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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.12.2019

Zum Träumen!

Happy End für zwei
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Den Roman "Happy End für 2" von Rachel Winters, habe ich durch Lovelybooks zugeschickt bekommen und war mein erstes Buch der Autorin. Das Buch ist im Heyne Verlag erschienen und mir hat vor allem das Cover ...

Den Roman "Happy End für 2" von Rachel Winters, habe ich durch Lovelybooks zugeschickt bekommen und war mein erstes Buch der Autorin. Das Buch ist im Heyne Verlag erschienen und mir hat vor allem das Cover sehr gut gefallen.

Es war gut, dass ich dieses Buch erhalten habe, da ich vorher in einer ziemlichen Leseflaute fest hing. Dieses Buch hat mich aber im Handumdrehen wieder heraus gerettet.
Das lag vor allem daran, dass dieses Buch so schön einfach und flüssig geschrieben ist. Es lies sich für ich sehr schnell und angenehm lesen, was ich als Abwechslung sehr schön fand.
Meiner Meinung nach eignet sich das Buch super für einen Urlaub oder zwischendurch für ein kurzweiliges Lesevergnügen.

Die Geschichte ist wie ein typischer Liebesroman aufgebaut und das hat mir auch sehr gut gefallen. Es wurde eine Spannung aufgebaut und die Hauptprotagonistin baut einen großen Fehler, weshalb es dann eine Weile sehr schlecht für Sie und ihr "Happy End" aussieht. Aber dann passiert doch noch etwas unvorhergesehenes und alles wird am Ende doch wieder gut. Zum Schwelgen und Träumen ist dieses Buch deshalb, meiner Meinung nach, wunderschön. Das Buch handelt, wie es sein soll, hauptsächlich um Liebe und ich habe richtig mit geliebt und gelitten.
Schön fand ich auch, dass Rachel Winters das Thema Liebe nicht zu ernst genommen hat, sondern in ihrem Roman auch sehr viele witzige Szenen eingebaut hat, sodass ich oft schmunzeln und lachen musste.

Evie, die Hauptprotagonistin ist, finde ich, etwas naiv und lässt sich von anderen Menschen zu viel ausnutzen. Sie müsste mehr Biss zeigen und auch ein wenig Gegenwind geben. Dies lernt sie dann zum Schluss zum Glück auch noch, sie könnte jedoch sogar noch etwas mehr an sich selbst glauben.
Den alleinerziehenden Vater, Ben, und seine Tochter, Anette, fand ich total süß und ich hätte beide super gerne in den Arm genommen oder mit ihnen gespielt und gelacht.
Den Autor Ezra fand ich ein wenig nervtötend und anstrengend, was ich denke auch so von der Autorin beabsichtigt war.

Ich war froh, dass das Buch so geendet hat und hätte mir wahrlich kein schöneres Ende wünschen können.

Fazit:
Ich fande diesen Roman super schön, kurzweilig und lustig. Zu einer 5-Sterne-Bewertung hat es nicht ganz gereicht, ich empfehle aber das Buch sehr gerne weiter. Jeder der Liebesromane gerne mag oder etwas "Leichtes" zum Lesen bräuchte, ist bei "Happy End für 2" genau richtig aufgehoben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2019

Wärmende Geschichte für kalte Tage!

Novembers Tränen
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Ich habe das Buch Novembers Tränen durch mein Abonnement bei der Bücherbüchse erhalten und war anfänglich ein wenig abgeneigt. Ich bin leider kein Fan von Personen auf Covern und auch kein Fan von der ...

Ich habe das Buch Novembers Tränen durch mein Abonnement bei der Bücherbüchse erhalten und war anfänglich ein wenig abgeneigt. Ich bin leider kein Fan von Personen auf Covern und auch kein Fan von der Farbe hellblau und das hat mir ein wenig Vorurteile in Bezug auf das Buch eingebracht, weshalb ich dieses auch eine Weile liegen lassen habe. Gerne kann ich euch aber nun berichten, dass ich meine negative Meinung definitiv revidieren muss und ich froh bin diesem Jugenroman doch noch eine Chance gegeben zu haben.

Logischerweise war die Vorstellung von November durch das Cover schon vorausgenommen, jedoch die anderen Charaktere, die Welten und die Kräfte, wurden sehr gut beschrieben und ich konnte diesbezüglich doch noch mit meiner Fantasie arbeiten. Die Geschichte wird aus Sicht von November erzählt und man erfährt sehr genau ihren Schmerz, ihre Trauer, ihre Angst aber natürlich auch ihre Freude und Liebe. Die Gefühle, wie beispielsweise ihre Angst vor Trauer oder Wut und den hiermit entstehenden Tränen, werden ausführlich beschrieben und ich fühlte mich in die Gefühlswelt von November eingezogen.

Trotz dessen, dass November nicht weinen darf, kam sie mir sehr weinerlich und unselbstständig vor. Sie musste dauernd wieder aufgerüttelt, beschützt und getrieben werden. Erst gegen Ende des Buches entwickelt sie eigenen Mut und Kampfeskraft. Dementsprechend war sie mir nicht ganz so sympathisch, sondern teilweise eher anstrengend.
Dafür gab es aber natürlich andere Charaktere des Buches, welche mir sehr gut gefallen haben und mit welchen ich mich identifizieren konnte, wie beispielsweise die quirlige und fröhliche Holly oder die kleine aber dennoch starke Mona.

Mir haben die Schauplätze der Geschichte sehr gut gefallen. Ich fand die Vorstellung in der Zirkus- oder auch der Wohnwagengemeinschaft zu leben super spannend. Es hat mir gefallen für kurze Zeit in dieses Nomadenleben mit einzutauchen, vor allem weil auch hier die Beschreibungen sehr einladend waren.

Mina Teichert hat es geschafft eine große Spannung in dem Buch aufzubauen und diese auch zu halten, durch beispielsweise der stets im Nacken sitzenden Feinde.
Ich fand es toll, dass die Geschichte schon ziemlich bald nach Beginn des Buches sehr in Fahrt kam, ohne viel Vorgeschichtenkapitel, wie ich das häufig erlebt habe.
Dementsprechend war es außergewöhnlich kurzweilig, spannend und spaßbringend beim Lesen.


Fazit:
Ich mochte das Buch sehr gerne und empfehle es gerne weiter! Mina Teichert hat ein absolut gelungenes Buch geschaffen, welches vor allem zu der jetzigen kalte Zeit super passt und für warme Gedanken sorgt.
Außerdem habe ich durch Novembers Tränen definitiv gelernt, dass ich mich nicht mehr so sehr vom Äußeren eines Buches und meinen Vorlieben diesbezüglich, beeinflussen lassen darf!

Veröffentlicht am 19.11.2019

Sehr gut aber nicht mein Jahreshighlight

Litersum
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Dieses Buch ist als Neuauflage im Drachenmond Verlag erschienen und da dieser mein unangefochtener Lieblingsverlag ist, halte ich mich über diesen natürlich stetig auf dem Laufenden. Auf diesem Wege bin ...

Dieses Buch ist als Neuauflage im Drachenmond Verlag erschienen und da dieser mein unangefochtener Lieblingsverlag ist, halte ich mich über diesen natürlich stetig auf dem Laufenden. Auf diesem Wege bin ich auch auf das Buch "Litersum" und allgemein auf Lisa Rosenbecker gestoßen. Sie hat mich bei ihrem Instagram Account-Takeover so sehr mit diesem Buch in den Bann geschlagen, dass ich es mir sofort ordern musste. Und ich habe es auch nicht bereut.

Das Buch ist im Inneren sehr schön gestaltet, wie das häufig beim Drachenmondverlag der Fall ist. Es hat einen sehr schönen Einband aber auch im Inneren Zeichnungen und einen schönen, zur Geschichte passenden, Textrahmen. Da macht das Lesen natürlich auch gleich doppelt Spaß.

Lisa Rosenbecker erzählt die Geschichte aus Sicht von Malou der Hauptprotagonistin des Buches, was mir sehr gut gefallen hat. Es gab in diesem Buch auch einige Nebendarsteller, jedoch waren diese nicht so immens präsent, dass sie eine extra Sichtweise benötigt hätten. Ich konnte mich durch diese Schreibweise sehr gut in Malous Empfinden und Gedanken einspüren und habe hierdurch zum Beispiel die Anziehunskraft die Lansbury auf sie ausübt am eigenen Leib mit erfahren können.

Malou mochte ich sehr gerne und im Allgemeinen war sie mir in diesem Buch die sympathischste Person, sowie die mit der ich mich am ehesten identifizieren konnte. Sie ist mutig, stur und kämpferisch auf der einen aber auch ein liebes, zuvorkommendes Mädchen auf der anderen Seite.
Auch die anderen Charaktere rund um Malou, waren für mich ansprechend und gut charakterisiert.

Ich mochte die Beschreibungen der Autorin sehr gerne, wie beispielsweise die "ZwiBi" beschrieben wurde, hat mir sehr gut gefallen und ich konnte mir alles sehr genau vorstellen und mich dorthin träumen.

Das Geschehen war spannend erzählt und hatte teilweise schon ein bisschen etwas von einem "Krimi", durch die Morde und den Versuch diese aufzuklären.


Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen, aber nicht sehr gut, ich fand es spannend aber nicht super fesselnd und die Geschichte war nicht zu dünn aber auch nicht zu 100 % ausgefüllt.
Ich kann also zusammenfassend sagen: Die Geschichte um Malou wird es nicht in meine Jahreshighlights schaffen, dennoch würde ich es jedem empfehlen und auch gerne wieder lesen wollen. Auch weitere Bücher von Lisa werde ich in Zukunft gerne wieder lesen.

Veröffentlicht am 26.10.2019

Tipps und Spaß kombiniert!

Im nächsten Leben werd ich Mann!
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Rezension:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich Mirja Regensburg vor diesem Buch gar nicht kannte, weder als Autorin, noch als Komikerin. Und ich muss zugeben, da habe ich ganz schön was verpasst bisher. ...

Rezension:

Ich muss ehrlich sagen, dass ich Mirja Regensburg vor diesem Buch gar nicht kannte, weder als Autorin, noch als Komikerin. Und ich muss zugeben, da habe ich ganz schön was verpasst bisher. Mirja zeigt sehr witzig und oft auch ein wenig überspitzt, wie die Spezies Mann durchs Leben kommt ohne sich zu viele Gedanken über ihr Aussehenn und die Meinungen der anderen zu machen.

Nach jedem abgeschlossenen Kapitel gibt sie Tipps, was wir Frauen uns bei den Männern gerne abschauen dürfen. Und bei diesen waren für mich auch einige hilfreiche dabei. Beispielsweise auch, dass Credo des Buches "Einfach machen!". Mirja zeigt, dass Männer häufig einfach nicht so alles totdenken, sondern eben direkt mal loslegen und dann sehen was dabei herauskommt.

Abgesehen von den vielen hilfreichen Tipps, welche ich bekommen habe, war das Buch für mich auch eine schöne Auszeit vom Alltag, denn es war absolut aufmunternd und lustig. Wie gesagt "übertreibt" Mirja aufgrund des Witzes auch ab und an ein wenig, so dass ich mich bei einigen Kapiteln, wie z. B. Sport, wirklich gekugelt habe vor Lachen.

Natürlich gibt es auch Dinge, welche wir uns bei der anderen Seite lieber nicht abschauen sollten und auch diese nimmt Mirja im Buch "Im nächsten Leben werd ich Mann" auf die Schippe. Allen voran das berühmte Beispiel "Krankheit" und das damit verbundene Sterben der Männer.

Ganz klar trafen auch auf mich nicht alle Kapitel des Buches vollständig zu und ich merkte in manchen Beziehungen, bin ich dann doch schon jetzt mehr Mann als Frau aber das hat mich nicht gestört, sondern eher noch mehr amüsiert.

Die Länge bzw Kürze des Buches fand ich absolut ausreichend und erfrischend kurzweilig.


Fazit:
Kurz und knapp: Sehr lustig und lehrreich!

Veröffentlicht am 10.10.2019

Gutes Young Adult Buch

Secret Game. Brichst du die Regeln, brech ich dein Herz (Romantic Suspense meets Dark Academia)
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Ich kannte die Autorin Stefanie Hasse bisher noch nicht, muss aber sagen, dass ich Ihren Schreibstil als sehr angenehm empfunden habe. Sie schreibt äußerst verständlich und leicht lesbar, was gerade für ...

Ich kannte die Autorin Stefanie Hasse bisher noch nicht, muss aber sagen, dass ich Ihren Schreibstil als sehr angenehm empfunden habe. Sie schreibt äußerst verständlich und leicht lesbar, was gerade für das „Young Adult“-Genre sehr gut passt. Es wird beim Lesen nicht langweilig und ich bin regelrecht durch die Kapitel gerutscht, ohne an unangenehmen Textstellen hängen zu bleiben.

Hierzu beigetragen hat auch die Spannung des Buches, welche durchgehend aufgebaut wird und mich das Buch nicht hat weglegen lassen. Bis kurz vor dem Ende bleibt die Frage, wer wirklich hinter der Spielleitung, welche die Aufgaben verteilt, steckt und was diese sich von den immer bösartigeren Aufträgen erhofft. Im Laufe des Buches werden immer wieder neue Vermutungen aufgestellt und auch ich als Leser, habe mir natürlich meine Gedanken gemacht, wer hier wen hintergeht und warum.

Das Erraten wird noch dadurch erschwert, dass man für alle Protagonisten früher oder später eine Sympathie entwickelt und somit auch niemandem solch böse Hintergedanken zutrauen würde. Manche Personen des Buches waren mir zu Beginn des Romans noch nicht ganz geheuer aber je mehr ich über die Geschichte der einzelnen erfuhr, desto mehr konnte ich deren Hintergründe verstehen und nachvollziehen. Alle Personen machen eine klare Veränderung durch und lernen viel über das Schenken, sowie das Erhalten von Vertrauen.

Natürlich war mir die Hauptprotagonistin Ivory bis zuletzt die Person, deren Gefühle ich am besten verstand, was auch daran lag, dass man von ihr das Meiste mitbekommt. Jedoch werden auch immer wieder Einblicke in die Gefühlswelt von anderen Personen gezeigt. Ich konnte mich sehr gut in die Ängste hineinversetzen, was passieren würde, wenn die Geheimnisse des einzelnen ans Licht kämen und habe mit gebangt und gehofft, dass sich alles zum Positiven wenden würde.

Gerade diese Szenen, haben meiner Meinung nach eine besondere Spannung in das Buch gebracht, da ich versucht war, auch die kleinsten Details dieser kurzen Kapitel zu beachten und zu analysieren um mehr über die Spielleitung und deren Machenschaften zu erfahren. Außerdem habe ich bei jedem Protagonist mit überlegt und gebangt, ob er/sie die Spielleitung oder gar ein Komplize dieser ist.


Zwischenzeitlich gibt es immer wieder Szenen, in welchen die Spielleitung vorkommt. Ohne jedoch zu verraten um wen es sich handelt und mit wem diese gerade im Kontakt steht. Dies kommt erst nach und nach ans Licht und erst dann kann man die kompletten Zusammenhänge verstehen und ergründen.

Fazit:
Ich kann dieses Buch definitiv empfehlen, da es eine sehr leichte und angenehme Lektüre bietet. Die Geschichte ist fesselnd und bewegend und zeigt einem die Tiefgründe menschlichen Vertrauensmissbrauchs. Außerdem wird einem klar was ehrliche und echte Freundschaft wirklich bedeutet.
Eine sehr gelungene, spannende Geschichte, welche auch für jüngere Leser geeignet ist.

Einen Punkt Abzug gibt es für mich persönlich, da ich trotzdem sehr schnell hinter die wahre Identität der Spielleitung kam. Dies lag meiner Meinung zwar nicht an der Geschichte an sich, sondern an meiner Vorliebe des Entschlüsselns von Rätseln, ich muss jedoch leider trotzdem von meiner persönlichen Warte so bewerten.