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Pauliiimarie

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.09.2025

Zu wenig Sport, zu wenig Tiefe

This could be love
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Pünktlich zu den echten US Open habe ich zu „This Could Be Love“ gegriffen, in der Hoffnung, dass ich ein sportliches, Tennis-lastiges Buch bekomme. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Sportart ...

Pünktlich zu den echten US Open habe ich zu „This Could Be Love“ gegriffen, in der Hoffnung, dass ich ein sportliches, Tennis-lastiges Buch bekomme. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Sportart wird zwar thematisch aufgegriffen, aber Tennis spielt nur eine sehr kleine, fast nebensächliche Rolle. Wozu also überhaupt das ganze Sportsetting aufbauen, wenn man letztlich fast gar nichts mit der Sportart macht? Für mich war das leider eine verpasste Gelegenheit.

Das Buch ist durchaus eine einfache Sommerlektüre und lässt sich gut lesen, aber mehr auch nicht. Es fehlt an Tiefe und Substanz, vor allem in den Charakteren. Das Setting auf Hawaii gefällt mir allerdings gut.

Die Charaktere, besonders Louisa, haben mir leider nicht gefallen. Sie wirkte für mich nicht wirklich realistisch oder nachvollziehbar. Darüberhinaus finde ich ihr Alter schwer einzuordnen, was die ganze Beziehung zu Vince irgendwie auch schwer verständlich macht. Die Anziehung zwischen den beiden war für mich nicht so klar erkennbar – abgesehen vom optischen Aspekt fehlte es mir an einer wirklichen Verbindung.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Ein Thriller ohne Thrill

Very Bad Company
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Ich hatte von „Very Bad Company“ irgendwie etwas anderes erwartet. Anfangs wollte ich das Buch mehrmals weglegen, weil es mich einfach nicht wirklich packen konnte. Trotzdem habe ich mich bis zum Ende ...

Ich hatte von „Very Bad Company“ irgendwie etwas anderes erwartet. Anfangs wollte ich das Buch mehrmals weglegen, weil es mich einfach nicht wirklich packen konnte. Trotzdem habe ich mich bis zum Ende durchgekämpft, weil ich einfach wissen wollte, was nun wirklich hinter all dem steckt. Die Geschichte hat mich zwar nicht gefesselt, aber immer wieder gab es Momente, die meine Neugier geweckt haben, auch wenn ich dabei oft nur die Seiten überflogen habe.

Das Buch ist weder ein richtiger Thriller, noch wirklich ein Krimi. Es pendelt irgendwo zwischen Drama und Mystery, ohne jedoch eine klare Linie zu ziehen. Für mich fehlte einfach die Spannung, die ich von einem solchen Genre erwarte. Stattdessen plätschert die Geschichte eher vor sich hin, ohne größere Höhepunkte.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen, allerdings haben die Perspektivwechsel zwischen den verschiedenen Charakteren für mich nicht immer funktioniert. Die oberflächlichen Beschreibungen und teilweise verwirrenden Details haben es mir schwer gemacht, wirklich in die Geschichte einzutauchen. Besonders die vielen Perspektiven und teils übertrieben klingenden Berufsbezeichnungen haben die Charaktere für mich eher distanziert und schwer nachvollziehbar gemacht.


Für mich war „Very Bad Company“ eine seichte Sommerlektüre, die man zwischendurch lesen kann, aber nicht wirklich mehr. Wer einen packenden Thriller oder tiefgründige Charaktere sucht, wird hier wahrscheinlich nicht auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

„The Favourites“ – Fesselnd, intensiv und absolut packend

The Favourites
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Ich liebe dieses Buch! Obwohl es mit 500 Seiten schon recht lang ist, bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Die Spannung und die gute Erzählweise haben mich von Anfang an gepackt und mich bis zum ...

Ich liebe dieses Buch! Obwohl es mit 500 Seiten schon recht lang ist, bin ich regelrecht durch die Seiten geflogen. Die Spannung und die gute Erzählweise haben mich von Anfang an gepackt und mich bis zum Schluss gefesselt.

Was ich besonders hervorheben möchte, ist der brillante Aufbau der Geschichte. Die Entwicklung der Handlung geht Schritt für Schritt und baut eine unglaublich starke Atmosphäre auf. Es fühlt sich fast an, als würde man selbst mittendrin stecken, so intensiv wird die gesamte Welt des Buches gezeichnet.

Ein Highlight für mich waren die eingeschobenen Parts im Interview-Stil. Diese Perspektive hat der Geschichte eine interessante, dokumentarische Tiefe verliehen. Es war super spannend, sich vorzustellen, wie diese Charaktere wirklich in einem Interview sitzen und ihre Erlebnisse für eine Dokumentation teilen. Dadurch konnte ich die Dynamik zwischen den Charakteren noch besser verstehen und die Geschichte aus einer anderen Perspektive erleben.

Besonders fesselnd fand ich die Disziplin, das Leiden und das Aufopfern im Profisport. Das Ganze wird nicht nur als körperlicher, sondern auch als emotionaler Kampf dargestellt. Und dann die toxischen Beziehungen – das war unglaublich packend und erschreckend zugleich.
Die Autorin schafft es meisterhaft, die dunklen Seiten des Profisports und der Beziehungen zu entblättern, ohne es in irgendeiner Weise kitschig oder unrealistisch wirken zu lassen.

Ein Jahreshighlight!

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Veröffentlicht am 06.09.2025

„That Girl“:- Zwischen großen Themen und wenig Substanz

That Girl
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Ich hatte mir von „That Girl“ etwas anderes erwartet. Der Klappentext klang wirklich vielversprechend, und ich dachte an eine Geschichte, die Witz und Leichtigkeit mitbringt – eine Protagonistin, die ihre ...

Ich hatte mir von „That Girl“ etwas anderes erwartet. Der Klappentext klang wirklich vielversprechend, und ich dachte an eine Geschichte, die Witz und Leichtigkeit mitbringt – eine Protagonistin, die ihre Influencer-Rolle und die Online-Welt nicht allzu ernst nimmt.

Stattdessen ist die Hauptfigur regelrecht trübsinnig und nimmt ihre Influencer-Karriere und das „That Girl“-Dasein unglaublich ernst. Das hat mich irgendwie überrascht und leider auch enttäuscht. Ich hatte gehofft, dass die Geschichte mehr Humor und Selbstironie bietet, aber das war leider nicht der Fall.

Als dann Leo als Love Interest auftaucht, hatte ich kurz Hoffnung, dass sich die Dinge vielleicht noch in eine unterhaltsamere Richtung entwickeln. Doch auch hier hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte in ein weiteres Klischee abdriftet – nämlich das der „Generation Beziehungsunfähig“. Leider wirkte das auf mich eher abgedroschen als neu oder erfrischend.

Ein weiteres Problem für mich war, dass ich mich über lange Strecken gefragt habe: Worauf läuft dieses Buch hinaus? Was genau will es mir sagen? Und um ehrlich zu sein, habe ich das bis zum Ende nicht wirklich verstanden. Die Handlung und die Entwicklung der Charaktere haben mich einfach nicht abgeholt. Es werden viele ernste Themen wie Bodyshaming, Selbstliebe, toxische Beziehungen und sogar Waldsterben angesprochen – aber leider nur sehr oberflächlich. Das ist wirklich schade, denn da hätte das Buch definitiv mehr bieten können.

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Veröffentlicht am 06.09.2025

Charmant, seltsam und so richtig relatable

Not in Love – Die trügerische Abwesenheit von Liebe
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Das wissenschaftliche Setting hat mir richtig gut gefallen, es wirkt super authentisch und total nachvollziehbar, besonders weil ich selbst als Wissenschaftlerin arbeite. Das macht die Geschichte für mich ...

Das wissenschaftliche Setting hat mir richtig gut gefallen, es wirkt super authentisch und total nachvollziehbar, besonders weil ich selbst als Wissenschaftlerin arbeite. Das macht die Geschichte für mich noch viel greifbarer und realistischer.

Die Charaktere sind total lebendig und nahbar. Rue ist irgendwie etwas seltsam, aber genau das macht sie für mich interessant, während Eli eher einfach 0815- sympathisch rüberkommt. Ich konnte mich total mit Rue identifizieren, was selten vorkommt, denn oft sind weibliche Protagonistinnen für mich nicht so relatable. Und Eli hat definitiv Book Boyfriend Potential...

Wie gewohnt ist Ali Hazelwoods Schreibstil einfach und flüssig, was das Lesen sehr angenehm macht. Im Vergleich zu ihren anderen Büchern ist hier der Humor etwas zurückhaltender und der „Spice“-Faktor anders – was sicher auch an den Vorlieben der Protagonisten liegt. Für mich war er aber keinesfalls cringe.

Ich bin verzaubert von dieser Liebesgeschichte!

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