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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.10.2024

Satz mit X:

Yoko
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Das war wohl nix. Und wird auch nichts mit uns werden.

Der erste Schock war der Schreibstil. Bücher, die im Präsens geschrieben sind, haben es per se schwer, mich von sich zu überzeugen. Sie müssen dann ...

Das war wohl nix. Und wird auch nichts mit uns werden.

Der erste Schock war der Schreibstil. Bücher, die im Präsens geschrieben sind, haben es per se schwer, mich von sich zu überzeugen. Sie müssen dann schon sehr gut geschrieben sein und mich von der Handlung her sehr reizen, damit ich die ungeliebte Zeitform in Kauf nehme.

Tatsächlich war dann aber weder das Eine, noch das Andere der Fall, weswegen ich das Buch recht schnell abgebrochen habe, trotzdem es so hoch gelobt wurde.

Der Schreibstil ist an sich zwar gut zu lesen, aber der Autor scheint von der Sorte zu sein, die gerne in brutalsten Szenen schwelgen. Sowohl die Quälerei des Hundes, als auch die Vergewaltigung auf den ersten 50 Seiten waren mir schon zuviel. Hochgerechnet auf die über 300 Seiten ergibt das ein Maß an Gewaltexzessen, das mir persönlich zu voll ist. Und da hat Yoko ja noch nichtmal angefangen zu morden!

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Veröffentlicht am 03.10.2024

The Great Gatsby in feministisch

Ex-Wife
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Sagen wir es, wie es ist: Dieses Buch kommt 100 Jahre zu spät. Buchstäblich. Ich kann mir vorstellen, dass es seinerzeits ein Skandal war und die Autorin es nicht unter ihrem Namen veröffentlicht sehen ...

Sagen wir es, wie es ist: Dieses Buch kommt 100 Jahre zu spät. Buchstäblich. Ich kann mir vorstellen, dass es seinerzeits ein Skandal war und die Autorin es nicht unter ihrem Namen veröffentlicht sehen wollte, weswegen es ein anonymes Debüt war.
Heutzutage ist es halt nicht mehr skandalös, sondern man sieht in jeder Werbung für Badezimmeramaturen mehr (also mehr Drama, mehr nackte Haut, etc.). Ehen werden geschieden, Frauen haben Liebhaber und niemanden juckt es mehr. Feministinnen können sich freuen, was sie seit damals alles erreicht haben.
Fazit:
Es ist sicherlich ein guter Blick auf die damalige Zeit und es ist ein schöner Kontrapunkt zu den männlichen Klassikern, die sich damals durchgesetzt haben. Also eine schöne Lektüre für die Schule oder das Studium, um Inhalte zu vermitteln, aber kein Must Read für die Freizeit.

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Veröffentlicht am 03.10.2024

Trendthema Hollywood

Eve
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Seit Evelyn Hugo sieben Ehemänner hatte, ist das Hollywood während seines Golden Age ein Riesending... Und ich bin mir weder sicher, was ich von dem Trend im Allgemeinen, noch von diesem Buch im Besonderen ...

Seit Evelyn Hugo sieben Ehemänner hatte, ist das Hollywood während seines Golden Age ein Riesending... Und ich bin mir weder sicher, was ich von dem Trend im Allgemeinen, noch von diesem Buch im Besonderen halten soll.
Es ist nicht schlecht, aber das kann mir auch nur so vorkommen, weil ich es als Hörbuch konsumiert habe. Als leichte Unterhaltung nebenbei passt es gut, aber sowohl für einen richtigen Krimi als auch für einen gesellschaftskritischen Roman ist es eigentlich zu durchsichtig, zu mau, zu wenig.
Es ist ein Gaunerstück, bei dem jeder jeden zu besch*** sucht und am Ende triumphiert die hübsche, titelgebende Lady, die niemand auf dem Schirm hatte, weil sie eine Narbe im Gesicht hatte. So ganz erschließt sich mir die Botschaft des Buches nicht, es sei denn, ist das Offensichtlichste: Frauen sind nicht gleichzeitig schön und intelligent und wenn sie es doch sind, haben sie irgendeinen anderen Makel. Das wäre in unserer Zeit allerdings äußerst unangemessen.
Irgendwie verpufft das Potential des Romans ungenutzt.

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Veröffentlicht am 03.10.2024

Wieso ist das für einen Preis nominiert?

Die schönste Version
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Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und das nicht nur, weil die Handlung quasi um die Ecke spielt. Nein, es soll ja auch um ein Tabuthema gehen, es soll ein wichtiges Buch sein, das jede Frau gelesen ...

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und das nicht nur, weil die Handlung quasi um die Ecke spielt. Nein, es soll ja auch um ein Tabuthema gehen, es soll ein wichtiges Buch sein, das jede Frau gelesen haben soll! Und Männer erst Recht! Und dafür ist es dann auch nominiert für den deutschen Buchpreis!

Aber schnell wird mir klar: Das wird nichts mit uns. Ich quäle mich durch und merke wieder einmal, warum ich Lektüre eigentlich abbreche, wenn es nicht gleich zu Beginn gefunkt hat.

Die Sprache ist gelinde gesagt grässlich. Sie setzt wohl darauf, Lesende zu schockieren, denn es wird derb über Sx geredet. Und zwar ständig. Egal, ob es handlungstragend ist oder nicht.

Die Figuren sind unsympathisch. Ja, alles beide. Zwar ist Jella das Opfer und da man gleich zu Beginn mit dem Thema häusliche Gewalt konfrontiert wird, liest man alles schon kritisch durch diese Brille. Aber das Mädel ist mindestens genauso toxisch, wie ihr Freund.

Achtung, ganz böses Schlussurteil: Ganz ehrlich, das Cover ist schon rosa. Wäre es kein Hardcover, wäre es aus einem anderen Verlag (oder wenigstens Imprint ...
hust Kyss hust*) und wäre es nicht auf der Longlist für den deutschen Buchpreis gewesen, man hätte es ins New Adult Regal stellen können und es hätte keiner einen Unterschied bemerkt.

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Veröffentlicht am 03.10.2024

Den Hype nicht wert

Die Sache mit Rachel
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So wirklich kann ich den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen. Die Geschichte selber ist ziemlich ... naja, beliebig, wenn nicht gar belanglos. Es ist ein Beziehungsdrama, wie man es schon oft gehört/gesehen/gelesen ...

So wirklich kann ich den Hype um diesen Roman nicht nachvollziehen. Die Geschichte selber ist ziemlich ... naja, beliebig, wenn nicht gar belanglos. Es ist ein Beziehungsdrama, wie man es schon oft gehört/gesehen/gelesen hat. Klassische Vorabendunterhaltung als Fernsehserie.

Zwar wird ist die Geschichte nett erzählt, jedoch war mir persönlich die Sprache zu derb und auch die Figuren wecken zwar Sympathien, aber trotzdem bleibt mir ihr Schicksal gleichgültig.

Im Rückblick betrachtet, frage ich mich, warum mir die Werbung suggeriert, dass ich dieses Buch unbedingt gelesen haben muss. Es hat mich einfach nicht gepackt, vielleicht, weil die Lebensrealität der Figuren sehr weit von meiner eigenen entfernt ist und sie sich auch gar nicht weiterentwickeln im Verlauf der Geschichte. Mittelprächtig = 2,5 von 5 Sternen.

PS: Muss noch jemand bei dem Cover an Deowerbung denken?

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