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Veröffentlicht am 13.10.2025

Ein Ort namens Paradise

Lake Paradise – Ein Zuhause für das Glück
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Ein kleiner Ort in Nebraska. Hier dreht sich alles um Mais, der in der Gegend überwiegend angebaut wird. Der Ort hat den Namen Paradise und alles beinhaltet dort den Namen Paradise und alle fühlen sich ...

Ein kleiner Ort in Nebraska. Hier dreht sich alles um Mais, der in der Gegend überwiegend angebaut wird. Der Ort hat den Namen Paradise und alles beinhaltet dort den Namen Paradise und alle fühlen sich wohl und finden das toll.
Lexi kämpft sich allerdings langsam in den Alltag zurück, nachdem ihr zukünftiger Ehemann vor zwei Jahren tödlich verunglückte.
Auf der anderen Seite taucht Aaron nach vielen Jahren wieder in Paradise auf, da sein Großvater gestorben ist.
Schnell ist klar, dass es zwischen Aaron und Lexi funkt und es ist angenehm zu lesen wie sie mehr und mehr zueinander finden. Doch die ganze Kleinstadt wirkt einfach nur zu gut und das Wort Paradise wird neben ein wenig überstrapaziert. Auch Aarons Verhältnis zu seinem Vater kommt mir etwas zu kurz.
Ganz schlimm ist allerdings das Ende, wo alles offen bleibt war die Zukunft von den Beiden aussieht. Möglicherweise wird das in den folgen Büchern der Reihe noch am Rande erwähnt, aber das ist mich auf jeden Fall geärgert. Wenn man einen Liebesroman liest, so einen Wohlfühlroman, dann ist das Ende unpassend. Der Schreibstil ist wirklich angenehm zu lesen, die Geschichte nett und somit passt Ende so gar nicht.

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Veröffentlicht am 24.09.2025

Starke Frauen in Zeiten des Umbruchs

Die Charité: Aufbruch und Entscheidung
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Als absolute Ausnahme fängt Rahel Hirsch 1903 in Berlin in der Charite als erste Ärztin an. Sie bekommt zu spüren, dass Gleichberichtigung in diesem Berufsstand noch einen weiten Weg vor sich hat. Auch ...

Als absolute Ausnahme fängt Rahel Hirsch 1903 in Berlin in der Charite als erste Ärztin an. Sie bekommt zu spüren, dass Gleichberichtigung in diesem Berufsstand noch einen weiten Weg vor sich hat. Auch die Arbeiterin Barbara bekommt zu spüren, dass Männer Frauen oft als eine Art Besitz betrachten. Rahel und Barbara werden Freundinnen und beide engagieren sich für Frauenrechte. Dann beginnt der erste Weltkrieg und stellt alles auf den Kopf.
Der Roman behandelt eine interessante Zeit und Thema. Man muss sich mal vorstellen als Frau kein Wahlrecht zu haben und als Ärztin eine Rarität zu sein.
Leider hat mir beim Lesen der entsprechende Funke gefehlt um mich in die Geschichte rein zu ziehen. Die Protagonisten konnten mich nicht abholen. Vielleicht habe auch einfach et-was anderes erwartet. Auch hätte ich gerne mehr über die Charite, die Fortschritte in der Medizin erfahren. Im Ganzen hat der Roman eine eher bedrückende Stimmung, die dann mit dem ersten Weltkrieg und am Ende mit dem Jahr 1938 seine Berechtigung findet.

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Veröffentlicht am 17.09.2025

Die Davidwache im Nachkriegsdeutschalnd

Die Frauen von der Davidwache
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Nach dem zweiten Weltkrieg liegt Hamburg größtenteils in Schutt und Asche und die Wohnverhältnisse sind sehr beengt. Leni lebt zusammen mit ihrer Mutter, Großmutter und Schwester und ihren Kindern in der ...

Nach dem zweiten Weltkrieg liegt Hamburg größtenteils in Schutt und Asche und die Wohnverhältnisse sind sehr beengt. Leni lebt zusammen mit ihrer Mutter, Großmutter und Schwester und ihren Kindern in der Wohnung der Großmutter. Die Polizei befindet sich 1945 im Aufbau, auch an der Reeperbahn und Leni ergattert in der Davidwache eine Arbeitsstelle als Bürokraft. Doch Leni möchte mehr und schafft es eine Ausbildung als Schutzpolizistin zu machen. Sie wird der Davidwache zugeteilt und erlebt während ihrer Arbeit so einiges. Ge-rade die Frauen sind vielen Gegebenheiten hilflos ausgeliefert.
Vom Schreibstil ließ sich der Roman für mich gut und leicht lesen. Die Lebensumstände im Nachkriegs-Hamburg konnte ich mir durch die Geschichte gut vorstellen.
Bis auf einen Zwischenfall scheint es für Leni aber durchaus gut zu laufen, vielleicht etwas zu glatt? Auch die Liebe klopft an, doch hinterlässt den Leser dann mit einem üblen Cliffhanger.
Lenis Art ist manchmal gewöhnungsbedürftig und diese könnte ihr auch mal mehr Schwie-rigkeiten einbringen.
Im Endeffekt hat mir der Roman gut gefallen, hat mir beim Lesen gut gefallen.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

Schwesternausbildung in der Nachkriegszeit

Die Schwestern von St. Angelus - Der Beginn unserer Träume (Lovely Lane 1)
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Vier ganz verschiedene junge Frauen beginnen 1953 im Liverpooler St Angelus ihre Schwesternausbildung. Jede hat ihre eigene Geschichte, die den Roman neben den Erlebnissen in der Schwesternausbildung lesenswert ...

Vier ganz verschiedene junge Frauen beginnen 1953 im Liverpooler St Angelus ihre Schwesternausbildung. Jede hat ihre eigene Geschichte, die den Roman neben den Erlebnissen in der Schwesternausbildung lesenswert machen.
Die Geschichten um die Schwestern von St Angelus ähneln schon sehr der Reihe um die Nightingale Schwester. Doch gerade das wollte ich mal wieder lesen.
Bei einigen Protagonisten wird deren Vergangenheit mit geschildert und es geht nicht nur um die Lernschwestern, auch um weiteres Krankenhauspersonal.
Durch die guten Schilderungen konnte ich mir die Gegebenheiten zur damaligen Zeit recht gut vorstellen. Bis auf ein paar Längen eher zu Beginn des Buches, hat mir der Schreibstil gut gefallen und der gesamte Roman hat sich gut lesen lassen.
Der zweite Band ist auf meine Wunschliste gekommen.

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Veröffentlicht am 28.07.2025

Eine große Schauspielerin

Elizabeth Taylor (Ikonen ihrer Zeit 11)
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Wieder eine Romanbiographie, dieses Mal über Elizabeth Taylor. Ich mag diese Form von Biographien, die Hauptperson kommt durch die Romanform auch gut selber zu Wort und trotzdem kann man sich als Leser ...

Wieder eine Romanbiographie, dieses Mal über Elizabeth Taylor. Ich mag diese Form von Biographien, die Hauptperson kommt durch die Romanform auch gut selber zu Wort und trotzdem kann man sich als Leser ein eigenes Bild machen.
Der Roman beginnt mit Elizabeths Kindheit, die reglementiert verlief und ihre Mutter arbei-tete extrem darauf hin, dass Elizabeth Schauspielerin wird. Das war für sie sicherlich nicht einfach und der Wunsch nach Ausbruch aus dem Elternhaus trieb sie wohl in ihre erste Ehe.
Ihre vielen Ehen starteten alles mit viel Leidenschaft, die mal schnell verflog oder länger an-hielt. Generell konnte sie erst im Alter alleine sein und die Leidenschaft für einen Mann musste bei ihr immer in einer Ehe enden. Die letzten Ehen wurden im Roman weniger inten-siv behandelt. Die Schilderungen von den Filmsets fand ich interessant, die Umstände waren nicht immer wirklich angenehm. Der Schmerz von Elizabeth beim Tod von Mike Todd war greifbar.
Die Schilderungen von Elizabeth Freundschaft und Zusammensein mit Montgomerey Clift empfand ich als sehr intensiv und dieser tat mir durchaus leid.
Elizabeth Taylor war sicherlich eine Diva, aber eine mit einem großen Herz, die, wie jeder Mensch, mit ihren sog. Dämonen zu kämpfen hat.
Dieser biographische Roman hat mir gut gefallen, vom Schreibstil her hat er sich gut lesen lassen.

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