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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2020

Bring down the stars

Bring Down the Stars
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Als begeisterter Emma Scott Leser, war ich natürlich auch sehr auf "Bring down the stars" gespannt.
Aufgrund des Klappentextes, hatte ich die typische Dreiecksbeziehung erwartet oder das eine Person eben ...

Als begeisterter Emma Scott Leser, war ich natürlich auch sehr auf "Bring down the stars" gespannt.
Aufgrund des Klappentextes, hatte ich die typische Dreiecksbeziehung erwartet oder das eine Person eben nur heimlich verliebt ist und die Gefühle nicht offen zeigt. Ich wurde besseren belehrt und an sich fand ich die Geschichte auch wirklich gut.
Autumn hat mich zeitweise regelrecht genervt mit ihrer sagen wir mal naiven Art. An sich ist sie ein sehr nettes, hilfsbereites Mädchen, dass hoffnungslos romantisch ist.
Weston und Connor kennen sich seit Kindheitstagen und Weston verdankt Connor und vorallem seinen Eltern viel, leistet aber auch für Connor relativ viel und bringt ihn so durch die Schulzeit.
Connor war mir von Anfang an unsympathisch mit seiner mega lockeren Art. Ich kann solche "Lackaffen" einfach nicht ausstehen und ich hätte ihn am liebsten auf den Mond geschossen. Auch aus dem Grund, dass mir Weston einfach so sehr sympathisch war. Durch seine unfreundliche Art anderen gegenüber versucht er sich selbst zu schützen, da er von seinem Vater tief enttäuscht wurde.
Als Connor und Weston auf Autumn treffen ändert sich alles. Connor natürlich bekommt das tolle Mädchen und Weston hilft ihm dabei. Ich habe dabei mehrmals den Kopf geschüttelt beziehungsweise war kurz davor das Buch gegen die Wand zu werfen, dass Weston seine Gefühle soweit hintenanstellt....

Der Schreibstil war wie immer sehr gut.
In der Mitte hat sich das Buch für mich etwas gezogen, da mir dieser Connor einfach unsympathisch war...
Alles in allem aber ein gutes Buch mit sehr emotionalem Ende.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2020

Lauf so schnell du kannst

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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In Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod von Jessica Barry geht es um Allison, kurz Alöy, die einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains überlebt. Der Pilot ist sofort tot und Ally flüchtet sich in den ...

In Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod von Jessica Barry geht es um Allison, kurz Alöy, die einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains überlebt. Der Pilot ist sofort tot und Ally flüchtet sich in den Wald, da sie weiß, dass ihr Unheil droht.

Gleichzeitig erfährt ihre Mutter Maggie von dem Absturz und dem wahrscheinlichen Tod ihrer Tochter.

Diese glaubt jedoch nicht an den Tod ihrer Tochter, auch wenn sie jahrelang keinen Kontakt hatten und macht sich an die Recherche.


Meinung:

Der Schreibstil von Jessica Barry hat mir sehr gut gefallen und hat sich sehr flüssig lesen lassen. Auch dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Maggie und Ally erzählt wurden, hat man zwei Erzählstränge, die dann am Ende zusammengeführt werden. Und das Cover ist ganz große Liebe, da es einfach perfekt zum Buch passt.

Es werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und der Leser erfährt einiges über das Leben von Ally in San Diego. 

Das ungute Gefühl bei den ersten Seiten verstärkt sich zunehmend, als klar wird welches Ausmaß das ganze zu haben scheint und wieso Ally verzweifelt versucht zu entkommen. 

Ich habe mit Ally und Maggie mitgefiebert und gehofft, dass doch noch alles gut wird und die Beiden sich aussprechen können. 


Als Debütbuch finde ich ein gutes Buch, das einem spannende Lesestunden bereitet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.01.2020

Heimat ist ein Sehnsuchtsort

Heimat ist ein Sehnsuchtsort
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"Heimat ist ein Sehnsuchtsort" von Hanni Münzer beginnt im Jahr 1928 in einem kleinen Dorf namens Petersdorf. Wir lernen die Familie Sadler kennen, die dort einen Bauernhof bewirtschaften und wir begleiten ...

"Heimat ist ein Sehnsuchtsort" von Hanni Münzer beginnt im Jahr 1928 in einem kleinen Dorf namens Petersdorf. Wir lernen die Familie Sadler kennen, die dort einen Bauernhof bewirtschaften und wir begleiten die Familie viele Jahre.         Durch die politischen Veränderungen kommt es auch im beschaulichen Petersdorf zu Veränderungen und die Familie Sadler sieht sich mit der Gefahr des Krieges konfrontiert. Durch den historischen Hintergrund ist die Geschichte sehr tiefgründig und regt sehr zum nachdenken an.

Die Personen wurden von Hanni Münzer sehr gut ausgearbeitet, vor allem Kathi und Franzi fand ich sehr eindrucksvoll. Vater Laurenz opfert sich für den Hof und seine Familie auf, ebenso Annemarie, die die Familie über alles stellt, aber auch ein Geheimnis hütet. Kathi ist sehr wissbegierig und interessiert sich sehr für Mathe und Physik. Die kleine Franzi kommt behindert auf die Welt und kann sich mit ihrer Schwester Kathi durch summen verständigen. 

Durch die gut herausgearbeiteten geschichtlichen Details hat der Leser einen guten Einblick in die jeweiligen Situationen und Gefühlslagen. Besonders einige Schicksalsschläge gingen mir sehr nahe und deshalb habe ich auch fast 4 Wochen immer wieder an diesem Buch gelesen, da teilweise meine Stimmung nicht gepasst hat um das Buch entsprechend zu verarbeiten. Der Schreibstil liest sich jedoch sehr gut.

Alles in allem finde ich es ein sehr gelungenes Buch über unsere Geschichte, das auf alle Fälle zum nachdenken und auch innehalten anregt. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil. 

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.01.2020

Verliere niemals deine Träume und Ziele

The Light in Us
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Da mich Emma Scott mit der All In Reihe begeistern konnte, stand für mich außer Frage auch andere Bücher von ihr zu lesen.

In "The light in us" geht es um Charlotte, die seit Monaten ihre Geige nicht ...

Da mich Emma Scott mit der All In Reihe begeistern konnte, stand für mich außer Frage auch andere Bücher von ihr zu lesen.

In "The light in us" geht es um Charlotte, die seit Monaten ihre Geige nicht berührt hat.
Ihr Traum war es in einem großen Orchester in Wien zu spielen und obwohl sie eine der besten Konzertgeigerinnen war, fehlt ihr die Verbindung zu ihrem Instrument, nach einem schweren Schicksalsschlag.
Mit zahlreichen Nebenjobs schlägt sie sich durchs Leben, bis ihr der gut bezahlte Job als Assistentin angeboten wird. Aus Geldnot sagt sie zu und ist nun für den blinden Noah, zuständig, der bei einem Unfall seine Sehkraft und somit auch jegliche Lebensfreude verloren hat.

Die Geschichte wird wechselnd aus der Perspektive von Charlotte und Noah erzählt und der Leser erfährt somit beide Gefühlslagen und die Gedanken.
Mir gefällt diese Erzählperspektive immer sehr gut, da man so den Blick von mehreren Protagonisten auf die Geschehnisse hat.

Sowohl Charlotte, als auch Noah sind mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Auch wenn Noah es am Anfang mit Charlotte auf die Spitze getrieben hat und sie mehr und mehr schickaniert hat. Charlotte ist wahnsinnig stark und auch ehrgeizig und lässt sich auch deshalb von Noah und seinen "Ausrastern" nicht verjagen. Durch den Schicksalsschlag hat Charlotte es nicht einfach, aber ich finde es toll, wie sie sich Schritt für Schritt wieder ins Leben zurückkämpft und so Fortschritte macht.
Am Anfang hatte ich noch Mitleid mit Noah, da er all das verloren hat, was uns so selbstverständlich erscheint wie zB die Farben des Himmels.
Umso eindrucksvoller finde ich es, dass Emma Scott einen Protagonisten mit Handicap erschaffen hat, der sich mit der Hilfe von Charlotte öffnet und weiterentwickelt. Auch wenn die beiden so einige Hürden überwinden mussten.

Die ganze Geschichte hat sich für mich sehr flüssig lesen lassen, was ganz klar dem Schreibstil von Emma Scott zu verdanken ist. Es gab sowohl Abschnitte mit Problemen, als auch romantische Momente. Alles in allem eine sehr stimmige Geschichte.
Einzig das Ende ging mir etwas zu schnell, das liegt aber daran, dass es eine Novelle über Noah in dieser Zeit gibt und die dann hoffentlich das "Fehlende" auffüllt.

Fazit:
Alles in allem hat mich das Buch emotional sehr berührt. Auch soll es uns zeigen, dass es sich lohnt an seine Träume und Ziele zu glauben. Auch wenn einem Steine in den Weg gelegt werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.01.2020

Make it happen

Make it happen
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Von Make it happen von Jordanna Levin hatte ich mir tolle neue Ansätze für 2020 erhofft.

Leider hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen. Es hat zwar einige gute Ansätze, über die es sich lohnt nachzudenken. ...

Von Make it happen von Jordanna Levin hatte ich mir tolle neue Ansätze für 2020 erhofft.

Leider hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen. Es hat zwar einige gute Ansätze, über die es sich lohnt nachzudenken. Ich hätte mir gewünscht, dass das komplexe Thema verständlich und umsetzbar formuliert wurde. Bei manchen Teilstücken ist das auch gelungen, andere Kapitel fand ich dagegen total daneben.

Durch eine Formel möchte die Autorin uns eine Methode ans Herz legen. Diese besagt: Gedanken + Gefühle + Handeln + Vertrauen = erfolgreiche Manifestion. An sich ist diese Formel auch umsetzbar, aber eben nichts was man nicht schon selbst wusste. Teilweise waren die Herleitungen wirr und haben sich wiederholt, was mich gestört hat. Genauso war der Schreibstil der Autorin für mich sehr schwer zu lesen und dadurch wurde das ganze etwas zäh.

Da dies das erste Buch für mich in diese Richtung war, war es nicht perfekt geeignet. Was ich jedoch für mich mitgenommen habe war, dass mit den Gedanken viel gesteuert werden kann, wenn man es mit dem richtigen Handeln verbindet.

Vielen Dank für das Leseexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung