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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.02.2021

Anders als erwartet

Dein erster Blick für immer
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In dem Buch geht es hauptsächlich um Maya. Diese arbeitet in einer Modeagentur und hat sich unsterblich in den fremden "Bahn-Mann" verliebt. Nach einigen Wochen bringt sie nun den Mut auf, diesen Mann ...

In dem Buch geht es hauptsächlich um Maya. Diese arbeitet in einer Modeagentur und hat sich unsterblich in den fremden "Bahn-Mann" verliebt. Nach einigen Wochen bringt sie nun den Mut auf, diesen Mann einen Zettel zuzustecken und darin um ein Date zu bitten …

Die Idee an der Geschichte finde ich super, aber man hätte in meinen Augen mehr daraus machen können. Leider hat mir die Umsetzung nicht ganz so gefallen, wie erhofft. Mir ist in dem Buch einfach zu wenig James und Maya. Der Schreibstil der Autorin hingegen hat mir gut gefallen, ich fand aber, dass es teilweise einfach zu viele Figuren gab. Ich wusste mitten drinnen teilweise nicht mehr, wer eigentlich wer ist.

Maya war mir von Anfang an sympathisch, James hingegen war in meinen Augen ein komischer Kauz, der am liebsten den bequemsten Weg geht auch wenn dieser eigentlich nicht zu seiner Zufriedenheit ist. Die Freundschaft wischen Nena und Maya fand ich auch etwas seltsam, dafür das die beiden beste Freundinnen sich Ewigkeiten nicht beieinander melden und vor allem der engen Freundin die Verlobung zu verheimlichen. Überhaupt fehlt mir die Tiefe zu den verschiedenen Charakteren, die oberflächlich wirken und deren Entwicklung ich nicht nachvollziehen konnte.

Gerne hätte ich am Ende auch mehr über Mayas neuen beruflichen Werdegang erfahren. Es war schließlich immer ihr Traum, klar
hat sie eine Prüfung gehabt. Aber ich hätte mir mehr gewünscht, eine Beschreibung von ihrem eigenen kleinen Café und dazu mehr von dem zusammen sein mit James. Das es nach dem Bahnsteig so schnell zu Ende war, hat mich persönlich etwas enttäuscht. Auch fehlte es teilweise an Gefühlen und Emotionen - mehr knistern.

Am liebsten war mir in der ganzen Geschichte eindeutig Velma. Sie spielte zwar nur eine „Nebenrolle“, erschien mir aber sehr herzlich und besonders.

  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 10.01.2021

Achterbahn der Gefühle

Alles, was ich für dich fühle
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Inhaltsangabe:

Das Buch „Alles was ich für dich fühle“ handelt von Damian Alvarez einem internationalen Pferdeflüsterer, dessen Sohn er nie kennenlernte und sich nun das Leben nahm. Und Linda Grünfelder, ...

Inhaltsangabe:

Das Buch „Alles was ich für dich fühle“ handelt von Damian Alvarez einem internationalen Pferdeflüsterer, dessen Sohn er nie kennenlernte und sich nun das Leben nahm. Und Linda Grünfelder, der Therapeutin seines Sohnes. Als Linda Grünfelder Damian aufsucht um den Brief von seinem Sohn zu überbringen, bringt einen tiefen Hass gegenüber Linda entgegen und gibt ihr die Schuld. Wird Linda schaffen Damian ihr zuzuhören was sie zusagen hat?

Meinung:

Das Cover und der Titel des Buches haben mir von Anfang an sehr gut gefallen. Es wirkt nicht aufdringlich und die leicht erkennbaren Pferde passen sehr gut zur Story.

Damián wirkt am Anfang recht Arrogant und oberflächlich. Dabei ist er eher ein gebrochener und verzweifelter Mann, der das Herz am richtigen Fleck trägt. Damián erfährt recht spät, dass er Vater ist und plötzlich ist sein Sohn tot. Vielleicht tot, weil er sich nicht bei ihm gemeldet hat. Damián ist so voller selbst hass, dass er diesen irgenwo abladen muss.

Linda ist eine Psychiaterin, genauer gesagt, die Psychaterin, von Janni’s. Der Tod von dessen trifft sie hart, denn sie fühlt sich stark an ein vergangenes Ereignis aus ihrer Kindheit erinnert. Ein Ereignis, dass sie bis heute nicht loslässt. Linda hat seit jenem Unfall eine angespannte Beziehung zu Ihrer Muttermund lässt sich von dieser herumkommandieren. In Spanien löst sie sich endlich von ihren letzten Fesseln und ist endlich stark genug ihrer Mutter entgegenzusetzen.

Ich muss sagen, ich mag die Geschichte wirklich sehr. Dank des angenehmen Schreibstiles kommt man schnell hinein. Ich kann mir die Hacienda bildlich vorstellen und freue mich schon auf die nächsten beiden Bücher dieser Reihe.

Allerdings fand ich etwas Schade, dass Jannis, wie auch Luis in den Hintergrund gerückt sind. Dies liegt wahrscheinlich daran, dass zwei folge Bände kommen. Ich hoffe, dass man dann etwas mehr erfährt.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühle
Veröffentlicht am 02.01.2021

Zu empfehlen

Das Gewicht von Seifenblasen
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Dies war mein erstes, aber bestimmt nicht letztes Buch dieser Autorin. Allerdings muss erst mein Regal etwas weniger werden ;)

In diesem Buch geht es um Liza und ihre ältere Schwester Becca. Aktuell ziehen ...

Dies war mein erstes, aber bestimmt nicht letztes Buch dieser Autorin. Allerdings muss erst mein Regal etwas weniger werden ;)

In diesem Buch geht es um Liza und ihre ältere Schwester Becca. Aktuell ziehen die beiden gerade um, in eine gemeinsame Wohnung - nahe dem Krankenhaus. Das Krankenhaus muss Decca leider des Öfteren Besuchen, denn sie leidet seit ihrer Kindheit an Mukoviszidose. 

Ihre Schwester Liza ist eine junge., chaotische, aber sehr liebenswerte Person. Liza stellt ihr eigenes Leben immer hinten an und redet sich ein, nicht glücklich zu sein, solange Becca es nicht ist.
Im gleichen Haus, zwei Etagen darüber wohnt River. Ein äußerst charmanter Mann mitsamt Hund. Er studiert Medizin. Die drei freunden sich mit der Zeit an, aber zwischen Liza und River ist es teilweise echt problematisch. Ihr werdet verstehen …  

Was ich persönlich etwas Schade fand, war die Tatsache, dass River's Probleme mit seinem Vater etwas zu kurz gekommen sind. Außerdem hätte ich mir die Aussprache zwischen Liza und ihren Eltern etwas intensiver gewünscht.

Jessica Winter hat dieses Buch so einfühlsam geschrieben und des schweren Themas hatte dieses Buch eine gewisse Leichtigkeit. habe Ich habe mit den Protagonisten gelacht und geweint und ich kann’s jedem nur ans Herz legen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.09.2020

Eine finnische Familie

Vaters Wort und Mutters Liebe
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Angefangen bei dem Cover: Dieses wirkt auf dem ersten Blick recht schlicht. Zuerst dachte ich, dass es sich bei dem Gebilde um Eisblumen handelt - aber nein! Es handelt sich hierbei um Ratten.

In Tornedal, ...

Angefangen bei dem Cover: Dieses wirkt auf dem ersten Blick recht schlicht. Zuerst dachte ich, dass es sich bei dem Gebilde um Eisblumen handelt - aber nein! Es handelt sich hierbei um Ratten.

In Tornedal, einem kleinen finnischen Dorf, lebt die Großfamilie Toimi. Diese besteht aus Mutter Siri, 12 noch lebende Kinder und 2 tote und Vater Pentti. Pentti ist unberechenbar, gewalttätig, verletzend und ohne jegliche Liebe. Weder für seine Kinder, noch für seine Frau. Die Mutter hält die Familie zusammen und ist im Gegensatz zum Vater liebevoll und geduldig. Aufgrund der schwierigen Situation verlassen einige Kinder schon früh den Hof. Zu Weihnachten kommen allerdings alle wieder auf dem Bauernhof zusammen um die Feiertage miteinander zu verbringen. Auch wenn dies bei den meisten von ihnen mit Unbehagen verbunden ist. Nach einem unglaublichen Unglück wird allen klar, dass es so nicht weitergehen kann und sie als Kinder handeln und ihre Mutter retten müssen

Nina Wähä erzählt in ihrer Buch die Familiengeschichte der Toimi’s und erschafft die verschiedensten Charaktere. Sie geht in die Tiefe und man stößt auf das innerste der Einzelnen Personen - auch wenn dies nicht immer schön ist. Man trifft auf Verzweiflung, Trauer, fehlenden Liebe und Ängsten. Es passieren körperliche und seelische Gewalt und immer ist dieser Hauch von Melancholie spürbar. Dieses Buch ist nicht immer leicht und angenehm zu lesen. Trotzdem konnte es mich aufgrund seiner Tiefe und Vielfältigkeit überzeugen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.09.2020

Ein besonderer Reisebericht

Let's go Himalaya!
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Hierbei handelt es sich um einen etwas anderen Reisebericht. Die Ärztin Katja Linke möchte raus, raus aus dem Alltag und auf die Suche nach ihrem Sehnsuchtsort. Gemeinsam mit ihrer 11-Jährigen Tochter ...

Hierbei handelt es sich um einen etwas anderen Reisebericht. Die Ärztin Katja Linke möchte raus, raus aus dem Alltag und auf die Suche nach ihrem Sehnsuchtsort. Gemeinsam mit ihrer 11-Jährigen Tochter macht sich Katja auf den Weg zum Himalaya …

Ich muss sagen, am Anfang kam ich schwer in die Geschichte der beiden rein. Ich denke, es lag an den vielen Zahlen und Fakten, die auf mich eingeprasselt sind. Außerdem konnte ich nicht ganz nachvollziehen, wie man als Ärztin sein Kind von der Schule befreien lassen kann, wenn es doch genug Ferien im Jahr gibt.

Von Seite zu Seite wurde ich aber mehr in die Geschichte von Mutter und Tochter hineingezogen und vieles ergab auf einmal Sinn. Es wurden detaillierte Einblicke in die Kultur, Religion aber auch in die traditionell chinesische Medizin gewährt.

Auf ihrem langen Weg werden Sie von Pubu, ihrem Reiseführer und dem „Fahrer“ begleitet. Unterwegs treffen Sie auf die verschiedensten Personen und werden einen langen Wegabschnitt von dem Mönch Tashi begleitet und durften an seinen Lebensweisheit teilhaben.

Es ist ein interessantes Sachbuch mit persönlichen Gedanken und Geschichten von Katja und Julia. Man spürt förmlich den Zusammenhalt und die Kraft der Beiden.


Fazit: Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der an Kultur und Religion Tibets interessiert ist oder gerne andere auf ihren Reisen und Abenteuern begleiten möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere