Erkenne die Zeichen
Ein guter Blick fürs Böse"Frauen hatten einfach dafür zu sorgen, dass man sie nicht umbrachte, das alles gehörte zum Leben als Frau dazu: die permanenten Risikoabschätzungen, das ständige Abwägen der Möglichkeiten und der Gefahr."
Beverley, ...
"Frauen hatten einfach dafür zu sorgen, dass man sie nicht umbrachte, das alles gehörte zum Leben als Frau dazu: die permanenten Risikoabschätzungen, das ständige Abwägen der Möglichkeiten und der Gefahr."
Beverley, Margot und Elsie vereint in Kalifornien in den Sechziger Jahren dasselbe Schicksal: ihre Ehemänner haben sich als Serienkiller entpuppt. Die Öffentlichkeit wirft den Frauen vor, das Unheil nicht rechtzeitig bemerkt zu haben.
Dann werden erneut Frauen ermordet und in den Freundinnen erwacht nicht nur der Jagdinstnkt, sondern auch das tiefe Bedürfnis, ihrem eigenen Urteil wieder trauen und die Zeichen diesmal erkennen zu können.
Fast ist es eine Reise in eine fremde, seltsame Welt, in der Frauen noch "Tippsen" waren und Mrs. in Kombination mit Vor- und Nachnamen ihres Mannes angesprochen wurden. Das ist manches Mal schwer auszuhalten.
Vielleicht lag es daran, dass die drei Frauen mir nicht völlig nahe kamen und es lange dauerte, bis ich ihre Persönlichkeiten und Schicksale gänzlich zuordnen konnte. Trotzdem hat mich die Kriminalgeschichte gefesselt und zum Ende kam richtig Soannung auf. Die Auflösung habe ich zwar irgendwie intuitiv erahnt, aber trotzdem konnte sie mich überraschen.