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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2025

Spannend

Der Tote in der Crown Row
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Dieser historische Krimi hat einfach alles was es für dieses Genre braucht. Ein Mord im Londoner Tempelbezirk. Was gleich zwei spannende Themen aufweist. Zum einen ist da natürlich der Mord an einem Richter ...

Dieser historische Krimi hat einfach alles was es für dieses Genre braucht. Ein Mord im Londoner Tempelbezirk. Was gleich zwei spannende Themen aufweist. Zum einen ist da natürlich der Mord an einem Richter und die dazugehörige Frage, wer hat wohl ei en Grund diesen zu ermorden. Und dann ist da der Handlungsort. Der Tempel Bezirk. Eine ganz eigene Welt.

Im Vordergrund steht ganz klar der Mordfall und dessen Aufklärung und diese wirft immer wieder neue Fragen auf und ich muss gestehen das ich bis zum Schluß am rätseln war. Aber das macht für mich einen guten Krimi auch aus. Neue Fragen, miträtseln bis zum Schluß und eine schlüssige Aufklärung. Das war hier der Fall. Dazu kam dann noch die Geschichte einer kleinen Tempelmaus dazu und die Frage nach ihrer Autorin. Auch dieser Teil hat mir sehr gefallen.

Genauso wichtig ist mir bei einem historischen Krimi immer das die Historie gut recherchiert ist und auch zur Geschichte passt. Auch das hat die Autorin perfekt geschafft und mir den Tempel Bezirk im Jahr 1901 näher gebracht.

Sehr gelungen.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Elise und Valerie

Montmartre - Licht und Schatten
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Sie haben das gleiche Geburtsdatum, sie hatten die selbe Hebamme, sie leben in einer Stadt, sogar in einem Viertel und doch könnten ihre Leben nicht unterschiedlicher sein.

Elise die Tochter einer Wäscherin ...

Sie haben das gleiche Geburtsdatum, sie hatten die selbe Hebamme, sie leben in einer Stadt, sogar in einem Viertel und doch könnten ihre Leben nicht unterschiedlicher sein.

Elise die Tochter einer Wäscherin und Valerie die Tochter eines Kunsthändlers, die eine in Armut aufgewachsen die Andere privilegiert

Marie Lacrosse erzählt in ihrem Roman Montmartre Licht und Schatten von Elise und Valerie und mit ihnen vom Leben in Montmartre Ende des Neunzehnten Jahrhunderts. Sie erzählt von großen Träumen und Wünschen. Von der Liebe und Familien. Sie erzählt wie unterschiedlich junge Mädchen damals erzogen worden sind. Das merkt man zum Beispiel an dem völlig unterschiedlichen Stand der Aufklärung. Aber auch daran das Elise und ihre Schwester früh mit arbeiten müssen, währen Valerie zur Schule gehen darf.

Gemeinsam haben die Beiden das sie Träume haben und das ihnen vorbestimmt Leben verlassen möchten.

Marie Lacrosse hat es einmal mehr geschafft mich ganz tief in ihre Geschichte abtauchen zu lassen. Sie beschreibt die unterschiedlichsten Lebensumstände unglaublich authentisch und realistisch. Im Wechsel wird einmal von Elise und einmal von Valerie erzählt. Obwohl ich beide Frauen sehr interessant fand, hat mir Elise ein bisschen besser gefallen. Ihre Geschichte ist mir ein wenig mehr zu Herzen gegangen. Allerdings fand ich die Idee von zwei so unterschiedlichen Leben zu erzählen sehr gut, denn so bekam ich die ganze Bandbreite von Montmartre mit. Ob nun bekannte Künstler oder Tänzerinnen. Alle haben die Geschichte zu einer spannenden Zeitreise gemacht.

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Veröffentlicht am 22.04.2025

Was kann ein Mensch ertragen?

Um jeden Preis
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Hera Lind schreibt über die Schiksale von Menschen die wirklich gelebt haben und das deren Geschichten nicht vergessen werden dürfen. Sie versteht es meisterhaft diesen Geschichten leben einzuhauchen und ...

Hera Lind schreibt über die Schiksale von Menschen die wirklich gelebt haben und das deren Geschichten nicht vergessen werden dürfen. Sie versteht es meisterhaft diesen Geschichten leben einzuhauchen und uns Lesenden tief darin einzutauchen.

In Um jeden Preis geht es um Lydia und ihre Familie, sie sind Russlanddeutsche und werden nach dem zweiten Weltkrieges nach Sibirien geschickt, um dort Zwangsarbeit zu leisten. Elf Jahre werden sie dort bleiben .

Das Schicksal der Familie ist eibes von vielen und es ist so wichtig diese Geschichten zu erzählt wird u d das Leid der Verschleppten nicht in Vergessenheit gerät. Lydia Geschichte ist aber auch eine ganz besondere, denn diese Familie hat einen unglaublichen Zusammenhalt und Lydia ist ein ganz besonderer Mensch.

Im Vordergrund steht hier eine starke Frau die nie die Hoffnung verliert, obwohl das Schicksal ihr immer wieder hart mitspielt. Eine Familie denen unvorstellbares geschieht und die einfach füreinander da sind. Dieses Buch erzählt von unvorstellbaren Leid und Ungerechtigkeit. Es erzählt von den Zwangsarbeitern in Sibirien, die niemals vergessen werden dürfen. Es ist nicht immer leicht diese Dinge zu lesen und ich musste oft schlucken . Aber ich bin so froh dieses Buch gelesen zu haben, denn es ist so einfühlsam und authentisch. Und es ist so wichtig.

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Veröffentlicht am 21.04.2025

Ich liebe es

Als Pippi Langstrumpf nach Deutschland kam
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Natürlich könnte man denken, daß ich schon genug Bücher über Astrid Lindgren gelesen habe, aber ich finde, ich kann gar nicht genug über diese fazienierende Frau erfahren.
Dieses Buch ist auch tatsächlich ...

Natürlich könnte man denken, daß ich schon genug Bücher über Astrid Lindgren gelesen habe, aber ich finde, ich kann gar nicht genug über diese fazienierende Frau erfahren.
Dieses Buch ist auch tatsächlich anders als viele Biographien über die Autorin. Es beschäftigt sich damit, wie es ihre Werke nach Deutschland geschafft haben. Erzählt von Verlegern und Übersetzerin en.
So habe ich tatsächlich noch nicht von der Frau gelesen, die Pipi Langstrumpf ins Deutsche übersetzt hat.
Außerdem beschäftigt sich das Buch intensiv mit der bekannten Verfilmung mit Inger Nilson.

Der Autor hat Bekanntes und auch Neues für sei. Buch zusammengefasst, interessante Interviews geführten alles mit Fotos bebildert.
So entsteht ein Bild von Astrid Lindgren und ihrem Werk das nur jemand schaffen kann, der diese Frau genauso mit seiner Kindheit verbindet, wie ich es tue.
Ein Muss für alle Fans.

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Veröffentlicht am 17.04.2025

Fünf Generationen

Die Frauen von Château Blanc
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Fünf Frauen aus fünf Generationen auf einem Weingut. Florentiner und ihre Tochter Ambre ziehen von Paris zurück nach Südfrankreich auf das Gut ihrer Familie. Hier erfährt Florence zum ersten Mal die Geschichte ...

Fünf Frauen aus fünf Generationen auf einem Weingut. Florentiner und ihre Tochter Ambre ziehen von Paris zurück nach Südfrankreich auf das Gut ihrer Familie. Hier erfährt Florence zum ersten Mal die Geschichte ihrer Uroma die während des zweiten Weltkrieg im Wiederstand arbeitete. Neben dieser wirklich sehr interessanten Geschichte geht es um Ambre die die typischen Probleme eine Teenagers in einer neuen Schule hat und um die Problemfälle die Florence als Sozialarbeiterin betreut.

Jede Geschichte für sich war interessant und vieles sehr emotional, allerdings waren es mir fast zu viele Erzählstränge und ich hätte gerne noch etwas mehr von Antoinettes Erlebnissen während des Krieges erfahren. Allerdings haben mich die Schiksale der Familien um die Florence sich kümmert sehr bewegt und ich war gespannt zu erfahren wie es mit ihnen weiter geht.

Ein Roman voller Emotionen und der tollen Geschichte von fünf Frauen aus fünf Generationen.

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