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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2026

Wieder ein sehr gelungener Thriller

Im Morgengrauen (Art Mayer-Serie 4)
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Ein skandalöses Video mit einer jungen Frau und dem Bundeskanzler Henrik Westphal sorgt für Aufregung. Lediglich ein Eulen-Tattoo auf ihrem Arm ist von der Frau zu erkennen. Ist das alles nur erfunden? ...

Ein skandalöses Video mit einer jungen Frau und dem Bundeskanzler Henrik Westphal sorgt für Aufregung. Lediglich ein Eulen-Tattoo auf ihrem Arm ist von der Frau zu erkennen. Ist das alles nur erfunden? Kurz darauf ist Henrik spurlos verschwunden. Als in einem U-Bahn-Tunnel eine Leiche entdeckt wird, stehen die Ermittler Art Mayer und Nele Tschaikowski vor der Frage, ob es sich um die Frau aus dem Video handelt. Jule, die Frau des Bundeskanzlers, ist Arts große Liebe aus Jugendtagen, und er wird ins Visier der Ermittlungen genommen.

Dies ist bereits der vierte Teil mit Art Mayer, und auch diesmal handelt es sich um einen packenden Thriller, der mich sofort gefesselt hat. Der Beginn ist spannend und scheint zunächst völlig undurchschaubar zu sein.
Art wird plötzlich selbst verdächtigt wird und muss beweisen, dass er unschuldig ist. Dass er vom Fall abgezogen wird, erhöht den Druck zusätzlich und sorgt dafür, dass die Spannung dauerhaft auf hohem Niveau bleibt. Allmählich bringen die Rückblicke in die Vergangenheit mehr Klarheit in die Geschehnisse, ohne jedoch zu viel vorwegzunehmen.
Die Charaktere wirken sehr lebendig und glaubwürdig. Auch das Privatleben von Art und Nele wird geschickt integriert.

Fazit: Die Handlung ist sehr gut durchdacht, und die Spannung bleibt bis zum Ende konstant. Die Lösung habe ich so nicht vorhergesehen. Für mich enthält dieser Thriller alles, was das Genre ausmacht: Spannung, interessante Figuren und eine gut durchdachte Geschichte. Mich hat das Buch vollkommen überzeugt.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Ein atmosphärischer Highland-Krimi mit schottischem Charme

Tod in den Highlands
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Ein gefälschter Whiskey sorgt für Aufregung, weshalb die Privatdetektivin Alison Dexter den Auftrag erhält, die Situation zu klären. Dies ist keine einfache Aufgabe, denn es gibt mehrere Verdächtige. Dann ...

Ein gefälschter Whiskey sorgt für Aufregung, weshalb die Privatdetektivin Alison Dexter den Auftrag erhält, die Situation zu klären. Dies ist keine einfache Aufgabe, denn es gibt mehrere Verdächtige. Dann wird in der Nähe der Brennerei eine Leiche entdeckt.

Dieser Krimi spielt in den schottischen Highlands. Der gefälschte Whiskey könnte für eine Brennerei verheerende Folgen haben. Deshalb setzt Alison alles daran, möglichst schnell herauszufinden, wer hinter der Fälschung steckt. Unterstützung erhält sie unerwartet von ihrem Ex-Ehemann Sam. Zwischen ihnen ist die alte Anziehung immer noch spürbar.
Neben den Ermittlungen spielt auch der zehnjährige Dobbie eine wichtige Rolle. Der Junge hat es alles andere als leicht und bringt immer wieder berührende Momente in die Handlung.
Die Spannung baut sich eher langsam auf. Es wird viel Zeit für die Welt des Whiskys, die verschiedenen Charaktere und das Leben in den Highlands verwendet. Besonders die Vielzahl der Figuren machte es mir manchmal etwas schwierig, den Überblick zu behalten.
Der Krimi bietet eine ruhige und stimmungsvolle Handlung mit viel schottischem Flair und interessanten Einblicken. Besonders Whisky-Liebhaber könnten an diesem Buch Gefallen finden.

Fazit: Ein atmosphärischer Highland-Krimi mit viel schottischem Charme, interessanten Figuren und einer eher ruhigen Handlung. Mich hat die besondere Stimmung gut unterhalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 4 Sterne

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Sehr schöne Kinderreime

Ilse Bilse
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Das fest gebundene Buch bietet eine umfangreiche Sammlung bekannter Kinderreime, von denen viele mich sofort an meine eigene Kindheit zurückdenken lassen. Viele dieser Gedichte sind bis heute in meinem ...

Das fest gebundene Buch bietet eine umfangreiche Sammlung bekannter Kinderreime, von denen viele mich sofort an meine eigene Kindheit zurückdenken lassen. Viele dieser Gedichte sind bis heute in meinem Gedächtnis verankert und bereiten beim erneuten Lesen immer noch Freude. Einige der Reime stammen aus früheren Epochen und haben ihren einzigartigen Reiz bewahrt. Besonders schön finde ich, dass in einigen Versen sogar Erklärungen für Fingerspiele enthalten sind. Dadurch wird das Buch nicht nur zum Vorlesen verwendet, sondern es lädt auch dazu ein, gemeinsam aktiv zu sein, was sowohl Kindern als auch Erwachsenen Freude bereitet.
Die liebevollen Illustrationen von Gertrud Zucker passen wunderbar zu den Texten und helfen den Kleinen dabei, sich die Geschichten und Szenen lebendig vorzustellen.
Auch das praktische Lesebändchen gefällt mir sehr, da es einem ermöglicht, die abgebrochene Stelle schnell wiederzufinden.
Für mich ist es ein Buch, das ich immer wieder gerne zur Hand nehme.
Von mir gibt es eine klare Empfehlung und 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.05.2026

Ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe

Strandopfer
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Nachdem ein deutscher Urlauber am polnischen Ostseestrand tot aufgefunden wurde, wird die BKA-Beamtin Lena Schuldt damit beauftragt, zusammen mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk den Fall zu untersuchen. ...

Nachdem ein deutscher Urlauber am polnischen Ostseestrand tot aufgefunden wurde, wird die BKA-Beamtin Lena Schuldt damit beauftragt, zusammen mit dem polnischen Kommissar Adam Krawczyk den Fall zu untersuchen. Schnell zeigt sich, dass der Verstorbene zu einer Gruppe Urlauber gehört und zudem die zehnjährige Laura verschwunden ist. Dies erweist sich als schwierige Herausforderung, denn ein weiterer Mord lässt nicht lange auf sich warten.

Nicht gerade begeistert reist Lena an die Ostseeküste, denn ausgerechnet dort liegt ihre Vergangenheit begraben. In der Nähe ist sie aufgewachsen und die Erinnerungen daran sind alles andere als angenehm. Dazu kommen ihre starken Vorurteile gegenüber Polen, die sie nur schwer abschütteln kann. Auch Adam begegnet seiner neuen Kollegin mit offenkundiger Skepsis.
Beide Ermittler bringen ihre Ecken und Kanten mit und müssen erst lernen, miteinander zu arbeiten. Sympathisch waren sie mir anfangs noch nicht, gerade das machte sie aber interessant .
Während Lena und Adam tiefer in die Ermittlungen eintauchen, zeigt sich schnell, dass hinter der scheinbar perfekten Urlaubskulisse viele Geheimnisse schlummern. Die Fassade der Urlauber beginnt nach und nach zu bröckeln und immer mehr Verdächtige stehen im Fokus.
Die Spannung nimmt von Kapitel zu Kapitel zu. Ich habe ständig mitgerätselt und hatte zwischendurch einen Verdacht, nur um ihn kurze Zeit später wieder aufzugeben. Der Autor versteht es hervorragend, mit dem Unwissen zu spielen und immer wieder neue Hinweise zu streuen. Dies macht den Fall bis zum Ende undurchsichtig und überraschend.

Fazit: Es ist ein sehr gelungener Auftakt einer neuen Reihe rund um grenzübergreifende Ermittlungen. Die Spannung wird stetig gesteigert und auch das überraschende Ende konnte mich überzeugen. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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Veröffentlicht am 24.05.2026

Eine gelungene Geschichte über Neuanfänge und Mut zur Veränderung

Heimatsommer
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Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ...

Jean-Claude kehrt nach Goldberg zurück und erfährt als Erstes, dass Fleurs Mutter verstorben ist. Auch, dass die Weinberge in einer schwierigen Lage sind. Viele Winzer kämpfen ums Überleben. Fleur und ihre beste Freundin denken darüber nach, was sie ändern können. Es gibt zahlreiche Vorschläge. Lassen sie sich umsetzen?

Dies ist eine Geschichte über Gemeinschaft, Zusammenhalt und neue Ideen. Jean Claude ist gelernter Koch und wollte eigentlich nur für kurze Zeit nach Goldberg kommen. Doch schnell merkt er, dass der kleine Ort frischen Wind braucht und dass die Menschen dort bereit sind, gemeinsam etwas zu verändern. Mit viel Einsatz planen er, Eleonore, Fleur und die Dorfbewohner das Rebenbeben, um Goldberg wieder zum Blühen zu bringen. Besonders beeindruckt hat mich, wie die Dorfgemeinschaft zusammenarbeitet und jeder seine eigenen Ideen und Talente einbringt. Natürlich geschieht nicht alles reibungslos und immer wieder gibt es Herausforderungen. Gerade das macht die Geschichte aber authentisch und zeigt, dass Veränderungen oft Zeit und Mut brauchen. Es war beeindruckend für mich, wie aus vielen kleinen Ideen nach und nach etwas Größeres entsteht.
Die Rückblicke in das Jahr 1980 haben mir ebenfalls gut gefallen. Dadurch bekommen wir mehr Einblick in das Leben von Agnes und Helene sowie in ihre Vergangenheit. Die Charaktere sind generell sehr gut ausgearbeitet und wirken lebendig und freundlich.

Fazit: Es ist eine gelungene Geschichte über Gemeinschaft, Neuanfänge und den Mut, gemeinsam etwas zu bewegen. Der fiktive Ort im Remstal wird atmosphärisch beschrieben und man spürt beim Lesen die besondere Stimmung des kleinen Ortes. Alle haben sich viele Gedanken gemacht, um Goldberg zu verschönern und das Rebenbeben zu einem besonderen Ereignis zu gestalten.
Von mir gibt es eine Leseempfehlung und 5 Sterne

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