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Veröffentlicht am 07.01.2020

Interessante Charaktere in einer wundersamen Welt

Die Spiegelreisende
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Kurzbeschreibung:
Die Welt ist in Stücke geschlagen, die um den Erdkern drehen. Eine dieser „Archen“ ist Anima. Auf dieser lebt die junge Frau Ophelia, die sich ganz ihrer Arbeit im Museum verschrieben ...



Kurzbeschreibung:
Die Welt ist in Stücke geschlagen, die um den Erdkern drehen. Eine dieser „Archen“ ist Anima. Auf dieser lebt die junge Frau Ophelia, die sich ganz ihrer Arbeit im Museum verschrieben hat.

Ophelia ist schüchtern und versteckt sich gerne hinter ihrer Brille und ihrem bodenlangen Schal.
Jedoch ist sie nicht irgendein schüchternes Mädchen, sondern eine Leserin und sie kann auch durch Spiegel gehen.
Nachdem sie ein paar potenzielle Ehemänner abgelehnt hat, wird ihr eröffnet, dass sie den adligen Thorn von der Arche Pol heiraten soll.
Sie macht sich mit ihrem Verlobten auf die Reise nach Pol und lernt ihre neue Schwiegerfamilie sowie den Hof auf Pol kennen.

Autor/in:
Christelle Dabos ist eine französische Fantasy-Autorin. Sie wurde 1980 geboren und wuchs in der Nähe von Cannes auf.
2013 wurde ihr der Prix du premier roman jeunesse Gallimard für den ersten Band ihrer Tetralogie Die Spiegelreisende – Die Verlobten des Winters verliehen. (Quelle: Wikipedia)

Cover:
Das Cover des Buches passt sehr gut zur Story. Man sieht die Himmelsburg auf der Arche Pol. Wie die Winde darum geschlungen der Schriftzug des Titels und den Namen der Autorin.

Ich finde das Cover vom Design sehr gelungen. Es ist nicht zu aufdringlich und durch die schlichte Gestaltung passt sie sehr gut zur Hauptprotagonistin.

Charaktere:

Ophelia:
junge Frau von der Arche Anima, sie leitet das Museum und kann die Geschichte von Gegenständen lesen und durch Spiegel gehen

Tante Roseline:
Reist als Ophelias Anstandsdame mit zur Arche Pol
Thorn:
Ophelias Verlobter, er gehört dem Klan der Drachen an und arbeitet als Intendant am Hofe.
Er ist sehr schweigsam und wirkt unnahbar.

Berenilde:
Thorns Tante, die ihn aufgezogen hat. Auch sie gehört zum Klan der Drachen und lebt am Königshof.
Was verfolgt sie für Ziele?

Handlung:
Nachdem Ophelia 2 potenzielle Ehemänner ausgeschlagen hat, wird sie dem Adligen Thorn der Arche Pol versprochen.
Er ist sehr schweigsam und gefällt Ophelia erst einmal überhaupt nicht. Nachdem sie mit ihm zur Arche Pol gereist ist und unter dem Dach seiner Tante Berenilde lebt versucht sie alles in Bewegung zu setzen, dass Thron die Verlobung löst. Sie selbst kann es nicht, da sie nicht möchte, dass ihre Familie wegen ihr verstoßen wird. Denn das wird die Konsequenz sein, wenn sie die Verlobung löst.

Die Arche Pol kommt ihr sehr fremdartig vor. Nicht nur dass sie im Haus der Familie versteckt wird, auch die ganzen Sitten und das Verhalten der Leute kommen ihr sehr fremdartig vor.

Da sie recht unscheinbar und introvertiert ist, wird sie grundsätzlich unterschätzt.
Dies kommt ihr nun zugute. Denn sie ist deutlich mutiger und schlauer als die meisten meinen.


Schreibstil:
Der Schreibstil von Christelle Dabos ist leicht und gut zu lesen.
Die Handlung ist von Anfang spannend. Zwar immer wieder verwirrend, aber dadurch kann man sich noch mehr in Ophelia hineinversetzen, denn so erfährt man in der Erzählung immer nur genauso viel wie sie auch. Das fand ich sehr gut.
Die Archen sind zwar nicht groß beschrieben, aber ich fand es so passend. Die Beschreibung der Umgebung, als sie zum Beispiel durch die Straßen der Himmelsburg auf Pol irrt sind anschaulich beschrieben, ohne den Erzählstrang zu verlieren. Man ist genauso verwirrt wie Ophelia.
Die Charaktere sind sehr gut gestaltet und durchdacht. Man kann sich sehr gut in Ophelia hineinversetzen und versteht auch sehr gut warum sie sich zu manchen Personen hingezogen fühlt und zu anderen wiederum nicht.
Auch Thorn und Berenilde sind sehr gut charakterisiert und man kann sie sich sehr gut bildlich vorstellen. Mit all ihren Macken und guten Seiten.
Immer wieder gibt es erstaunliche Wendungen, die das Buch spannend halten.
Ich habe Freitag abends angefangen zu lesen und hatte Montag abends die 535 Seiten gelesen.


Meine Meinung:
Ich war sehr fasziniert von diesem Buch.
Ich bin durch Zufall auf diese Reihe gestoßen. Es handelt sich zwar um eine Jugendbuchreihe, aber das mit, als Fantasy Fan nicht ab. 
Diese Buchreihe wird mit Harry Potter verglichen, also auf jeden Fall ein Grund zu lesen.
Ich finde die Geschichte faszinierend und konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. In jeder freien Minute habe ich weitergelesen, so dass ich es innerhalb eines Wochenendes aushatte.
Leicht und schnell zu lesen, trotz des doch recht dicken Umfangs mit seinen 535 Seiten.
Es wurde mir zu keiner Zeit langweilig und hielt mich mit seiner Spannung gefangen.

Fazit:

Dieses Buch ist ein Muss für jeden Fantasy Fan

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Was man über den Herrn der Maden schon immer wissen wollte

Mein Leben nach dem Tod
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Als ich im Radio hörte, dass Marc Benecke ein Buch über sein Leben geschrieben hat, bzw. hauptsächlich über seine Arbeit, die ja den Großteil seines Lebens ausmacht, war mir klar: das muss ich lesen.
Mark ...

Als ich im Radio hörte, dass Marc Benecke ein Buch über sein Leben geschrieben hat, bzw. hauptsächlich über seine Arbeit, die ja den Großteil seines Lebens ausmacht, war mir klar: das muss ich lesen.
Mark Benecke ist ein Kriminalbiologe, der als Herr der Maden in Deutschland bekannt wurde.
Er ist auch öfters in Sendungen wie „Autopsie“, „Akte Mord“ und „Mysteriöse Todesfälle“ als Sachverständiger zu sehen.
Dadurch kenne ich ihn, denn ich bin ein Fan dieser Serien.

Nun erschien also ein Buch über sein Leben, „mein Leben nach dem Tod“ hört sich im ersten Moment makaber an, aber es beschreibt doch sehr treffend sein Leben.

Es ist keine klassische Biografie, denn das Buch ist sehr locker und teilweise doch ein wenig eigenironisch geschrieben.
Er geht mit einigem Witz auf seine Eigenheiten und Macken ein.
Ich fand es schon sehr interessant, dass er als zweitbester das Abitur abschloss, sich dann an der Uni einschrieb, ohne auch nur den blassesten Schimmer davon zu haben, was er denn eigentlich studieren wollte bzw. wo das Studium ihn denn hinbringen sollte.
Da sieht man mal wieder, dass das Leben manchmal verschlungene Wege geht.
Ganz wie der Kölsche sagt: et kütt wie et kütt
So ist auch Mark Beneckes Werdegang zu beschreiben. Ganz der Kölsche passt dieses Sprichwort auf ihn sehr gut.
Und wie man sieht, kann man da durchaus sehr erfolgreich mit sein.

Einige Stationen aus seinem Leben kannte ich schon, aber vieles war mir auch neu und ich fand es sehr interessant es aus seiner Sicht zu erfahren.
Das Cover finde ich sehr passend gewählt. Es ist authentisch und ich könnte mir für dieses Buch kein anderes vorstellen.
Das Buch ist sehr locker geschrieben, wie ein Gespräch zwischen Freunden, bei dem er einiges über sich erzählt. Bzw. wie, wenn man abends gemütlich bei einem Glas Wein zusammensitzt und sich Anekdoten aus dem Leben erzählt.

Vielleicht liegt es daran, dass ich Benecke Fan bin und daher voreingenommen, aber von mir gibt es die volle Anzahl an Sternen.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2019

Ein etwas anderes Krimierlebnis

Ein perfider Plan
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Dieser Roman ist aus der Sicht von Anthony Horowitz geschrieben. Wie er Hawthorne kennen lernt und wie dieser ihn anheuert ein Buch über ihn zu schreiben.

Dies ist eine sehr ungewöhnliche Perskektive ...

Dieser Roman ist aus der Sicht von Anthony Horowitz geschrieben. Wie er Hawthorne kennen lernt und wie dieser ihn anheuert ein Buch über ihn zu schreiben.

Dies ist eine sehr ungewöhnliche Perskektive für einen Krimi, aber durchaus sehr interessant.
Ich habe ein paar Seiten gebraucht um mich darauf einzulassen, was nicht am Schreibstil gelegenhat, sondern nur, weil man diese Perspektive normalerweise nicht gewohnt ist, danach hat mich dieses Buch aber so gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.

Bis zurletzten Seite ist dieses Buch spannend, auch wenn Anthony Horrowitz dies am Schluss bestreitet, aber das dürft ihr gerne selber lesen.

Wer mag nur der Mörder gewesen sein?
Es kommen bis zum Schluss immer mehrere Personen mit den unterschiedlichsten Motiven in Frage.
Dies macht für mich einen guten Krimi aus.
Durch die ungewöhnliche Perspektive ist es ein neues Leseerlebnis, gerade für Hobbyermittler wie mich

Für Fans britischer Krimis kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, aber auch für jeden anderen Krimifan ist dieses Buch durchaus empfehlenswert.

Daher bekommt es von mir die volle Punktzahl.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.12.2019

Eine abenteuerliche Rettung

Pferdeflüsterer-Academy, Band 5: Zerbrechliche Träume
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Ich bin hier durch Zufall auf diese Bücherreihe getoßen und kannte die anderen Bände bisher nicht.

Das Cover ist sehr schön. Es hat mich sofort angesprochen, weil die Farbgestaltung gut gewählt ist und ...

Ich bin hier durch Zufall auf diese Bücherreihe getoßen und kannte die anderen Bände bisher nicht.

Das Cover ist sehr schön. Es hat mich sofort angesprochen, weil die Farbgestaltung gut gewählt ist und das Pferd auf dem Cover mich sofort angesprochen hat, da ich Pferde sehr mag.

Die Sprache ist recht einfach gehalten und flüssig zu lesen. Ich selber bin über das ein oder andere Wort gestolpert, was aber vielleicht auch daran liegt, dass ich erst 9 Jahre alt bin.
Ich brauchte nur die ersten 2 Seiten um in die Geschichte rein zu finden. Obwohl ich die ersten Bände, wie oben schon erwähnt, noch nicht kannte, war es doch recht leicht die verschiedenen Karaktere kennen zu lernen.

Die Geschichte war sofort von Anfang an spannend und hat mich an das Buch gefesselt. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen.
Schön war, dass die Spannung bis zum Schluss anhielt und es zu keiner Zeit langweilig wurde.

Die Hauptprotagonisten Zoe und Cyprian sind ansprechend gestaltet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.

Die Pferdeflüstereracademy befindet sich in Canada. Die Autorin Gina Mayer hat sie sehr bildlich beschrieben und man konnte sich das Gebäude direkt vor dem inneren Auge vorstellen. Auch die Gegend in der sie liegt ist anschaulich beschrieben. Kopfkino lässt grüßen.

Schon die ersten Seiten haben mich so angesprochen, dass ich sofort die anderen Bände auch lesen wollte.

Von mir gibt es 5 Sterne und diese Reihe werde ich öfter lesen.



(verfasst von meiner Tochter, 9 Jahre alt)

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.12.2019

Spannung bis zum Schluss

Verhängnisvolle Provence
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Dies ist der dritte Band der Krimireihe um die kölner Kommissarin Hannah Richter.
Diese hat schon in der Region um Vaison ermittelt und kennt sich daher dort aus.

Das Buchcover hat mich sofort beim ersten ...

Dies ist der dritte Band der Krimireihe um die kölner Kommissarin Hannah Richter.
Diese hat schon in der Region um Vaison ermittelt und kennt sich daher dort aus.

Das Buchcover hat mich sofort beim ersten Anblick angesprochen.
Deshalb habe ich mir direkt die Leseprobe runter geladen.

Das ist die ersten beiden Bände der Reihe noch nicht gelesen habe, machte nichts aus. Trotzdem bin ich sehr schnell in die Geschichte rein gekommen und habe die entsprechenden Charaktere sehr schnell kennen gelernt.

Die Autorin Sandra Åslund kannte ich bisher auch noch nicht.
Sie hat ihre Charaktere liebevoll entwickelt und auch sehr gutes Gespür für die Probleme und Lebensweise ihrer Protagonisten.
Die Landschaft der Provence und die Ortschaften sind sehr schön beschrieben, so dass mansich die Orte und Landschaften sehr gut im Kopf ausmalen kann. Beim Lesen entwickelt sich sofort ein Bild im Kopf, was dieses Buch sehr leicht zu Lesen macht.

Ich selber bin in der Nähe der Region in Urlaub gewesen und fand mich aufgrund der Beschreibungen sehr schnell zurecht.

Der Plot ist der Autorin sehr gut gelungen.
Das Buch bleibt bis zur letzten Seite spannend.

Ich werde definitiv auch die anderen Bücher aus dieser Reihe lesen und bin schon gespannt wie es mit Hannah und ihrem Lebensgefährten Serge weiter geht. Die Geschichte ist auf jeden Fall nicht abgeschlossen, hier sind, was das Privatleben von Hannah anbelangt auf jeden Fall Raum für Spekulation, bis der nächste Band dieser Reihe erscheint.

Ich bin schon sehr gespannt.