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Veröffentlicht am 15.10.2017

Das blaue Medaillon

Das blaue Medaillon
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Alessa ist bei ihrem Großvater in Venedig aufgewachsen, der sie zur Diebin ausgebildet hat. Ihre Eltern sind schon gestorben als Alessa ein kleines Mädchen war. Von ihrer Tante bekommt sie ein blaues Medaillon ...

Alessa ist bei ihrem Großvater in Venedig aufgewachsen, der sie zur Diebin ausgebildet hat. Ihre Eltern sind schon gestorben als Alessa ein kleines Mädchen war. Von ihrer Tante bekommt sie ein blaues Medaillon geschenkt, es stammt von ihren Eltern und hat mit einem Familiengeheimnis zutun. Kurz danach stirbt die Tante und am gleichen Tag wird der Großvater ermordet. Der Mörder verfolgt auch Alessa und mit einer Schauspieltruppe verläst sie Venedig. Sie geht an den Hof des Herzogs von Celle, wo ihr einziger Verwandter, ihr Cousin, lebt. Dort wird ihr das Medaillon gestohlen und auch der Mörder kann sie bis hierhin verfolgen.
Die Geschichte ist interessant und kurzweilig geschrieben. Auf dem Weg nach Celle lernt man die Schauspieltruppe kennen und auch Alessa übernimmt eine Rolle bei den Aufführungen. In Celle wird dann das Medaillon gestohlen und es geht durch mehrere Hände. Als auch noch der Mörder in Celle auftaucht spitzt sich die Gefahr zu und Alessa gerät in arge Bedrängnis.
Die Personen waren sehr gut dargestellt und man bekommt Einblick in das Leben der Schauspieltruppe und wie es am Hof in Celle zugeht. Auch begegnet Alessa in Celle einem jungen Mann, der ihr bei der Wiederbeschaffung des Medaillons hilft und in den sie sich verliebt.
Die Spannung baut sich langsam auf und nimmt zum Ende hin zu. Die Handlung ist gut durchdacht und nachvollziebar. Das Ende kommt dann allerdings ziemlich abrupt und es werden nicht alle Fragen geklärt. Das ist mein Kritikpunkt an dem Buch. Es hätte noch etwas länger sein können und alles in Ruhe abgehandelt werden können. So hatte ich das Gefühl, die Autorin wollte zum Schluß ziemlich schnell fertig werden.
Aufgrund des nicht befrfiedigenden Endes vergebe ich für das Buch 4 Punkte. Ich kann es als historischen Roman empfehlen, nur wer es lesen möchte, sollte wissen, das am Ende Fragen offen bleiben.

  • Cover
  • Figuren
  • Atmosphäre
  • Spannung
  • Thema
Veröffentlicht am 27.09.2018

Möwenherz

Möwenherz
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Die Geschichte erzählt von Jona, Ebba und Finn. Jona ist Stargeiger und hat plötzlich einen Tiefpunkt, er kann nicht mehr spielen. Ebba ist seine Managerin und erhält einen Anruf, das ihre Oma gestorben ...

Die Geschichte erzählt von Jona, Ebba und Finn. Jona ist Stargeiger und hat plötzlich einen Tiefpunkt, er kann nicht mehr spielen. Ebba ist seine Managerin und erhält einen Anruf, das ihre Oma gestorben ist. Kurzentschlossen fährt sie zum Museumshof ihre Oma an die Nordsee und nimmt Jona mit. Finn ist Herzchirurg in München und fährt in seinem Urlaub auch an die Küste. Ebba und Finn sind alte Kinderfreunde, irgendetwas ist jedoch vor 20 Jahren geschehen und die beiden haben sich nie wiedergesehen.

Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der Protagonisten erzählt und man lernt sie so näher kennen. Jona gefiel mir am wenigstens, seine Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Einen Grund für seinen Tiefpunkt konnte ich nicht erkennen und er brachte zu viel Unordnung in Gesas Leben. Gesa beginnt eine Beziehung mit Jona und versucht sein Leben im Plan zu halten. Finn pflegt alte Freundschaften und ist fasziniert von den Pottwalen, die zufällig am Strand verendet sind.

Nach und nach erfährt man die Geschichte von Gesas Opa und Oma und was vor Jahren vorgefallen ist. Die Geschichte das Möwenherzen ist rührend erzählt und ein Highlight des Buches. Insgesamt werden viele Themen angesprochen, unter anderen der Tiefpunkt Jonas, die Geschichte mit den Walen und der Museumshof.

Insgesamt hat mich das Buch nicht überzeugt. Es lag sicher an Jona, den ich nicht möchte. Das Ende hat mich dann wieder etwas versöhnt, aber

Veröffentlicht am 27.09.2018

Der Klang eines Augenblicks

Der Klang eines Augenblicks
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Das Buch spielt in Irland, nach fast 20 Jahren kehrt Britt dorthin zurück um mehr über den Tod ihres Vaters zu erfahren. Er ist damals beim Leuchtturm in Fanad von den Klippen gestürzt und Britt hat immer ...

Das Buch spielt in Irland, nach fast 20 Jahren kehrt Britt dorthin zurück um mehr über den Tod ihres Vaters zu erfahren. Er ist damals beim Leuchtturm in Fanad von den Klippen gestürzt und Britt hat immer geglaubt ihr, Vater wäre ermordet worden.

Der Prolog beginnt ebenfalls am Leuchtturm, ein Paar hat Differenzen und die Frau beendet die Beziehung. Das macht neugierig und die Geschichte beginnt 12 Tage vorher.

Britt lernt bei ihrem Besuch in Irland Declan kennen, dessen Frau vor 2 Jahren verunglückte und noch nicht über die Sache hinweg ist. Die Umstande des Unfalls liegen im Dunkeln und sind für den Leser rätselhaft. Langsam vertrauen Britt und Declan einander und er hilft ihr bei den Nachforschungen zum Tod ihres Vaters. Der einzige Hinweis ist ein Tagebucheintrag des Vaters, in dem das Book of Kells, ein irisches Nationalheiligtum erwähnt wird.

Neben Britt und Declan spielen auch Declans Eltern, seine Schwester und sein Freund entscheidende Rollen. Besonders Becca, Declans Mutter gefällt mir mit ihrem Witz und Charme sehr gut.

Das Buch ist, wie ich es von Kate Dakota kenne, sehr gut und lebensnah geschrieben. Man hat wie immer das Gefühl, den Personen über die Schulter zu schauen. Der Schreibstil ist ansprechend und fesselnd, auch die Nebenhandlungen sind unterhaltsam. Die Landschaft der grünen Insel Irlands wird bildhaft beschrieben und auch von der Geschichte der Insel erfährt man Interessantes.

Das Buch ist nicht nur eine Liebesgeschichte, es geht auch um die Aufklärung eines Todesfalles und darum was Declans Schwester in ihrem Leben machen möchte. Sogar ein ernstes Thema wird kurz angesprochen.

Mich hat das Buch hervorragend unterhalten und gerne vergebe ich dafür 5 Punkte. Bei Büchern von Autorin weiß ich, dass ich nicht enttäuscht werde und ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.

PS. Wenn einen Prolog gibt, gibt es dann auch einen Epilog? Das muss der Leser selbst herausfinden.

Veröffentlicht am 27.09.2018

Aberglaube und Gauklergeschäfte

Aberglaube und Geschäfte
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Das Buch ist der 3. und letzte Fall für Konrad von Velten. Man kann ihn aber sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, durch Rückblenden wird alles erklärt.

In den Wäldern um Goslar werden die Leichen einer ...

Das Buch ist der 3. und letzte Fall für Konrad von Velten. Man kann ihn aber sehr gut ohne Vorkenntnisse lesen, durch Rückblenden wird alles erklärt.

In den Wäldern um Goslar werden die Leichen einer jungen Frau und eines Neugeborenen gefunden. In einem Erzbergwerk bei Goslar wird ein Junge tot gefunden. Konrad von Velten, dessen Mutter gerade heiratet, wird um Hilfe gebeten. Laura, ein junges Mädchen aus dem 2. Fall, möchte ihm dabei zur Seite stehen. Schnell wird klar, dass ihr Halbbruder Martin von Kaltenburg noch lebt und auf Rache sinnt. Geschickt spinnt er seine Intrigen.

Nebenbei geht es noch um theologische Fragen, die auf einem Kolloquium geklärt werden sollen. Das empfand ich jedoch nur als eine Nebensache und hatte für mich wenig mit Aberglaube zu tun.

Die Geschichte ist von Beginn an spannend und gut zu lesen. Seine ganze Familie wird in den Fall hereingezogen und muss ein gefährliches Abenteuer bestehen. Man trifft auch Personen aus dem 2. Fall wieder, wie Laura und Else. Da der eine Mord im Erzbergwerk erfährt man nebenbei auch noch etwas über den Kupferabbau und Vitriolöl. Da es der letzte Fall von Konrad ist, schreibt die Autorin in einem Epilog, der 10 Jahre später spielt, wie es mit Konrad weiterging. Dadurch wurde die Trilogie sehr gut zum Abschluss gebracht.

Veröffentlicht am 27.09.2018

Liebe und Verderben - Eine fesselnde Familiengechichte

Liebe und Verderben
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Die Geschichte beginnt 1974 als Leni Allbright 13 Jahre alt ist. Ihr Vater Ernt ist im Vietnamkrieg gewesen und leidet unter posttraumatischen Störungen. Bislang ist die Familie deshalb nirgendwo lange ...

Die Geschichte beginnt 1974 als Leni Allbright 13 Jahre alt ist. Ihr Vater Ernt ist im Vietnamkrieg gewesen und leidet unter posttraumatischen Störungen. Bislang ist die Familie deshalb nirgendwo lange geblieben und Leni hat nie Freundschaften schließen können. Dann erbt der Vater ein Haus in Alaska und beschließt mit der Familie dorthin zu gehen. Sie kommen im Sommer zur schönen Jahreszeit, allerdings ist das Haus eine heruntergekommene Hütte. Die Dorfbevölkerung hilft ihnen bei dem Einzug und auch bei der Bevorratung für den Winter. In der Schule schließt Leni Freundschaft mit dem 1 Jahr älteren Matthew. In dem langen dunklen Winter leidet Ernt wieder unter Depressionen und schlägt seine Frau Cora. Die liebt ihn abgöttisch und verzeiht ihm jedes Mal..
Die Geschichte liest sich sehr gut und flüssig. Die Personen sind toll beschrieben und man kann mit ihnen mitfühlen. Die Allbrights erleben schöne Momente, aber die Krankheit des Vaters sorgt auch für sehr viel Leid.
Das Leben und die Landschaft in Alaska sind anschaulich beschrieben. Man bekommt ein Gefühl für die kurzen, schönen Sommer in denen alles gemacht werden muss, um durch die langen Winter zu kommen.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Ich habe das Lesen genossen und habe die ganze Zeit mit gefiebert und gelitten. Dafür vergebe ich gerne 5 Punkte und es war zwar das erste, aber bestimmt nicht das letzte Buch, dass ich von der Autorin gelesen habe.

  • Cover
  • Geschichte
  • Erzähstil
  • Charaktere
  • Gefühl