, aber dennoch war das Ende ein gelungener Plottwist.

Zu den besagten Problemen der beiden gibt es im Buch auch eine Triggerwarnung.

Insgesamt fand ich den zweiten Teil dieser Reihe etwas schwächer als den ersten und die Protagonisten aus beiden Büchern habe ich leider nicht so lieb gewonnen, wie die Protagonisten aus der Move District-Reihe.

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Veröffentlicht am 08.10.2024

Sticht nicht aus der Masse hervor

Lake Paradise – Ein Zuhause für das Glück
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Lexi Dawson will endlich diese schmerzhafte Leere hinter sich lassen. Die Hochzeit war bereits geplant – als ihre Jugendliebe Keith vor zwei Jahren beim Wandern tödlich verunglückte. Und Lexi blieb nichts ...

Lexi Dawson will endlich diese schmerzhafte Leere hinter sich lassen. Die Hochzeit war bereits geplant – als ihre Jugendliebe Keith vor zwei Jahren beim Wandern tödlich verunglückte. Und Lexi blieb nichts als ein Traum, der nie wahr werden würde. Mittlerweile schafft sie es, ihren Alltag wieder zu meistern und nach vorne zu blicken. Auch wenn sie noch immer nicht glaubt, dass sie je einen anderen Mann als Keith lieben wird. Zumal es in dem kleinen, idyllischen Ort, in dem sie aufgewachsen ist, auch überhaupt keine Männer gibt, für die sie sich interessieren würde. Doch Lexi hat nicht damit gerechnet, dass eines Tages ein gut aussehender Fremder in Lake Paradise auftaucht. Und noch viel weniger damit, dass dieser eigentlich gar nicht so fremd ist …

Da ich mit dem Rezensieren im Moment etwas hinterher hänge, ist es nun auch schon ein paar Wochen her, dass ich dieses Hörbuch beendet hatte. Als ich mich nun gerade daran setzen wollte, musste ich feststellen, dass mir die Geschichte gar nicht mal so sehr im Kopf geblieben ist und ich musste erstmal etwas in meinen Erinnerungen graben.

Die Geschichte versprüht absolutes Kleinstadt-Feeling, wo Klatsch und Tratsch groß geschrieben werden. Wohl auch deshalb kamen bei mir sofort Erinnerungen an Gilmore Girls und vor allem die Bewohner von Stars Hollow auf.

Die Protagonisten waren zwar sympathisch, blieben aber dennoch etwas blass und sind mir nicht so sehr ans Herz gewachsen. Möglicherweise hat mir hier etwas die Tiefe gefehlt.

Der Sprecherin Karoline Mask von Oppen konnte ich sehr gut folgen und auch der Schreibstil war angenehm, sodass man das Hörbuch schnell durchhören konnte.

Wie anfangs schon erwähnt, stechen sowohl die Geschichte als auch die Protagonisten für mich leider nicht so sehr aus der Masse hervor und gehen eher unter.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Eine starke Frau

The Woman in Me
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Als das Buch rauskam, war für mich auf jeden Fall klar, dass ich es lesen möchte. Im Vorfeld sind ja schon einige schockierende Details veröffentlicht worden, die meine Neugier auf das Buch zwar nicht ...

Als das Buch rauskam, war für mich auf jeden Fall klar, dass ich es lesen möchte. Im Vorfeld sind ja schon einige schockierende Details veröffentlicht worden, die meine Neugier auf das Buch zwar nicht verringert haben, aber dazu geführt haben, dass ich es nicht sofort lesen musste. Dazu kamen dann noch die vielen negativen Kommentare bezüglich des Schreibstils, weshalb ich mich letztendlich dazu entschieden habe, das Hörbuch zu hören.

Ich weiß nicht, ob beim Einlesen noch etwas am Text verändert wurde oder ob die Sprecherin Jodie Ahlborn einfach nur wieder einen großartigen Job gemacht hat, aber der Schreibstil ist mir definitiv nicht negativ aufgefallen.

Beim Hören habe ich sehr mitgefühlt und bin immer noch schockiert über all die Dinge, die hier enthüllt wurden.

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