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Veröffentlicht am 24.03.2026

Gefühlvolle Geschichte mit wichtigen Themen

Saved by the Single Dad – Mitch
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3,5 ☆

Worum geht’s?
In dem Buch „Saved by the Single Dad – Mitch” von Whitley Cox geht es um den alleinerziehenden Vater Mitch, der sich, nach dem Tod seiner Frau um seine Tochter Jayda kümmert. Neben ...

3,5 ☆

Worum geht’s?
In dem Buch „Saved by the Single Dad – Mitch” von Whitley Cox geht es um den alleinerziehenden Vater Mitch, der sich, nach dem Tod seiner Frau um seine Tochter Jayda kümmert. Neben den väterlichen Pflichten blüht er in seiner Arbeit als Fotograf vollends auf. Als er dann auf einer Tanzveranstaltung Paige, die Ex-Frau seines Freundes, trifft, ist es um ihn geschehen. Er sieht, wie sie tanzt, wie sie all den Schmerz, den er fühlt, selbst spürt und ihn in ihre Bewegungen einfließen lässt.
Für ihnsteht fest: Er möchte Paige näher kennenlernen. Sie ist allerdings der Überzeugung, dass sie es nach ihrer gescheiterten Ehe und dem Schmerz nicht verdient hat, je wieder einen Mann in ihrem Leben haben zu dürfen
Mitch allerding lässt nicht locker und darf bald hier Paige’s Mauern schauen.

Achtung: Bei dem Buch handelt es sich um Teil 3 einer zehnteiligen Reihe!

Schreibstil/Gestaltung:
Der Schreibstil von Whitley Cox ist typisch für moderne Liebesromane: leicht zugänglich, emotional und stellenweise recht direkt. Die Autorin kombiniert eine gefühlvolle Sprache mit expliziteren Szenen, wodurch das Buch sowohl romantische als auch „spicy“ Elemente enthält.
Besonders auffällig ist der Fokus auf Emotionen wie Trauer, Verlust und Heilung. Diese werden intensiv beschrieben und machen die Geschichte zu einer echten emotionalen Achterbahnfahrt der Gefühle. Ich empfand den Stil als sehr einfühlsam, da die Gefühle der Figuren es greifbar gemacht haben.
Die Geschichte wird aus den Perspektiven von Mitch und Paige in der personalen Erzählperspektive erzählt, was die beiden Protagonisten für mich noch nahbarer gemacht haben, da deren innere Konflikte noch besser dargestellt werden konnten.
Insgesamt ist das Buch flüssig geschrieben und gut lesbar, auch wenn es stellenweise etwas dramatisch oder klischeehaft wirken kann.

Meine Meinung:
Saved by the Single Dad – Mitch ist vor allem eine Geschichte über zweite Chancen und den Umgang mit Verlust. Beide Protagonisten tragen schwere Schicksalsschläge mit sich herum: Mitch hat seine Frau verloren, Paige kämpft mit Schuldgefühlen nach dem Verlust ihres Kindes.
Die Stärke des Buches liegt klar in der emotionalen Tiefe. Die Beziehung entwickelt sich nicht nur romantisch, sondern auch als gegenseitiger Heilungsprozess.
Ich mag genau diese Mischung aus Herzschmerz und Hoffnung auf etwas neues, ebenso die Entwicklung der Figuren, die für mich als Leser absolut glaubwürdig rüber kommt.

Allerdings gibt es auch Kritikpunkte:
• Teilweise wirkt das Drama etwas überladen
• Einige Nebenhandlungen bleiben oberflächlich oder werden nicht vollständig aufgelöst
• Die Dynamik zwischen Mitch und Paige empfinde ich manchmal als unausgeglichen (z. B. dass Mitch mehr „gibt“ als Paige)
Trotzdem hat mich das Buch durch seine intensive Gefühlswelt und die starke Chemie zwischen den beiden überzeugt.


Mein Fazit:
Saved by the Single Dad – Mitch ist ein emotionaler, teilweise sehr intensiver Liebesroman, der besonders Fans von „Second Chance“- und „Single Dad“-Stories anspricht.
✔️ Stärken:
• Tiefe emotionale Themen (Trauer, Heilung, Selbstliebe)
• Sympathische, vielschichtige Charaktere
• Gute Balance zwischen Drama und Hoffnung
❌ Schwächen:
• Teilweise sehr dramatisch
• Nicht alle Handlungsstränge perfekt ausgearbeitet

👉 Insgesamt ein berührender Roman mit viel Herz, der zeigt, dass Liebe auch nach schweren Verlusten möglich ist – ideal für jeden, der auf der Suche nach einer gefühlsgeladenen Geschichte ist.

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Veröffentlicht am 02.02.2025

Spannender Krimifall mit Protagonisten der Generation Zero G

Der Donnerstagsmordclub (Die Mordclub-Serie 1)
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Worum geht’s?
Willkommen im luxuriösen Coopers Chase, der Seniorenresidenz in der Grafschaft Kent. In dem Buch lernen wir die fast achtzigjährige Joyce kennen, die in die Seniorenresidenz einzieht. Dort ...

Worum geht’s?
Willkommen im luxuriösen Coopers Chase, der Seniorenresidenz in der Grafschaft Kent. In dem Buch lernen wir die fast achtzigjährige Joyce kennen, die in die Seniorenresidenz einzieht. Dort trifft sie auf Elizabeth, Ron und Ibrahim. Die drei haben ganz spezielle Jobs ausgeübt. Elizabeth ist eine ehemalige Geheimagentin und Ron und Ibrahim sind ehemaliger Gewerkschaftsführer und ehemaliger Psychiater. Immer donnerstags treffen sie sich im Puzzlezimmer der Residenz, um gemeinsam ungelöste Kriminalfälle zu lösen. Doch plötzlich passiert in der Residenz selbst ein Mord. Ganz klar, dass die vier sich dem Fall annehmen und den Täter stellen möchten.

Band 1 der Mordclub-Serie.

Schreibstil/Gestaltung:
Ich liebe Rätsel und als ich den Titel und den Klappentext des Buches las, wusste ich, ich möchte es lesen. Vom Cover her wäre es mir nicht unbedingt in die Hänge gefallen, da es doch sehr schlicht ist, was aber nicht unbedingt schlecht ist.
Die Geschichte rund um das Vierer-Gespann wird teils aus der Ich-Perspektive von Joyce geschrieben als auch aus der Sicht des allwissenden Erzählers, der in verschiedene Rollen schlüpft. Ich erwähne hier extra keine Namen, damit man nicht anhand dessen schließen kann, wer überhaupt eine Rolle in dem Konstrukt spielt. Richard Osman schreibt teilweise sehr humorvoll.

Meine Meinung:
Der Klappentext hat mich sofort angesprochen, somit wurde dieses Buch mein erstes von Richard Osman. Er schreibt mit einem erstaunlichem Einfühlungsvermögen und feinsinnigem Humor – der trotz der Übersetzung aus dem Englischen nichts von seiner speziellen britischen Finesse verloren hat – und einem absolut herzerwärmenden Blick auf die Hürden und durchaus auch Vorteile, die ein Leben in der Generation ,Zero G´ mit sich bringt.
Ich finde die Charaktere von Elizabeth, Ibrahim, Ron, Joyce du ihren Mitbewohnern, die sich alle in ihren goldenen Jahren befinden, wirklich sehr gut getroffen. Auch wenn ich mich noch lange nicht im gleichen Alter wie die Herrschaften befinde, kann ich es mir durch die Beschreibungen sehr gut vorstellen.
Es wurde für mich zu keiner Zeit langweilig. Eine Wendung folgte auf die Nächste, sodass ich sehr gut durch das Buch kam. Es war erfrischend echt, unterhaltsam, geistreich, humorvoll und tiefsinnig.

Mein Fazit:
Du magst Krimifälle? Dann kann ich dir dieses Buch ans Herz legen. Eigentlich sind Kriminalfilme nicht so meins, eher Thriller, aber hier habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt.

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Veröffentlicht am 01.02.2023

Willkommen im verschneiten Alaska

Stars in our Hands
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»Es ist okay, alles zu fühlen, was du fühlst. Steh dazu, sonst verlierst du dich, bevor du die Möglichkeit hast, dich zu finden.«

Worum geht’s?
In dem Buch geht es um die 23-jährige Farah, die ihr Glück ...

»Es ist okay, alles zu fühlen, was du fühlst. Steh dazu, sonst verlierst du dich, bevor du die Möglichkeit hast, dich zu finden.«

Worum geht’s?
In dem Buch geht es um die 23-jährige Farah, die ihr Glück kaum fassen kann und zum ersten Mal einen Job in der Regiebranche bekommt. Und das ausgerechnet in einem neuen Hollywood-Film, in dem auch der gefeierte Star Paxton Wright mitspielen wird. Mit dem Job muss sie sich ihren Ängsten stellen und auch Paxton macht ihr die neue Aufgabe nicht einfacher. Doch je mehr sie miteinander arbeiten, desto mehr knistert es auch zwischen ihnen, ohne zu wissen, welchen Hindernissen sie sich noch stellen müssen.

Schreibstil/Gestaltung:
Ein richtig schönes Cover zu einer süßen Geschichte. Es passte einfach. Ebenso der Schreibstil. Für mich war es das erste Buch von Ada und ich fand den Schreibstil sehr angenehm. Man kam gut durch die Kapitel und auch die Länge der einzelnen Kapitel war super. Die Geschichte selbst ist aus der Ich-Perspektive abwechselnd von Farah und Paxton geschrieben. Außerdem gibt es hinter jedem, bis auf einem, Kapitel einen kleinen Tagebucheintrag. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest.

Meine Meinung:
Ich liebe New Adult gemixt mit Suspence, das kann ich definitiv sagen. Ich glaube, für mich war es das erste Buch mit dieser Mischung, aber da ich es liebe bei Thrillern und Co zu rätseln, war diese Mischung wirklich toll für mich.
Ada entführt uns ins verschneite Alaska und auch, wenn ich noch nie da war, so konnte ich es mir während des Lesens sehr gut vor meinem inneren Auge vorstellen. Die verschiedenen Settings waren klasse ausgearbeitet. Bitte mehr davon.
Generell ist die Geschichte sehr gut ausgearbeitet. Ich, die noch nie bei einer Filmproduktion mitgewirkt hat, lernt sehr viel über die Dreharbeiten und dass man manchmal auf unfaire Weise auch den Laufburschen machen muss, damit man vorankommt.
Die Geschichte ist sehr authentisch geschrieben, sodass ich gerade beim Plottwist mehr als schockiert und sprachlos da saß. Allerdings fand ich die Situation, die zu diesem Plottwist geführt hat, irgendwie falsch. Farah hätte meiner Meinung nach anders reagieren sollen und die Situation ganz anders klarstellen sollen. Aber nun gut, das war mein einziger „Kritik“-Punkt.
Sehr wichtig finde ich die Themen, die mit der Geschichte behandelt werden. Sowohl Farah’s Phobie als auch das Päckchen, das Paxton zu tragen hat. Ich bin nie in Paxton’s Situation gewesen, zum Glück. Dennoch konnte ich mich sehr gut in seine Lage hineinversetzen. Ich finde es wichtig, so ein Thema aufzugreifen und auch das Nachwort mit den Hilfestellungen fand ich super.
Ich kam mit beiden Protagonisten gut zurecht. Farah kam mir sehr sympathisch rüber, die für ihren Traum als Regisseurin kämpft und auch über ihre Ängste hinauswächst. Paxton ist zufällig in die schillernde Welt von Hollywood gestolpert und wie er damit umgeht, fand ich sehr beeindruckend. Eine richtig gute Entwicklung seines Charakters. Aber auch Farah wächst mit der Zeit über sich hinaus.
Das ständige Auf und Ab zwischen Farah und Paxton fand ich super und hat mir beim Lesen viel Spaß bereitet.
Den Bezug zu verschiedenen Serien und Filmen, die in diversen Aussagen zu Tage kommen, hat mir sehr gefallen. Ich liebe Game of Thrones und Grey’s Anatomy und fand die Sprüche dazu super. Es werden aber auch noch andere Film- und Serien-Zitate genommen. Ich denke, jeder kommt da in den Genuss ein Zitat aus einer Serie oder einem Film zu bekommen, die oder den er gesehen hat.

Mein Fazit:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Eine schöne Lovestory in New Adult Bereich mit einer gewissen Prise Crime. Für jeden, der gerne rätselt, aber auch gemütliche Settings sehr mag. Die Einblicke in die Welt des Schauspiels fand ich toll und man hat gut sehen können, dass diese Welt nicht nur glänzt, sondern auch seine Schattenseiten hat.

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Veröffentlicht am 25.01.2023

Absolut emotional. Taschentücher bereithalten.

Rise and Fall (Faith-Reihe 1)
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Zwei Seelen, die sich brauchen. Zwei Seelen, die sich retten.

Worum geht's?
In „Rise and fall“ geht es um die besten Freunde Skylar und Carter. Die beiden kennen sich schon seit ihrer Kindheit, seit sie ...

Zwei Seelen, die sich brauchen. Zwei Seelen, die sich retten.

Worum geht's?
In „Rise and fall“ geht es um die besten Freunde Skylar und Carter. Die beiden kennen sich schon seit ihrer Kindheit, seit sie gemeinsam bei einer Pflegefamilie groß geworden sind. Aus der kindlichen Freundschaft entwickelt sich mit der Zeit mehr, doch beide möchten es sich nicht eingestehen, aus Angst die Freundschaft kaputt zu machen. An Carters letztem Abend, bevor es für ihn nach London geht, um seine Karriere voranzutreiben, verändert sich für beide alles.

Schreibstil/Gestaltung:
Fangen wir bei dem Cover an. Ich selbst bin ja gern eine Coverkäuferin und allein dieses war für mich ein Punkt, dass ich das Buch haben musste. Diese schönen Lila-Töne hatten es mir einfach angetan.
Für mich war es das erste Buch, welches ich von Sarah gelesen habe. Ich kam mit ihrem Schreibstil super zurecht. Die Geschichte ich so emotional und greifbar geschrieben, dass es mir mehrfach die Tränen in die Augen getrieben hat. Ich habe mit den Protagonisten gelacht, geweint, getrauert, mich gefreut und geliebt. Sehr gefühlvoll, die Geschichte hat mich berührt und alles fühlen lassen, was Skylar und Carter auch gefühlt haben. Sowohl die positiven als auch die negativen Dinge. Also Taschentücher bereit halten :p

Meine Meinung:
Skylar tritt als sehr starke Persönlichkeit auf. Ich glaube, so mancher wäre nach diesem Schicksal ganz anders damit umgegangen. Ihre Freundschaft zu Hazel, die für sie quasi der Fels in der Brandung ist, ist richtig schön beschrieben. Die beiden Mädels teilen nicht nur ein Zimmer im Wohnheim, sondern auch ein ähnliches Schicksal bezüglich der Männerwahl als auch der Ablehnung von anderen gegenüber sich selbst oder anderen Familienmitgliedern. Umso mehr kann sich Hazel in Skylar Situation hineinversetzen.
Carter fand ich auch total klasse. Wie er mit der neuen Situation umgegangen ist. Auch mit den Problemen, die auf die beiden zukommen. Er ist sehr rücksichtsvoll damit umgegangen und wie Sarah diese „Probleme“ beschrieben hat und wie die beiden es lösen (möchte nicht zu viel spoilern :p) fand ich ganz große Klasse. Ich kenne mich damit überhaupt nicht aus, kenne auch niemanden, den ich da fragen könnte, daher würde ich sagen, dass das Ganze gut herausgearbeitet wurde.
Ich mag es total, wenn in einem Buch Bezug auf Serien genommen wird und in diesem Fall waren es drei meiner liebsten. Pretty Little Liars, Friends und Vampire Diaries :)
Dennoch würde ich nicht sagen, dass das Buch nur für Leser ist, die diese Serien genauso mögen wie ich.

Mein Fazit:
Absolute Leseempfehlung. Für jeden, der auf Drama, aber auch gefühlvolle und emotionale Geschichten steht. Und da mir Hazel als Charakter auch sehr gut gefallen hat, werde ich auch Band 2 der Reihe lesen.

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Veröffentlicht am 09.05.2022

Eine nette Geschichte für zwischendurch

Bad Boy Crush
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"Ich habe dich nie so gesehen wie andere Mädchen. Du warst das Mädchen, das ich für immer wollte."

4/5 Sterne

Achtung, "Bad boy crush" ist der dritte Teil einer Trilogie.

Worum gehts?
Beste Feinde sind ...

"Ich habe dich nie so gesehen wie andere Mädchen. Du warst das Mädchen, das ich für immer wollte."

4/5 Sterne

Achtung, "Bad boy crush" ist der dritte Teil einer Trilogie.

Worum gehts?
Beste Feinde sind manchmal genau die Richtigen für diesen Job..

In dem Buch geht es um Laurel, die ein Problem mit dem Sohn ihres Chefs hat. Dieser möchte einfach nicht verstehen, dass Laurel kein Interesse an ihm hat. Jedoch mag sie ihm das nicht so ins Gesicht sagen, da sie Angst hat, dass das ihrer Karriere schaden könnte. So sucht sie sich einen Fake-Freund.
Und wer wäre da nicht besser geeignet als der beste Freund ihres Bruders. Zu dumm nur, dass er ihr seit ihrer Kindheit gehörig auf die Nerven geht. Doch Jake willigt ein, jedoch nicht ohne Gegenleistung, denn auch er benötigt eine Fake-Freundin, damit er einen wichtigen Deal abschließen kann. Alles wäre so einfach, wenn da nicht diese Anziehungskraft und das Prickeln da wären, wenn die beiden zusammen sind..

Schreibstil/Gestaltung:
"Bad boy crush" war für mich das erste Buch der Autorin, dennoch hat mich ihr leichter Schreibstil völlig überrascht, sodass ich auch gerne noch die beiden vorherigen Teile der Trilogie lesen möchte.
Ich bin quasi durch die Seiten geflogen. Mira schreibt mit einer Leichtigkeit, die gespickt ist mit etwas Humor und Sarkasmus.
Die Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Sie wurden authentisch dargestellt und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Eigentlich mag ich keine Personen auf Covern, aber ich finde, hier hat es einfach sehr gut gepasst und mir gefiel das Cover auf Anhieb. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und hat eine angenehme Länge der Kapitel.

Meine Meinung:
Mir gefiel die Idee, dass zwei Menschen, die sich ihre Leben lang schon kennen, aber nicht leiden können, nun aber an einem Strang ziehen müssen, um zu bekommen, was sie möchten, sehr gut. Der Einstieg war "plötzlich", denn man befand sich direkt im Geschehen ohne viel drum herum.
Die Auseinandersetzungen der beiden Protagonisten, die sich in Nichts nachstehen wollten, haben ihren besonderen Reiz, denn sie haben die ernsten Gespräche aufgelockert und mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Man konnte sehr gut beobachten, dass das Sprichwort "was sich liebt, das neckt sich" auf Laurel und Jack wie die Faust aufs Auge passte. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die Entwicklung der beiden zu verfolgen.
Der Rückblick zur Kindheit der beiden Protagonisten war sehr detailliert beschrieben, das gefiel mir sehr gut. Ebenso gefielen mir die Szenen, in denen ihre Eltern und der Bruder von Laurel drin vorkamen, sodass man nicht nur die Beziehung zwischen Laurel und Jake kennen gelernt hat.
Für mich hätten es ruhig ein paar mehr Seiten sein können, denn ich denke, dass man die Beziehung der beiden durchaus mehr Tiefe hätte geben können. Auch das Ende kam für mich leider zu schnell.

Mein Fazit:
Für mich eine tolle Geschichte für Zwischendurch, die ich dennoch auch empfehlen würde, auch wenn es etwas an Tiefe gefehlt hat.

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