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Veröffentlicht am 02.07.2020

Wenn der Titel die Handlung auf den Punkt bringt!

Die Liebe kommt auf Zehenspitzen
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Inhalt
In Form einer Mitfahrgelegenheit lernen sich die junge Autorin und Übersetzerin Lucy und der Klinikarzt Ben kennen. Sie scheinen sich gegenseitig sympathisch zu sein. Doch mehr wird daraus nicht. ...

Inhalt
In Form einer Mitfahrgelegenheit lernen sich die junge Autorin und Übersetzerin Lucy und der Klinikarzt Ben kennen. Sie scheinen sich gegenseitig sympathisch zu sein. Doch mehr wird daraus nicht. Als sie dann gemeinsam einen alten Hof erben bringt das Schicksal sie erneut zusammen. Sie bekommen die Chance aus ihrem alten Leben zu flüchten und einen Neustart zu beginnen. Es ist eine Herausforderung, welcher sie sich stellen müssen. Haben sie den Mut diese Herausforderung anzugehen?

Meine Meinung
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist aus der Perspektive von der jungen Autorin Lucy geschrieben. Dadurch ist es möglich sehr nah am Geschehen dabei zu sein. Allerdings vermisste ich dadurch an einigen Stellen die Sicht von Ben.
Ben und Lucy sind zwei sehr interessante Charaktere, deren Entwicklung innerhalb des Buchs enorm ist. Besonders gelungen finde ich die Beschreibungen der Autorin rund um die Nachbarschaft und das Dorf in welchem die Charaktere leben. Es hat mir das Gefühl gegeben dabei zu sein und ich hab mich durchweg sehr wohl in ihrer Gesellschaft gefühlt.
An einigen Stellen tauchen Szenen auf, die mir nicht ganz klar zuzuordnen sind und die es für meinen Geschmack nicht gebraucht hätte (beispielsweise eine merkwürdige Traumszene). Insgesamt macht dies aber die restliche Handlung weg.
Es werden viele ernste Themen angesprochen wie Einsamkeit, Angst, Verlust aber auch Mut, Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Der Roman spiegelt das Leben wieder wie es ist, mit all seinen positiven und negativen Seiten, was mir sehr gefällt.

Fazit
Insgesamt ist das Buch ein totaler Wohlfühlroman, der zum Verweilen einlädt. Er sprüht von positiver Energie und Hoffnung. Und wenn er eins kann, dann Mut machen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 01.06.2020

Humorvolle Geschichte, mit einer extra Portion Spannung

Hex Files - Hexen gibt es doch
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Inhalt
Ivy Wilde ist eine Hexe. Doch anders als viele anderen Hexen gehört sie nicht (mehr) dem Orden an. Durch einen Fehler des Ordens jedoch muss sie plötzlich mit einem Adeptus Exemptus (einem Hexer ...

Inhalt
Ivy Wilde ist eine Hexe. Doch anders als viele anderen Hexen gehört sie nicht (mehr) dem Orden an. Durch einen Fehler des Ordens jedoch muss sie plötzlich mit einem Adeptus Exemptus (einem Hexer höherer Ordnung) des Ordens, Raphael Winter, zusammenarbeiten. Dabei will Ivy doch nichts sehnlicher als gemütlich auf ihrer Couch liegen. Doch daran lässt sich nichts ändern. Ivy ist gezwungen mit Winter zusammenzuarbeiten, ausgerechnet in der Ermittlungsbehörde. Winter, der nur so von Ehrgeiz sprüht, ist, genauso wie Ivy, wenig begeistert davon einen Partner an der Seite zu haben. Gegensätzlicher könnten sie sich als Partner nicht sein. Wo ist Ivy da nur hineingeraten? Ob das gut gehen kann?

Meine Meinung
Bereits zu Beginn wird deutlich, dass das Buch sehr humorvoll gestaltet ist. Ivy hat in jeder erdenklichen Situation einen witzigen Spruch parat. Der Schreibstil unterstreicht dies sehr. Durch in meinen Augen viel wörtliche Rede sind viele humorhaltige Passagen eingebaut.
Insgesamt gefällt mir Ivy als Charakter total. Sie bleibt ihrer Linie immer treu. Im Laufe der Handlung wird deutlich, was alles ihr steckt. Auch Winter bleibt seiner Linie treu. Auch wenn ab und zu erkenntlich wird, das hinter seiner harten Fassade mehr zu stecken scheint.
Gut gelungen finde ich auch, dass man als Leser im Laufe der Geschichte immer wieder Einblicke in Ivys ‚früheres Leben‘ bekommt. Wieso ist sie nicht mehr Mitglied des Ordens? Warum denkt sie so negativ über den Orden?
Als ich begonnen habe das Buch zu lesen hätte ich nicht damit gerechnet, dass es derart spannend wird. Die Handlung nimmt einige Wendungen, die sehr überraschend kommen. Das hat mich sehr überrascht, im positiven Sinne.
Das Ende lässt mit Sicherheit einige Fragen offen, die eine Fortführung der Geschichte erhoffen lassen. In der Originalsprache gibt es ja bereits mehrere Bände wodurch diese Hoffnung nicht stirbt. Im September erscheint bereits die zweite deutschsprachige Ausgabe, sodass einige davon bestimmt beantwortet werden.

Fazit
Humor und Spannung wurden hier wunderbar miteinander verflochten. Sobald es Band 2 gibt, werde ich definitiv danach greifen. Klare Leseempfehlung!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 02.05.2020

Spannender Kurzkrimi für die Weihnachtszeit

Schlaf in tödlicher Ruh
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Inhalt
Die Ermittlerin Lilly Velasco wird zu Weihnachten von einer alten Freundin auf eine Weihnachtsfeier eingeladen. In Folge mehrerer ungewöhnlicher Ereignisse ist die Stimmung auf der Feier eher durchwachsen. ...

Inhalt
Die Ermittlerin Lilly Velasco wird zu Weihnachten von einer alten Freundin auf eine Weihnachtsfeier eingeladen. In Folge mehrerer ungewöhnlicher Ereignisse ist die Stimmung auf der Feier eher durchwachsen. Als dann am Morgen nach der Feier drei Tote - ebenfalls Gäste der Feier - gefunden werden lässt vieles auf einen Mord schließen. Doch wer hat die drei Männer umgebracht? War es etwa der ominöse Gast vom Vorabend? Oder hat jemand der Gesellschaft etwa doch mehr zu verbergen als er Preis gibt? Die Ermittler Fitzen und Benthien kommen Velasco zur Hilfe. Werden sie den Verbrecher finden?

Meine Meinung
Es war mein erster Krimi den ich von Nina Ohlandt gelesen habe und ich muss sagen er hat mir sehr gut gefallen! Zunächst war ich skeptisch was die Länge angeht, da er gerade mal knapp 160 Seiten hat. Doch ich muss sagen die Länge ist perfekt.

Während des Lesens ist man als Leser immer genau gleich informiert wie die Ermittler, wodurch es möglich ist mitzurätseln, warum dieses Verbrechen zustande gekommen ist und wer der Täter sein könnte. Man ist als Leser durch den Schreibstil und die Menge an Informationen immer direkt an der Ermittlung beteiligt. Definitiv ein großes plus.

Auch die Charaktere fand ich spannend. Im Laufe des Krimis erfährt man als Leser über jeden einzelnen der Beteiligten Hintergrundinformationen. Dies finde ich sehr gelungen, da dadurch auch viel über das Verhalten und agieren der einzelnen Personen verständlicher wird.

Etwas enttäuscht war ich über das Cover. Zwar kommt durch das Cover definitiv eine düstere Stimmung auf, dennoch trifft das Cover nicht die Vorstellung dessen was durch meinen Kopf schwirrt wenn ich an das Buch denke. Aber das ist nur meine persönliche Assoziation.

Fazit
Mir hat der Kurzkrimi sehr gut gefallen. Leider hab ich ihn nicht zur passenden Jahreszeit gelesen. Zur Weihnachtszeit bringt er bestimmt doppelt so viel Lesefreude!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.05.2020

Für Zwischendurch ganz okay...

Kalte Schuld
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Inhalt
Ein grausamer Fund führt die Ermittlerin Billinsky auf ein verlassenes Fabrikgelände. Eine zerstückelte Frauenleiche in Stahltonnen. Frisch gehalten durch Formalin. Doch wer ist diese Frau? Warum ...

Inhalt
Ein grausamer Fund führt die Ermittlerin Billinsky auf ein verlassenes Fabrikgelände. Eine zerstückelte Frauenleiche in Stahltonnen. Frisch gehalten durch Formalin. Doch wer ist diese Frau? Warum wurde sie ermordet und hier gelagert? Auf der Suche nach dem Mörder wird ein alter Fall neu aufgerollt. Billinsky setzt alles daran den Mörder der jungen Frau zu finden.

Meine Meinung
Die Idee hinter dem Thriller fand ich sehr interessant und originell. Allerdings hat mir im Verlaufe des Kurz-Thrillers immer wieder die Spannung, das heißt spannende Momente gefehlt.
Ich weiß, dass es nur ein Kurzthriller mit knapp 160 Seiten ist, dennoch kam mir beispielsweise das Ende zu knapp vor. Hier hätte ich mir mehr Details gewünscht. Das wurde doch sehr schnell abgearbeitet.

Da es mein erstes Buch mit dem Ermittlerduo Billinsky und Rosen war musste ich mich zunächst erst an die Charaktere gewöhnen. Dennoch fand ich diese beide sehr interessant. Jeder hat seine Art und dies zeigt sich auch in ihren Handlungen innerhalb der Geschichte. Sowohl Billinsky als auch ihr Kollege Rosen gehen jeweils anders an den Fall heran, dies zeigt wie unterschiedlich die beiden sind. Die Charaktere werden durchweg sehr authentisch und klar dargstellt.

Fazit
Insgesamt hat mir die Idee gut gefallen und für Zwischendurch ist der Thriller gut geeignet. Dennoch hat mir persönlich etwas die Spannung gefehlt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2020

Starke Mensch-Tier Bindung

Im Schatten das Licht
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Inhalt
Sarah wächst wohlbehütet bei ihrem Großvater auf Henri auf. Gemeinsam mit ihm teilt sie ihre Passion für Pferde. Ihr Großvater, für sie Papa, bringt ihr alles über Dressurreiten bei. Doch eines ...

Inhalt
Sarah wächst wohlbehütet bei ihrem Großvater auf Henri auf. Gemeinsam mit ihm teilt sie ihre Passion für Pferde. Ihr Großvater, für sie Papa, bringt ihr alles über Dressurreiten bei. Doch eines Tages erleidet Henri an einem schweren Schlaganfall. Sarah ist auf sich allein gestellt.
Natasha, deren Leben gerade chaotischer nicht sein könnte trifft durch Zufall auf Sarah. Kurzerhand bietet sie ihr gemeinsam mit ihrem noch Ehemann ein Zuhause. Zumindest für kurze Zeit, so der Plan. Während bei Natasha durch das plötzliche Auftauchen ihres noch Ehemannes alte Erinnerungen aufkommen, scheint sie mit Sarah nicht so warm zu werden wie Mac es kann. Dabei wollen beide nur das Beste für Sarah. Doch irgendetwas scheint sie zu verheimlichen.

Meine Meinung
Ich habe nicht direkt in die Geschichte gefunden und fand es zu Beginn eher holprig zu lesen. Da ich jedoch großer Fan der Bücher von Jojo Moyes bin hab ich dem Buch eine Chance gegeben. Es hat sich gelohnt.
Mit der Zeit hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Die Charaktere insbesondere Sarah sind mir sehr ans Herz gewachsen. Sie gibt alles für ihr Pferd. Denn das möchte sie nicht verlieren. Ihre Entwicklung ist durch die Autorin authentisch dargstellt.
Zu Beginn spielt die Geschichte auf zwei Handlungsebenen, welche dann zu einer zusammenfließen. Dies ist gut gelungen.
Leider sind bei mir im Laufe der Handlung nicht immer die Emotionen angekommen. Erst gegen Ende fand ich dies besser gelungen. Mir hat hier ab und zu die Nähe zu den Charakteren gefehlt.

Fazit
Insgesamt ist es eine schöne Geschichte. Allerdings hat sie mich nicht vollständig gefesselt. Dennoch würde ich das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere