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Veröffentlicht am 13.03.2026

Pretty Little Savage

Pretty Little Savage
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Spicy Rezension 🌶️ – Pretty Little Savage (Band 1 der Sick Boys Reihe)

Regel Nr. 1: Leg dich niemals mit den Sick Boys an.

Regel Nr. 2: Wenn du es doch tust, dann hoffentlich mit genügend Popcorn. ...

Spicy Rezension 🌶️ – Pretty Little Savage (Band 1 der Sick Boys Reihe)

Regel Nr. 1: Leg dich niemals mit den Sick Boys an.

Regel Nr. 2: Wenn du es doch tust, dann hoffentlich mit genügend Popcorn. 🍿
Die Sick Boys sind grausam, unberechenbar und auf ihre ganz eigene, zerstörerische Weise faszinierend. Sie herrschen über die Eastpoint University wie dunkle Prinzen – allen voran Dean Carter, der König dieser moralisch fragwürdigen Truppe. Reich, mächtig und mit mehr Geheimnissen als ein True-Crime-Podcast, sind sie definitiv keine Jungs, mit denen man freiwillig Stress sucht.
… außer man heißt Avalon Manning. 😌

Avalon ist nämlich so gar nicht der Typ „brav nicken und weitergehen“. Sie kniet vor niemandem, bricht Regeln wie andere Leute Kekse und lässt sich von drei überheblichen Eliteboys ganz sicher nicht einschüchtern. Genau das sorgt natürlich für ordentlich Spannung – und einige Szenen, bei denen man sich denkt: Mädchen, willst du überleben oder nur Drama produzieren? 😅

Der Einstieg ist eher ruhig, aber ab etwa Seite 150 tritt die Story plötzlich aufs Gaspedal und dann geht’s richtig los. Intrigen, Machtspielchen, dunkle Geheimnisse und eine Dynamik zwischen Avalon und Dean, die irgendwo zwischen „Ich könnte dich küssen“ und „Ich könnte dich umbringen“ schwankt. Romantisch? Nun ja… auf Dark-Romance-Art eben. 🖤
Der Schreibstil von Lucy Smoke ist angenehm flüssig und modern. Besonders gefallen hat mir die Dual-POV, weil man dadurch auch in Deans Kopf schauen kann – was ehrlich gesagt dringend nötig ist. Ohne seine Perspektive wäre er nämlich ungefähr so leicht zu durchschauen wie ein Rubik’s Cube im Dunkeln.

Der Prolog hat mich direkt neugierig gemacht und wirft Fragen auf, die sich durch das ganze Buch ziehen. Der große Hintergrund der Story bleibt zwar größtenteils geheim, aber das hat mich gar nicht gestört. Stattdessen liegt der Fokus stark auf den Beziehungen, Machtspielen und der psychologischen Spannung zwischen den Figuren.

Und der Spice? 🌶️ Der lässt sich Zeit. Am Anfang passiert da noch nicht viel, aber wenn er kommt, fügt er sich gut in die Handlung ein und wirkt nicht einfach nur reingeworfen.

Fazit:
Ein gelungener Auftakt mit viel Spannung, dunkler Atmosphäre und Charakteren, die moralisch ungefähr so stabil sind wie ein Jenga-Turm kurz vorm Umfallen. Band 1 endet mit einem ordentlichen Knall und lässt viele Fragen offen – vor allem, wie sich die explosive Beziehung zwischen Avalon und Dean weiterentwickeln wird.
Ich bin auf jeden Fall gespannt auf Band 2 – „Stone Cold Queen“. Denn eins ist sicher: Bei den Sick Boys wird es garantiert nicht plötzlich friedlich. 😈📚

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Veröffentlicht am 13.03.2026

19 - Das dritte Buch der magischen Angst

19 - Das dritte Buch der magischen Angst
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19 - Das dritte Buch der magischen Angst

Manchmal liest man ein Buch und merkt erst am Ende, dass man eigentlich gar nicht wollte, dass es endet. Genau so ging es mir mit „Das dritte Buch der magischen ...

19 - Das dritte Buch der magischen Angst

Manchmal liest man ein Buch und merkt erst am Ende, dass man eigentlich gar nicht wollte, dass es endet. Genau so ging es mir mit „Das dritte Buch der magischen Angst“. Einerseits ist es ein grandioses Finale – andererseits bleibt dieses kleine, traurige Gefühl zurück, weil man sich von liebgewonnenen Figuren verabschieden muss.

Schon das Cover hat mich wieder sofort abgeholt. Der Farbton passt perfekt zur Stimmung der Reihe und die gesamte Gestaltung wirkt einfach stimmig. Es ist eines dieser Bücher, bei denen man schon beim Anschauen merkt: Hier steckt etwas Besonderes drin.
Oder wie eine alte Leserweisheit sagt: Man soll ein Buch nicht nach seinem Cover beurteilen – aber manchmal darf man sich trotzdem daran erfreuen.

Die Geschichte wird weiterhin aus der Sicht der Protagonistin Widney erzählt. Der Schreibstil ist locker, leicht und sehr angenehm zu lesen. Einen Perspektivwechsel gibt es nicht, aber das hat mich überhaupt nicht gestört – im Gegenteil. Dadurch fühlt man sich Widney noch näher. Und seien wir ehrlich: Wenn die Perspektive gut ist, braucht sie keine Konkurrenz.

Widney ist für mich nach wie vor eine unglaublich starke Protagonistin. Sie ist mutig, kämpferisch und gleichzeitig sehr menschlich. Genau diese Mischung macht sie so sympathisch. Auch die anderen Charaktere aus der WG sind mir richtig ans Herz gewachsen. Im Laufe der Geschichte kommen noch weitere Figuren hinzu, die ebenfalls schnell einen Platz im Herzen finden. Man begleitet sie nicht einfach nur – man fühlt mit ihnen. Und genau deshalb tut das Ende auch ein bisschen weh.
Denn eine weitere kleine Lebensweisheit lautet: Die besten Geschichten enden immer viel zu früh.

Der dritte Band knüpft direkt an die Ereignisse zuvor an und es war definitiv die richtige Entscheidung, ihn sofort nach Band zwei zu lesen. Die Geschichte zieht einen sofort wieder in ihren Bann.
Schon zu Beginn gibt es neue Enthüllungen, die die Spannung direkt nach oben treiben. Immer wieder tauchen überraschende Wendungen und Schockmomente auf, wodurch die Spannung eigentlich nie wirklich nachlässt.
Der Showdown hat es dann wirklich in sich: spannend, emotional und gleichzeitig ein bisschen traurig. Genau diese Mischung macht das Finale so besonders. Das Ende selbst hat mir sehr gut gefallen und der Epilog rundet die Geschichte wunderschön ab.

Zum Schluss muss ich sagen: „Das dritte Buch der magischen Angst“ ist ein absolut würdiges und emotionales Finale der Reihe. Von der ersten bis zur letzten Seite bleibt es spannend, überraschend und mitreißend. Trotzdem bleibt nach der letzten Seite dieses kleine melancholische Gefühl zurück – weil man merkt, dass man diese Figuren und ihre Welt vermissen wird.

Pro:
• spannendes und emotionales Finale
• liebenswerte und starke Charaktere
• durchgehend fesselnde Handlung
• angenehmer, lockerer Schreibstil
Contra:
• Man muss sich am Ende von der Geschichte verabschieden

Und zum Schluss noch eine letzte Leserweisheit: Ein gutes Buch erkennt man daran, dass man nach der letzten Seite kurz traurig ist – und am liebsten sofort wieder von vorne anfangen würde.

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Veröffentlicht am 12.03.2026

19 Das zweite Buch der Angst

19 - Das zweite Buch der magischen Angst
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✔ Widney – Chaos, aber sympathisch
Widney stolpert weiterhin tapfer durch eine Welt voller Geheimnisse, düsterer Mächte und Menschen, die grundsätzlich nur die Hälfte von dem erzählen, was sie eigentlich ...

✔ Widney – Chaos, aber sympathisch
Widney stolpert weiterhin tapfer durch eine Welt voller Geheimnisse, düsterer Mächte und Menschen, die grundsätzlich nur die Hälfte von dem erzählen, was sie eigentlich wissen. Trotzdem bleibt sie mutig, neugierig und erstaunlich geduldig. Ich hätte vermutlich schon nach Kapitel drei einen Nervenzusammenbruch gehabt.

✔ Geheimnisse im Abo-Modell
Kaum wird ein Geheimnis gelüftet, steht schon das nächste bereit. Die Geschichte funktioniert ungefähr so:
Antwort → neue Frage → noch mehr Fragen → Widney: „Moment, was?“
Perfekt für alle, die gerne rätseln.

✔ Endlich mehr Sichelträger-Drama
Die Welt der Sichelträger bekommt deutlich mehr Aufmerksamkeit. Man merkt schnell: Die haben auch ihre ganz eigenen Regeln, Geheimnisse und Probleme. Kurz gesagt: Niemand in dieser Welt ist wirklich unkompliziert.

✔ Widney im Trainingsmodus
Zum Glück wird Widney hier nicht plötzlich zur perfekten Superheldin. Sie muss ihre Fähigkeiten erst lernen, macht Fehler und kassiert auch mal Rückschläge. Realistisch – und irgendwie auch beruhigend.

 ✔Atmosphäre: düster mit extra Angst
Die Geschichte bleibt angenehm unheimlich. Angst spielt eine große Rolle, und das merkt man auch in der Stimmung der gesamten Handlung. Gute Laune sucht man hier eher vergeblich – Spannung dafür umso mehr.

✔ Der Mittelteil macht kurz Urlaub
Zwischendurch hat die Handlung das Tempo einer sehr entspannten Schnecke. Man wartet ein bisschen darauf, dass etwas Großes passiert, während Widney hauptsächlich denkt, zweifelt und noch mehr denkt.

✔ Widney, bitte stell DIESE Frage!
Mehrmals sitzt man als Leser da und denkt: „Frag einfach nach! FRAG DOCH NACH!“ Aber Widney entscheidet sich dann doch lieber für „Ich frage später“. Spoiler: Später kommt oft nicht.

✔ Zufälle mit Hollywood-Timing
Widney scheint ein unglaubliches Talent dafür zu haben, genau im richtigen Moment am richtigen Ort zu sein und zufällig wichtige Dinge mitzubekommen. Wenn sie jemals Lotto spielt, wird sie vermutlich sofort Millionärin.

✔ Gedankenkarussell ohne Pause
Da alles aus Widneys Ich-Perspektive erzählt wird, erleben wir jeden einzelnen Gedankengang hautnah. Wirklich jeden. Manchmal drehen sich ihre Ängste so lange im Kreis, dass man kurz denkt, das Karussell bräuchte einen Sicherheitsgurt.

Fazit:
Ein düsterer zweiter Band voller Geheimnisse, Misstrauen und einer Hauptfigur, die tapfer versucht herauszufinden, wem sie eigentlich vertrauen kann – was ungefähr so einfach ist wie ein Puzzle mit fehlenden Teilen zu lösen.

Trotz kleiner Längen und einiger sehr praktischer Zufälle macht die Geschichte neugierig auf Band 3. Nach der Enthüllung am Ende möchte man nämlich unbedingt wissen, welches Chaos jetzt als Nächstes auf Widney wartet.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss

Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss
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Wenn dein Crush dich küsst… und dabei versehentlich deine Seele einsackt. Ups. 💀💋

Ich habe gerade mein erstes Buch von Alana Falk gelesen und sagen wir so: Ich wollte nur kurz reinlesen… plötzlich war ...

Wenn dein Crush dich küsst… und dabei versehentlich deine Seele einsackt. Ups. 💀💋

Ich habe gerade mein erstes Buch von Alana Falk gelesen und sagen wir so: Ich wollte nur kurz reinlesen… plötzlich war ich emotional investiert, leicht paranoid bei Küssen und tief in griechischer Mythologie versunken.

Denn Erin ist keine ganz normale Studentin am Ivy Hall College. Während andere Studis Hausarbeiten schreiben und auf Verbindungspartys gehen, arbeitet sie nebenbei für Hades. Jobbeschreibung: Jungs küssen → Seele einsammeln. Arbeitszeiten: unregelmäßig. Romantische Beziehungen: streng verboten.

Alles läuft eigentlich nach Plan – bis sie Arden begegnet. Und natürlich ist er genau der Typ, bei dem plötzlich Herzklopfen statt Seelenraub auf dem Programm steht. Problem: Ein einziger Kuss von Erin bedeutet für ihn… Game Over.

Romantiklevel also: lebensgefährlich.
Der Schreibstil von Alana Falk hat mich direkt abgeholt. Man fliegt richtig durch die Seiten und ist sofort mitten im Geschehen. Erzählt wird abwechselnd aus der Perspektive von Erin und Arden, wodurch man beide Seiten des Dramas (und der inneren Panik) mitbekommt.
Besonders cool fand ich die Elemente aus der griechischen Mythologie. Ich war so neugierig, dass ich nebenbei sogar selbst ein bisschen dazu recherchiert habe – ein gutes Zeichen, wenn ein Buch einen so reinzieht.

Spannung gibt es eigentlich durchgehend, und das Ende? Damit habe ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Ich saß da kurz wie: „Moment… WAS?!“

Fazit: Romantik, Mythologie, Spannung und ein ziemlich gefährlicher Kuss. Ich warte jetzt schon ungeduldig auf den nächsten Band, weil ich unbedingt wissen muss, wie es mit Erin weitergeht.
Und ganz ehrlich: Nach diesem Buch überlege ich zweimal, bevor ich jemanden küsse. Man weiß ja nie. 💋

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Veröffentlicht am 10.03.2026

Bon Bini - When Love rocks

Bon Bini. When Love rocks
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„Bon Bini“ oder  "Traummann Dilemma" ist ein Sommerbuch durch und durch – leicht, warmherzig und mit einem Schreibstil, der einen sofort in die Geschichte hineinzieht. Trotz der lockeren Atmosphäre schwingt ...

„Bon Bini“ oder  "Traummann Dilemma" ist ein Sommerbuch durch und durch – leicht, warmherzig und mit einem Schreibstil, der einen sofort in die Geschichte hineinzieht. Trotz der lockeren Atmosphäre schwingt zwischen den Zeilen immer wieder eine leise Melancholie mit.
Die Figuren wirken vertraut, fast wie alte Bekannte, denen man nach längerer Zeit wieder begegnet. Gerade deshalb trifft es einen ein wenig zu sehen, wie sehr Riki oft um sich selbst kreist und dabei das Offensichtliche übersieht – manchmal steht man sich eben selbst am meisten im Weg. Gleichzeitig macht genau das sie so menschlich und interessant.
Marlene bildet dazu einen angenehmen Gegenpol: sympathisch, bodenständig und warm. Auch Leos Geheimnis, das sich früh erahnen lässt, sorgt dafür, dass unter der sommerlich-leichten Oberfläche immer ein Hauch von Spannung mitschwingt.
Besonders schön ist zu beobachten, wie sich die Beziehungen langsam und vorsichtig entwickeln. Es ist eine dieser Geschichten, die daran erinnern, dass nicht alles im Leben geradlinig verläuft – und dass gerade Umwege, kleine Missverständnisse und unerwartete Wendungen oft die wertvollsten Erkenntnisse mit sich bringen.
So bleibt am Ende ein Gefühl von leiser Wehmut, gemischt mit Humor und der Erkenntnis, dass man manchmal erst stolpern muss, um wirklich zu verstehen, was einem wichtig ist.

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