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Veröffentlicht am 03.08.2023

Nicht perfekt, kein Fake Trope - Ganz nett für zwischendurch

The Perfect Fit
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The perfect fit von Kara Atkin ist Band 1 einer Dilogie im Bereich Romance/ New Adult.

Es geht hier um die Stylistin Ellie und den Manager des Gesangsduos "Parallel", Caleb.

Ellie bekommt spontan einen ...

The perfect fit von Kara Atkin ist Band 1 einer Dilogie im Bereich Romance/ New Adult.

Es geht hier um die Stylistin Ellie und den Manager des Gesangsduos "Parallel", Caleb.

Ellie bekommt spontan einen Job als Stylistin für Parallel in Mailand angeboten.
Denen ist nämlich kurzfristig für die Fashion Week eine Sytilistin abgesprungen.
Doch eigentlich besagt eine Klausel, dass Ellie nicht Single sein darf, solange sie für Parallel arbeitet.
Also springt Caleb als ihr "Fake Freund" ein.

Der Schreibstil von Kara Atkin ist sehr flüssig und man kommt schnell durch die Seiten.
Die Handlung ist eher schleichend und wenig Ereignisreich.
Die Protagonisten mögen sich sofort und verspüren eine starke (körperliche) Anziehung zueinander. Das angedeutete Trope Enemies to Lovers, sucht man dadurch hier vergeblich.


Die Geschichte war ein nettes Buch für zwischendurch, was jedoch meinen Erwartungen leider nicht gerecht werden konnte, da weder Tropes passend gewählt waren, noch die Charaktere wirklich Tiefgang hatten.
Ich hätte mir von "älteren Protagonisten" (Ende 20/Anfang 30) gerne eine reifere Story gewünscht.
Zu mal das Trope "Fake Dating" gar nicht rüber kam, da beide sofort füreinander schwärmen und wenig faken mussten.

Zudem hätte ich gerne mehr von den Charakteren selbst erfahren. Die Vergangenheit wurde immer nur angedeutet, jedoch nicht ausgearbeitet.
Ich hoffe, dass Band 2 hier noch aufschlussreicher ist. Denn am Ende ging es plötzlich Holterdiepolter zu. Es ging plötzlich alles sehr schnell, zu dramatisch und teils überspitzt zu.


Das Cover ist wunderschön gestaltet und der Klappentext klang vielsprechend, jedoch war die seichte Handlung anders als erhofft.
Es war nicht schlecht und ich habe mich unterhalten gefühlt.
Da die Geschichte am Ende manche Fragen offen lässt, werde ich Band 2 ebenfalls lesen.

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Veröffentlicht am 07.06.2023

Jetzt erfahren wir was wirklich passiert ist!

Und ein ganzes Jahr
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"Und ein ganzes Jahr" von Gayle Forman ist die Fortsetzung und Abschlussband von "Nur ein Tag".
Endlich erfahren wir, was in dem einen Jahr mit Willem passiert ist, wo er sich aufhält und wieso er Allyson/Lulu ...

"Und ein ganzes Jahr" von Gayle Forman ist die Fortsetzung und Abschlussband von "Nur ein Tag".
Endlich erfahren wir, was in dem einen Jahr mit Willem passiert ist, wo er sich aufhält und wieso er Allyson/Lulu alleine zurück gelassen hat in Paris.

Stellt man beide Bücher nebeneinander, so ergeben Sie ein Herz, was ich sehr schön finde.


Im ersten Band der Dilogie erfahren wir recht wenig über Willem. Dies ändert sich nun mit dem zweiten Band. Denn dieser ist nun aus seiner Sicht geschrieben und wir erfahren wo er sich wann aufgehalten hat.
Wir begleiten Ihn auf den Weg Lulu zu finden, denn Allyson richtigen Namen kennt er immer noch nicht. Eine Suche, die Hoffnungslos erscheint und sich über mehrere Kontinente erstreckt.

Willem wirkt sehr zerstreut und meidet Konflikte. Es wird klar, wieso er ein Vagabunden leben lebt und wofür er versucht wegzulaufen.
Es war Interessant zu lesen, was in dem Jahr bei Willem passiert ist, auch wenn das Ende durch Band 1 bekannt war, hatte die Geschichte ihre spannenden Punkte.
Sein Charakter wird mehr erläutert und wirkt dadurch sympathischer als zuvor.
Die Orte und Personen, die ihm auf seiner Suche begegnen, machen die Story dann weniger vorhersehbar.
Willem der vorher an das Schicksal und an Zufälle geglaubt hat, fängt immer mehr an daran zu Zweifeln und am Ende wird doch alles gut.


Fazit:

Band 2 fand ich nur ein wenig Schwächer als Band 1. Dies liegt daran, dass man das Ende bereits kennt und leider meine Hoffnung nicht bestätigt wurde, dass man darüber hinaus noch etwas erfährt.
Das fand ich sehr Schade. Schließlich fiebert man die ganze Zeit dem Treffen entgegen und dann ist die Geschichte vorbei.
Willems Geschichte zu lesen hat mir dennoch Spaß gemacht und es war schön zu sehen, wieso er ein Vagabunden leben lebt und diese Selbsterkenntnis und der Weg dorthin hat mir gut gefallen.

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Veröffentlicht am 07.06.2023

Eine schöne Geschichte mit Reiseflair.

Nur ein Tag
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In dem Jugendbuchroman von Gayle Forman "Nur ein Tag", geht es um Allyson, die gerade eine von ihren Eltern geplante Europa Tour gemacht hat.
An letzten Tag ihrer Reise lernt sie den Holländer Willem in ...

In dem Jugendbuchroman von Gayle Forman "Nur ein Tag", geht es um Allyson, die gerade eine von ihren Eltern geplante Europa Tour gemacht hat.
An letzten Tag ihrer Reise lernt sie den Holländer Willem in England kennen.
Dieser macht ihr ein Angebot, was sie nicht ablehnen kann: Ein Tag in Paris.
Allyson bricht zum ersten Mal aus Ihrem gut überlegten und geplanten Leben aus und folgt Willem nach Paris.

Nachdem die beiden einen Tag und eine Nacht in Paris verbracht haben, wacht Allyson plötzlich ohne Willem auf und sie fragt sich, ob ihm etwas passiert ist oder er wirklich einfach abgehauen ist.



Das Buch spielt im Laufe eines Jahres und am Anfang des Kapitels wird immer der Monat genannt, in dem wir uns befinden.

Wir begleiten Allyson nicht nur auf der Suche nach Willem, sondern auch auf Ihrer Reise zu sich selbst. Denn ihr bisheriges Leben ist durch ihre Eltern bereits durchstrukturiert.
Die Charakterentwicklung im Laufe der Geschichte wird ganz klar deutlich und es war schön zu sehen, wie Allyson immer mehr zu sich selbst findet. Auch ihren Zwiespalt, was mit Willem passiert ist, ist im Laufe der Handlung gut nachvollziehbar.
Man fiebert auch immer wieder mit, ob sie Willem nun endlich finden wird und will.
Es gab in meinen Augen zwar keinen richtigen Plottwist, aber nichtsdestotrotz war es spannend zu lesen.

Fazit:
Für mich war es ein schönes Jugendbuch, dass ganz klar das Thema Reisen, zu sich selbst finden und sich etwas wagen im Fokus hat. Die Message gefällt mir also sehr gut und die Charakterentwicklung und die Handlung sind gut ausgearbeitet.

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Veröffentlicht am 01.02.2023

Ergänzender Abschluss

Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland
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Bei "Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland" von Christina Henry handelt es sich um den dritten und letzten Band der Reihe rund um Alice.

Die Covergestaltung finde ich sehr schön und geht ...

Bei "Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland" von Christina Henry handelt es sich um den dritten und letzten Band der Reihe rund um Alice.

Die Covergestaltung finde ich sehr schön und geht wieder bis über den Buchschnitt hinaus.

In diesem Band handelt es sich um 4 Kurzgeschichten, die ein wenig aufeinander aufbauen und nach der Handlung aus Band 2 spielt. Daher ist das Lesen der Reihe in entsprechender Reihenfolge dringend empfohlen.

In der ersten Geschichte treffen wir auf Alice kleine Schwester, Elisabeth, die sich von der neuen Stadt in die Alte Stadt wagt und dort auf alte Bekannte von Alice trifft. Elisabeth selbst wurde in die Welt gesetzt, nachdem Alice eingewiesen wurde und kennt Alice somit nicht, da Ihre Eltern stillschweigen darüber bewahren. Sie scheint als Ersatz für Ihre verlorene Tochter zu dienen. Dies wird Elisabeth im laufe der Zeit immer klarer...

In der zweiten Geschichte glaubt Alice, dass Sie Elisabeths Abenteuer in der alten Stadt erst nur geträumt hat. Sie wandert mit Hatcher durch den Wald im tiefsten Winter. Also Hatcher vorläuft um nach einer Unterkunft zu suchen, findet Alice kurz bevor Sie der kälte im Schnee erliegt eine kleine Hüte. Doch was dort drinnen lebt, ist ihr nicht wohlgesonnen.

In der dritten Geschichte lernen wir Hatcher besser kennen. Es wird seine Geschichte aus dem Fight Club dargestellt und wie er Hattie traf. Diese Geschichte hatte er in den vorherigen Bänden bereits einmal erläutert.

Die letzte Geschichte enthält mögliche Spoiler für die 2. Geschichte!

Zum Schluss begeben sich Alice und Hatcher, auf den Weg zu dem Ort, den Alice immer wieder im Traum sieht.
Sie haben den Winter bei einer Hexe verbracht und versuchen nun den Pass über die Berge zu nehmen. Wo sie durch ein Dorf müssen, dass alles andere als normal ist und einen starken Glauben hat.


Die Geschichten sind alle ganz nett und ergänzend, jedoch haben sich für mich die Geschichten teils etwas langgezogen und ich bis auf die letzten 5 Seiten, hätte ich diese auch nicht mehr zwingend zum Abschluss gebraucht.

Der Schreibstil gefällt mir weiterhin, jedoch war es häufig eher ein auf der Stelle treten. Besonders Hatchers Geschichte hätte ich nicht mehr gebraucht, da man schon, bis auf einige wenige Details, wusste was passiert, dadurch das er diese Geschichte bereits erzählt hatte.

Zum Ende hin wurde es aber besser und die letzte Geschichte war nicht mehr so zäh für mich.


Fazit: Wer nochmal in die Welt um und mit Alice eintauchen möchte und etwas gruselige Abwechslung mag, den kann ich dieses Buch empfehlen. Für mich bewegt sich das Buch eher im soliden Mittelfeld, da es doch einige unnötige Längen hatte.

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Veröffentlicht am 31.01.2023

Ein leicht düsterer Comic über eine Einzelgängerin die Stärke beweisen muss.

1000 Stürme
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In dem Comic "1000 Stürme" von Martin Knopp übersetzt und von Tony Sandoval Illustriert aus dem Cross Cult Verlag, geht es um eine Einzelgängerin namens Lisa, die aufgrund Ihrer "seltsamen" Art und Ihrem ...

In dem Comic "1000 Stürme" von Martin Knopp übersetzt und von Tony Sandoval Illustriert aus dem Cross Cult Verlag, geht es um eine Einzelgängerin namens Lisa, die aufgrund Ihrer "seltsamen" Art und Ihrem Interesse Knochen und Steine zu sammeln keinen richtigen Anschluss bei den anderen Kindern findet.
Eines Tages geht Lisa durch ein Portal und entdeckt eine Parallelwelt, die nichts gutes birgt.
Für Lisa stellt sich daher die Frage, ob sie nun die rettet, die ihr nicht wohlgesonnen waren.


Das Cover des sehr großen Hardcover Comics finde ich sehr ansprechend und ist gut getroffen.

Dieser Comic handelt über das Gefühl von Einsamkeit und was diese mit einen macht.

Lisa's Emotionen sind hier jederzeit gut dargestellt und nachfühlbar beschrieben.

All' die Wünsche und Sehnsüchte die sie hegt, stellen Ihren zarten Charakter gut dar.

Der Comic ist größtenteils eher düster und es wird stellenweise explizite Brutalität dargestellt.

Die dunklen Farben spiegeln daher die Atmosphäre perfekt wieder.

Verwirrend war für mich, der häufig Wechsel des Zeichenstils.

Der Aquarell Stil hat mir gut gefallen, der andere Zeichenstil war weniger meins und es hat sich mir nicht erschlossen, wann und wieso dieser sich ändert.


Das Ende, ist in meinen Augen, etwas offen gestaltet und es bleibt die ein oder andere Frage für mich ungeklärt.

Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und habe mich gerne auf Lisas gefühlvolle Reise mitnehmen lassen.
Die Zeichnung haben mir größtenteils gefallen und die Geschichte war mal etwas anderes.

Ich empfehle diesen Comic jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen, die gerne Fantasy mit Horror Elementen lesen.

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