Zu wenig Sport, zu wenig Tiefe
This could be lovePünktlich zu den echten US Open habe ich zu „This Could Be Love“ gegriffen, in der Hoffnung, dass ich ein sportliches, Tennis-lastiges Buch bekomme. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Sportart ...
Pünktlich zu den echten US Open habe ich zu „This Could Be Love“ gegriffen, in der Hoffnung, dass ich ein sportliches, Tennis-lastiges Buch bekomme. Doch leider wurde ich etwas enttäuscht. Die Sportart wird zwar thematisch aufgegriffen, aber Tennis spielt nur eine sehr kleine, fast nebensächliche Rolle. Wozu also überhaupt das ganze Sportsetting aufbauen, wenn man letztlich fast gar nichts mit der Sportart macht? Für mich war das leider eine verpasste Gelegenheit.
Das Buch ist durchaus eine einfache Sommerlektüre und lässt sich gut lesen, aber mehr auch nicht. Es fehlt an Tiefe und Substanz, vor allem in den Charakteren. Das Setting auf Hawaii gefällt mir allerdings gut.
Die Charaktere, besonders Louisa, haben mir leider nicht gefallen. Sie wirkte für mich nicht wirklich realistisch oder nachvollziehbar. Darüberhinaus finde ich ihr Alter schwer einzuordnen, was die ganze Beziehung zu Vince irgendwie auch schwer verständlich macht. Die Anziehung zwischen den beiden war für mich nicht so klar erkennbar – abgesehen vom optischen Aspekt fehlte es mir an einer wirklichen Verbindung.