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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2019

Ein tolles Buch über den Sinn des Lebens

Morgen kommt ein neuer Himmel
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Das buch erzählt ein wirklich tolle Geschichte über das Leben von Brett. Als ihre Mutter stirbt bekommt sie von dieser ein Vermächtnis, mit welchem sie anfangs überhaupt nicht zurechtkommt. Es ist eine ...

Das buch erzählt ein wirklich tolle Geschichte über das Leben von Brett. Als ihre Mutter stirbt bekommt sie von dieser ein Vermächtnis, mit welchem sie anfangs überhaupt nicht zurechtkommt. Es ist eine Liste mit Wünschen der jungen Brett, die sich aber nie erfüllt haben, was nach dem Tod der Mutter nun ändern soll. Brett denkt bereits, dass sie alles in ihrem Leben erreicht hat, doch es kommt ganz anders. Wenn ihr wissen wollt, ob Brett ihre Ziele erfüllen kann und welche Überraschung sie auf ihrem Weg erwartet, erfahrt ihr im Roman von Lori Nelson Spielman.

Meine Meinung:
Der Schreibstil von Lori Nelson Spielman ist locker leicht und fliegt förmlich durch die Seiten. Gerade wegen der richtigen Wortwahl der Autorin schafft sie eine Atmosphäre, die einen Nachdenken lässt und einen Bezug zu der Protagonistin Brett herstellen lässt. Durch die Aufagaben, die diese gestellt bekommt, zweifelt man nicht nur am Leben der Figur, sondern fängt auch selbst an über sein Leben nachzudenken. Aber es ist nicht nur ein ernstes Buch, nein, man kann auch Träumen und Hoffen. Diese Mischung hat mich wirklich verzaubert und ich wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Einzig die Tatsache mit dem kleinen Zeitsprung am Ende hin zum Epilog hat mich etwas gestört, da ich gerne mehr über das Erbe erfahren hätte. Aber ansonsten hat mich das Buch wirklich überzeugen können und auch die Figuren waren richtig toll und hatten Tiefe, was ich bei dem ein oder anderen Buch schon mal vermisst habe.

Mein Fazit:
Wenn ihr nach einer Geschichte sucht, die neben der Liebe auch den Sinn des Lebens hinterfragt, dann seid ihr hier definitiv an der richtigen Stelle. Ein sehr schönes Buch, das zudem auch zum Nachdenken anregt und aufgrund des minimalen Makels von mir 4,5/5 ? bekommt.

Veröffentlicht am 03.02.2019

Ein schöner Roman für zwischendurch

Vom Glück und den Tagen dazwischen
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Den Roman durfte ich im Zuge einer Leserunde lesen. Danke nochmal dafür.

In dem Roman geht es um Emmi, die mittlerweile die Nase voll hat von den ganzen Enttäuschungen mit den Männern. Als auch noch ihre ...

Den Roman durfte ich im Zuge einer Leserunde lesen. Danke nochmal dafür.

In dem Roman geht es um Emmi, die mittlerweile die Nase voll hat von den ganzen Enttäuschungen mit den Männern. Als auch noch ihre alte große Liebe vor der Tür steht, kommt ihr der Ausflug nach Frankreich sehr gelegen. Zusammen mit ihrer Vermieterin, deren beiden Freundinnen Marlies und Jutta sowie ihrer Nachbarin macht sie sich auf, um die Geheimnisse von Lores verstorbenen Mann aufzudecken. Dabei kommen sehr interessante Dinge zum Vorschein und auf einmal taucht ein mysteriöser Mann im Hotel auf, der die Damen in Angst und Schrecken versetzt. Um wen handelt es sich bei diesem ominösen Verfolger und können alle Geheimnisse gelöst werden?

Frida Matthes hat einen sehr schönen Roman geschaffen, der die Themen Liebe, Freundschaft und Ehe aufgreift. Dennoch werden hier nicht nur die typischen Klischees aufgegriffen, sondern auch neue Ansichten. Außerdem gefällt mir der Schreibstil der Autorin sehr gut, denn er ist leicht und lässt einen auch an einigen Stellen schmunzeln.

Die Figuren haben mir auch sehr gut gefallen, denn sie entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter und man lernt sie nach und nach besser kennen und auch lieben. Obwohl ich nicht alle Personen von Anfang an leiden konnte, hat mir die Entwicklung dieser gut gefallen. Mir hat lediglich nicht gefallen, dass am Ende ein kleiner Sprung hin zum Epilog passiert, der meiner Meinung nach eine kleine wichtige Information außen vor lässt.

Mein Fazit:
Es ist ein sehr schöner Roman, der sich auch zwischendurch lesen lässt. Ein kleines Detail hat mich gestört, aber dieses ist nicht ausschlaggebend gewesen für die Bewertung, denn der Roman hat mir sehr gut gefallen. Besonders die Figuren waren sehr schön umgesetzt und der Schreibstil hat mir auch gut gefallen und hat mich auch zum Lachen gebracht.

Veröffentlicht am 21.01.2019

Eine berührende Liebesgeschichte

Ein ganzes halbes Jahr
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Meine Meinung:
Dadurch, dass ich den Film schon vorab gesehen hatte, wusste ich, wie das Buch in etwa aufgebaut ist. Und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, denn das Buch war genauso toll, wie der ...

Meine Meinung:
Dadurch, dass ich den Film schon vorab gesehen hatte, wusste ich, wie das Buch in etwa aufgebaut ist. Und ich wurde auf jeden Fall nicht enttäuscht, denn das Buch war genauso toll, wie der Film. Jojo Moyes schafft hier zwischen den Protagonisten eine richtig schöne Atmosphäre, die sich mit der Zeit immer mehr entwickelt. Als Leser sieht man die kleinen Zeichen zwischen den Figuren und erkennt dabei, dass die Verbundenheit tiefer geht als die Figuren selbst am Anfang mitbekommen. Auch der Schreibstil ist sehr schön und passt super zum Inhalt der Geschichte. Die Sprache wirkt keinesfalls flapsig oder hochgestochen, sondern passt sich super dem jeweiligen Geschehen an. Das Ende hat mich so berührt, dass ich die letzten 20 Seiten bestimmt die ganze Zeit heulend zu Ende gelesen habe, weil mich die Situation so berührt hat - und das obwohl ich den Film schon kannte und wusste, wie es ausgehen wird. Will und Lou habe ich auch von der ersten Seite an in mein Herz geschlossen und ich habe mit beiden gelitten. Auch die anderen Figuren sind toll und es gibt einen Kontrast zwischen total herzlichen Personen und denen, die eher ein bisschen gefühlskalt wirken im ersten Moment. Also wirklich eine tolle Mischung an Charakteren.

Mein Fazit:
Ich liebe dieses Buch, so wie ich den Film geliebt habe. Beides könnte ich immer und immer wieder lesen oder anschauen. So ein wundervolles Buch, das mich dermaßen berührt hat, habe ich bisher kaum gefunden. Deswegen vergebe ich definitiv 5/5 Sternen

Veröffentlicht am 27.11.2018

Interessante Idee, aber nicht ganz mein Geschmack

Der Ruf der toten Mädchen
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Ich durfte den Thriller in einer Leserunde lesen und möchte mich dafür bedanken. Deshalb möchte ich hier meine ehrliche Meinung wiedergeben.

Kurz zum Inhalt:

In dem kleinen Ort Kirkdale sterben innerhalb ...

Ich durfte den Thriller in einer Leserunde lesen und möchte mich dafür bedanken. Deshalb möchte ich hier meine ehrliche Meinung wiedergeben.

Kurz zum Inhalt:

In dem kleinen Ort Kirkdale sterben innerhalb weniger Monate zwei Mädchen durch Ertrinken. Erst sieht alles danach aus als ob die beiden Mädchen Selbstmord begangen hätten, doch bald stellt sich heraus, dass mehr dahinter steckt. Mit dem Voranschreiten der Ermittlungen stellt sich heraus, dass der Kirkdale-Engel dahinterstecken soll. Was verbirgt sich hinter diesem mysteriösen Engel und in welchem Zusammenhang steht er mit den Morden.

Meine Meinung:

Das Buch hat ganz stark mit dem Prolog angefangen, denn dort wird sofort Spannung erzeugt. Doch leider nimmt diese Spannung dann sofort ab, denn es folgt sehr lange eine sehr lange Durststrecke mit Erklärungen, die meines Erachtens nicht wirklich relevant sind. Vieles war auch einfach zu oberflächlich beschrieben, denn die "Ermittlerin" Alex Ripley lernt man in dem Roman nicht wirklich kennen. Lediglich ihren Beruf lernt man kennen, aber über ihre Gefühle oder ihr Äußeres wird nichts in Erfahrung gebracht. Auch über die Dorfbewohner wird nicht viel in Erfahrung gebracht, außer dass keiner über die Vergangenheit reden will. Dies hat mir nicht gefallen.
Dafür fande ich es gut, dass man nicht gleich erfahren hat, wer der Mörder ist und warum diese Mädchen gestorben sind. Häppchenweise erhält man Informationen und kann selber mit rätseln. Die Auflösung am Ende hat mir nicht zugesagt, dann irgendwie war alles etwas Unreal und auf einmal ging alles Schlag auf Schlag.

Mein Fazit:

Die Idee an sich hat mir sehr gut gefallen, doch die Umsetzung konnte mich nicht ganz überzeugen. Leider konnte der Spannungsbogen vom Anfang nicht aufrechterhalten werden, was ich sehr schade fande. Nicht alles an dem Buch ist schlecht und einiges hat mir auch zugesagt, weshalb ich drei Sterne vergebe.

Veröffentlicht am 27.11.2018

Eine sehr schöne Geschichte, bei der man auch was zu lachen hat

Taste of Love - Rezept fürs Happy End
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Ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen, wofür ich mich bedanken möchte. Gerne möchte ich hier meine ehrliche Meinung zu dem Buch wiedergeben.

Kurz zum Inhalt:

Vicky ist nicht das typische Mädchen. ...

Ich durfte das Buch in einer Leserunde lesen, wofür ich mich bedanken möchte. Gerne möchte ich hier meine ehrliche Meinung zu dem Buch wiedergeben.

Kurz zum Inhalt:

Vicky ist nicht das typische Mädchen. Sie ist klein, hat keine große Oberweite, trägt gerne Oberteile mit Figuren und Sprüchen aus Filmen und trägt eine Lesbenbrille. Im Gegensatz zu ihren Freunden ist Vicky der einsame Single der Runde. Doch sie hat sich damit arrangiert und genießt ihr Leben. Im Zuge einer Recherche soll sie sich über Singles informieren und wie sie sich auf die Wirtschaft auswirken. Dabei soll sie auch eigene Eindrücke einfließen lassen und deshalb recherchiert sie in einem Kochkurs für Single-Männer. Ihr Partner ist der gutaussehende Junggeselle Mitch, der als Anwalt arbeitet. Die beiden könnten gegensätzlicher nicht sein, doch das Leben meint es anders....


Meine Meinung:

Dies ist das erste Buch von Poppy J. Anderson, das ich gelesen habe und was soll ich sagen: Ich bin begeistert! Die Autorin hat so einen leichten Schreibstil, der einen in seinen Bann zieht. Auch die hitzigen und auch lustigen Auseinandersetzungen der beiden Protagonisten sind so toll wiedergegeben und man muss jedes Mal dabei schmunzeln. Auch die Beziehung zwischen den jeweiligen Figuren ist klasse beschrieben. Man lernt die Figuren kennen und lieben und man leidet regelrecht mit ihnen mit. Das hat mir sehr gut gefallen, denn oftmals werden die Figuren nur oberflächlich behandelt, was hier überhaupt nicht der Fall ist.

Besonders gut hat mir die Beziehung zwischen Mitch und Vicky gefallen, denn man hat viel über die beiden Figuren erfahren und konnte ihr Verhalten durchaus nachvollziehen. Es war sehr schön zu sehen, wie die beiden sich angenähert haben und probiert haben die Zeichen des jeweils anderen zu deuten. Umso mehr habe ich gelitten, als es auch den beiden anderen Figuren schlecht ging.

Mein Fazit:

Obwohl ich die anderen Teile dieser Reihe nicht gelesen habe, konnte ich mich problemlos in die Geschichte einfinden. Es hat einfach nur Spaß gemacht den beiden zu folgen und der Schlagabtausch zwischen Vicky und Mitch waren einfach nur lustig. Poppy J. Anderson hat mich auf jeden Fall überzeugt und es wird nicht das letzte Buch von ihr gewesen sein. Da ich nichts an dem Buch zusetzen habe, bekommt es von mir fünf Sterne.