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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2021

Mal wieder spannend und emotional

Cyberworld 5.0
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Der Autorin scheinen echt niemals die Ideen auszugehen. Eine Rebellengruppe, die vor den Gefahren der Nutzung der Cyberworld warnen wollen, organisieren einen Cyberterroranschlag. Natürlich sind die Freunde ...

Der Autorin scheinen echt niemals die Ideen auszugehen. Eine Rebellengruppe, die vor den Gefahren der Nutzung der Cyberworld warnen wollen, organisieren einen Cyberterroranschlag. Natürlich sind die Freunde wieder mittendrin und kämpfen sowohl virtuell als auch in der realen Welt um ihr Leben und das ihrer Freunde.

Die Spannung war hoch, die Gefahr trotz virtueller Welt real. Diesmal hatte ich wirklich Angst um die Protagonisten.

Ich bin ein großer Fan der sechs Freunde und sowie von den beiden Familien. Die Geschichten sind so kreativ und man merkt, wieviel Liebe die Autorin in ihre Bücher und Figuren steckt.

Es hat mich etwas gestört, dass es in CyberLondon möglich ist, Schmerzen zu empfinden und zu sterben, wo doch die ganze Zeit nachdrücklich darauf hingewiesen wird, dass Heilmittel und Extraleben unnötig seien, da es ja nicht als Spiel konzipiert sei... Dann ist es aber auch unnötig zu sterben oder Schmerzen zu spüren, wenn das ganze nur als CyberSightseeing gedacht war. Ich hab mich bemüht, über diesen kleinen Logikfehler hinwegzusehen 😁 und wenn man den eben akzeptiert, dann war das Buch mal wieder ein Volltreffer!

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Was für ein Finale :) Sowas, wie diese Reihe werde ich bestimmt nie wieder lesen. Außergewöhnlich!

Obsidio. Die Illuminae Akten_03
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Wider Erwarten gibt es Überlebende auf Kerenza IV. BeiTech ist auch noch dort. Außerdem befindet sich da auch noch eine mobile Sprungstation und somit die letzte Möglichkeit der Flotte auf Rettung. Die ...

Wider Erwarten gibt es Überlebende auf Kerenza IV. BeiTech ist auch noch dort. Außerdem befindet sich da auch noch eine mobile Sprungstation und somit die letzte Möglichkeit der Flotte auf Rettung. Die Zeit ist knapp, sämtliche Schiffe zerstört, es gibt viele Hindernisse zu überwinden, aber es ist ihre einzige Chance.

Ich hab mich so gefreut, dass die Held*innen aus den ersten beiden Teilen wieder dabei sind und endlich aufeinandertreffen. Die Figuren mochte ich von Anfang an. Hanna, Kady, Ella, Nik, Ezra und der ganze Rest. Auch die neuen Figuren sind interessant und sympathisch. Dass der letzte Teil nun die ersten beiden Teile zusammenführt macht die Trilogie einfach rund. Man hofft, dass BeiTech endlich zur Rechenschaft gezogen wird...

Die KI AIDAN bekommt auch wieder mehr Platz in der Story. Seine Entwicklung ist auch richtig spannend. Mit eine der vielseitigsten Figuren. Nicht selten hab ich über seinen Teil der Dialoge geschmunzelt.

Die Geschichte hält viele Überraschungen bereit, Langeweile ausgeschlossen. Der obligatorische Countdown, der in jedem Buch der Reihe eine andere Katastrophe ankündigt, ist furchtbar stressig :D alle paar Seiten wird man dran erinnert, dass bald alles den Bach runter geht. Das hält die Spannung definitiv hoch :D

Der Schreibstil und die gesamte Gestaltung der Bücher ist einfach so gut. Die humorvolle Art der Transkriptionen oder der kleinen Notizzettel oder der Chatverläufe. Dieser trockene Humor, der auf jeder Seite bei allen Charakteren mitschwingt, macht einfach Spaß. Die Zusammenstellung der verschiedenen Textsorten zu einer schlüssigen und spannenden Geschichte, das ist einfach so besonders. Die Trilogie ist mit ihrer Dokumentensammlung, den tollen Illustrationen, den authentischen Figuren und der nervenaufreibenden Geschichte ein Gesamtkunstwerk 💜

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Veröffentlicht am 24.04.2021

Schwächelt an denselben Stellen wie der Vorgänger

Celestial City - Akademie der Engel
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Brielle ist nicht nur von den Engeln, sondern auch von Luzifer persönlich gezeichnet. Dieser Dunkelheit in ihr möchte sie zwar eigentlich entkommen, aber Luzifers Kräfte sind stark und nützlich und werden ...

Brielle ist nicht nur von den Engeln, sondern auch von Luzifer persönlich gezeichnet. Dieser Dunkelheit in ihr möchte sie zwar eigentlich entkommen, aber Luzifers Kräfte sind stark und nützlich und werden in Brielle immer stärker. Sie möchte jetzt auch noch ihre Mutter aus dem Dämonenvertrag holen und außerdem steht auch noch die Erweckung ihres Bruders kurz bevor.

Nachdem ich im ersten Teil große Schwierigkeiten mit den Figuren hatte, bin ich in diesem Teil besser mit ihnen zurechtgekommen. Shea ist cool. Sie hat immer einen schlagfertigen Spruch auf den Lippen und lässt sich nicht aus der Ruhe bringen. Sie und Brielle sind echt ein gutes Team :) Allerdings kann ich Brielle immer noch nicht leiden. Sie denkt nicht nach, handelt überstürzt und egoistisch, tarnt ihren Egoismus aber als aufopfernd und hilfsbereit. Außerdem braucht man sich bei ihr eigentlich nie Sorgen machen, dass irgendwas schiefgeht, denn Brielle kann einfach alles.

Die Beziehung zwischen Brielle und Lincoln ist voll eskaliert :D Die beiden scheinen es ein bisschen zu überstürzen. Naja, wenn man's weiß, dann weiß man's oder so :D Aber grundsätzlich mag ich unkomplizierte Beziehungen, in denen man offen miteinander spricht und nicht ständig irgendwelches Drama herrscht. Beziehung können die beiden, finde ich :) Das war erfrischend.

Der Schreibstil war in Ordnung, ließ sich ganz gut lesen, nur fand ich, dass da ein paar (frauenfeindliche) Beschimpfungen zu viel vorkamen... Das machte Brielle, die ich ohnehin schon nicht so mochte, noch unsympathischer.

In der Akademie sind nicht alle Freunde und das Gehässige zwischen einigen Mädchen fand ich so unangenehm und übertrieben. Hoffentlich gibt es nicht wirklich Leute, die so miteinander umgehen.

Insgesamt passierte sehr viel und dadurch wurde es nie langweilig. Vielleicht war es aber auch etwas zu viel, denn manche Szenen waren recht schnell abgehandelt und andere gerieten in den Hintergrund, obwohl sie zu Beginn des Buches so wichtig erschienen. Über Brielles Bruder und seine Geschichte hätte ich beispielsweise gerne mehr erfahren. Das lief irgendwie nur so nebenher.

Die Reihe ist nicht schlecht, sie ist nur nicht ganz ausgereift. Dass ich die Protagonistin nicht mag, ist natürlich nicht gerade hilfreich. Die Geschichte um Brielles Teufelsmal und ihre Rolle im Krieg zwischen Engel und Dämonen interessiert mich aber nach wie vor und ich denke, ich werde den dritten Band auch noch lesen.

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Veröffentlicht am 24.04.2021

Spannende Idee, die mich in der Umsetzung leider nicht überzeugen konnte.

Eve of Man (I)
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Seit fünfzig Jahren wurde kein Mädchen mehr geboren. Die Menschheit droht auszusterben. Doch nach jahrelangem Warten kommt endlich doch noch ein Mädchen zur Welt. Eve. Sie lebt abgeschottet und geschützt ...

Seit fünfzig Jahren wurde kein Mädchen mehr geboren. Die Menschheit droht auszusterben. Doch nach jahrelangem Warten kommt endlich doch noch ein Mädchen zur Welt. Eve. Sie lebt abgeschottet und geschützt unter einer Kuppel, weit weg von allen – vor allem von Männern. Nun ist sie 16 und soll sich für einen festen Lebenspartner entscheiden, um naja... die Menschheit zu retten...

Die penetrante Zuweisung der Farben Blau und Rosa auf die Geschlechter gleich zu Anfang des Buches hat mich direkt genervt und somit war ich nicht gerade positiv auf die folgende Geschichte eingestellt. Auch im weiteren Verlauf wird "das Weibliche" und "das Männliche" klischeehaft herausgestellt, ohne es kritisch zu hinterfragen. Auch wenn es vorherzusehen war, dass die Geschichte stark auf „Mann“ und „Frau“ reduziert sein würde, war das einfach zu viel des Guten.

Die Idee hinter dem Buch hat mich total angesprochen. Nur leider konnte ich nicht richtig in die Geschichte eintauchen. Das World-Building war lückenhaft, für Vieles fehlten mir Erklärungen und Details. Die Charaktere bekamen nur wenig Farbe und Tiefe und ich konnte keine Verbindung zu ihnen aufbauen. Vor allem die Nebenfiguren waren in ihren Handlungen wenig konsistent und häufig waren ihre Motive für mich nicht nachvollziehbar.

Es wurde abwechselnd aus Eves und Brams Perspektive erzählt. Und auch wenn mir sowohl Brams als auch Eves Entwicklung gut gefallen hat, war der Weg dahin nicht ganz schlüssig für mich.

Es kam mir einfach nicht gut durchdacht vor und mir fehlte es persönlich etwas an Liebe zum Detail.

Die Geschichte war unterhaltsam, auch der Schreibstil lässt sich gut und schnell lesen, somit war es jetzt auch keine Quälerei, durch das Buch zu kommen. An der einen oder anderen Stelle war es auch mal ganz aufregend, aber insgesamt konnte ich mit dem Buch nicht so viel anfangen.

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Veröffentlicht am 20.04.2021

Die Idee und der Schreibstil haben mich begeistert, die Story an sich bleibt weit hinter meinen Erwartungen zurück.

Finstere Wasser
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Kelpies, dämonische Wasserpferde existieren ausschließlich in schottischen Gewässern. Sie erscheinen den Menschen entweder als wunderschöne schwarze Pferde oder in Menschengestalt (meistens als attraktiver ...

Kelpies, dämonische Wasserpferde existieren ausschließlich in schottischen Gewässern. Sie erscheinen den Menschen entweder als wunderschöne schwarze Pferde oder in Menschengestalt (meistens als attraktiver Jüngling ;) In beiden Gestalten locken sie die Menschen zu sich und ziehen sie dann unter Wasser, um sie zu verspeisen. Keine angenehmen Aussichten.

Die Menschen verabscheuen die Kelpies. Nur Kenzy ist von ihnen fasziniert. Sie hat keine Angst vor ihnen, eher davor, was die Menschen mit den Kelpies tun. Das RIK soll Kelpies einen geschützten Lebensraum bieten und zugleich die Menschen vor ihnen schützen. Aber was da hinter verschlossenen Türen vorgeht, weiß keiner.

Und dann begegnet Kenzy Rye. Er scheint anders zu sein als die anderen Kelpies. Gemeinsam mit ihm möchte sie beweisen, dass sie ebenso fühlende Wesen sind, wie Menschen auch und man sie nicht einfach alle als gefährliche Monster abstempeln kann.

Kenzys Faszination für diese Wesen war regelrecht ansteckend. Ich hätte auch gern mal eins gesehen :)

Der Schreibstil ist mir schon nach den ersten Zeilen schon sehr positiv aufgefallen. Er ist malerisch und so bildhaft, dass das Kopfkino von Anfang an mitlief...

Die ersten 100 Seiten habe ich begeistert verschlungen. Die Story flachte dann aber nach gut einem Drittel stark ab und blieb dann recht lange unspektakulär. Es wurde etwas mühsam, dranzubleiben, auch wenn ich Rye und Kenzy zusammen sehr gerne mochte. Es hätte ruhig ein bisschen mehr passieren dürfen. Zwischenzeitlich wurde es kurz turbulent und emotional aufreibend, aber das war dann auch schnell wieder vorbei und plätscherte bis zum Ende nur vor sich hin.

Schade, denn die Geschichte hatte viel Potential. Sie blieb dann nach dem tollen Einstieg leider hinter meinen Erwartungen zurück. Die Charaktere konnte ich gut leiden und auch ihre Beziehungen und ihre Entwicklung habe ich gerne gelesen. Insgesamt konnte mich die Story aber nicht packen.

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