Die andere Prinzessin
Prinzessin der tausend Diebe – ChosenThea Hong ist hier ein Kunststück gelungen. War Jia im ersten Band fast noch so etwas wie eine Antagonistin, wird sie hier zur Hauptperson, die die Geschichte trägt.
Zwar habe ich Ran und Sora, das Paar ...
Thea Hong ist hier ein Kunststück gelungen. War Jia im ersten Band fast noch so etwas wie eine Antagonistin, wird sie hier zur Hauptperson, die die Geschichte trägt.
Zwar habe ich Ran und Sora, das Paar aus dem ersten Teil der Dilogie, die hier nur Nebenfiguren sind, sehr vermisst, aber auch Jia und Sin tragen die Geschichte.
Korea wird nach Soras Ende von monströsen Kreaturen verfolgt. Diese scheinen ihren Ursprung in Gemälden aus dem 18. Jahrhundert zu haben. Jia muss zurück in die Vergangenheit und den Maler der Monster aufhalten. Und kann sie sogar Sora zurückholen?
Natürlich kämpft auch dieser Roman mit den bekannten Zeitreise-Problemen, aber alles ist so fantasievoll und mitreißend erzählt, dass das gänzlich in den Hintergrund tritt. Ich liebe diese Verbindung aus Fantasy und dem alten und neuen Korea. Am besten gefällt mir, dass Thea Hong die üblichen Romantasy Klischees vollkommen vermeidet. Ihre männlichen Protagonisten sind glücklicherweise meilenweit entfernt von den knurrendem love interests, die in anderen Romantasy-Romanen die passiven Protagonistinnen durch die Gegend schleppen.
Daa Ende konnte mich überraschen und überzeugen. Schade nur, dass die Geschichte mit diesem Band endet.