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Sabiene

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2019

Rasante Ermittlungen

Tante Poldi und die Schwarze Madonna
0

Anstatt sich wie geplant durch übermäßigen Alkoholgenuss umzubringen, schlittert Poldi in ihrer Wahlheimat Sizilien erneut in ein Verbrechen. Pikanterweise wird sie zwischenzeitlich selber als Mörderin ...

Anstatt sich wie geplant durch übermäßigen Alkoholgenuss umzubringen, schlittert Poldi in ihrer Wahlheimat Sizilien erneut in ein Verbrechen. Pikanterweise wird sie zwischenzeitlich selber als Mörderin verdächtigt, doch Vito kann sie schnell von diesem Verdacht befreien.
Der besondere Erzählstil, in dem Poldi ihrem Neffen ihr Abenteuer im Rückblick erzählt, bewirkt dabei das der Leser trotz der Spannung vorab weiß, das sie überleben wird, bewirkt aber zudem das man meint, dabei gewesen zu sein.
Amüsiert habe ich mich über die Verhandlungen mit dem Tod, einem liebenswerten Gesellen.
Auch die Szenen mit Vito sind sehr schön geschrieben.
Dabei ist das Buch aufgrund der besonderen Erzählweise zu schade, um es nebenbei zu konsumieren, man muss Zeit und Muße haben, sich einzulassen auf Poldi.

  • Cover
  • Schreibstil
  • Humor
  • Lesespaß
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.12.2018

Weihnachtliches Lesevergnügen

Weihnachtszauber in Hopewell
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Sydney kehrt mit ihrer Tochter RayAnn in ihr Heimatdorf Hopewell zurück, um im Haus ihrer Großmutter nach der Trennung von ihrem Ehemann ein neues Leben zu beginnen.
Genau wie in ihrer Jugend spielt Beas ...

Sydney kehrt mit ihrer Tochter RayAnn in ihr Heimatdorf Hopewell zurück, um im Haus ihrer Großmutter nach der Trennung von ihrem Ehemann ein neues Leben zu beginnen.
Genau wie in ihrer Jugend spielt Beas Buchladen, ein wirklich zauberhafter Ort, eine wichtige Rolle in ihrem. Leben. Sie begegnet Mac, welcher Alleinerziehender Vater eines Sohnes, Seth, ist.
Die Handlung ist vorhersehbar, jedoch genau das richtige um abzuschalten. Ein wenig vom Zauber Hopewells geht beim Lesen auf den Leser über,
Sprachlich liest sich der Roman gut, und auch die Hauptdarsteller werden hinreichend charakterisiert.
Wer einige amüsante Stunden Lesevergnügens sucht, ist mit diesem Roman bestens beraten.

  • Cover
  • Handlung
  • Charaktere
  • Gefühl
  • Erzählstil
Veröffentlicht am 12.11.2018

Spannend bis zum Schluss

Das Extrawurscht-Manöver
1

Der eher gemütliche Titel des Buches täuscht darüber hinweg, das es sich um einen spannenden, bis zum Schluss logisch aufgebauten Krimi fernab idyllischer Heimatkrimis handelt.
Der Autor hat mit seinem ...

Der eher gemütliche Titel des Buches täuscht darüber hinweg, das es sich um einen spannenden, bis zum Schluss logisch aufgebauten Krimi fernab idyllischer Heimatkrimis handelt.
Der Autor hat mit seinem suspendierten Kommissar Sven Haferkamp und der Kommissarin Ella Dorn ein sympathischers Ermittlerteam geschaffen, welches neben den Ermittlungsansätzen auch ein Privatleben hat.
Auch wenn man die vorherigen Bönde nicht gelesen hat, kommt man schnell mit den handelnden Personen klar.
Die Handlung ist solide aufgebaut mit perfiden Mordmethoden und immer wenn man glaubt sich der Lösung zu nähern kommen neue Personen und Motive ins Spiel.
Dabei bedient sich der Autor eines angenehmen Sprachstils mit bildlichen Beschreibungen so das empfindliche Gemüter besser nicht nebenbei Essen.
Dieses Buch ist allen zu empfehlen die gerne Krimis lesen.

  • Cover
  • Charaktere
  • Handlung
  • Humor
  • Lokalkolorit
Veröffentlicht am 19.07.2018

Witzig und Anrührend

Gork der Schreckliche
0

Gork ist auf der Erde von einem Roboter aufgezogen worden und kein bisschen schrecklich, sondern eher wie ein zu großer Kuschelbär.
Dies soll sich ändern als sein Opa, Dr. Schrecklich ihn zu sich holt ...

Gork ist auf der Erde von einem Roboter aufgezogen worden und kein bisschen schrecklich, sondern eher wie ein zu großer Kuschelbär.
Dies soll sich ändern als sein Opa, Dr. Schrecklich ihn zu sich holt und auf die Drachenkadettenschule schickt.
Gork soll sich wie ein normaler Drache benehmen und sich die Erde untertan machen.
Leider ist Gork kein typischer Drache, er hat z.B Höhenangst, und auch sonst ist er eher friedfertig, so das er von einer misslichen Situation in die nächste stolpert.
Auch das Thema Paarung wird ihm aufdiktiert doch Gork findet seinen eigenen Weg und die wahre Liebe.
Der Schluss endlich klärt durch die Prophezeiung auf, was Gork zu diesem besonderen Charakter gemacht hat.
Der Roman ist super witzig geschrieben und hält hinter der Situationscomic durchaus ernsthaftere Gedanken bereit.
Die Sprache ist sehr angenehm und die einzelnen Kapitel nicht zu lang und mit netten Überschriften versehen.
Ich habe dieses Buch in einem durch gelesen und kann es nur weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 17.07.2018

Romantische Liebe in schwierigen Zeiten

Der englische Liebhaber
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Anna und Jeremy lernen sich im Münster der Nachkriegszeit kennen. Anna übersetzt für die britische Armee, in welcher Jeremy Offizier ist.
Sie bemühen sich, ihre Liebe geheim zu halten, und erst als Jeremy ...

Anna und Jeremy lernen sich im Münster der Nachkriegszeit kennen. Anna übersetzt für die britische Armee, in welcher Jeremy Offizier ist.
Sie bemühen sich, ihre Liebe geheim zu halten, und erst als Jeremy versetzt werden soll bemüht er sich, einen anderen Einsatz zu erhalten, um näher bei Anna zu bleiben.
Da er jedoch für den Geheimdienst arbeitet, wird ihre Beziehung torpediert.
Die Geschichte basiert auf den realen Erlebnissen der Tante der Autorin, welche einen Zugang durch die Hinterlassenschaften ihrer Tante erhalten hat und ihre Rolle im Roman der Tochter von Anna, Charlotte, zugesteht. Durch diese Authentizität ist der Autorin ein großartiger fesselnder Roman gelungen, in welchem sie es schafft, die Stimmungen der verschiedenen Epochen darzustellen und auch die Charaktere der Hautdarsteller treffend zu schildern.
Anna wird als starke Frau gezeichnet welche die Familie durch bringen muss und dadurch ihre Tochter vernachlässigt. Dieser Konflikt wird durch die Schilderungen aus Annas und Tante Linchens Perspektive noch deutlicher.
Charlotte entspricht dem Zeitgeist dieser Zeit.
Jeremy bleibt immer ein wenig geheimnisvoll, wie Charlotte bemerkt hat ist er nicht richtig greifbar.
Da die Autorin ihn nur aus den Schilderungen der Tante kennt, ist das Bild natürlich aus Annas Sicht geprägt aber genau richtig.
Der Schluss zwingt den Leser nochmals, sich mit der damaligen politischen Stimmung zu befassen, ohne zu belehren, und sorgt für den passenden Abschluss eines rundum gelungenen Romans.