Gegensätze ziehen sich an
Der letzte erste BlickIm Zentrum stehen Emery und Dylan – zwei grundverschiedene Charaktere, deren Aufeinandertreffen alles andere als gewöhnlich ist. Emery ist impulsiv, schlagfertig und hat eine bewegte Vergangenheit. Dylan ...
Im Zentrum stehen Emery und Dylan – zwei grundverschiedene Charaktere, deren Aufeinandertreffen alles andere als gewöhnlich ist. Emery ist impulsiv, schlagfertig und hat eine bewegte Vergangenheit. Dylan dagegen wirkt auf den ersten Blick wie der typische Sunnyboy, überrascht jedoch durch Tiefe, Empathie und Loyalität. Die Chemie zwischen den beiden stimmt von Beginn an, auch wenn sie sich oft mit bissigen Kommentaren und charmanten Schlagabtauschen begegnen. Gerade diese Dynamik macht das Lesen so unterhaltsam.
Bianca Iosivoni gelingt es hervorragend, ernste Themen mit Leichtigkeit zu verpacken, ohne sie zu bagatellisieren. Sie gibt ihren Figuren Raum zur Entwicklung und schafft authentische Konflikte, die glaubwürdig und berührend sind. Besonders gelungen sind auch die Nebenfiguren, die das Uni-Setting lebendig machen und Lust auf die Folgebände wecken.
Der Schreibstil ist flüssig, bildhaft und mitreißend. Man fühlt sich sofort in die Geschichte hineingezogen und möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Emotionen sind greifbar und echt – von herzhaften Lachern bis hin zu bewegenden Momenten.
Der letzte erste Blick ist ein gefühlvoller New-Adult-Roman mit Tiefgang, Charme und einer ordentlichen Portion Herzklopfen. Wer auf starke Charaktere, prickelnde Dialoge und emotionale Entwicklungen steht, sollte dieses Buch unbedingt lesen!