Profilbild von SandraN

SandraN

aktives Lesejury-Mitglied
offline

SandraN ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SandraN über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.07.2018

Unterhaltsam, gibt allerdings spannendere Bücher

Into the Water - Traue keinem. Auch nicht dir selbst.
0

Insgesamt ein gutes Buch, das sich sehr gut lesen lässt. Allerdings nicht der klassische Page-turner meiner Meinung nach.
Die Story ergibt sich ähnlich wie ein Puzzle nach und nach. Einen wirklichen Spannungsbogen ...

Insgesamt ein gutes Buch, das sich sehr gut lesen lässt. Allerdings nicht der klassische Page-turner meiner Meinung nach.
Die Story ergibt sich ähnlich wie ein Puzzle nach und nach. Einen wirklichen Spannungsbogen (aka Serienmörder unterwegs und auf der Suche nach neuen Opfer, Wettlauf gegen die Zeit etc.) gibt es hier nicht.
Dennoch eine unterhaltsame Lektüre, wenn auch nicht die Beste. Daher nur 4 Sterne.

Veröffentlicht am 15.06.2018

Eine lustige und emotionale Geschichte über das Erwachsenwerden

Wenn's einfach wär, würd's jeder machen
0

In dem Roman geht es um die junge Lehrerin Annika, die von ihrer Traumschule an eine Brennpunktschule versetzt wird. Plötzlich muss sie aus ihrer Komfortzone heraus und wird mit allerhand Problemen konfrontiert ...

In dem Roman geht es um die junge Lehrerin Annika, die von ihrer Traumschule an eine Brennpunktschule versetzt wird. Plötzlich muss sie aus ihrer Komfortzone heraus und wird mit allerhand Problemen konfrontiert - allen voran mit ihrer eigenen Vergangenheit.

Das Buch hat sich als unerwartet lustig herausgestellt. Es war angenehm zu lesen und sehr unterhaltsam. Es ist eher leichte Lektüre, also gut für zwischendurch.
Gut gefallen hat mir außerdem der Schreibstil, der sich an der Mundart der verschiedenen Charaktere orientiert hat.

Veröffentlicht am 23.03.2018

Typisches Hohlbein-Werk für Actionliebhaber

Killer City
0

Chicago im Jahr 1893. Anlässlich der anstehenden Weltausstellung zieht es unzählige Menschen in die Großstadt. Thornhill ist einer von ihnen. Doch sein Beweggrund ist ein anderer. Ausgestattet mit einer ...

Chicago im Jahr 1893. Anlässlich der anstehenden Weltausstellung zieht es unzählige Menschen in die Großstadt. Thornhill ist einer von ihnen. Doch sein Beweggrund ist ein anderer. Ausgestattet mit einer Macht, die Fluch und Segen zugleich zu sein scheint, ist er immer wieder auf der Suche nach neuen Opfer, um sein eigenes Leben um deren Lebensjahre zu verlängern. Sich im Schutze des Wendigos wiegend, muss Thornhill jedoch feststellen, dass jede Entscheidung Folgen hat. Und dass einen die Vergangenheit schneller einholen kann, als man glaubt.

Kritik:

Die Basis des Buches erinnert stark an die Chronik der Unsterblichen: ein Mensch bereichert sich durch den Tod anderer. Sind es in der Chronik Vampyre, ist es hier ein uralter "Fluch", der den Protagonisten immer wieder dazu bringt, Morde zu begehen, um sein Leben durch die Lebensjahre seiner Opfer zu verlängern.
Das Buch wird aus der Sicht des Killers Thornhill Geschrieben, was an sich eine gute Idee ist. Der Leser erhält Einblicke in dessen Gedanken- und Gefühlswelt. So lassen sich seine Motive teilweise nachvollziehen - aber nicht immer. Thornhills Beweggründe folgen nicht immer einer klaren Grundidee oder Einstellung. Sein Verständnis von Moral, Schuld oder Unschuld ist hoch subjektiv. Er ist kein typischer Mörder, der dem Leser von Anfang an unsympathisch ist, was zum Teil daran liegt, dass man die Morde eben nachvollziehen kann bzw. die Opfer es einfach "verdient hatten". Auch ist er kein Ekel, sondern doch irgendwo auch ein Mensch mit Bedürfnissen und Gefühlen.
Leider endet Thornhill immer wieder in Situationen, bei denen am Ende jemand stirbt. Das macht die Erzählung irgendwann recht einseitig. Einerseits wird so seine Geschichte erzählt, denn die Kapitel erzählen im Wechsel von unterschiedlichen Zeiten in seinem Leben. Andererseits kann man mit der Zeit wirklich erahnen, was diesmal passieren wird. Das Buch hat dadurch zwar viel Action, verliert aber an Handlung. Bei manchen Situationen fehlt meiner Meinung nach einfach ein "Zwischenschritt", um den Weg zum Ziel zu verstehen.

Was die Atmosphäre im Buch angeht: zu Beginn wird man in das Chicago um 1890 geführt. Mit der Zeit vergisst man das total. Leider geht dieser Aspekt im Buch total verloren.

Im Buch selbst gibt es eine Vielzahl an Figuren. Die meisten von ihnen überleben das Kapitel nicht. Die, die es jedoch schaffen, bleiben nur oberflächlich beschrieben und der Leser erhält keinen tieferen Einblick in deren Leben, Psyche, Beziehungen etc.

Insgesamt positiv waren aber - wie bereits erwähnt - die Zeitwechsel, die das Lesen interessant machten und auch das Hirn etwas beanspruchten. Auch wenn sein Ausländerhass "erklärt" wird, finde ich persönlich ihn unheimlich anstrengend. Eine wirkliche Entwicklung findet sich bei ihm auch nicht.

Das große Finale fand ich dann doch etwas enttäuschend. Wie zu erwarten war, war es brutal. Leider bleiben viele Fragen offen. Das Ende kommt extrem schnell und ist im Vergleich zur Handlung dann unverhältnismäßig.

Vom Schreibstil und der Atmosphäre ist es wieder einmal ein typisches Hohlbein-Buch. Leider hat mich das Buch nicht überzeugt und ich fand es schwer, dran zu bleiben. Deswegen gibt es von mir auch nur gut gemeinte 3 von 5 Sterne.

  • Cover
  • Spannung
  • Action
  • Atmosphäre
  • Handlung
Veröffentlicht am 08.01.2018

Nicht empfehlenswert

Der Fluch des Feuers
0

Eines der schlechtesten Bücher, die ich dieses Jahr (2017) gelesen habe - wenn nicht überhaupt.
Im Großen und Ganzen geht es darum, dass Stratus herauszufinden versucht, wer bzw. was er wirklich ist. Das ...

Eines der schlechtesten Bücher, die ich dieses Jahr (2017) gelesen habe - wenn nicht überhaupt.
Im Großen und Ganzen geht es darum, dass Stratus herauszufinden versucht, wer bzw. was er wirklich ist. Das zieht sich über gut 400 Seiten, ohne dass es nennenswert an Inhalt oder Geschichte gewinnt. Die Auflösung ist meiner Meinung nach mangelhaft und viel zu viele Fragen bleiben offen. Die Charaktere sind nicht ganz durchdacht, irgendwie nicht wirklich 'rund'.
Alles in allem sehr schade, dass das Buch zu Beginn doch vielversprechend war, dann aber abgebaut hat und sich nicht mehr gefangen hat. Das offene Ende lässt auf eine Fortsetzung schließen, die ich mir wohl definitiv sparen werde.

  • Cover
  • Action
  • Charaktere
  • Erzählstil
  • Idee
Veröffentlicht am 20.10.2017

Der Kampf um Leben, Liebe und Überzeugung geht in die nächste Runde

Die Gabe der Auserwählten
0

Lia hat Venda überlebt - gerade so und schwer verletzt. Zusammen mit Rafe und seinen engsten Soldaten flieht sie jetzt in Richtung Dalbreck. Langsam beginnen die Zweifel: hat sie den Komizar wirklich getötet? ...

Lia hat Venda überlebt - gerade so und schwer verletzt. Zusammen mit Rafe und seinen engsten Soldaten flieht sie jetzt in Richtung Dalbreck. Langsam beginnen die Zweifel: hat sie den Komizar wirklich getötet? Auf dem Weg zum nächsten Stützpunkt müssen Lia und Rafe nicht nur mit ihren eigenen inneren Dämonen kämpfen, sondern sich auch entscheiden. Wird die junge Liebe der beiden auch diese Prüfung überstehen? Wird Lia es schaffen, Dalbreck und ihre Heimat Morrighan zu warnen?

Eine gelungene Fortsetzung des zweiten Bandes. Aber: leider hat das Buch wenig 'Inhalt'. Im großen und ganzen passiert nichts weiter, als dass Rafe, Lia und Co. von Venda zum Stützpunkt reiten. Das Grande Finale bleibt hier noch aus. Das liegt daran, dass das Buch im Englischen für die deutsche Version geteilt wurde. Pearson hat für diese Ausgabe(n) den Text angepasst. Man kann also sagen, dass die deutsche Version nicht dem englischen Original entspricht. Ich für meinen Teil hätte lieber ein dickes Buch gelesen mit einer ganzen Story als zwei dünnere Bücher.
Jetzt kann der vierte und letzte Teil aber kommen und mir endlich sagen, wie die Geschichte ausgeht und ob Lia sich nicht doch für Kaden entscheidet. Immerhin steht hier ja immer noch seine Vorhersage im Raum.

  • Cover
  • Charaktere
  • Atmosphäre
  • Erzählstil
  • Gefühl