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Veröffentlicht am 17.07.2025

Zwei Frauen in Rom

Die Künstlerin von Rom
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Die Künstlerin von Rom hat mich positiv überrascht. In dem Roman wird die Geschichte von zwei jungen Frauen erzählt, die sehr unterschiedliche Geschichten haben. Sie kommen aus zwei unterschiedlichen ...

Die Künstlerin von Rom hat mich positiv überrascht. In dem Roman wird die Geschichte von zwei jungen Frauen erzählt, die sehr unterschiedliche Geschichten haben. Sie kommen aus zwei unterschiedlichen Welten. Die Eine, Kyra ist Seiltänzerin und zieht mit ihrer Familie umher, die Andere, Delia, ist die Tochter eines Bildhauers. Und doch haben sie etwas gemeinsam. Beide sollen verheiratet werden und beide wollen dies nicht. Beide machen sich auf den Weg nach Rom. Kyra um Frei zu sein. Delia um ihren Bruder zu finden. Auf dem Weg dorthin treffen sie aufeinander.

Die Geschichte der Beiden hat mich begeistert. Vor allem Kyra fand ich großartig, auch wenn sie sich sehr blauäugig in große Gefahr begibt, aber auch Delia muss sich behaupten und trifft bei ihrer Suche sogar auf Michelangelo.
Mir hat es gefallen, das der Roman das Leben von ganz unterschiedlichen Seiten beleuchtet und viele Facetten der Stadt Rom beleuchtet. Sowohl die Werkstätten der Künstler, als auch die zwielichtigeren Orte.

Ei. Spannender und emotionaler Blick in die Welt der Renaissance.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Traurige Geschichte

Das Geschenk des Meeres
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Das Geschenk des Meeres ist die Geschichte eines Forfes, das ein Kind verliert. In leisen Tönen, ohne zu Aufgeregt zu sein erzählt Julia R. Kelly und Dorothys Geschichte in zwei Zeitbebenen. Einmal im ...

Das Geschenk des Meeres ist die Geschichte eines Forfes, das ein Kind verliert. In leisen Tönen, ohne zu Aufgeregt zu sein erzählt Julia R. Kelly und Dorothys Geschichte in zwei Zeitbebenen. Einmal im Jahr 1900 das im Buch als Jetzt bezeichnet wird und mich zugegebenermaßen erst einmal irritiert hat, das hat sich aber schnell gelegt. Im Jahr 1900 tauch in dem schottischen Dorfan der Küste ein Junge auf. Niemand weiß wer er ist und woher erklimmt, nur eins sehen alle. Er sieht aus wie der Sohn der Dorf Lehrerin Dorothy der vor Jahren verschwand und ist auch im gleichen Alter wie der Junge damals. Im Jetzt wird erzählt wie das Dorf und vor allem Dorothy auf den Jungen reagiert.

Der zweite Erzählstrang erzählt dann Dorothy Geschichte, es beginnt mit ihrem Eintreffen, erzählt von ihrem Dohn und dessen Verschwinden. Gleichzeitig wird von dem Menschen im Dorf erzählt und langsam kristallisiert sich heraus,wer wie mit der Geschichte zu tun hat.

Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Er hatte eine ganz besondere Atmosphäre, die das Leben im Dorf perfekt eingefangen hat. Es wird eine tragische Geschichte erzählt in der es um Verlust geht und trotzdem ist sie wunderschön.

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Veröffentlicht am 11.07.2025

Mysteriöse Morde in Wien

Der Totengräber und die Pratermorde (Die Totengräber-Serie 4)
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Bereits zum vierten Mal geht das ungewöhnliche Trio Leopold, Julia und Augustin in Wien auf Mörderjagdt. Diesesmal geht es um den Tod der Assistentin eines Zauberers und um tote Frauen die in Praternähe ...

Bereits zum vierten Mal geht das ungewöhnliche Trio Leopold, Julia und Augustin in Wien auf Mörderjagdt. Diesesmal geht es um den Tod der Assistentin eines Zauberers und um tote Frauen die in Praternähe gefunden werden.

Obwohl eine Aufklärung dringend nötig ist, ist die Zusammenarbeit von Polizist, Reporterin und Totengräber diesesmal schwierig. Das liegt vor allem an dem Beziehungsaus von Julia und Leopold liegt. Aber auch Augustin hat anderes zu tun. Da ist zum einen sein neues Buch zum Anderen die pupertierende Anna...

Für mich war gerade im ersten Teil des Romanes der Fokus etwas zu sehr auf die Beziehung zwischen Julia und Leopold gelegt, dadurch geriet der Tod der jungen Frauen etwas in den Hintergrund. Trotzdem hat es Oliver Pötzsch wieder geschafft einen spannenden und authentischen Wienkrimi zu schreiben. Die Atmosphäre der Praterwelt und die der Magier war authentisch dargestellt und das alte Wien perfekt beschrieben.
Wie schon in den vorherigen Bänden glänzt der Roman mit seinen Charakteren, gerade der kauzige Totengräber und seine Ziehtochter Anna mag ich sehr.
Für mich wieder ein gelungener Fall für den Totengräber.

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Veröffentlicht am 09.07.2025

Spannendes Mittelalter

Das Pestmädchen und der Medicus
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Das Pestmädchen und der Medicus knüpft unmittelbar an den ersten Teil der Reihe an. Nachdem ihr Mann, der Henker, bei dem Brandt ums Leben gekommen ist, wird Lina mehrmals angegriffen und flüchtet sich ...

Das Pestmädchen und der Medicus knüpft unmittelbar an den ersten Teil der Reihe an. Nachdem ihr Mann, der Henker, bei dem Brandt ums Leben gekommen ist, wird Lina mehrmals angegriffen und flüchtet sich schließlich zum König der Bettler, doch ist sie hier sicher? Ulrich macht sich Sorgen um Lina, außerdem ist er weiterhin in seiner unglückliche Ehe gefangen. Er setzt alles daran Lina zu finden.

Auch der zweite Teil rund um das Pestmädchen Lina ist ein spannender Mittelalterroman. Er führt uns mitten hinein in die dunklen Gassen und zu den zvilichten Gestalten der Stadt. Erzählt aber auch von den Menschen ganz am Rand der Gesellschaft Leben, oder sogar geächtet sind.
Silvia Stolzenburg hat wieder einmal gut recherchiert und nimmt uns mit auf eine spannende Reise ins Mittelalter. Neben den lebendigen Beschreibungen der Zeit punkten ihre Charaktere. Sowohl Lina als auch Ulrich sind spannende Protagonisten und auch die Nebebfiguren sind lebensecht dargestellt und bereichern so die Geschichte.

Spannend, authentisch, gut.

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Veröffentlicht am 08.07.2025

Noch besser als Teil eins

Yrsa. Die Liebe der Wikingerin
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Ich war schon vom ersten Teil der Wikingergeschichte rund um die junge Yrsa begeistert und so habe ich mich schon sehr auf die Fortsetzung gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Yrsa ist auf ihrer ersten ...



Ich war schon vom ersten Teil der Wikingergeschichte rund um die junge Yrsa begeistert und so habe ich mich schon sehr auf die Fortsetzung gefreut und wurde nicht enttäuscht.

Yrsa ist auf ihrer ersten großen Reise mit den Wikingern. Dabei muss sie nicht nur mit den anderen Umständen kämpfen, sondern sich auch vor den Männern der Gruppe behaupten. Unterstützung bekommt sie von der Heilerin die ebenfalls mit auf der Reise ist. Und dann ist da noch der junge Krieger Avidh, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Doch es gibt da eine dunkle Prophezeiung....

Alexandra Bröhm hat es auch in diesem zweiten Teil geschafft die Wrlt der Wikinger lebendig werden zu lassen und auch wenn es um Raubzüge und Krieger geht, wird nicht das altbekannte Bild des grausamen Kriegers wiederbelebt. Nein sie erzählt von einer Gruppe von Männern in der jeder seine Persönlichkeit hat, in der jeder sein Schicksal hat und die doch irgendwie zusammen halten müssen, auch wenn es Neid und Missgunst gibt.

Und dann ust da ja noch die Geschichte zwischen Yrsa und Avidh, die auch ihren Platz einnimmt, auch die hat mir gut gefallen. Eine Liebesgeschichte ganz klar, aber nicht zu aufdringlich, sondern perfekt integriert,

Für mich ist bei historischen Romanen wichtig, daß die Vergangenheit nicht einfach als Hintergrund genutzt wird, sondern wirklich vorkommt. Das ist hier auf jeden Fall so. Die Autorin hat sich mit der Zeit in der ihr Roman spielt beschäftigt und diese wiedergegeben.

Ein sehr guter historischer Roman.

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