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Norbert_H

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2020

Ein tolles, emphatisches Buch

Der Zopf
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„Der Zopf“ ist Laetitia Colombanis Debütroman, der 2019 erschienen ist und lange Zeit auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand; jetzt steht auch fest, dass er verfilmt wird.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ...

„Der Zopf“ ist Laetitia Colombanis Debütroman, der 2019 erschienen ist und lange Zeit auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand; jetzt steht auch fest, dass er verfilmt wird.

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf diesen Roman aufmerksam geworden bin, aber wahrscheinlich war er in der Buchhandlung meines Vertrauens nicht zu übersehen, oder ich habe auf Instagram darüber gelesen. Ehrlich gesagt, war ich immer etwas skeptisch, weil ich gedacht hatte, es ist ein klassisches Frauenbuch (was soll das eigentlich sein, ein Frauenbuch?). Jetzt weiß ich es besser, denn es ist ein „Menschenbuch“ und ich muss jetzt sagen, ich hätte das Buch schon viel eher lesen sollen.

Kurz zum Inhalt:

Es geht um drei Frauen. Smita, eine Unberührbare in Indien; Giulia, Tochter eines Perückenfabrikbesitzers auf Sizilien und um Sarah, eine erfolgreiche Anwältin in Montreal. Und die drei Frauen könnten unterschiedlicher nicht sein; eine Jede mit ihrer eigenen -und aus meiner Sicht- starken Geschichte.

Das Cover finde ich unaufgeregt aber dennoch ist es für mich ansprechend gestaltet und hat mich immer wieder angezogen. Abgebildet klar: ein geflochtener Zopf.

Der Schreibstil des Romans hat mich wirklich begeistert. Die Autorin schreibt in einem ruhigen, angenehmen, mäanderten Stil ohne jedoch langweilig zu wirken. Diesem Stil bleibt sich die Autorin von der ersten bis zur letzten Seite treu, obwohl so einiges Aufregendes geschieht. Und gerade das war ein Aspekt, warum ich dieses Buch verschlungen habe. Sie beschreibt die Umgebung der drei Frauen so detailliert und anschaulich, dass ich mich in die Situationen, in denen sie sich jeweils befanden, sehr gut hineinversetzen konnte.

Jede der drei Frauen hat ihren eigenen Weg zu gehen; Wege die alles andere als einfach sind. Und ich habe mich anfangs gefragt, was die drei Frauen mit dem Titel „Der Zopf“ zu tun haben könnten? Aber im Verlauf des Romans eröffnet uns Laetitia Colombani leise und einfühlsam das Geheimnis. Alle drei Frauen sind unheimlich stark und sind ebenso hervorragen dargestellt.

Was mich beeindruckt hat, war der Umstand, dass alle drei Frauen aus völlig unterschiedlichen sozialen Schichten kommen und dennoch vieles Gemeinsam haben. Smita als Unberührbare hat keine Rechte in Indien und lebt in der untersten Schicht, die es in Indien gibt; Giulia scheint das wohlbehütete, verwöhnte Fabrikantentöchterchen aus Palermo zu sein und Sarah, die Powerfrau und erfolgreiche Anwältin in Montreal, die vermeintlich nichts aus der Bahn werfen kann. Aber weit gefehlt. Ich finde die Zielstrebigkeit, ihre Beharrlichkeit und die Art und Weise wie sie ihre Ziele verfolgen und versuchen diese auch gegen alle gesellschaftlichen Regeln zu erreichen, einen die drei Frauen auf eine ganz eigene Weise. Und natürlich spielen Haare eine nicht ganz unwichtige Rolle in ihren Leben.

Aber bei aller Euphorie fand ich es wirklich schade, dass der Roman viel zu schnell zum Ende kommt. Es wirkt fast schon gehetzt, wie die Autorin die Geschichte zum Ende bringt und ihr dadurch etwas vom anfänglichen Charme nimmt. Hier hätten dem Roman noch mindestens 200 Seiten gut getan um diesen Eindruck zu vermeiden.

Mein Fazit: Ein ganz emphatischer, einfühlsamer Roman, der mit leisen Tönen hervorragend auskommt und dennoch, oder gerade deswegen es vermag, die Kraft, die Zielstrebigkeit und die Willenskraft der drei Frauen wunderbar darzustellen. Eine klare Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.08.2020

Einfach nicht mein

Der Hund und sein Mensch
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Das Buch „der Hund und sein Mensch – oder wie sich der Wolf und uns domestizierte“ hat ein wirklich ansprechendes Cover. Welcher Hundebesitzer wird nicht schwach beim Anblick eines treuen Weggefährten. ...

Das Buch „der Hund und sein Mensch – oder wie sich der Wolf und uns domestizierte“ hat ein wirklich ansprechendes Cover. Welcher Hundebesitzer wird nicht schwach beim Anblick eines treuen Weggefährten. Und auch die Beschreibung im Klappentext hat mich neugierig gemacht. Allerdings war es das dann auch schon, was mir am Buch wirklich gefallen hat. Das Buch hat gerade mal 224 Seiten was es in der Tat leicht macht, es in einem Rutsch durchzulesen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich wirklich gut lesen.

Die Gliederung im Buch ist gut durchdacht und führte mich von einer wissenschaftlichen Seite an das Thema heran. Die Frage, ob nun der Mensch den Wolf gezähmt hat oder der Wolf sich dem Menschen unterworfen hat, bleibt aus meiner Sicht schon mal unbeantwortet. Ja der wissenschaftliche Teil geht zurück zu den Neandertalern, beachtet dabei die Entwicklung auf den Kontinenten, die Geografie, die Klimaverhältnisse und versucht einen Einblick zu geben über die Entwicklung von Mensch und Tier. Aus meiner Sicht bezieht sich der Autor hier auf wissenschaftliche Studien, erwähnt Selbige aber nicht, was es für mich schwer macht die Quellen hierzu selbst nachzuschlagen.

Der etwas angenehmere Teil war definitiv der Rückblick auf seinen eigenen Hund und dessen Geschichte. Wie kam er in die Familie, welche Erfahrungen wurden gemacht bis schließlich hin zum schweren Abschied, der einem jeden Hundebesitzer eines Tages leider zu Teil wird.

Zum Schluss hin wird im Buch nun noch der Unterschied zwischen Hunden und Katzen erläutert, der mich ehrlich gesagt, als Hundebesitzer nicht wirklich interessiert hat. Aber dies ist nur meine eigene subjektive Meinung.

Mir war der erste Teil etwas zu wissenschaftlich, wenngleich wirklich gut und verständlich erklärt. Alles in allem hatte ich mir etwas anderes vom Buch erhofft und so lässt mich das Buch etwas ratlos zurück. Schade.

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Veröffentlicht am 16.08.2020

Spannender Debütroman

Das Gerücht
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„Ein mitreißendes Debüt“ so titelt die Daily Mail, der Sunday Mirror schreibt „ein fantastisches Buch“ und ja, ich kann mich da anschließen. In der Tat, ein wirklich spannender Roman, den ich so nicht ...

„Ein mitreißendes Debüt“ so titelt die Daily Mail, der Sunday Mirror schreibt „ein fantastisches Buch“ und ja, ich kann mich da anschließen. In der Tat, ein wirklich spannender Roman, den ich so nicht erwartet habe.

Lesley Kara hat als Krankenschwester und Sekretärin gearbeitet, Englisch studiert, eine Zusatzausbildung zur Lehrerin gemacht und als Dozentin und Managerin im Bereich Further Education gearbeitet. UND…. sie hat diesen Roman geschrieben.

Kurz zur Geschichte: Die alleinerziehende Joanna zieht mit ihrem kleinen Sohn Alfie in eine englische Kleinstadt am Meer und hier herrscht zunächst absolute Idylle, bis sie eines Tages ein Gerücht aufschnappt. Die Kindermörderin Sally McGowan soll unter anderem Namen in dieser Kleinstadt leben. Joanna erzählt anderen Müttern von diesem Gerücht und ahnt nicht, was sie damit in Gang setzt.

Lesley Kara gelingt mit ihrem Debütroman wirklich Großartiges. Wie oben beschrieben, geschieht hier im Roman nicht „allzu viel“ – lediglich wird nur ein Gerücht in die Welt gesetzt. Aber das reicht definitiv aus. Die Autorin schafft es von der ersten Seite an, einen wirklich hervorragenden Spannungsbogen parat zu haben. Der Schreibstil ist flüssig und verliert sich nie in Wirrungen und bleibt stets klar und nachvollziehbar. Die Geschichte an sich ist zwar einfach aber von Seite zu Seite schafft die Autorin die Spannung nicht nur zu halten, sondern zu steigern. Und das kraftvoll, effektiv und mit Liebe zum Detail, ohne dabei zu weit abzuschweifen oder gar langweilig zu werden. Die Charaktere im Buch sind alle ziemlich undurchsichtig und unscheinbar und bleiben bis zum Ende „verdächtig“ oder auch nicht, weil wir immer nur Bruchteile ihrer Geschichte mit der Salamitaktik erfahren, was mich stets zum Weiterlesen gezwungen hat. Ich konnte/wollte weder aufhören zu lesen, noch das Buch aus der Hand legen. Joanna, die Hauptprotagonistin im Buch ist klar dargestellt und eigentlich die nette Nachbarin von Nebenan. So wie alle Nachbarn im Buch. Alle sind mir irgendwie bekannt, vertraut und ich erkenne mich selbst in dem einen oder anderen Nachbarn, oder ich erkenne einen meiner Nachbarn im Buch. Normale Leut‘ halt. Aber im Laufe der Geschichte macht der Roman etwas mit mir. Ich werde misstrauischer, fühle eine Bedrohung im Roman und schlage mich immer öfter auf die eine oder andere Seite. Mein Pulsschlag erhöht sich, aber plötzlich wendet sich die Geschichte und ich liege völlig falsch. Wie konnte ich mich so täuschen? oder doch nicht? Sind meine Vermutungen und Verdächtigungen richtig und/oder berechtigt oder völlig falsch?

Und dann ertappe ich mich und muss mich an meiner eigenen Nase packen, dass ich auch schon mal an einer Verbreitung eines Gerüchtes beteiligt gewesen bin. Ebenso wie in diesem Buch, nur ohne diese Auswirkungen. Glück gehabt.

Jede Seite dieses Roman ist gefüllt mit Spannung und ich werde das Gefühl nicht los, dass ich mich bedroht fühle. Ich fühle mit den Protagonisten im Buch mit, rege mich auf und verurteile, werde ein Teil der Geschichte und will helfen. Die Autorin schafft es den Spannungsbogen bis zum Zerreissen zu spannen und dann gipfelt die Geschichte mit Wendungen, die mich sprachlos und etwas geschockt zurück lassen.

Die Geschichte zeigt mir, wie gefährlich es sein kann, wenn ich ein kleines Gerücht, völlig unbedarft weiter tratsche. Wir sollten alle etwas besser darauf achten, was wir wann und vor allem wem erzählen……Aus meiner Sicht ein wirklich spannender, aufregender und absolut lesenswerter Roman! Eine klare Leseempfehlung und für mich ein Highlight dieses Genres in 2020!

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Veröffentlicht am 11.08.2020

Ein wunderbares Buch

ALLES WAS ICH DIR GEBEN WILL
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Vorweg möchte ich sagen, dass es schon eine Weile her ist, dass ich das Buch gelesen habe, aber das ist wirklich ein Buch das nachhallt und das einen wirklich nicht einfach so zurück lässt. Dieser Roman ...

Vorweg möchte ich sagen, dass es schon eine Weile her ist, dass ich das Buch gelesen habe, aber das ist wirklich ein Buch das nachhallt und das einen wirklich nicht einfach so zurück lässt. Dieser Roman hatte in Deutschland nicht den gleichen Erfolg hatte wie in Spanien, was wirklich schade ist. Dolores Redondos Roman stand monatelang auf der spanischen Bestsellerliste und wurde mit dem Premio Planeta, dem höchstdotierten Literaturpreis des Landes, ausgezeichnet.

Der Roman ist beeindruckend. Wunderschön und wortgewaltig geschrieben, sodass ich jederzeit mit Manuel, dem Hauptprotagonisten mit gefiebert und mitempfunden habe.

Kurz zur Geschichte: Als der Schriftsteller Manuel Ortigosa erfährt, dass sein Mann Álvaro bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, fährt er sofort nach Galicien. Dort ist das Unglück passiert. Dort ist die Polizei auffallend schnell dabei, die Akten zu schließen. Dort stellt sich auch schnell heraus, dass Àlvaro seinen Mann seit Jahren getäuscht und ein Doppelleben geführt hat. Aber was machte Àlvaro in jener Nacht auf der einsamen Landstraße? Zusammen mit einem eigensinnigen Polizisten der Guardia Civil und Àlvaros Beichtvater stellt Manuel nun Nachforschungen an. Eine Suche, die ihn in uralte Klöster und vornehme Herrenhäuser führt. In eine Welt voller eigenwilliger Traditionen – und in die Abgründe einer Familie.

Dolores Redondo beschreibt die Landschaften, den eigenen Weinberg, und die Charaktere im Buch so umfangreich aber nie langatmig oder gar langweilig. Sie sind alle sehr markant herausgearbeitet. Die Geschichte beginnt etwas langsam und der Spannungsbogen beginnt etwas zäh. Jedoch nimmt die Geschichte bald an Fahrt auf, und ist mit vielen Wendungen und Überraschungen gespickt, die ich so nicht erwartet hatte. Im Laufe der Geschichte tun sich in der Tat Abgründe auf, inwieweit Menschen bereit sind alles, aber wirklich alles für den guten Schein und deren adeligen Stand zu opfern. Erschreckend wie wenig Empathie Menschen gegenüber ihren eigenen Familienangehörigen entgegenbringen, nur um den Schein einer intakten Familie aufrecht zu erhalten. Der Roman zeigt uns auch bis zum Schluss, wie groß wahre und echte Liebe auch über den Tod hinaus währt.

Spannend sind auch die kleinen „Nebenschauplätze“ und die vermeintlichen „Nebendarsteller“ mit ihren großartig umschriebenen Charakter, die sich ganz wunderbar ins Gesamtbild der Geschichte eingliedern und mich zu keiner Zeit gelangweilt haben, da ich feststellen musste, dass gerade ohne diese Charaktere der Roman nicht so geworden wäre, wie er nun mal ist. Ein großartiger Roman, der viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat und ein wirklich lesenswertes Buch ist.

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Veröffentlicht am 11.08.2020

EIn anrührender und bezaubernder Roman

Altes Land
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Es ist bisher mein erster Roman aus der Feder von Dörte Hansen* und war ihr Debutroman. Kurz zur Geschichte: Seit mehr als sechzig Jahren lebt Vera Eckhoff im Alten Land. Damals als Flüchtlingskind aus ...

Es ist bisher mein erster Roman aus der Feder von Dörte Hansen* und war ihr Debutroman. Kurz zur Geschichte: Seit mehr als sechzig Jahren lebt Vera Eckhoff im Alten Land. Damals als Flüchtlingskind aus Ostpreußen im Alten Land gestrandet und geblieben. Und obwohl Vera Eckhoff nun schon seit sechs Jahrzehnten dort wohnt, scheint sie nie wirklich angekommen zu sein. Dies ist aus meiner Sicht, ebenfalls eine Kernaussage dieses Romans. Wo und was ist Heimat? Wann komme ich an? Und eines Tages stehen wieder zwei „Flüchtlinge“ vor ihrer Tür. Ihre Nichte Anne mit ihrem Sohn Leon. Anne ist aus Hamburg geflohen, wo ehrgeizige „Vollwert-Eltern“ ihre Kinder wie Ausstellungsstücke vorzeigen und wo ihr Mann plötzlich eine Andere liebt. Zudem flüchtet Anne vor ihrer achso perfekten Mutter, die glaube ich ein jeder irgendwie kennt.

In der Geschichte dreht sich auch alles immer wieder um dieses alte Haus, in das Vera Eckhoff gezwungener Maßen damals eingezogen ist und seitdem in diesem alten Haus lebt.

„Sie wusste nicht, wie viele Menschen in diesen kalten Mauern schon gelebt hatten, es mussten neun oder zehn Generationen sein“……..“Junge Frauen waren in ihren Hochzeitskleidern in das Haus gekommen, durch die Brauttür, und hatten es in ihren Särgen wieder verlassen – durch dieselbe schmale Tür, die außen keine Klinke hatte, die nur geöffnet wurde beim Heiraten und beim Sterben“

Aber mir begegnen viele „knorrige“ Bewohner des Dorfes im Buch, von denen jeder seine eigene Geschichte, sein eigenes Schicksal hat. Und hier gelingt es der Autorin, diese Dorfbewohner so eigentümlich aber nichtsdestoweniger herzlich zu beschreiben. Sie werden durch den Schreibstil zu einem Leseerlebnis, dabei helfen die immer wieder vorkommenden Sätze und Aussagen im plattdeutschen Dialekt, („smöökt as een Damper“, „de kriggt keen af“) die mich schmunzeln lassen. Ich hatte immer das Gefühl, selbst dort zwischen den Apfelbäumen entlang zu gehen, das Haus selbst mitzuerleben und ein Teil dieser Dorfgemeinschaft zu sein.

Dörte Hansen gelingt es völlig unaufgeregt die Geschichte von zwei Einzelgängerinnen zu erzählen. Dies macht sie mit viel Charme, Humor und Tiefgang. Sie erzählt von den Dorfbewohnener mal ernst mal humorvoll aber führt diese nie vor, sondern lässt uns mit einem liebenswerten Schmunzeln teilhaben am Alten Land.

Aus meiner Sicht ein Buch, für das man sich Zeit nehmen darf und muss und das es Wert ist gelesen zu werden. Nicht nur einmal!

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