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Veröffentlicht am 02.07.2020

Saving Grace

Saving Grace – Flammen der Liebe
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Saving Grace ist der zweite Teil der "Love-Again" Reihe von Rebekka Wedekind. Grace kennen wir bereits aus dem ersten Teil Keeping Faith. Dort unterläuft ihr ein folgenschwerer Fehler, der sie dazu zwingt ...

Saving Grace ist der zweite Teil der "Love-Again" Reihe von Rebekka Wedekind. Grace kennen wir bereits aus dem ersten Teil Keeping Faith. Dort unterläuft ihr ein folgenschwerer Fehler, der sie dazu zwingt Chicago und das Krankenhaus hinter sich zu lassen. In ihrer kleinen Heimatstadt Tipton versucht sie zu vergessen, was geschehen ist. In der Bar trifft sie ausgerechnet auf Lex, der vor Jahren nicht zum versprochenen Prom-Date erschienen ist. Doch Grace Gefühle flammen sofort wieder auf und auch Lex scheint es dieses Mal ernst zu meinen. Doch was Grace nicht ahnt ist, dass Lex sein Leben mit dunklen Dämonen an seiner Seite lebt...

Von Anfang an hat mich der tolle Schreibstil von Rebekka wieder in seinen Bann gezogen und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen. Optisch passt Saving Grace perfekt zu Keeping Faith und später zu Finding Hope und ich freu mich schon darauf, alle 3 nebeneinander im Regal zu haben. Das Cover gefällt mir durch seine Schlichtheit mit den bunten Farbtupfen sehr.

Zu den Protagonisten:

Grace lernen wir in diesem Band von einer ganz anderen Seite kennen. Wirkte sie in Band 1 noch wie eine Zicke, zeigt sie sich nun von einer ganz anderen Seite. Sie ist zwar beruflich unsicher auf Grund ihrer Vergangenheit, aber umso taffer ist sie Lex gegenüber und diese Szenen waren einfach nur toll zu lesen.

Und Lex, ja was soll ich zu ihm nur sagen... er ist einfach unglaublich verständnisvoll Grace gegenüber und lässt sich nicht so schnell von ihr vertreiben. Neben seinem Beruf als Feuerwehrmann, arbeitet er noch ehrenamtlich in der Blindenschule. Er ist der beste Freund von ihrer Schwester Claire und schon ewig schwärmt Grace für ihn. Die beiden sind einfach so perfekt zusammen, doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten.

Rebekka schafft es sowohl die Sonnenseiten wie auch die Schattenseiten im Leben ihrer Protagonisten aufzuzeigen. Man konnte sich sowohl mit ihnen Freuen, mit ihnen Leiden und Fühlen.

Die Geschichte geht ans Herz, ist witzig, romantisch und so gefühlvoll und eine absolute Empfehlung von mir an alle.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2020

Gläserne Hölle - schockierend und packend

Gläserne Hölle
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Zunächst vorab, wer einen wirklich guten und packenden Psychothriller sucht, der ist hier genau richtig.

Klappentext: Stell dir vor, du wachst in einem Zimmer auf. Die Wände bestehen aus Glas. Du blickst ...

Zunächst vorab, wer einen wirklich guten und packenden Psychothriller sucht, der ist hier genau richtig.

Klappentext: Stell dir vor, du wachst in einem Zimmer auf. Die Wände bestehen aus Glas. Du blickst hindurch und siehst nichts als Dunkelheit. Doch du spürst, dass da jemand ist. Und du begreifst, dass du Opfer eines Wahnsinnigen bist. Kriminaloberkommissar Konrad Malter und seine Partnerin Susanne Liebert werden zu einem Grab im Koblenzer Stadtwald gerufen. Jemand hat die Leichen wie eine sich liebende Familie drapiert. Während der Ermittlungen wird klar, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun haben.

Sie müssen schnell sein, denn er hat bereits eine neue Familie in seiner Gewalt.

Ohne große Einführung beginnt der Thriller direkt mit dem Geschehen in und außerhalb der gläsernen Hölle. Die Kapitel wechseln ab mit den Ermittlungsarbeiten und dem Geschehen in der gläsernen Hölle. Die Erlebnisse der Familie in der gläsernen Hölle sind brutal und sicher nichts für Schwache nerven. Aber genau diese teils brutale und schonungslose Schilderung hat für mich den Unterschied gemacht. Dagegen waren die Reibereien zwischen Konrad und Susanne ja gerade schmeichelhaft. 

Insgesamt ein super spannender Thriller, den man nicht mehr aus der Hand legen kann. Die Ermittler und das unerwartete Ende machen es perfekt, deshalb für alle Thrillerliebhaber eine klare Leseempfehlung!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2020

Ostseegruft - der 15. Fall für Pia

Ostseegruft
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Ostseegruft von Eva Almstädt ist bereits der 15. Fall für die Kommissarin Pia Korritki.

Dieser Fall beginnt sehr emotional für Pia, da Kirsten eine alte Schulfreundin von ihr bei einem Joggingunfall tot ...

Ostseegruft von Eva Almstädt ist bereits der 15. Fall für die Kommissarin Pia Korritki.

Dieser Fall beginnt sehr emotional für Pia, da Kirsten eine alte Schulfreundin von ihr bei einem Joggingunfall tot aufgefunden wird. Auf der Beerding gibt es einen rätselhaften Vorfall, als ein Unbekannter die Behauptung aufstellt, dass Kirstens Unfall gar keiner war. Dies lässt Pia keine Ruhe und sie beginnt mit eigenen Nachforschungen.

Nachdem Pia auch ihren Vorgesetzten davon überzeugt hat, dass der Tod kein Unfall war, erfährt man nach und nach mehr über das Leben von Kirsten. Gleichzeitig gibt es noch einen zweiten Erzählstrang, in dem Marten Unruh eine wichtige Person ist. Hierbei spielt ein Bunker unter dem Elternhaus von Kirsten eine zentrale Rolle.
Und so haben auch Ereignisse aus der Vergangenheit Einfluss auf die Geschehnisse in der Gegenwart.

Auch dieser Band hat mir wieder sehr gut gefallen, einzig die Auflösung des Falls ging mir etwas zu schnell.
Ich mag den Schreibstil von Eva Almstädt sehr und die Zeit an der Ostsee ist immer sehr schön.
Pia ist mir seit Band 1 sehr sympathisch und ich finde es toll, dass man in jedem Buch noch mehr aus ihrer Vergangenheit, ihrer Gegenwart und ihrem Leben mit ihrem Sohn Felix erfährt.

Die Krimis sind für mich echte Wohlfühlkrimis und es fühlt sich ein bisschen an wie nach Hause kommen oder alte Bekannte treffen.
Also super geeignet für einen guten Krimi zwischendurch.

  • Cover
  • Spannung
  • Atmosphäre
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 12.02.2020

Bring down the stars

Bring Down the Stars
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Als begeisterter Emma Scott Leser, war ich natürlich auch sehr auf "Bring down the stars" gespannt.
Aufgrund des Klappentextes, hatte ich die typische Dreiecksbeziehung erwartet oder das eine Person eben ...

Als begeisterter Emma Scott Leser, war ich natürlich auch sehr auf "Bring down the stars" gespannt.
Aufgrund des Klappentextes, hatte ich die typische Dreiecksbeziehung erwartet oder das eine Person eben nur heimlich verliebt ist und die Gefühle nicht offen zeigt. Ich wurde besseren belehrt und an sich fand ich die Geschichte auch wirklich gut.
Autumn hat mich zeitweise regelrecht genervt mit ihrer sagen wir mal naiven Art. An sich ist sie ein sehr nettes, hilfsbereites Mädchen, dass hoffnungslos romantisch ist.
Weston und Connor kennen sich seit Kindheitstagen und Weston verdankt Connor und vorallem seinen Eltern viel, leistet aber auch für Connor relativ viel und bringt ihn so durch die Schulzeit.
Connor war mir von Anfang an unsympathisch mit seiner mega lockeren Art. Ich kann solche "Lackaffen" einfach nicht ausstehen und ich hätte ihn am liebsten auf den Mond geschossen. Auch aus dem Grund, dass mir Weston einfach so sehr sympathisch war. Durch seine unfreundliche Art anderen gegenüber versucht er sich selbst zu schützen, da er von seinem Vater tief enttäuscht wurde.
Als Connor und Weston auf Autumn treffen ändert sich alles. Connor natürlich bekommt das tolle Mädchen und Weston hilft ihm dabei. Ich habe dabei mehrmals den Kopf geschüttelt beziehungsweise war kurz davor das Buch gegen die Wand zu werfen, dass Weston seine Gefühle soweit hintenanstellt....

Der Schreibstil war wie immer sehr gut.
In der Mitte hat sich das Buch für mich etwas gezogen, da mir dieser Connor einfach unsympathisch war...
Alles in allem aber ein gutes Buch mit sehr emotionalem Ende.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2020

Lauf so schnell du kannst

Freefall – Die Wahrheit ist dein Tod
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In Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod von Jessica Barry geht es um Allison, kurz Alöy, die einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains überlebt. Der Pilot ist sofort tot und Ally flüchtet sich in den ...

In Freefall - Die Wahrheit ist dein Tod von Jessica Barry geht es um Allison, kurz Alöy, die einen Flugzeugabsturz in den Rocky Mountains überlebt. Der Pilot ist sofort tot und Ally flüchtet sich in den Wald, da sie weiß, dass ihr Unheil droht.

Gleichzeitig erfährt ihre Mutter Maggie von dem Absturz und dem wahrscheinlichen Tod ihrer Tochter.

Diese glaubt jedoch nicht an den Tod ihrer Tochter, auch wenn sie jahrelang keinen Kontakt hatten und macht sich an die Recherche.


Meinung:

Der Schreibstil von Jessica Barry hat mir sehr gut gefallen und hat sich sehr flüssig lesen lassen. Auch dadurch, dass die Kapitel abwechselnd aus der Sicht von Maggie und Ally erzählt wurden, hat man zwei Erzählstränge, die dann am Ende zusammengeführt werden. Und das Cover ist ganz große Liebe, da es einfach perfekt zum Buch passt.

Es werden immer mehr Geheimnisse aufgedeckt und der Leser erfährt einiges über das Leben von Ally in San Diego. 

Das ungute Gefühl bei den ersten Seiten verstärkt sich zunehmend, als klar wird welches Ausmaß das ganze zu haben scheint und wieso Ally verzweifelt versucht zu entkommen. 

Ich habe mit Ally und Maggie mitgefiebert und gehofft, dass doch noch alles gut wird und die Beiden sich aussprechen können. 


Als Debütbuch finde ich ein gutes Buch, das einem spannende Lesestunden bereitet.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere