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Veröffentlicht am 24.03.2026

der Schein trügt und es ist spannend die Wahrheit zu erfahren

Ein dunkles Versteck
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Es sind gleich drei Fälle, die die Freiburger Polizei bearbeiten muss.
Eine Tote wird im Waldstück schwer zugerichtet tot aufgefunden. Selten hat Evelyn Holm, leitende Ermittlerin der Freiburger Kripo, ...

Es sind gleich drei Fälle, die die Freiburger Polizei bearbeiten muss.
Eine Tote wird im Waldstück schwer zugerichtet tot aufgefunden. Selten hat Evelyn Holm, leitende Ermittlerin der Freiburger Kripo, so eine brutal zugerichtete Leiche gesehen. Wie die Rechtsmedizin feststellt, waren nicht die brutalen äußeren Verletzungen die Todesursache, die Frau ist an inneren Blutungen gestorben.
Dann ist da noch der Fall der seit Tagen vermissten Studentin, Katalina Hess. Die Tote und die Katalina verbindet eines: beide trugen ein geflochtenes Armband.
Immer wieder wendet sich die junge, verheiratete Isabell Walbaum an die Polizei. Sie fühlt sich von einem Stalker bedroht, der immer wieder vor und auf ihrem Grundstück auftaucht und auch während ihrer Arbeit im Bistro ihr gegenüber aufdringlich wird. Sogar ins Haus ist er bereits eingedrungen. Es war wirklich furchtbar und gleichzeitig auch spannend zu erleben, wie dieser gestörte Mann sich aufdringlich Isabell nähert, von Liebe faselt und ihre heftigen Zurückweisungen ignoriert. Wie schlimm und hilflos muss sich Isabell gefühlt haben. Ich habe sie echt bedauert.
Auch wenn die Autorin im letzten Drittel uns Lesern den wahren Mörder mitteilt, bleibt es doch super spannend. Dazu muss ich sagen, dass ich diese Person als Täter nie im Focus hatte. Nicht aufgehende Inszenierungen lassen den Tätet bringen völlig neue Verdächtige in den Focus der Polizei. Weil er gerissen ist, weil er vorausschauend plant und Beweise für seine Zwecke nutzt. Ein wirklich brillanter Thriller, den ich uneingeschränkt weiterempfehle und der 5 Lese-Sterne mehr als verdient hat.

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Veröffentlicht am 24.03.2026

atmosphärisch mit viel Geschichte

Moorgold - Ein Erzgebirgskrimi
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Annalena Krest arbeitet für die Kripo Chemnitz. Leben tut sie in Ehrenfriedersdorf, einem Dorf nahe der tschechischen Grenze, gemeinsam mit ihrem zweijährigen Sohn Patrick. Auch wenn der tägliche Arbeitsweg ...

Annalena Krest arbeitet für die Kripo Chemnitz. Leben tut sie in Ehrenfriedersdorf, einem Dorf nahe der tschechischen Grenze, gemeinsam mit ihrem zweijährigen Sohn Patrick. Auch wenn der tägliche Arbeitsweg nach Chemnitz weit ist, ist es ihr wichtiger, dass ihr Sohn in der Natur und ohne Großstadtlärm aufwächst. Annalena liebt die Berge, die Wanderwege und auch die vielen Sagen und Geschichten über die Geister des Erzgebirges. Erst kürzlich war sie mit ihrem Sohn beim Gauklerfest auf Burg Wolkenstein, wo beide begeistert dem Puppenspieler zugesehen haben. Doch nun ist der tschechische Puppenspieler tot, in die Tiefe gestürzt und Annalena muss, nachdem die Rechtsmedizin Abwehrspuren gefunden hat, seinen Mörder finden.
Es war für mich spannend von Marzebilla und Schakagerl, den erzgebirgischen Sagengestalten zu lesen. Gleiches gilt für die Vertreibung Anwohner im Grenzgebiet. Die mussten nach dem Krieg ihre Häuser und Höfe nur mit dem Nötigsten verlassen und haben auf dem Fluchtweg teilweise ihre Schätze vergraben. Ein Gerücht, dass über Jahrzehnte viele Schatzsucher anzog. Als in diesem Frühjahr nach der Schneeschmelze ein Erdrutsch auslöst wird, werden die sterblichen Überreste eines Menschen freigelegt. Schnell wird klar, dass es sich um den seit 30 Jahren vermissten deutschen Unternehmer handelt, der sich ebenfalls der Schatzsuche verschrieben hatte.
Somit sind es zwei Tote, deren Mörder die Chemnitzer Kripo finden muss. Bei ihren Ermittlungen fand ich Annalena sehr engagiert und gleichzeitig aber auch unsicher, da ihr Chef und Mentor, Hauptkommissar Lorenz, eine berufliche Auszeit genommen hat. Der steht ihr zwar stets beratend zu Seite, doch oft will sie ihn auch nicht um Rat bitten. Oft entscheidet Annalena sich oft spontan zu Alleingängen, die sie in größte Gefahr bringen. Mir hat das Spannung gebracht, ließ mich aber auch an ihrer Professionalität zweifeln. Insgesamt betrachtet gibt’s von mir 4 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 17.03.2026

toxische Jugendfreundschaft

Ultramarin
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Erst war es nur Neugier, die mich bewogen hat das Buch zu Lesen. Aber nach einigen Kapiteln war es Begeisterung, die mich an das Buch gefesselt hat. Einblicke in die Freundschaft zwischen den reichen Arztkindern, ...

Erst war es nur Neugier, die mich bewogen hat das Buch zu Lesen. Aber nach einigen Kapiteln war es Begeisterung, die mich an das Buch gefesselt hat. Einblicke in die Freundschaft zwischen den reichen Arztkindern, Sophie und Rafael, mit dem aus armen Verhältnissen stammenden Lou, sind von der Autorin sehr gut veranschaulicht. Raf ist dominant, sicher auch nazistisch veranlagt. Demütigt die Menschen um sich, weist sie ab, beschimpft und benutzt sie, um sie im nächsten Moment wieder an sich zu reißen. Lou liebt Raf und kommt trotz der vielen Enttäuschungen immer wieder zu ihm zurück, dabei müsste er es doch besser wissen. Anfangs dachte ich noch Lou wäre ein Mädchen, aber bei diesem bisexuellen Namen und wie die Autorin diese Figur anfangs beschrieben hat, konnte man das durchaus vermuten. Überhaupt erschien es mir, dass diese Jugendlichen ihre Gefühle, ihre Macht und ihre Leidfähigkeit austesten, auch in sexueller Hinsicht. Allen voran Lou. Der fühlt sich klein neben Raf und wenn der ruft, kommt er wie ein braves Hündchen angelaufen. Mehrfach habe ich mich gefragt, wie er das all die Jahre ausgehalten hat und jedes Jahr wieder mit den Geschwistern in den Urlaub gefahren ist. Und warum macht Sophie, Rafaels kleine Schwester, dabei immer mit? Sehen die Geschwister in Lou eine billige, willige Haushälterin und die im Bedarfsfall auch für mehr zur Verfügung steht? Emotional haben mich diese Beschreibungen aufgewühlt. Doch dann fährt auf der letzten gemeinsamen Reise Sophie nicht mit, dafür aber ihre Freundin Nora. Was dann in dem dänischen Ferienhaus von Rafs Vater passiert, ist unglaublich. Ich kann das Buch zu 100% empfehlen und 5 Lese-Sterne sind voll verdient.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

spannungsgetriebene Lesezeit

Splitterschreie
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In diesen recht dünnen Buch hält der Autor vier Thriller die es in sich haben für den Leser bereit. Ich kann für mich sagen, dass ich das Buch verschlungen habe. Gleich nach den ersten Seiten der einzelnen ...

In diesen recht dünnen Buch hält der Autor vier Thriller die es in sich haben für den Leser bereit. Ich kann für mich sagen, dass ich das Buch verschlungen habe. Gleich nach den ersten Seiten der einzelnen Thriller, war ich in den jeweiligen Handlungen abgetaucht. Habe mit den Figuren gelitten, habe gebangt und wurde jedes Mal vom Autor eines Besseren belehrt. Durch die vielfachen Dialoge, die Offenlegung der Gedanken der Protagonisten, war das Lesen sehr abwechslungsreich. Und doch hatte ich an keiner Stelle einen Plan dafür, wie die Auflösung aussehen wird. Ich fand das sehr spannend und bin dem Autor dankbar, dass er mich so hinters Licht geführt hat. Hatte ich doch dadurch sehr kurzweilige Lesestunden.
Ich möchte nicht spoilern und gehe daher nicht näher auf die einzelnen Teile ein. Jeder Einzelne ist lesenswert. Nur so viel für alle Thriller-Freunde: der Griff zum Buch lohnt sich. Von mir gibt’s 5 Lese-Sterne.

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Veröffentlicht am 13.03.2026

nette Geschichte, deren Dramatik ausbaufähig ist

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
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Bei diesem Roman handelt es sich um sehr gefühlvolles und naturbezogenes Buch. Im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wird die Geschichte der beiden Schwestern Martje und Fenja Pauls erzählt. ...

Bei diesem Roman handelt es sich um sehr gefühlvolles und naturbezogenes Buch. Im Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit wird die Geschichte der beiden Schwestern Martje und Fenja Pauls erzählt. Es war für mich unterhaltsam mitzuerleben, wie die Mitglieder der Familie Pauls, nach Jahrzehnten der Trennung und ohne Nachricht dazwischen hier im Roman wieder zueinander finden.
Dabei hat die Autorin im Roman mit ihrem Wissen um Geschichte und Mythen der Region brilliert. An manchen Stellen war mir das etwas zu viel. Hat es in meinen Augen doch von der eigentlichen Handlung, ja man kann schon von einem Drama sprechen, zu sehr abgelenkt. Dadurch konnte ich beim Lesen leider nur mäßig Spannung verspüren.
Dabei ist der Lebensweg der beiden Schwestern, die Jahrzehnte getrennt waren doch sehr interessant. Der Leser erfährt viel von der Natur und den Widrigkeiten im Leben auf den Inseln. Sogar überlieferte Geschichten zu den Inseln werden im kursiv gedruckten Kapiteln erzählt. Jedoch ging das meiner Meinung nach zu Lasten der Beschreibung der Gründe für den Groll zwischen Fenja und Martje. Schließlich waren sich die beiden in den ersten Jahren ihrer Kindheit so nahe. Bis dann der Vater mit Fenja von der Insel verschwunden ist. Von mir gibt’s daher auch nur 3 Lese-Sterne.

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