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Veröffentlicht am 05.05.2021

Perfekt, um einfach mal abzuschalten!

Long Distance Playlist
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Für Isolde, die ihr ganzes Herz dem Ballett widmet, bricht ihre Welt zusammen, als ihr Freund sich von ihr trennt. Gerade jetzt hat sie auch noch ein wichtiges Vortanzen für eine große Rolle in einem Stück, ...

Für Isolde, die ihr ganzes Herz dem Ballett widmet, bricht ihre Welt zusammen, als ihr Freund sich von ihr trennt. Gerade jetzt hat sie auch noch ein wichtiges Vortanzen für eine große Rolle in einem Stück, was leider auch noch schief geht. Isolde ist verzweifelt. Doch dann meldet sich ihr Freund aus Kindertagen, Taylor, bei ihr, der von alledem erfahren hat und spendet Trost. Trotz etlichen Kilometern die zwischen ihnen liegen, schafft Taylor es Isolde aufzumuntern. Dabei helfen nicht zuletzt die zahlreichen Playlists, die er eigens für Isolde erstellt. An der Hochzeit von Isoldes Schwester sehen sie ich endlich wieder. Doch was ist das zwischen Taylor und Isolde? Ist es Freundschaft oder ist da doch mehr zwischen ihnen?

Die Geschichte rund um Taylor und Isolde hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind durchdacht und interessant aufgebaut. Es ist von Leidenschaft für eine Sache über die damit verbundenen Enttäuschung, den Ehrgeiz und einer extra Portion Herz alles enthalten was es braucht.

Die Autorin schafft es durch unterschiedliche Erzählstile Abwechslung und Leichtigkeit in die Geschichte zu bringen. Von "klassischen" Erzählungen, über Chat- und Emailverläufe und Playlists ist alles dabei. Die Playlists laden dazu ein, mit ein bisschen Begleitmusik die Gefühle der Charaktere auf sich wirken zu lassen. Zusätzlich ist die Handlung aus zwei Perspektiven erzählt, was mir persönlich sehr gut gefällt.

Insgesamt ist es eine runde Geschichte. Lediglich das Ende hat mich etwas enttäuscht, da es doch viele Fragezeichen lässt. Aber ich kann das Buch guten Gewissens empfehlen. Durch die Leichtigkeit eignet es sich perfekt um einfach mal Abschalten.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 04.03.2021

Spannende Themen zwischen den Zeilen!

Mit dir bin ich unendlich
5

Inhalt:
Olivia muss auf eine neue Schule wechseln. Sie möchte nicht auffallen. Sie möchte nicht als "die Tochter von..." gesehen werden. Doch bereits am ersten Tag fällt sie auf. Ihr Vater tut alles um ...

Inhalt:
Olivia muss auf eine neue Schule wechseln. Sie möchte nicht auffallen. Sie möchte nicht als "die Tochter von..." gesehen werden. Doch bereits am ersten Tag fällt sie auf. Ihr Vater tut alles um ein perfektes Familienleben vor der Öffentlichkeit zu wahren, um so sein Image zu behalten. Er möchte schließlich die Wahl für sich entscheiden. Doch ist das Familienleben wirklich so perfekt wie es nach außen hin scheint? Olivia fällt es schwer Freunde zu finden,. Ausgerechnet mit der Tochter des Konkurrenten von Olivias Vater scheint sie sich gut zu verstehen. Doch kann das gut gehen? Und dann ist da auch noch Nathan. Einer ihrer Mitschüler, bei dem sie mit ihrer Zurückhaltung keinen guten ersten Eindruck hinterlassen kann. Kann sich das noch ändern?

Meine Meinung:
Insgesamt ist der Roman sehr angenehm zu lesen. Es ist ein sehr einfacher flüssiger Schreibstil, welcher es zulässt der Geschichte sehr leicht zu folgen.
Es ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben, wodurch es dem Leser ermöglicht wird von zwei Seiten aus die Geschichte zu erleben. Das ist sehr gut gelungen.
Die Charaktere sind meist authentisch dargestellt, doch insgesamt für meinen Geschmack an einigen Stellen etwas zu übertrieben.
Ich empfinde die Thematik des Buches insgesamt sehr interessant. Beim zwischen den Zeilen lesen lässt sich sehr viel herauslesen. Eine Welt, in der Kunst nicht anerkannt wird, aber Technik ganz weit vorne steht. Eine Welt, in der alles schneller und besser und vor allem perfekt sein muss. Wenn hier mal der Schein nicht trügt. Themen dieser Art werden innerhalb des Romans finde ich immer wieder unterschwellig thematisiert, was mir sehr gefällt, da dadurch nicht zu viel Druck auf den Leser ausgewirkt wird. Es fließt beim Lesen einfach so mit.
Der Handlung innerhalb der Geschichte konnte ich sehr gut folgen. Lediglich am Ende fehlt mir etwas. Hier hätte die Autorin noch einige offene Fragen beantworten können, denn davon gibt es gegen Ende leider einige.


Fazit:
Insgesamt ist es eine sehr schöne, kurzweilige Geschichte. Bis auf das Ende hat es mir gut gefallen. Die Autorin greift unterschwellig viele sehr aktuelle, kritische Themen auf und verarbeitet diese in ihrem Roman. Es war mein erstes Buch von Summers, aber es folgen bestimmt noch welche, denn der Schreibstil ist sehr angenehm.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Thema
  • Cover
Veröffentlicht am 02.07.2020

Wenn der Titel die Handlung auf den Punkt bringt!

Die Liebe kommt auf Zehenspitzen
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Inhalt
In Form einer Mitfahrgelegenheit lernen sich die junge Autorin und Übersetzerin Lucy und der Klinikarzt Ben kennen. Sie scheinen sich gegenseitig sympathisch zu sein. Doch mehr wird daraus nicht. ...

Inhalt
In Form einer Mitfahrgelegenheit lernen sich die junge Autorin und Übersetzerin Lucy und der Klinikarzt Ben kennen. Sie scheinen sich gegenseitig sympathisch zu sein. Doch mehr wird daraus nicht. Als sie dann gemeinsam einen alten Hof erben bringt das Schicksal sie erneut zusammen. Sie bekommen die Chance aus ihrem alten Leben zu flüchten und einen Neustart zu beginnen. Es ist eine Herausforderung, welcher sie sich stellen müssen. Haben sie den Mut diese Herausforderung anzugehen?

Meine Meinung
Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist aus der Perspektive von der jungen Autorin Lucy geschrieben. Dadurch ist es möglich sehr nah am Geschehen dabei zu sein. Allerdings vermisste ich dadurch an einigen Stellen die Sicht von Ben.
Ben und Lucy sind zwei sehr interessante Charaktere, deren Entwicklung innerhalb des Buchs enorm ist. Besonders gelungen finde ich die Beschreibungen der Autorin rund um die Nachbarschaft und das Dorf in welchem die Charaktere leben. Es hat mir das Gefühl gegeben dabei zu sein und ich hab mich durchweg sehr wohl in ihrer Gesellschaft gefühlt.
An einigen Stellen tauchen Szenen auf, die mir nicht ganz klar zuzuordnen sind und die es für meinen Geschmack nicht gebraucht hätte (beispielsweise eine merkwürdige Traumszene). Insgesamt macht dies aber die restliche Handlung weg.
Es werden viele ernste Themen angesprochen wie Einsamkeit, Angst, Verlust aber auch Mut, Liebe, Freundschaft und Zusammenhalt. Der Roman spiegelt das Leben wieder wie es ist, mit all seinen positiven und negativen Seiten, was mir sehr gefällt.

Fazit
Insgesamt ist das Buch ein totaler Wohlfühlroman, der zum Verweilen einlädt. Er sprüht von positiver Energie und Hoffnung. Und wenn er eins kann, dann Mut machen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Gefühl
  • Geschichte
  • Figuren
Veröffentlicht am 01.06.2020

Humorvolle Geschichte, mit einer extra Portion Spannung

Hex Files - Hexen gibt es doch
2

Inhalt
Ivy Wilde ist eine Hexe. Doch anders als viele anderen Hexen gehört sie nicht (mehr) dem Orden an. Durch einen Fehler des Ordens jedoch muss sie plötzlich mit einem Adeptus Exemptus (einem Hexer ...

Inhalt
Ivy Wilde ist eine Hexe. Doch anders als viele anderen Hexen gehört sie nicht (mehr) dem Orden an. Durch einen Fehler des Ordens jedoch muss sie plötzlich mit einem Adeptus Exemptus (einem Hexer höherer Ordnung) des Ordens, Raphael Winter, zusammenarbeiten. Dabei will Ivy doch nichts sehnlicher als gemütlich auf ihrer Couch liegen. Doch daran lässt sich nichts ändern. Ivy ist gezwungen mit Winter zusammenzuarbeiten, ausgerechnet in der Ermittlungsbehörde. Winter, der nur so von Ehrgeiz sprüht, ist, genauso wie Ivy, wenig begeistert davon einen Partner an der Seite zu haben. Gegensätzlicher könnten sie sich als Partner nicht sein. Wo ist Ivy da nur hineingeraten? Ob das gut gehen kann?

Meine Meinung
Bereits zu Beginn wird deutlich, dass das Buch sehr humorvoll gestaltet ist. Ivy hat in jeder erdenklichen Situation einen witzigen Spruch parat. Der Schreibstil unterstreicht dies sehr. Durch in meinen Augen viel wörtliche Rede sind viele humorhaltige Passagen eingebaut.
Insgesamt gefällt mir Ivy als Charakter total. Sie bleibt ihrer Linie immer treu. Im Laufe der Handlung wird deutlich, was alles ihr steckt. Auch Winter bleibt seiner Linie treu. Auch wenn ab und zu erkenntlich wird, das hinter seiner harten Fassade mehr zu stecken scheint.
Gut gelungen finde ich auch, dass man als Leser im Laufe der Geschichte immer wieder Einblicke in Ivys ‚früheres Leben‘ bekommt. Wieso ist sie nicht mehr Mitglied des Ordens? Warum denkt sie so negativ über den Orden?
Als ich begonnen habe das Buch zu lesen hätte ich nicht damit gerechnet, dass es derart spannend wird. Die Handlung nimmt einige Wendungen, die sehr überraschend kommen. Das hat mich sehr überrascht, im positiven Sinne.
Das Ende lässt mit Sicherheit einige Fragen offen, die eine Fortführung der Geschichte erhoffen lassen. In der Originalsprache gibt es ja bereits mehrere Bände wodurch diese Hoffnung nicht stirbt. Im September erscheint bereits die zweite deutschsprachige Ausgabe, sodass einige davon bestimmt beantwortet werden.

Fazit
Humor und Spannung wurden hier wunderbar miteinander verflochten. Sobald es Band 2 gibt, werde ich definitiv danach greifen. Klare Leseempfehlung!

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 02.05.2020

Spannender Kurzkrimi für die Weihnachtszeit

Schlaf in tödlicher Ruh
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Inhalt
Die Ermittlerin Lilly Velasco wird zu Weihnachten von einer alten Freundin auf eine Weihnachtsfeier eingeladen. In Folge mehrerer ungewöhnlicher Ereignisse ist die Stimmung auf der Feier eher durchwachsen. ...

Inhalt
Die Ermittlerin Lilly Velasco wird zu Weihnachten von einer alten Freundin auf eine Weihnachtsfeier eingeladen. In Folge mehrerer ungewöhnlicher Ereignisse ist die Stimmung auf der Feier eher durchwachsen. Als dann am Morgen nach der Feier drei Tote - ebenfalls Gäste der Feier - gefunden werden lässt vieles auf einen Mord schließen. Doch wer hat die drei Männer umgebracht? War es etwa der ominöse Gast vom Vorabend? Oder hat jemand der Gesellschaft etwa doch mehr zu verbergen als er Preis gibt? Die Ermittler Fitzen und Benthien kommen Velasco zur Hilfe. Werden sie den Verbrecher finden?

Meine Meinung
Es war mein erster Krimi den ich von Nina Ohlandt gelesen habe und ich muss sagen er hat mir sehr gut gefallen! Zunächst war ich skeptisch was die Länge angeht, da er gerade mal knapp 160 Seiten hat. Doch ich muss sagen die Länge ist perfekt.

Während des Lesens ist man als Leser immer genau gleich informiert wie die Ermittler, wodurch es möglich ist mitzurätseln, warum dieses Verbrechen zustande gekommen ist und wer der Täter sein könnte. Man ist als Leser durch den Schreibstil und die Menge an Informationen immer direkt an der Ermittlung beteiligt. Definitiv ein großes plus.

Auch die Charaktere fand ich spannend. Im Laufe des Krimis erfährt man als Leser über jeden einzelnen der Beteiligten Hintergrundinformationen. Dies finde ich sehr gelungen, da dadurch auch viel über das Verhalten und agieren der einzelnen Personen verständlicher wird.

Etwas enttäuscht war ich über das Cover. Zwar kommt durch das Cover definitiv eine düstere Stimmung auf, dennoch trifft das Cover nicht die Vorstellung dessen was durch meinen Kopf schwirrt wenn ich an das Buch denke. Aber das ist nur meine persönliche Assoziation.

Fazit
Mir hat der Kurzkrimi sehr gut gefallen. Leider hab ich ihn nicht zur passenden Jahreszeit gelesen. Zur Weihnachtszeit bringt er bestimmt doppelt so viel Lesefreude!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere