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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.07.2025

Die lebendige Kunst

Allow a Sunflower to Bloom
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Triggerwarnung:

Körperliche und psychische Gewalt, traumatische Erfahrungen von Pflegekindern und das System des Jugendamts, Schizophrenie und psychotische Episoden, Panikattacken, Toxisches Verhalten ...

Triggerwarnung:

Körperliche und psychische Gewalt, traumatische Erfahrungen von Pflegekindern und das System des Jugendamts, Schizophrenie und psychotische Episoden, Panikattacken, Toxisches Verhalten in Ehe und Erziehung, Chronische Erkrankung, Tod und Trauer.



​Meinung:

Allein die Aufmachung des Buches sagt viel über den Schreibstil und die Gefühle aus. Es passt einfach hervorragend zur Geschichte. Der Schreibstil ist poetisch, schnörkelvoll und alles andere als einfach. In diesem Buch geht es um Emmee und Madita, die als Pfelgekinder in einer Familie aufgewachsen, Mitte 20 sind und auf ihren eigen Beinen stehen wollen. Dann landen sie in einer WG, keiner kennt sich und alles ist so fremd. Mit Casimir konnte ich mich schnell anfreunden, aber auch mit Xavier, seinem Bruder. Und auch Frieda war ein toller Charakter. Die einzelnen Kapitel werden immer mit einem Kunstwerk begonnen, das zum jeweiligen Kapitel hervorragend passt. In manchen Situationen kann ich die Zerissenheit von Emz und Madita verstehen, aber in manchen eben nicht. Emmee fühlt sich für mich an, als hätte ich einen Teenager vor mir, der nicht weiß, was oder wie er denken soll, da sie immer Angst hat, verlassen zu werden oder es einen IMMER-Moment nicht mehr gibt. Sie denkt in Farben und generell ist sie eine Overthinkerin, die alles zerdenkt und alle Möglichkeiten, wie eine Situation ausgehen könnte, durchspielt, bis sie in einer Spiral hängt. Für beide, Madita und Emz, ist es schwierig, Vertrauen zu fassen, weil sie Angst haben, etwas zu tun, das irgendwann enden könnte. Casimir hingegen kam für mich wie ein Optimist daher, auch wenn er mit seiner eigenen toxischen Familie zu kämpfen hat. Das letzte Drittel des Buches hat sich für mich nicht mehr echt angefühlt oder es war einfach nicht der richtige Zeitpunkt. Alles in allem ist es ein Buch für die Kunst und für Mensxhen, die uns Wurzeln schlagen lassen.





Fazit:

Ein poetischer, selbstfinderischer Liebesroman an die Kunst & ans Erwachsenwerden - sehr gefühlvoll und berührend!

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.07.2025

Eine unvorstellbare Utopie

Schattennexus (Technologische Singularität 4)
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Meinung:

In diesem Abschluss geht es natürlich immer noch um die KI Claire, die alles andere als Richtig oder Falsch ist. Der Schreibstil ist nach wie vor authentisch. Mittlerweile sehen auch die Politiker ...

Meinung:

In diesem Abschluss geht es natürlich immer noch um die KI Claire, die alles andere als Richtig oder Falsch ist. Der Schreibstil ist nach wie vor authentisch. Mittlerweile sehen auch die Politiker ein, dass etwas geschehen muss, um der KI Einhalt zu gebieten. Hinzu kommt, dass auch noch Randy, die Jäger-KI, auf der Bildfläche erscheint und versuchen will, die KI-Claire aufzuhalten. Doch kann sie wirklich helfen? Dabei bekommt Florian Unterstützung von anderen Menschen, wie die echte Claire, Akeno und noch vielen mehr. Auch kommen immer mehrere Charaktere hinzu, die in diesem Szenario auftauchen. Die Spannung ist für mich auf den mittleren Teil ausgelegt, die dann langsam wieder abflacht, und die Thriller-Elemente wurden gut ausgearbeitet, aber konnten mich nicht wirklich überzeugen. Ich WILL mir das auch gar nicht vorstellen, denn es gibt genug Krieg auf der Welt. 😰 Es ist für mich einfach unvorstellbar, dass eine KI mit einem Menschen ... Das kann und mag ich mir nicht vorstellen, weil es in meinen Gedanken eine Utopie ist, die sich hoffentlich nie in der Realität verbreitet. Denn was passiert, wenn alle Ressourchen von der KI benötigt werden, die für die Menschen überlebenswichtig sind? Für mich wäre es der reinste Horror! Zwar wissen wir, wie weit die KI schon ist, aber nein: Das ist für mich zu viel des Guten. Und wieder hat ein Autor es geschafft, Charaktere sterben zu lassen, die ich echt mochte - Herrje, was habt ihr denn immer mit sterbenden Charakteren!🤯😅 Ich kann dieses Buch weder mit Richtig noch mit Falsch beantworten, denn das entzieht sich meiner Wahrnehmung. Zwar kann eine KI in manchen Bereichen hilfreich sein, aber genauso brandgefährlich kann sie werden. Der Abschluss der Reihe konnte mich leider nicht so überzeugen wie seine Vorgänger, aber trotzdem lesenswert!



Fazit:

Der Tech-Thriller-Abschluss, der ein Pageturner war, und die Frage nach Richtig oder Falsch neu auslegt - für mich nicht überzeugend, das das gewisse Etwas ür mich gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Schrumpfdrache und Franky

Franky 1: Meine schräge Zombie-Familie, Schrumpfdrachen und andere Katastrophen
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Meinung:

Das Covernund der Klappentext haben so neugierig gemacht. Schon allein deshalb, weil der Schrumpfdraxhe mich an die Feywind Saga von Peter Hohmann erinnert hat.😅 Ja, auch die Sprüche dieses Drachen ...

Meinung:

Das Covernund der Klappentext haben so neugierig gemacht. Schon allein deshalb, weil der Schrumpfdraxhe mich an die Feywind Saga von Peter Hohmann erinnert hat.😅 Ja, auch die Sprüche dieses Drachen könnte aus dieser Buchreihe stammen - ich mag ihn einfach! ♥ Das Innenleben ist so lebendig gestaltet worden - einfach toll! Natürlich ist dieser Comic mit Sprechblasen gefüllt und enthält kurze Sätze, damit auch die Kleinsten nicht die Lust am Lesen verlieren. Frank ist der reinste Tollpatsch, aber irgendwie auch total sympathisch. Er ist ein 3/4 Zombie und lebt mit seiner Familie in Sarghofen. Das allein ist ja schon ultra-ulkig. Und dann sollen sie in die Stadt der Lebenden fahren, um der Oma unter die Arme zu greifen. Und die mag keine Viecher, wie sie die Kreaturen bezeichnet. Hier gibt es Schrumpfdrachen, Höllenhunde und noch viele andere Tiere, die echt einfach herrlich sind. Und wie kommt es, dass Franky auf einmal mit den Tieren sprechen kann? Außerdem geht es auch um Einsamkeit und dass man keine Freunde hat, und sich deswegen allein fühlt. Ein gut umgesetzter Comic, der uns echt gefallen hat! ♥



Fazit:

Ein cooles Comic-Abenteuer, das wir sehr witzig fanden - eine Stadt der Lebenden kann manchmal echt gruselig sein!

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Veröffentlicht am 04.07.2025

Prepper und die Wildnis

Lost in the Wild
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Triggerwarnung: psychische und physische Gewalt - ab 14 Jahren!

​Meinung:

Verloren in der Wildnis ist ein Buch, in dem fünf Jugendliche nach ihrem Abi ein Abenteuer in der Wildnis erleben wollen. Dabei ...

Triggerwarnung: psychische und physische Gewalt - ab 14 Jahren!

​Meinung:

Verloren in der Wildnis ist ein Buch, in dem fünf Jugendliche nach ihrem Abi ein Abenteuer in der Wildnis erleben wollen. Dabei bedient die Autorin alle Schubladen in Bezug auf die Jugendlichen: ein homosexuelles Paar, eine AktivistIn, eine Veganerin und ein pummeliger Junge. Das finde ich eigentlich sehr gut, den die Unterschiede sind etwas ganz Besonders. Doch bin ich an die Jugendlichen nicht herangekommen, es war eher ein Draufschauen als ein Dabeisein. Dabei hätte man so viel mehr daraus machen können. Nach einem Bergrutsch sind sie auf der Suche nach einem Unterschlupf; und finden auch einen. Im Nachhinein stellt es sich als Unterschlupf eines Preppers raus, der größenwahnsinng, ein Psychopath und völlig drüber ist. Wenn man eine Apokalypse überleben will, dann hilft man auch anderen und ist sich selbst nicht nur der Nächste. Der Prepper war bei der Bundeswehr, leitet sogar einen Survialkurs, und die Leute, die bei ihm gebucht haben, quälen, erniedrigen und ... die Jugendlichen. Das war für mich so drüber, dass ich echt nur mit dem Kopf schütteln konnte. Ich dachte wirklich, dies wird eine Geschichte mit richtigen Naturkatastrophen, man ist nah am Geschehen dran, erlebt ein Abenteuer. Aber leider ist es eher so, dass dieser Prepper die Jugendlichen manipuliert, quält, erniedrig und zu einer Organisation der Reichsbürger zählt, und zum Schluss abhauen kann und die Polizei ihn nicht mehr findet. So etwas möchte man Jugendlichen an die Hand geben und näherbringen? Meinen Sohn würde ich das nicht lesen lassen, denn es gibt im echten Leben schon genug Manipulation, Gewalt und skrupellose Menschen, da muss das nicht noch in einem Buch gelesen werden. Es gibt noch nicht mal einen Hinweis von der Autorin oder dem Verlag, an wen man sich wenden kann, wenn man psychische oder physische Gewalt erlebt; kein einziges Vorwort dazu. Das finde ich sehr fahrlässig und unprofessionell. Des Weiteren hat das Buch so viele Fehler, da frage ich mich wirklich: Was ist da schiefgelaufen, obwohl sie Germanistik studiert hat? Alles in allem konnte mich die Geschichte nicht überzeugen, abholen, geschweige ein Kopfkino bescheren.



Fazit:

Ein Jugend-Thriller, der mit psychischer und physischer Gewalt aufwartet - Nein, dieses Buch würde ich meinem Sohn nicht geben! Ab 14 Jahren, ich empfehle es nicht weiter - sorry!

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Veröffentlicht am 02.07.2025

Innere Zerrissenheit

Risk With Me (Velvet Mountains 1)
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Triggerwarnung: Suizidgedanken, Blut und Wunden, Tod, Verlust, Trauer, Psychisxhe Gewalt in der Familie, Trauma durch Unfall.

Tropes: Childhood Bestfriend, One Bed, Forced Proximity Second Chance.



​Meinung:

Das ...

Triggerwarnung: Suizidgedanken, Blut und Wunden, Tod, Verlust, Trauer, Psychisxhe Gewalt in der Familie, Trauma durch Unfall.

Tropes: Childhood Bestfriend, One Bed, Forced Proximity Second Chance.



​Meinung:

Das Cover und die Illustrationen sind super harmonisch und passen perfekt zur Geschichte. Dieses Buch ist mal etwas komplett anderes, da es hier ums Bouldern/Klettern geht und es so gut herausgearbeitet worden ist, dass ich mir die Natur und die Gefahr der Berge sehr gut vorstellen konnte. Der Schreibstil ist flüssig, an machen Stellen sehr emotional und sehr berührend. Die Geschichte wird aus der Sicht von Julien und Ayla erzählt, sodass man nah an den Gefühlen und Gedanken der Protas ist. Die Geschichte handelt am Anfang von Julien, Dev und Ayla, das sich so vertraut angefühlt hat. Dann passiert beim Klettern ein Unglück und ihr bester Freund ist nicht mehr da. Sechs Jahre später treffen Julz und Ayla wieder aufeinander und es könnte nicht merkwürdiger sein. Jeder von den beiden hat sich ein neues Leben aufgebaut, und doch fühlen sie sich nicht vollständig. In einer Situation ist Julien eine komplette Red Flag und ich hätte ihm am liebsten gerohrfeigt. Aber das legt sich dann schnell wieder. Es gibt zwei Se#szenen, die ich bewusst nicht als Spice schreibe! Und die zweite Szene hat sich besser angefühlt als die erste, auch wenn ich kein Kribbeln gespürt habe, aber das nicht schlimm, da sie nicht wirklich die Geschichte vorantreiben - ich mochte sie trotzdem! Ayla und Julz sind so viel mehr, als sie sich eingestehen wollen: Sie gehen an ihre Grenzen, unterschätzen sich selbst und ihr Schmerz aus der Vergangenheit macht sie taub. In zwei Szenen musste ich weinen, weil sie so berührend waren - einfach wunderschön! Das Ende hat es dann noch mal in sich gehabt und ich hatte echt kurz Angst. Auch die Nebencharaktere, insbesondere Everon, haben mir gut gefallen. ♥



Fazit:

Ein berührender Liebesroman, der mit Kampf, Zerissenheit, Mut und Akzeptanz daherkommt - wir brauchen alle ein Shangri-La!

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