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Redrose

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Schatzsuche durch Luxemburg

Jagd durch Luxemburg
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Millionär Charles Cannes hat sein großes Vermögen mit harten Bandagen erarbeitet, während seine Familie es genießt, sein Geld mit vollen Händen auszugeben. Doch nach seinem Tod soll es mit dem Luxusleben ...

Millionär Charles Cannes hat sein großes Vermögen mit harten Bandagen erarbeitet, während seine Familie es genießt, sein Geld mit vollen Händen auszugeben. Doch nach seinem Tod soll es mit dem Luxusleben vorbei sein, denn wer erben möchte, muss geheimnisvolle Hinweise entschlüsseln, die in ganz Luxemburg verteilt sind. Und hier zeigt sich die Gier der Menschen.

Während das zu verteilende Vermögen gut für alle reichen würde und mit Zusammenarbeit das Ziel vermutlich leichter erreicht werden könnte, spielen nicht alle fair. Allianzen werden gebildet, aber wem kann man wirklich trauen? Enkelin Charlie, welche als Einzige nicht geldgierig ist und sich mit ihrem Opa sehr gut verstanden hatte, lässt sich trotzdem auf das Spiel ein, aber nicht jeder möchte, dass sie ihr Ziel erreicht.

Jagd durch Luxemburg zeigt, was Menschen für Geld alles machen und dass hier die Freundschaft wirklich aufhört. Menschliche Schwächen werden offenbart und am Ende wird klar, der Verstorbene hat seine Familie ziemlich gut eingeschätzt und wartet mit einer letzten Überraschung auf.

Was für eine spannende Geschichte eines Krimidebütanten, dessen Namen ich mir wohl merken muss. Und nebenbei bemerkt zeigt das Buch, dass Luxemburg durchaus eine Reise wert ist.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Wenn die Büchse der Pandora geöffnet wird

Fischkopp-Vendetta
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Oke Oltmans ist schwer geprüfter Dorfpolizist in Hohwacht. Eigentlich möchte er nur mit seinem E-Bike seine Runden abfahren und nach Feierabend Tiere präparieren, aber wieder einmal kommt es anders, als ...

Oke Oltmans ist schwer geprüfter Dorfpolizist in Hohwacht. Eigentlich möchte er nur mit seinem E-Bike seine Runden abfahren und nach Feierabend Tiere präparieren, aber wieder einmal kommt es anders, als er denkt.

Immerhin hat er sich schon an seinen ewig sabbelnden Kollegen gewöhnt, Vincent Gott, die Kölner Frohnatur, die einfach nicht kapiert, dass ein Moin völlig als Gespräch ausreicht. Aber in der Hochsaison wird er auch noch mit Yuki Takahashi beglückt. Die Japanerin, die täglich mit ihrem Bonsai spricht und ihn von den Vorzügen des grünen Tees überzeugen will, entpuppt sich allerdings als absoluter Glücksgriff, als schon wieder ein Mord die Hohwachter Bucht erschüttert.

Während die Presse bereits titelt: „Hohwacht sehen und sterben“ oder „Wie halten Sie es im Horror-Dorf aus?“, muss Oke hilflos mitansehen, wie LKA und BKA die Ermittlungen an sich reißen. Gleichzeitig fürchtet er auch noch, dass seine Gattin Inse auf Abwegen wandelt und sich in ihren Chef verguckt hat. „Da radelte er, ein alter, etwas aus der Form geratener Polizist, der keine Ahnung hatte, warum seine Ehe den Bach runterging und warum die Hohwachter Bucht schon wieder Schauplatz zweier Morde geworden war.“

Auch der fünfte Fall hat es wieder in sich und ich freue mich sehr, die inzwischen bekannten Gesichter wiederzusehen. Neben den Polizisten habe ich wieder viel Spaß mit Wencke Husmann, die beste Freundin von Inse, die die Touristen mit Nacktwanderungen unterhält, aber sich auch für die gerade stattfindende Esoterik-Messe interessiert, Familie Bachmann, die von Hohwacht offensichtlich nicht genug bekommen kann und sich mit Bekannten einen alten Bauernhof gekauft hat und natürlich ist, wenn es ums Geld verdienen geht, auch Malgorzata Rieken nicht weit.

Sie alle sorgen dafür, dass ich mich in Hohwacht schon wie zuhause fühle, vielleicht sollte ich mich bei Familie Bachmann mal erkundigen, ob in ihrem Bauernhof auch für mich noch ein Zimmerchen frei ist 😉.

Fischkopp-Vendetta ist wie eine frische Meeresbrise, die mir den Kopf frei pustet und süchtig nach mehr macht. Sehr gerne empfehle ich die gesamte Reihe weiter.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Wenn die wahre Gefahr von innen kommt.

Merano infernale
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Ich bin gerade zurück vom Südtiroler Krimifestival und Elisabeth Florin versetzt mich erneut dahin.

Ispettore Emmenegger, kurz Emmi genannt und seine Kollegin Eva Marthaler haben gerade geheiratet, aber ...

Ich bin gerade zurück vom Südtiroler Krimifestival und Elisabeth Florin versetzt mich erneut dahin.

Ispettore Emmenegger, kurz Emmi genannt und seine Kollegin Eva Marthaler haben gerade geheiratet, aber ein friedliches Eingewöhnen in die neue Situation ist ihnen nicht vergönnt. Eva ist Leiterin der Carabinieri in Meran, da sie als Ehepaar nicht mehr gemeinsam bei der Mordkommission ermitteln können. Allerdings herrscht ein erbitterter Konkurrenzkampf zwischen den Carabinieri und der Polizia di Stato und ich bin schon gespannt, wie sie gemeinsam diesen Spagat bewältigen werden.

Eine Frau wurde brutal ermordet und für sinnlose Eifersüchteleien ist es nicht die Zeit. Emmi und Eva müssen gegen alle Widerstände zusammenarbeiten und dabei erfährt Eva mehr über Emmis Vergangenheit, als ihr lieb ist.

Ich mag die Protagonisten dieser Reihe. Die harten Rocker aus dem Motorradclub Flying Taifl, Schauspieltalent Paul, der dieses Mal so richtig glänzen kann und sogar den neuen Kollegen von Emmi, der den denkbar schlechtesten Ruf bei der Polizei hat, schließe ich langsam in mein Herz. Sie alle sind nicht perfekt, aber authentisch und das gefällt mir so gut. Ich spüre die innere Zerrissenheit, aber auch den Zusammenhalt dieser so besonderen Truppe und das ist in Merano Infernale überlebenswichtig.

Gleich mehrere Gegner wollen die Auflösung ihres aktuellen Falles verhindern und die Spannung bleibt bis zum Schluss erhalten. In Poirot-Manier versammelt Emmi am Schluss alle Beteiligten und schließt immer neue Verdächtige aus, bis endlich Klarheit herrscht. Was für ein grandioses Finale dieses spannenden Falles, der mir zusätzliche Einblicke in das Seelenleben der Protagonisten verschafft und mich ihnen noch näherbringt.

Ich genieße eine Führung durch die Landesfürstliche Burg in der Meraner Altstadt und möchte gerne auf den Spuren von Emmi und Eva wandeln. Natürlich werde ich auch wieder kulinarisch verwöhnt, wie immer in Südtirol und kann am Ende sogar den absoluten Seelentröster nachbacken, die Südtiroler Buchweizentorte mit Preiselbeeren.

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Tödliche Trüffel

Tod im Piemont - Weißer Trüffel, schwarzer Tod
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Wer einmal selbst Trüffel auf dem Markt gekauft hat, weiß wie teuer diese Knollen sind und am teuersten sind die weißen Trüffel aus Alba. Wohl dem, dem ein Grundstück gehört, auf dem diese kostbaren Trüffel ...

Wer einmal selbst Trüffel auf dem Markt gekauft hat, weiß wie teuer diese Knollen sind und am teuersten sind die weißen Trüffel aus Alba. Wohl dem, dem ein Grundstück gehört, auf dem diese kostbaren Trüffel wachsen.

Café-Betreiberin Sofia Dalmasso hat das Kaffeesatzlesen von ihrer Oma beigebracht bekommen. Doch bevor sie der sympathischen Standbesitzerin Anna aus dem Kaffeesatz lesen kann, stirbt diese.

Wer wollte die alte Dame tot sehen? Jede Woche hat die Marktfrau ihren leckeren Käse und zur Trüffelsaison auch ein paar der begehrten Knollen verkauft und war bei Kunden wie Kollegen beliebt.

Sofia kann es nicht lassen und beginnt zusammen mit ihrer Freundin Laura wieder zu ermitteln. Sehr zum Missfallen ihres Freundes Commissario Alessandro Ranieri.

Der Roman spielt in zwei Zeitebenen und in der Vergangenheit lerne ich die junge Anna kennen. Hat ihr Tod etwas mit ihrer Herkunft zu tun? Und warum hat sie damals ihre Familie in Alba verlassen und ist an den Lago Maggiore gezogen?

Ich tauche tief ein in die Riege der Trüffelsucher, Fundplätze werden geschützt, wie Familiengeheimnisse und fast kann ich den erdigen Geschmack riechen. Ich erfahre, warum Hunde bessere Trüffelsucher sind als Schweine und dass sogar Trüffelsuchen für Touristen angeboten wird 🤣.

Die Autorin hat mit dem zweiten Teil der Reihe erneut einen spannenden Cosy Crime aufgelegt, mit einem sympathischen Commissario, der erstaunlich viel Geduld für die Ermittlungen seiner Freundin aufbringt.

Sofia und ich freuen uns schon auf den nächsten Fall am Lago Maggiore 😍

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Veröffentlicht am 03.05.2026

Realistische Kriminalfälle aus dem Schwabenländle

Vermisst im Ammertal
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Im 6. Teil der Reihe um Kommissar Brander ist die im Vorgängerband angedeutete Polizeireform umgesetzt worden und Branders Polizeirevier ist nun in Esslingen statt in Tübingen. Zwar arbeitet Brander weiterhin ...

Im 6. Teil der Reihe um Kommissar Brander ist die im Vorgängerband angedeutete Polizeireform umgesetzt worden und Branders Polizeirevier ist nun in Esslingen statt in Tübingen. Zwar arbeitet Brander weiterhin mit seiner Kollegin Peppi zusammen, aber ihn nervt die Fahrerei und die vielen neuen Kollegen.

Aber die Arbeit muss trotzdem erledigt werden. Als in Tübingen ein Mann schwer verletzt in seiner Autowerkstatt gefunden und sein fünfjähriger Sohn vermisst wird, beginnt die Suche nach dem Kind.

Wieder ein spannender Fall für Kommissar Brander und sein Team. Glücklicherweise hat Pflegetochter Natalie sich langsam eingelebt, dafür muss Brander sich erst an die neuen Kollegen gewöhnen, aber die Zeit drängt, immerhin ist ein Kind verschwunden.

Ich lerne wieder einiges über Whisky, fühle mich fast schon zugehörig zum engen Freundeskreis der Branders und werde bei der Auflösung wieder überrascht, da es der Autorin immer wunderbar gelingt, mich auf falsche Fährten zu locken.

Im Herbst erscheint bereits der 13. Band, bis dahin habe ich noch einiges aufzuholen und ich freue mich schon auf jeden einzelnen Band.

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