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Ronjana

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Normal wird überbewertet

Willkommen bei den Grauses 3: Der normale Schulwahnsinn
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Voller Vorfreude habe ich den mittlerweile dritten Band rund um die Familie Grause gelesen.

Das Cover der schrägen Familie sowie Frau Bissgurke im Schulzimmer stimmt richtig gut auf die Geschichte ein. ...

Voller Vorfreude habe ich den mittlerweile dritten Band rund um die Familie Grause gelesen.

Das Cover der schrägen Familie sowie Frau Bissgurke im Schulzimmer stimmt richtig gut auf die Geschichte ein. Ottilie ist aufgeregt, wie es wohl mit den Nachbarskindern in der neuen Klasse läuft. Gewohnt lässig und kindgerecht lässt Sabine Bohlmann ihre Akteure dem neuen Abenteuer entgegentreten, sodass schon Lacher bei den Wortverdrehern und Interpretationsmöglichkeiten der Schultüten garantiert sind. Hindernisse, Missverständnisse und die ersten Bösartigkeiten seitens Mona, Lisa und Mona-Lisa lassen nicht lange auf sich warten. Doch mit Freunden schafft man alles – oder ist es diesmal anders?

Mit gewohnter Sympathie zeichnen sich die unterschiedlichen Charaktere heraus. Besonders süß finde ich die Eltern und auch die neuen Figuren. Ottilie gewinnt an mehr Profil, sodass man sie trotz oder gerade wegen menschlicher Eigenheiten einfach ins Herz schließen muss. Junge Leser finden sich und ihr soziales Umfeld schnell wieder. Der lockere Schreibstil garantiert pures Lesevergnügen.

Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für junge Leser. Gerade sensible Themen wie Freundschaft, Umzug, Schuleintritt, Identität und Zusammenhalt werden hier kindgerecht vermittelt. Auch für fortgeschrittene Nachbarn ein absolutes Muss.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Irritierend

Gelbe Monster
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Das Gefühl der Irritation, das mich beim Anblick des Covers von "Gelbe Monster" befallen hat, zog sich durch die gesamte Lektüre.

Charlies und Valentins gemeinsame Geschichte lässt gelegentlich den Atem ...

Das Gefühl der Irritation, das mich beim Anblick des Covers von "Gelbe Monster" befallen hat, zog sich durch die gesamte Lektüre.

Charlies und Valentins gemeinsame Geschichte lässt gelegentlich den Atem stocken, mitfühlen und dann wieder Distanz entwickeln. In mal flüssiger, mal abgehackter Alltagssprache werden selbst die Gedanken der Hauptdarstellerin Charlie transparent, die chaotisch hin- und herspringen. Dieses Hin und Her bestimmt auch die ungesunde Dynamik der Beziehung. Ihre schicksalshafte Begegnung mit Valentin, dem Sunnyboy, scheint ein einschneidendes Erlebnis für die junge Frau zu sein. Die Intensivität der Gefühlswelt springt dem Leser förmlich entgegen, ist greifbar bis zur letzten Seite. Während die Zurückhaltung der Freundin mehr als deutlich wird, herrscht in Charlie das blanke Chaos. Was steckt hinter der emotionalen Abhängigkeit und der weiblichen Gewalt? Wer ist Opfer, wer ist Täter?

Der Autorin Clara Leinemann ist es gelungen, ein äußerst sensibles Thema sehr anschaulich darzustellen. Der Leserschaft fällt es leicht, sich in die einzelnen Figuren einzufühlen, auch wenn gelegentlich ein Schauer über den Rücken läuft.
Das Buch empfehle ich gerne weiter. Es spricht aktuelle Themen ehrlich an. 

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Veröffentlicht am 03.01.2026

Die Macht der Gefühle

Wie fühlst du dich?
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Da ich Axel Hacke aufgrund seiner feinen Beobachtungsgabe und seinem noch feineren analytischen Humor schätze, habe ich mich sehr über sein neues Werk „Wie fühlst du dich?“ gefreut. Schon das einfache ...

Da ich Axel Hacke aufgrund seiner feinen Beobachtungsgabe und seinem noch feineren analytischen Humor schätze, habe ich mich sehr über sein neues Werk „Wie fühlst du dich?“ gefreut. Schon das einfache Cover ist in Anlehnung an seine Vorgänger gestaltet und reiht sich somit nahtlos ein, was mir außerordentlich zusagt.

In gewohnt scharfsinniger Art sinniert er über die verschiedenen Gefühle, sucht Verbindungen und Verständnis, für sich und für andere. Nichts Menschliches ist ihm unbekannt und wenn doch, so recherchiert der Kolumnist, um dem jeweiligen Gefühl weiter auf die Schliche zu kommen. Besonders interessant erscheint die Tatsache, wie Politik und Medien die Macht der Gefühle nutzen, um uns dorthin zu bewegen, wo wir zum Spielball des Außen werden. Das wiederum ermächtigt den Einzelnen, sich näher mit der eigenen Gefühlswelt und unserer Eigenverantwortlichkeit auseinanderzusetzen. „Wer sich in Zeiten wie diesen mit Gefühlen nicht auskennt, keine Bildung in dieser Hinsicht hat und keine Sprache – der wird zum Problem, für sich und andere.“ Trotz aller Ernsthaftigkeit gilt es auch bei diesem gefühlvollen Thema, den Humor nicht zu verlieren. Und vor allem die eigene Handlungsfähigkeit im Auge zu behalten.

Ich persönlich werde dieses Buch auch ein zweites Mal lesen. Axel Hacke informiert unterhaltend, setzt Denkanstöße und verbindet. Dabei schließt er sich selbst mit ein. Er reflektiert die Bedeutung unserer Gefühlswelt im gesellschaftlichen Wandel, den wir alle teilen. Besonders seine Haltung im Umgang mit unseren Gefühlen kann für unser zukünftiges Miteinander eine positive Anregung sein. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Die Kraft der richtigen Frage

50 Fragen, die das Leben leichter machen
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Die schlichte Gestaltung des Buchcovers setzt einen klaren Fokus auf die Fragen statt überflüssigem Schnickschnack drumherum. Knackig geht es weiter mit einem Inhaltsverzeichnis, welches sofort Lust auf ...

Die schlichte Gestaltung des Buchcovers setzt einen klaren Fokus auf die Fragen statt überflüssigem Schnickschnack drumherum. Knackig geht es weiter mit einem Inhaltsverzeichnis, welches sofort Lust auf die aufgeworfenen Fragen macht. Manche klingen sofort an, lassen den Atem stocken oder machen einfach neugierig auf den Inhalt. Wie reagiere ich instinktiv auf die Fragen "Und was hast du davon?" oder "Was würde die Liebe tun?"?

So ist es auch dem Antwort Suchenden überlassen, hier oder dort ins Buch einzutauchen, ohne sich an einem roten Faden orientieren zu müssen.
In gewohnt direkter Manier schreibt Karin Kuschik, wie ihr der Schnabel gewachsen ist. Bereits in ihrem Ratgeber "222 Botschaften für mehr Leichtigkeit im Alltag" habe ich ihre freimütige Art geschätzt, auch wenn es hin und wieder für den Lesenden unbequem wird. Der neue Blickwinkel, mit dem sie Sachverhalte auch aus eigenem Erfahrungsschatz heraus beleuchtet, bietet ganz neue Anregungen als die althergebrachten Fragen. Und so eilt man nicht von Frage zu Frage, sondern lässt die spitzfindigen Impulse erst einmal wirken. Mir gefällt die Einfachheit der Fragen bei gleichzeitiger Tiefgründigkeit.

Karin Kuschik bietet mit den „50 Fragen, die das Leben leichter machen“ einen Fragenkatalog mit großem Lesevergnügen und noch größerem Erkenntnisgewinn. Für Menschen auf der Suche nach mehr Klarheit. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 14.11.2025

Jeden Tag ein Geschenk

Es ist ein Geschenk, dass es dich gibt - Das Kartenset zum SPIEGEL Bestseller
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Schon als ich die stabile Verpackung des Kartensets "Es ist ein Geschenk, dass es dich gibt" in den Händen hielt, habe ich mich über das farbenfrohe Design gefreut. Innen warten 50 liebevoll gestaltete ...

Schon als ich die stabile Verpackung des Kartensets "Es ist ein Geschenk, dass es dich gibt" in den Händen hielt, habe ich mich über das farbenfrohe Design gefreut. Innen warten 50 liebevoll gestaltete Karten auf ihren Einsatz. Jede Karte ist individuell gestaltet. Durch das stabile Material, die intensiven Farben sowie die verschieden eingesetzten Schriftarten widmet man sich ganz jedem Beitrag. Beim Lesen des kraftvollen Satzes entfaltet sich bereits seine Wirkung, die auf der Rückseite befindliche Affirmation begleitet durch den ganzen Tag. Manche Sätze treffen sofort, andere bringen zu anderer Zeit die Seele zum Klingen.
Mit persönlich gefällt das Kartenset sehr, auch wenn ich das dazugehörige Buch nicht gelesen habe. Ich kenne und schätze ihre einfühlsame und direkte Art von Social Media her. Man spürt, wieviel Liebe zum Menschschein Melanie Pignitter in die Karten gesteckt hat. Als Geschenk für besondere Menschen und auch für sich selbst bestens geeignet. 

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