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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.01.2026

"Du weißt, was mit kleinen Mädchen geschieht, die mit Geistern spielen. "

The Spirit Bares Its Teeth
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Für mich ist „The Spirit Bares Its Teeth“ ein absolutes Highlight! Das Buch besticht durch seine schonungslose Brutalität, die nicht nur die menschlichen Abgründe wiederspiegelt sondern auch von wahren ...

Für mich ist „The Spirit Bares Its Teeth“ ein absolutes Highlight! Das Buch besticht durch seine schonungslose Brutalität, die nicht nur die menschlichen Abgründe wiederspiegelt sondern auch von wahren Begebenheiten inspiriert wurde.
Die Geschichte rund um Silas und die Mädchen des Braxton-Sanatoriums wird mich noch lange begleiten. Ihre Schicksale – so unterschiedlich sie auch sein mögen – sind einfach herzzerreißend und ich bewundere den Mut und Kampfgeist von Silas, Mary und Daphne. Der Autor stellt gekonnt die Schrecken dar, denen Menschen, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen, ausgesetzt waren und teilweise auch heute noch sind.
Besonders gut haben mir die schwarzen Seiten gefallen, auf denen die Geister zu Wort kamen. Sie haben der Geschichte noch mehr Tiefe verliehen und mir die ein oder andere Gänsehaut beschert. Ebenso beeindruckend fand ich die Verkörperung von Silas Ängsten und Selbstzweifeln, durch… Nun, ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten ;)

Fazit:
Ein grandioser Horror-/ Fantasy-Roman und meiner Meinung nach absolut lesenswert! (Bitte vorher die Triggerwarnungen lesen!)

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Veröffentlicht am 30.11.2025

Tolles Setting

The Nightmare Before Kissmas
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„Nightmare Before Kissmas“ ist eine süße Rom-Com mit einem Setting, dass mich total verzaubert hat: Ich liebe die atmosphärischen, idyllischen Schilderungen von North Pole City – die volle Dröhnung Weihnachtskitsch ...

„Nightmare Before Kissmas“ ist eine süße Rom-Com mit einem Setting, dass mich total verzaubert hat: Ich liebe die atmosphärischen, idyllischen Schilderungen von North Pole City – die volle Dröhnung Weihnachtskitsch in seiner schönsten Form. Begeistert hat mich auch das unglaublich kreative Worldbuilding, mit seinen Feiertags-Königshäusern, der Feiertags-Klatschpresse und der Freuden-Magie.
Ich war überrascht, dass das Buch auch ernstere Themen, wie mentale Gesundheit, Konsumkritik und Machtmissbrauch thematisiert. So ist Coal beispielsweise desillusioniert was die sogenannte „Magie der Weihnacht“ angeht. Er möchte den Status Quo verändern und gewinnt während dieses Prozesses zunehmend an Reife.
Und die hat er meiner Meinung nach auch dringend nötig, denn während seine naive, chaotische Art mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht hat, war ich schnell genervt von der - fast schon notgeilen - Schwärmerei für Hex. Zudem geht er in Gedanken immer wieder die gleichen Fragen durch, was die Handlung leider nicht voran bringt. Die Tropes Enemies-To-Lovers und Slow-Burn sehe ich nicht wirklich erfüllt, denn zwischen Coal und Hex geht es ziemlich schnell heiß her – war dann auch einen Großteil von Coals Gedankengängen in Anspruch nimmt…

Mein Fazit:
Das Drumherum (Setting, Stimmung, Grundidee) hat mir sehr gut gefallen, allerdings hatte die Handlung für mich einige Längen und die Charaktere wirkten teils sehr unreif.
Dennoch hat mich das Buch gut unterhalten, verzaubert und zum Schmunzeln gebracht.

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Veröffentlicht am 20.11.2025

Highlight

House of Bane and Blood (Order and Chaos, Band 1) – Packende Rivals to Lovers Romantasy
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Was soll ich sagen? – Ich liebe alles an diesem Buch!

Die Charaktere waren mir von Anfang an sympatisch und  haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Dabei war die knisternde Spannung zwischen ...

Was soll ich sagen? – Ich liebe alles an diesem Buch!

Die Charaktere waren mir von Anfang an sympatisch und  haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Dabei war die knisternde Spannung zwischen der selbstbewussten und kämpferischen Milla und dem geheimnisvollen Bender Nico regelrecht greifbar. Auch die Nebencharaktere waren sehr gut ausgearbeitet und dadurch einzigartig.
Der Schreibstil ist mittreißend, sehr atmosphärisch und düster. Besonders gut gefällt mir, dass die Handlung auch aus Nicos Sicht geschildert wird, da man ihn so besser kennenlernt und einen anderen Blick auf das Geschehen bekommt.
Das Magiesystem ist recht komplex. Aber im Laufe der Handlung werden die Zusammenhänge immer klarer, so dass ich super schnell in die Geschichte gefunden habe.

Mein Fazit:
Für mich war „House of Bane and Blood“ ein absolutes Highlight und ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht und freue mich daher schon sehr auf den zweiten Band.
Von mir gibt es daher eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 01.10.2025

Regt zum Nachdenken an

Der Absturz
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„Meinen Bruder kennenzulernen, bedeutete, ihn zu hassen.“ – Schonungslos und distanziert wirkt diese Aussage, doch bei Louis‘ „Der Absturz“ handelt es sich keinesfalls um eine kalte Abrechnung mit dem ...

„Meinen Bruder kennenzulernen, bedeutete, ihn zu hassen.“ – Schonungslos und distanziert wirkt diese Aussage, doch bei Louis‘ „Der Absturz“ handelt es sich keinesfalls um eine kalte Abrechnung mit dem verstorbenen Bruder. Vielmehr will Édouard verstehen, wie es zu der Spirale aus Sucht, Gewalt und Enttäuschungen kommen konnte, die das Leben seines Bruders bestimmte. Dabei berichtet er nicht nur von seinen eigenen Erlebnissen mit seinem Bruder, sondern lässt auch die Menschen zu Wort kommen, die dem Bruder einst am nächsten standen.
Durch seinen unnachahmlichen Erzählstil schafft es Louis immer wieder, seine Leser*innen vollkommen zu vereinnahmen und trotz der ungeschönten Schilderung dieser toxischen Familienstrukturen,  Mitgefühl und Verständnis für die vermeintlichen Antagonisten zu wecken.
Das Buch bildet einen perfekten Abschluss von Louis‘ autofiktionalen Romanen rund um seine Familie, das Leben in ärmlichen Verhältnissen und der Selbstfindung des Autors. Für mich ein klares Highlight, das mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird.

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Veröffentlicht am 25.08.2025

Schlechte Sarah-J.-Maas-Kopie

Fae Isles − Der Henker der Königin
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Man nehme die Charaktere von „Cresent City“, die Handlung von „ACOTAR“, gebe Weichspüler hinzu und runde alles mit einem großen Schuss Wiederholungen ab – fertig ist „Fae Isles“.
Meine Erwartungen an das ...

Man nehme die Charaktere von „Cresent City“, die Handlung von „ACOTAR“, gebe Weichspüler hinzu und runde alles mit einem großen Schuss Wiederholungen ab – fertig ist „Fae Isles“.
Meine Erwartungen an das Buch waren groß und die ersten Kapitel haben mir sehr gut gefallen. Leider verlor sich die Protagonistin zunehmend in den immer gleichen Gedankengängen. Diese füllten ganze Kapitel, ohne die Handlung voranzubringen. Dabei wirkte Emelin ziemlich blass und eindimensional. Auch der Silent Death konnte mich mit seiner stereotypen harte-Schale-weicher-Kern-und-verdammt-gutaussehend leider nicht überzeugen.
Fazit:
Wer die Bücher von Sarah J. Maas liebt und sich nicht an stereotypen Charakteren und altbekannten Plots stört, den wird mit „Fae Isles“ ein seichtes Lesevergnügen erwarten, dass schnell gelesen und ebenso schnell wieder vergessen ist.

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