Menschen während des dreißig jährigen Krieges
TINTE und SCHWERTDieser Roman ist ein ungeschönter und gut recherchierten Einblick in den dreißigjährigen Krieg. Zusammen mit dem jungen Jakob erleben wir den Beginn dieses Krieges und erleben wie aus einem Junge der davon ...
Dieser Roman ist ein ungeschönter und gut recherchierten Einblick in den dreißigjährigen Krieg. Zusammen mit dem jungen Jakob erleben wir den Beginn dieses Krieges und erleben wie aus einem Junge der davon träumt ein Geistlicher zu werden, ein Mann wird der seine Familie rächen will.
Schonungslos schreibt Matthias Soeder von den Gräultaten des Krieges, von Schlachten aber auch von Überfällen auf die Zivilbevölkerung. Er erzählt vom Leben in einem Söldnerherr auf der einen en Seite aus Jakobs Sicht, aber auch aus der des Leutnants Heinrich. Wir Leser bekommen so einen klaren Einblick auf die Zeit.
Dann ist da auch noch die Heilerin Anna, die als Hexe verfolgt wird und die zu Jakobs Verbündter wird. Noch einmal ein ganz anderer Blick.
Dieser Roman ist perfekt recherchiert und zeigt den Krieg wie er wirklich war. Grausam, dreckig, stinkend. Er zeigt was er aus Menschen gemacht hat und wie grausam Menschen sein können. Hier wird nichts beschönigt sondern so erzählt wie es war.
Mir hat Tinte und Schwert sehr gut gefallen, ich mag einfach die Mischung aus Fiktion und Historie. Der Roman war spannend und gleichzeitig interessant. Die Charaktere waren glaubhaft und lebendig dargestellt.
Ein Roman für Fans von gut recherchierten historischen Romanen, die das wahre Leben zeigen.