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Veröffentlicht am 09.05.2022

Eine nette Geschichte für zwischendurch

Bad Boy Crush
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"Ich habe dich nie so gesehen wie andere Mädchen. Du warst das Mädchen, das ich für immer wollte."

4/5 Sterne

Achtung, "Bad boy crush" ist der dritte Teil einer Trilogie.

Worum gehts?
Beste Feinde sind ...

"Ich habe dich nie so gesehen wie andere Mädchen. Du warst das Mädchen, das ich für immer wollte."

4/5 Sterne

Achtung, "Bad boy crush" ist der dritte Teil einer Trilogie.

Worum gehts?
Beste Feinde sind manchmal genau die Richtigen für diesen Job..

In dem Buch geht es um Laurel, die ein Problem mit dem Sohn ihres Chefs hat. Dieser möchte einfach nicht verstehen, dass Laurel kein Interesse an ihm hat. Jedoch mag sie ihm das nicht so ins Gesicht sagen, da sie Angst hat, dass das ihrer Karriere schaden könnte. So sucht sie sich einen Fake-Freund.
Und wer wäre da nicht besser geeignet als der beste Freund ihres Bruders. Zu dumm nur, dass er ihr seit ihrer Kindheit gehörig auf die Nerven geht. Doch Jake willigt ein, jedoch nicht ohne Gegenleistung, denn auch er benötigt eine Fake-Freundin, damit er einen wichtigen Deal abschließen kann. Alles wäre so einfach, wenn da nicht diese Anziehungskraft und das Prickeln da wären, wenn die beiden zusammen sind..

Schreibstil/Gestaltung:
"Bad boy crush" war für mich das erste Buch der Autorin, dennoch hat mich ihr leichter Schreibstil völlig überrascht, sodass ich auch gerne noch die beiden vorherigen Teile der Trilogie lesen möchte.
Ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Mira schreibt mit einer Leichtigkeit, die gespickt ist mit etwas Humor und Sarkasmus.
Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Sie wurden authentisch dargestellt und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Eigentlich mag ich keine Personen auf Covern, aber ich finde, hier hat es einfach sehr gut gepasst und mir gefiel das Cover auf Anhieb. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und hat eine angenehme Länge der Kapitel.

Meine Meinung:
Mir gefiel die Idee, dass zwei Menschen, die sich ihre Leben lang schon kennen, aber nicht leiden können, nun aber an einem Strang ziehen müssen, um zu bekommen, was sie möchten, sehr gut. Der Einstieg war "plötzlich", denn man befand sich direkt im Geschehen ohne viel drum herum.
Die Auseinandersetzungen der beiden Protagonisten, die sich in Nichts nachstehen wollten, haben ihren besonderen Reiz, denn sie haben die ernsten Gespräche aufgelockert und mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Man konnte sehr gut beobachten, dass das Sprichwort "was sich liebt, das neckt sich" auf Laurel und Jack wie die Faust aufs Auge passte. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die Entwicklung der beiden zu verfolgen.
Der Rückblick zur Kindheit der beiden Protagonisten war sehr detailliert beschrieben, das gefiel mir sehr gut. Ebenso gefielen mir die Szenen, in denen ihre Eltern und der Bruder von Laurel drin vorkamen, sodass man nicht nur die Beziehung zwischen Laurel und Jake kennen gelernt hat.
Für mich hätten es ruhig ein paar mehr Seiten sein können, denn ich denke, dass man die Beziehung der beiden durchaus mehr Tiefe hätte geben können. Auch das Ende kam für mich leider zu schnell.

Mein Fazit:
Für mich eine tolle Geschichte für Zwischendurch, die ich dennoch auch empfehlen würde, auch wenn es etwas an Tiefe gefehlt hat.

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Veröffentlicht am 09.03.2022

Ein würdiges Ende

Violas Versteck (Tom Babylon-Serie 4)
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»Manche Dinge passieren einfach und wir müssen damit klarkommen, dass es so ist.«

5+/5 ⭐

Worum geht’s?
Tom Babylon sucht seine kleine Schwester Viola, die vor 23 Jahren spurlos verschwand. Damals gab ...

»Manche Dinge passieren einfach und wir müssen damit klarkommen, dass es so ist.«

5+/5 ⭐

Worum geht’s?
Tom Babylon sucht seine kleine Schwester Viola, die vor 23 Jahren spurlos verschwand. Damals gab es sogar eine Beerdigung, aber Tom hat nie daran geglaubt, dass Vi tot ist. Bis er ein Foto seiner Schwester im Keller seines Vaters findet. Sein Vater sagt zwar, dass es nicht Violas sei, aber Tom glaubt ihm nicht. Wenig später stirbt sein Vater unter mysteriösen Umständen in einer Berliner U-Bahn-Station. Und für Tom ist klar, es kann nur einer gewesen sein: Dr. Walter Bruckmann.
Aber wie kann ein Mann, der seit einem Jahr in einer Psychiatrie einsitzt weiter seiner Familie schaden?

Schreibstil/Gestaltung:
Das Buch ist aus der Sicht des allwissenden Erzählers geschrieben, der sowohl aus der Sicht vom Tom Babylon als auch von Sita Johanns berichtet.
Die Geschichte wird quasi abwechselnd aus Toms und Sitas Sicht beschrieben, wobei Sitas Erzählungen viel in der Vergangenheit spielen und die beiden Erzählstränge erst nach und nach gemeinsam in eine Richtung laufen, um am Ende ein Ganzes zu ergeben. Auch Tom hat während seinen Erzählungen Rückblenden an die Zeit, als Viola noch bei ihm war.
Diesen Schreibstil habe ich bisher nur bei den Büchern von Marc Raabe gesehen, aber mir gefielen die Zeitsprünge sehr gut. So konnte man noch besser in die Geschichte eintauchen.
Zudem schreibt der Autor schön detailliert, sodass ich mich fallen lassen konnte, mir die Situationen vor dem geistigen Auge vorstellen konnte, als wäre ich selbst dabei.
Ich fand es gut, dass Marc Raabe seinem Cover treu geblieben ist, denn es wurde wieder eine Feder eingebaut. Generell hat mich das Cover sehr angesprochen.

Meine Meinung:
Puh, was für ein Ende!
Ich war so gespannt auf dieses Buch, nachdem ich vor etwa 11 Monaten Teil 3 der Reihe, „Die Hornisse“ beendet habe. Ich wollte nach dem fiesen Cliffhanger unbedingt wissen, was es mit dem Foto auf sich hat.
Aber Vorsicht. Ich habe bisher, leider, nur Teil 3 gelesen. Ein wenig wird man im 4. Teil gespoilert, denn es werden Personen und Fälle aus Band 1-3 genannt. Fürs Verständnis und die Spannung ist es daher ratsam, dass man alle Bände vorher gelesen hat. Das werde ich nun nachholen.
Zu keinem Zeitpunkt hatte ich das Gefühl, dass es langweilig in dem Buch wurde. Marc Raabe weiß, wie er Spannungen aufbaut, sodass man das Buch eigentlich nicht aus der Hand legen mag. Man sollte das Buch definitiv aufmerksam lesen, damit man bloß keinen Hinweis übersieht.
Ich bin einfach so begeistert von dieser Reihe und vom Schreibstil, der mich so manches Mal sprachlos zurückgelassen hat.
Die beiden Erzählstränge werden in unterschiedlichen Layouts dargestellt. So wird Sitas Sicht in der Vergangenheit in kursiv gedruckt, während Toms Erzählungen ganz normal gedruckt sind. Für mich war es daher einfacher zu erkennen, wann ich wo bin, auch wenn die Kapitel vorne weg mit z.B. „28 Tage vorher“ und „28 Tage später“ gekennzeichnet waren.
Ich fand es super, dass man durch die gedanklichen Gespräche, die Tom immer wieder mit seiner kleinen Schwester Vi geführt hat, noch tiefer die Verbundenheit spürt, die die beiden verbindet, auch wenn sie sich ganze 23 Jahre schon nicht mehr gesehen haben.

Mein Fazit:
Absolut fesselnd und ein mega Abschluss der Reihe. Für mich ist Marc Raabe einer der besten Thriller-Autoren.
Absolut empfehlenswert!

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2022

Wenn dich die Liebe überrascht..

Desires of a Rebel Girl (Baileys-Serie 6)
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»Our love lit up my soul and the world as I knew it disappeared …«


Achtung, „Desires of a rebel girl” ist der 6. Teil der Baileys-Reihe. Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und somit unabhängig von ...

»Our love lit up my soul and the world as I knew it disappeared …«


Achtung, „Desires of a rebel girl” ist der 6. Teil der Baileys-Reihe. Jedes Buch ist in sich abgeschlossen und somit unabhängig von den vorherigen Teilen lesbar. Allerdings kommen die Protagonisten der vorherigen Bände immer wieder vor, wodurch es zu Spoilern kommen kann.

Worum geht's?
Im 6. Teil der Baileys-Reihe geht es um einen der jüngsten Zwillinge, nämlich um Phoenix, die nach ihrem Versuch in LA als Sängerin durchzustarten, nach Lake Starlight zurückkehrt und irgendwie bei niemanden richtig „landen“ kann, denn auch ihren Job als Assistentin ihrer Grandma bei Bailey Timber Corp hat sie ganz schnell verloren.
Als sie jedoch hört, dass der berühmte Produzent Griffin Thorne nach Lake Starlight zieht und dann auch noch eine Nanny für seinen Sohn Maverick sucht, sieht Phoenix DIE Chance für sich, doch noch den richtigen Schritt in die Richtung ihrer Gesangskarriere zu machen. Wäre da nicht Griffin, der seine Karriere in LA hinter sich gelassen hat und Phoenix‘ Gefühle für Griffin, die sich schneller entwickeln als ihr lieb ist.

Schreibstil/Gestaltung:
Der Schreibstil des Autoren-Duos begeistert mich immer wieder. Es ist schön leicht, teilweise humorvoll geschrieben und man kommt gut durch. Besonders gefällt mir, dass es in den einzelnen Kapiteln immer eine Ansprache an den Leser gibt, der einem irgendwie das Gefühl vermittelt, dass der Protagonist in dem Moment mit einem spricht. Das Buch ist aus der Perspektive von Phoenix und Griffin geschrieben, was mir immer am meisten Freude beim Lesen bereitet. Außerdem finde ich das Setting wieder richtig toll. Ich bin nun schon zum 6. Mal in das kleine Städtchen Lake Starlight zurückgekommen und konnte mir daher alles sehr gut vorstellen. Es ist einfach wie nach Hause kommen für mich. Auch der Schauplatzwechsel gefiel mir sehr gut.
Absolut gefühlvoll geschrieben. Ich finde, ich kann von Buch zu Buch das Knistern zwischen den Protagonisten immer besser „spüren“.

Meine Meinung:
Puh, wo soll ich bei diesem Buch nur anfangen? Ich fand es rundum gelungen. Zu keiner Zeit habe ich mich in einem Tief befunden und hatte immer Lust weiterzulesen, um zu erfahren, wie es nun weitergeht, denn nicht nur die Geschichte von Phoenix und Griffin wurde in dem Buch behandelt, denn, wie ich oben schon schrieb, kommen auch die Protagonisten der vorherigen Bände immer wieder vor und auch dort nimmt das Leben an Fahrt auf. Ebenso der heimliche Star der Reihe, Grandma Dori, mischt wieder ganz schön mit, wenn auch in diesem Band etwas weniger als in den Bänden zuvor. Dennoch kommt ihr Humor immer wieder perfekt zur Geltung, gerade, wenn sie ihre Freundin Ethel im Schlepptau hat.
Kommen wir aber nun zu den beiden Protagonisten dieses Buches: Phoenix und Griffin.
Beide lernen wir schon in den Bänden zuvor kennen. Phoenix wird eher als Frau dargestellt, die irgendwie alles anfängt, aber nicht wirklich zu Ende bringt. Sie meint, sie sei das schwarze Schaf in der Familie und sprüht anfänglich nicht mit Selbstbewusstsein. Auch ihre Familie traut ihr scheinbar nicht sehr viel zu, was ihr auch zu schaffen macht. Ihre charakterliche Entwicklung finde ich daher sehr stark, denn sie wächst mit jeder Aufgabe, denn die meisten hat sie vorher noch nie bewerkstelligen müssen. Sie merkt sehr schnell, wie sie sich zu Griffin hingezogen fühlt und auch Maverick hat sich tief ins Herz geschlossen.
Griffin ist der ältere Protagonist und man merkt seine Reife, nicht nur seinem Sohn gegenüber. Er kommt sehr professionell, aber auch sehr sympathisch rüber, sodass er bei den Bewohnern von Lake Starlight doch ein leichtes Spiel hat, denn er tanzt sich quasi in ihre Herzen, denn er macht immer wieder klar, dass dieser Ort in Alaska nun sein neues Leben ist. Hier möchte er bleiben und Wurzeln schlagen und sich ebenfalls Herausforderungen stellen, die so manches Mal länger dauern, als es ihm lieb ist.
Die Handlung des Buches konnte man eigentlich gut vorhersehen, denkt man, denn ich wurde definitiv mit der Entwicklung überrascht und freue mich umso mehr auf die Geschichte von Juno, denn man wird mit einem fiesen Cliffhanger zurück gelassen.

Mein Fazit:
Hach, ein richtig tolles Buch, mit dessen Verlauf ich so im Einzelnen gar nicht gerechnet habe. Sehr empfehlenswert.

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Veröffentlicht am 18.02.2022

Ein richtig toller Auftakt.

2 Seelen. Das erste Buch der Unsterblichkeit
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“Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end. ”

Worum geht's?
Nachdem Kelas Großvater gestorben ist, können sie und ihr Bruder die Miete für das Haus nicht mehr alleine leisten ...

“Everything will be okay in the end. If it's not okay, it's not the end. ”

Worum geht's?
Nachdem Kelas Großvater gestorben ist, können sie und ihr Bruder die Miete für das Haus nicht mehr alleine leisten und stellen deswegen eine Annonce für neue WG-Mitglieder. Kurzerhand ziehen drei geheimnisvolle junge Männer bei ihnen ein und stellen ihr Leben ganz schön auf den Kopf. Außerdem erscheint Kela ihr kürzlich verstorbener Onkel als Geist und sie erhält rätselhafte Briefe ohne Absender. Je länger sie mit ihren neuen Mitbewohnern zusammen, desto mehr lernt sie sie kennen. Besonders Nero hat es ihr angetan, obwohl sich sehr unnahbar gibt. Sie merkt gar nicht, dass sie schon mitten im Spiel um Leben und Tod ist, denn Nero ist nicht nur unsterblich, sondern schon an eine andere gebunden..

Schreibstil/Gestaltung:
Das Buch ist aus der Perspektive von Katalea geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, denn dadurch konnte ich sie noch besser kennen lernen. Dennoch habe ich einen guten Einblick in die Denkweisen der anderen Charaktere bekommen.
2 Seelen war für mich das erste Buch des Autoren-Duos, nur aus dem Kurzgeschichten-Buch „December Dreams“ habe ich eine kurze Kostprobe des Schreibstils bekommen und der war richtig toll.
Ebenso gefiel mir das Setting sehr. Da ich mich noch an Fantasy herantaste, war ich froh, dass ich zu der magischen Welt auch noch die „normale“ hatte. Ich konnte mir, dank des fabelhaften Schreibstils alles sehr bildlich und detailliert vorstellen.

Meine Meinung:
Schon die Leseprobe hatte mich sehr neugierig gemacht. Eigentlich bin ich nicht so der Fantasy-Leser, aber durch „December Dreams“ war ich doch sehr neugierig und ich wurde nicht enttäuscht.
Jeder Charakter wirkt so realistisch und authentisch. Besonders Kela wird als starke, eigenwillige und selbstständige Frau dargestellt, die, so sollte es eigentlich immer sein, für sich selbst sehr stark einsteht. Nero ist sehr geheimnisvoll, am Anfang war ich nicht ganz grün mit ihm, aber mit der Zeit habe ich ihn mehr und mehr „lieben“ gelernt.
Oscar hat mir absolut das Herz gestohlen. Ein wundervoller Junge.
Auch die anderen Charaktere fand ich toll, zumindest die „positiven“. Der Wechsel zwischen der normalen Welt und der magischen war sehr gut beschrieben, ich kam super mit. Allgemein war das Buch eine tolle Mischung aus Romantik, Freundschaft, Zusammenhalt und Spannung.

Mein Fazit:
Ein richtig tolles Romantasy-Buch, das ich jedem Leser empfehlen würde, der nicht unbedingt Fantasy liest, aber dennoch mal hinein schnuppern möchte.

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Veröffentlicht am 01.01.2022

Absolut empfehlenswert.

When Dreams Come True
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»Manchmal findet das Glück einen, obwohl man gar nicht danach gesucht hat.«

Worum geht's?
In dem Debütroman von Charlotte Macallan geht es um Maisie, die in ihren Träumen Besuch von einem äußerst attraktiven ...

»Manchmal findet das Glück einen, obwohl man gar nicht danach gesucht hat.«

Worum geht's?
In dem Debütroman von Charlotte Macallan geht es um Maisie, die in ihren Träumen Besuch von einem äußerst attraktiven Mann bekommt und bei dem es nicht nur beim Anschauen bleibt, denn sie fühlt sich augenblicklich zu ihm hingezogen und die Träume sind sehr real. Als sie dann ihrem neuen Tutor gegenübersteht, kann sie ihren Augen kaum glauben, denn dieser hat verblüffende Ähnlichkeit mit dem Mann in ihrem Traum. Schon bald kann sie zwischen Traum und Realität nicht mehr unterscheiden und auch Ihr Herz fängt allmählich an ins Chaos zu stürzen.

Schreibstil/Gestaltung:
When dreams come true wurde in der Ich-Perspektive geschrieben. Der Leser kann sowohl in die Sicht von Maisie als auch von Duncan eintauchen.
Über das Cover brauche ich eigentlich nicht viel zu sagen. Es ist einfach wunderschön. Es hat etwas mystisches, interessantes, sodass man sofort zu diesem Buch greifen muss.
Das Genre würde ich als Romantasy bezeichnen, weswegen es für mich einfach perfekt war. Ich mag den Ausgleich von Fantasy und Romance sehr.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig, gekoppelt mit tollen Dialogen. Das Setting war ebenso einfach toll. Ich war selbst noch nie in Schottland, aber ich konnte mich sehr gut an diese Orte in Gedanken beamen. Sie waren so toll ausgearbeitet, dass es für Schottland eigentlich keine „Vorkenntnisse“ braucht 😊
Am Ende des Buches findet man ein Glossar, indem alle „Fremdwörter“ auf Gailisch aufgelistet sind, was ich sehr gut fand. Einige waren mir schon ein Begriff, viele dafür noch nicht.

Meine Meinung:
Wie schon oben erwähnt bin ich kein großer Fantasy-Leser. Für mich war der Anfang daher etwas schwieriger, weil ich dachte, dass ich mich auf viel Fantasy einstellen muss. Aber weit gefehlt. Die richtige Mischung für mich hat Charlotte mit diesem Buch definitiv gefunden.
Die Tagträume von Maisie waren toll beschrieben, ich konnte mich selbst richtig fallen lassen und war sofort in Wohlfühlstimmung. Außerdem konnte ich direkt mitträumen :p
Generell die Gemütlichkeit im Buch, die Beschreibung des Alltags mit Uni, Freunden und feiern gehen fand ich schön beschrieben.
Auch eine gewisse Prise an Humor durfte nicht fehlen und auch die wurde super eingebaut.
Zitat: »Was ist? Du wolltest doch die Kronjuwelen sehen. Wenn du magst, darfst du auch mit meinem Zepter spielen.«
Ebenso gefielen mir die Bezüge auf Game of Thrones total. Keine Angst, die überhäufen sich nicht, aber ich habe mich immer wieder gefreut davon zu lesen, denn es ist Maisies Lieblingsserie. Mitunter auch ein Grund, weswegen sie mir absolut sympathisch war. Aber auch Duncan ist sehr nett und freundlich, wenn man denn erstmal hinter die Fassade geschaut hat.
Es gibt eigentlich keinen Charakter im Buch, der mir nicht ans Herz gewachsen ist. Besonders toll finde ich auch, wie die Freundschaft zwischen Maisie und ihrer Mitbewohnerin Liz wächst. Die beiden sind beste Freunde, aber durch diverse Ereignisse wächst sie noch mehr. Die beiden können sich immer aufeinander verlassen. Ebenso wächst Maisie noch ein anderer Charakter ans Herz, aber das müsst ihr selbst lesen.
Ein bisschen Klischee muss es natürlich geben, denn Duncan ist schon sehr geheimnisvoll und mit ein wenig Eifersucht kann man doch jeden aus seiner Höhle heraus locken :p Dementsprechend emotional wird es natürlich auch, aber genau so etwas brauchte ich auch 😊

Mein Fazit:
Toll, toll, toll, auch wenn ich gar kein riesiger Fantasy-Leser bin, aber mit der gewissen Portion Romantik kann man mich dafür begeistern. Und dieses Buch hat mich begeistert.
Absolute Empfehlung von mir.

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