Pretty Little Savage
Pretty Little SavageSpicy Rezension 🌶️ – Pretty Little Savage (Band 1 der Sick Boys Reihe)
Regel Nr. 1: Leg dich niemals mit den Sick Boys an.
Regel Nr. 2: Wenn du es doch tust, dann hoffentlich mit genügend Popcorn. ...
Spicy Rezension 🌶️ – Pretty Little Savage (Band 1 der Sick Boys Reihe)
Regel Nr. 1: Leg dich niemals mit den Sick Boys an.
Regel Nr. 2: Wenn du es doch tust, dann hoffentlich mit genügend Popcorn. 🍿
Die Sick Boys sind grausam, unberechenbar und auf ihre ganz eigene, zerstörerische Weise faszinierend. Sie herrschen über die Eastpoint University wie dunkle Prinzen – allen voran Dean Carter, der König dieser moralisch fragwürdigen Truppe. Reich, mächtig und mit mehr Geheimnissen als ein True-Crime-Podcast, sind sie definitiv keine Jungs, mit denen man freiwillig Stress sucht.
… außer man heißt Avalon Manning. 😌
Avalon ist nämlich so gar nicht der Typ „brav nicken und weitergehen“. Sie kniet vor niemandem, bricht Regeln wie andere Leute Kekse und lässt sich von drei überheblichen Eliteboys ganz sicher nicht einschüchtern. Genau das sorgt natürlich für ordentlich Spannung – und einige Szenen, bei denen man sich denkt: Mädchen, willst du überleben oder nur Drama produzieren? 😅
Der Einstieg ist eher ruhig, aber ab etwa Seite 150 tritt die Story plötzlich aufs Gaspedal und dann geht’s richtig los. Intrigen, Machtspielchen, dunkle Geheimnisse und eine Dynamik zwischen Avalon und Dean, die irgendwo zwischen „Ich könnte dich küssen“ und „Ich könnte dich umbringen“ schwankt. Romantisch? Nun ja… auf Dark-Romance-Art eben. 🖤
Der Schreibstil von Lucy Smoke ist angenehm flüssig und modern. Besonders gefallen hat mir die Dual-POV, weil man dadurch auch in Deans Kopf schauen kann – was ehrlich gesagt dringend nötig ist. Ohne seine Perspektive wäre er nämlich ungefähr so leicht zu durchschauen wie ein Rubik’s Cube im Dunkeln.
Der Prolog hat mich direkt neugierig gemacht und wirft Fragen auf, die sich durch das ganze Buch ziehen. Der große Hintergrund der Story bleibt zwar größtenteils geheim, aber das hat mich gar nicht gestört. Stattdessen liegt der Fokus stark auf den Beziehungen, Machtspielen und der psychologischen Spannung zwischen den Figuren.
Und der Spice? 🌶️ Der lässt sich Zeit. Am Anfang passiert da noch nicht viel, aber wenn er kommt, fügt er sich gut in die Handlung ein und wirkt nicht einfach nur reingeworfen.
Fazit:
Ein gelungener Auftakt mit viel Spannung, dunkler Atmosphäre und Charakteren, die moralisch ungefähr so stabil sind wie ein Jenga-Turm kurz vorm Umfallen. Band 1 endet mit einem ordentlichen Knall und lässt viele Fragen offen – vor allem, wie sich die explosive Beziehung zwischen Avalon und Dean weiterentwickeln wird.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Band 2 – „Stone Cold Queen“. Denn eins ist sicher: Bei den Sick Boys wird es garantiert nicht plötzlich friedlich. 😈📚