Authentisch, atmosphärisch und mitreißend
House of Destiny (Packende Fortsetzung der dystopischen Fantasysaga)Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach auch hier bleibt die Geschichte spannend und packend. Avery ist wirklich nicht zu beneiden, sie muss die Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen, die oft ...
Der zweite Teil steht dem ersten in nichts nach auch hier bleibt die Geschichte spannend und packend. Avery ist wirklich nicht zu beneiden, sie muss die Konsequenzen ihrer Entscheidungen tragen, die oft bitter sind. Gleichzeitig darf man nicht vergessen, dass sie über lange Zeit manipuliert wurde und Menschen vertraute, die ihr sehr nahe standen. Besonders bewundere ich, dass sie sich immer wieder aufrappelt, Verantwortung übernimmt und alles daransetzt, ihre Fehler wiedergutzumachen vor allem für die Menschen, die sie liebt. Ihre Entwicklung, Dinge kritischer zu hinterfragen und trotzdem mutig für ihre Überzeugungen einzutreten, hat mir sehr gefallen.
Auch in diesem Band haben mir die Pegasusse besonders gut gefallen. Der Weltenaufbau wirkt wieder unglaublich authentisch und greifbar, gerade die Zeitenspiele waren hart, aber gleichzeitig sehr atmosphärisch beschrieben.
Etwas ungewohnt fand ich, dass Averie sich zunehmend Minas anvertraut und die Verbindung zu Atticus sich verändert. Das hat mir beim Lesen tatsächlich ein wenig zu schaffen gemacht. Trotzdem dieser zweite Band ist eine echte Achterbahn der Gefühle, rauer und intensiver als noch der erste, und genau das macht ihn so mitreißend.