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Veröffentlicht am 26.08.2025

Spannend, hoch emotional und voller Überraschungen

My Haunted Heart – Ich sehe dich
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Flora liebt ihren kleinen und beschaulichen Blumenladen in dem idyllischen Örtchen Bishop’s Hope. Als immer wieder der gleiche Kunde in ihrem Laden und später auch vor ihrem Haus auftaucht, bekommt sie ...

Flora liebt ihren kleinen und beschaulichen Blumenladen in dem idyllischen Örtchen Bishop’s Hope. Als immer wieder der gleiche Kunde in ihrem Laden und später auch vor ihrem Haus auftaucht, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Wer ist dieser Fremde? Es scheint offensichtlich, dass er ein besonderes Interesse an Flora hat. Und obwohl ihr das eigentlich Angst machen müsste, so fühlt sie sich seltsamerweise zu ihm hingezogen. Je näher sie dem Unbekannten kommt, umso tiefer taucht sie in die Erinnerungen an eine gemeinsame Vergangenheit ein, die düsterer ist, als Flora es je geglaubt hätte…

Wenn es eine Protagonistin gibt, die ich direkt ins Herz geschlossen habe, dann ist es definitiv Flora! Ich habe mich auf Anhieb in diese sympathische, fleißige und hilfsbereite junge Frau (platonisch) verliebt - und wie es scheint, sind auch die Einwohner von Bishop´s Hope sehr von ihr angetan. Mit diesen auch der Neuankömmling Sawyer. Ich habe tatsächlich etwas gebraucht, bis ich zu ihm durchgedrungen bin. Er wirkt geheimnisvoll, unnahbar und sein Verhalten ist nicht immer nachvollziehbar – vor allem anfangs nicht. Doch als dann klar ist, weswegen er Flora aufgesucht hat, hat sich das Blatt für mich sofort gewendet. Dass Flora ihm eine Chance gegeben hat, obwohl sich alle gegen ihn gestellt haben, spricht für diese mutige und einzigartige Frau.

Schon nach wenigen Seiten war ich mittendrin im Geschehen und konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Der flüssige und bildgewaltige Schreibstil von Mimi Kylling hat sein Übriges getan und mich einfach nur mitgerissen. Ich habe die Szenerie des Örtchens Bishop´s Hope geliebt und dank diesen detaillierten Beschreibungen hat mich Kylling direkt dorthin teleportiert. Die Autorin weiß genau, wie sie ihre Leser packt und schickt sie anfangs nicht nur in eine Sackgasse, sondern haut permanent neue überraschende Wendungen raus. Es wurde einfach nie langweilig, und so habe ich neben der spannenden Entwicklung der beiden Protagonisten auch deren Lovestory mit großer Neugier verfolgt.

Fazit: Diese Geschichte von Flora und Sawyer ging mir tief unter die Haut. Spannend, hoch emotional und voller Überraschungen schafft Mimi Kylling hier einen wunderschönen Reihenauftakt über das Leben, die Liebe und das Treffen schwerer Entscheidungen. Ich bin totally ready für Band 2!

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Grausam, grausamer, Meyer!

Die Blutbestie (Tom-Bachmann-Serie 5)
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Eigentlich wollte Tom Bachmann nur eine Tagung in Belgien besuchen. Doch die Entdeckung von fünf Leichen in einer abgelegenen Höhle macht dem BKA-Experten einen Strich durch die Rechnung. Die Opfer sind ...

Eigentlich wollte Tom Bachmann nur eine Tagung in Belgien besuchen. Doch die Entdeckung von fünf Leichen in einer abgelegenen Höhle macht dem BKA-Experten einen Strich durch die Rechnung. Die Opfer sind Männer, und ihnen wurde auf professionelle Art das Herz entfernt. Tom beordert kurzerhand sein Team nach Belgien, und die Ermittlungen laufen auf Hochtouren. Schon nach kurzer Zeit steht fest, dass der Mörder ziemlich fit sein muss, denn er schleppt seine Opfer zu einer abgelegenen Höhle durchs Moor. Ungesehen! Tom und sein Team sind gefordert wie nie und haben wohl bereits die Aufmerksamkeit des Täters auf sich gezogen, denn auf der Motorhaube ihres Wagens erwartet sie ein menschliches Herz…

Ich liebe die blutigen und spannungsgeladenen Bücher der Autorin total und fand es irre interessant, mit welcher Art von Täter wir es diesmal zu tun haben. Diese Gefühlskälte, die dunkle Aura, und das Wissen darum, wer dahinter steckt - all das hat mich mega fasziniert. Der Täter hat zwei Gesichter, wobei das freundliche nur zu Tage kommt, wenn er auf Opferjagd ist. Sobald die Opfer auf dem Tisch liegen, kennt er kein Erbarmen mehr und setzt das Skalpell zum Öffnen des Brustkorbes an. Krasser Scheiß!

Tom Bachmann und sein Team leisten mal wieder ganze Arbeit. Kurzerhand holt er alle zu sich nach Belgien und arbeitet aus einem Hotelzimmer an dem herausfordernden Fall. Zwischendurch spielt auch Toms Bruder Aaron wieder eine wichtige Rolle. Die dunklen Familiengeheimnisse, die mir übrigens immer wieder Dexter-Vibes geben, holen Tom erneut ein.

„Die Bilder von Aaron und Lisa und all den anderen, mit denen er gemeinsam das Töten gelernt hatte, suchten ihn fast immer heim, und nur durchs Laufen konnte er sie vertreiben.“ (Zitat)

Der Schreibstil von Meyer ist direkt, grausam und voller Überraschungen. Sie bleibt sich selbst treu, indem sie ihre Leser immer wieder mit grauenhaften Taten versorgt und sie diese hautnah miterleben lässt. Und genau das liebe ich so sehr an dieser Reihe! Die Autorin ist schonungslos und geht bei ihren Erzählungen so sehr ins Detail, dass mir jedes Mal das Blut in den Adern gefriert. Die Spannung ist kaum auszuhalten und hält bei Meyer auch wirklich bis zur letzten Seite an. Grandios!

Fazit: Grausam, grausamer, Meyer! Auch in Band 5 fährt sie wieder mit einer krassen und blutigen Story auf, die einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Ich hoffe, dass wir Tom Bachmann noch eine lange, lange Zeit begleiten dürfen.

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Glanzstück des modernen norwegischen Thrillers

Station 22. Wo bist du sicher?
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Es gibt wohl kaum etwas Schrecklicheres als ein Kind, das spurlos verschwindet. Ida ist ein solches Kind. Während ihre Familie mit der ständigen Ungewissheit leben muss, ob Ida noch lebt, erleidet das ...

Es gibt wohl kaum etwas Schrecklicheres als ein Kind, das spurlos verschwindet. Ida ist ein solches Kind. Während ihre Familie mit der ständigen Ungewissheit leben muss, ob Ida noch lebt, erleidet das fünfjährige Mädchen die absolute Hölle. Bis sie unverhofft nach zwei Jahren auf einmal wieder auftaucht. An das, was ihr widerfahren ist, kann sich Ida bis ins Erwachsenenalter nicht erinnern. Doch plötzlich verschwinden Frauen, und alte Wunden reißen auf. Ist Idas Leben erneut in Gefahr?

Als eine der bekanntesten Drehbuchautorinnen Norwegens und ausgebildete Krankenschwester weiß Anne Elvedal, ganz genau, worüber sie schreibt. Schlüssig und glaubhaft erzählt sie die Story um Ida, deren Klinikalltag und ihrer Suche nach den verschwundenen Patientinnen. Von der ersten Seite an habe ich mit Ida mitgelitten. Gleichzeitig fühlt man sich quasi genötigt, positiv gemeint, umzublättern und tiefer in die psychischen Abgründe einer Gesellschaft einzutauchen. Ein bisschen hat sich das Lesen wie Katastrophentourismus angefühlt.

In diesem Thriller ist jedenfalls nichts so, wie es scheint. Elvedal erzählt in einer klaren Sprache, knackig und wendungsreich. Bis zum Schluss war mir nicht klar, wie die Story ausgehen wird. Ein Twist im finalen Part schien meine Begeisterung kurz zu trüben, doch wer 20 Seiten vor Schluss denkt, die Geschichte durchschaut zu haben, irrt wahrscheinlich genauso wie ich.

Elvedal entwirft fantastisch realistische Figuren, die gezeichnet sind von Ecken und Kanten. Geheimnisse, Verdrängung und Manipulation bestimmen das Miteinander. Wem kann Ida trauen? Gekonnt spielt Anne Elvedal mit der Psyche ihrer Leser, lässt am eigenen Urteilsvermögen zweifeln und hält so die Spannung konstant auf einem extrem hohen Level.

Allerdings muss gesagt sein, dass „Station 22“ kein typischer skandinavischer Thriller ist. Düster? Definitiv! Spannungsladen? Auf jeden Fall! Wer jedoch einen brutalen Plot mit viel Blut oder Gewalt erwartet, der wird vermutlich doch eher enttäuscht werden. Nichtsdestotrotz ist „Station 22“ ein grandioser Pageturner, der eben nicht wie alle anderen daher kommt und vielmehr mit vielen Überraschungen und Twists überzeugen kann.

Fazit: Aus mir spricht die absolute Begeisterung. Mit „Station 22“ ist Anne Elvedal ein Glanzstück des modernen norwegischen Thrillers gelungen. Für mich bis jetzt DAS Highlight das Jahres! Also, hopp, hopp in den Buchladen und zugreifen!

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Veröffentlicht am 26.08.2025

Zusammenspiel aus Rache, Romantik, Todesangst und Verlangen

The Deathless One
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Angefixt vom Klappentext habe ich mich in die Seiten gestürzt und mich auf eine derart düstere Geschichte eingelassen, die definitiv nicht von dieser Welt war. Prinzessin Jessamine, unsere feurige Hauptprotagonistin, ...

Angefixt vom Klappentext habe ich mich in die Seiten gestürzt und mich auf eine derart düstere Geschichte eingelassen, die definitiv nicht von dieser Welt war. Prinzessin Jessamine, unsere feurige Hauptprotagonistin, wird am Traualtar von ihrem widerwärtigen Ehemann brutal ermordet. Doch der Tod soll nicht Jessamines Ende bedeuten. Sie schließt einen Pakt mit dem Unsterblichen, einem Gott namens Elric, der ihr ein neues Leben im Tausch gegen seine Wiederauferstehung anbietet. Für Jessamine ein verlockendes Angebot, das auch noch von einem Wesen kommt, das wie geschaffen für sie wirkt…

Ich habe Jessamine direkt in mein Herz geschlossen. Ihre Entwicklung von der betrogenen Königin zur rachsüchtigen Hexe hat mir imponiert. Ich habe mit ihr mitgefiebert, denn sie hatte es so verdient, endlich ihr Glück zu finden, nachdem ihr das Leben auf so bestialische Weise genommen wurde. Wer passt da besser zu ihr als der dunkle Gott Elric. Dieser Charakter hat nicht nur Jessamines, sondern auch mein Herz gestohlen. Ich habe ihn und seine dunkle Seele regelrecht vergöttert und Jessamine darum beneidet, in seiner Nähe sein zu dürfen. Die Lovestory der beiden ist elektrisierend und hat mich voll abgeholt.

Der wendige und mitreißende Schreibstil von Emma Hamm hat mich geradezu durch die Seiten (bzw. Minuten) gepeitscht. Es war ein echter Höllenritt, der mich restlos begeistert hat und bei manchen Szenen erröten ließ. Die Mischung aus Dark Romance, gepaart mit der richtigen Portion Sarkasmus und ganz großen Gefühlen, war die rundum perfekte Mischung. Ich bin tierisch gespannt auf die Fortsetzung!

Viola Müller ist schon länger eine meine Sprecher-Favoritinnen. Ich liebe ihre besonnene und ruhige Stimmfarbe, die verschiedenen Nuancen, die Art, wie sie Dramatik einfließen lässt und Pausen setzt. Auch Lennart Wolff macht einen hervorragenden Job.

Fazit: Diese Story hat mich völlig aus den Socken gehauen und von Beginn an in ihren Bann gezogen! Ich habe das Zusammenspiel aus Rache, Romantik, Todesangst und unersättlichem Verlangen geliebt. Emma Hamm erzählt eine wundervolle Geschichte und geht dabei an die Grenzen von Leben und Tod.

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Hat mich überrascht, berührt und fasziniert

The Return of Ellie Black
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Die 17-jährige Ellie wird auf dem Heimweg von einer Highschool-Party heimtückisch von hinten attackiert, betäubt und entführt. Zwei Jahre später taucht Ellie wie aus dem Nichts in den Wäldern Washingtons ...

Die 17-jährige Ellie wird auf dem Heimweg von einer Highschool-Party heimtückisch von hinten attackiert, betäubt und entführt. Zwei Jahre später taucht Ellie wie aus dem Nichts in den Wäldern Washingtons auf. Wo war sie? Was ist in dieser Zeit passiert? Wie ist sie zurückgekommen? Detective Chelsey Calhoun macht sich auf die Suche nach Antworten auf all unsere drängenden Fragen, doch was sie entdeckt, ist viel komplizierter, als irgendjemand erwartet hätte…

Mit “The Return of Ellie Black” feiert Emiko Jean ihr Thrillerdebüt, das mich restlos begeistert hat.

Aus mehreren Perspektiven erzählt sie uns eine rasante und geheimnisvolle Geschichte, die ich mit Neugier verschlungen habe. Die Parts von Chelsey, der es unter anderem ein persönliches Anliegen war, Ellie zu finden, haben mich total abgeholt. Ich liebte ihren Enthusiasmus und konnte deutlich spüren, dass ihr die Suche nach Antworten ziemlich nahe gingen. Sie ist eine sympathische Protagonistin, die noch immer um ihre Schwester Lydia trauert, die ebenfalls im Teenageralter verschwand. Ganz klar, dass ihr Ellies Fall an die Nieren geht - und umso stärker ist ihr Wille, dieses Verschwinden und das ihrer Schwester endlich aufzuklären.

„Ich habe dir noch nicht viel von mir selbst erzählt. Was mich antreibt, was meinen Gerechtigkeitssinn ausmacht. Meine Schwester ist verschwunden und wurde ermordet, als ich auf der Highschool war. Ich denke, das ist der Grund, warum ich Polizistin geworden bin.“ (Zitat)

Wir haben es hier mit einem lockeren und angenehmen Schreibstil zu tun, dem Emiko Jean mit ihren mysteriösen Erzählungen genau die richtige Würze verliehen hat. Die Story hat mich direkt in den Bann gezogen und konnte mich spannungsmäßig immer wieder begeistern. Die Autorin behandelt zudem sensible Themen wie Missbrauch, Trauer und Gewalt. Mit Fingerspitzengefühl verwebt sie diese mit ihrer düsteren Story und erschafft eine Atmosphäre, die bis zum Ende anhält und auch im Nachhinein noch Gänsehaut erzeugt.

Fazit: Eine clever konstruierte und bewegende Story, die mich überrascht, fasziniert und tief berührt hat. Ich hoffe wir dürfen uns auf weitere Bücher von Emiko Jean freuen.

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