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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2021

Ein wahrer Genuss!

Heartless, Band 3: Die Seele der Magie
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„Ich bin Zera Y’Shennria, erste Herzlose des Hexers Schwarze Rose, der Hungrige Wolf, die Valkerax-Zähmerin. Ich habe der Lachenden Tochter zum Knochenbaum verholfen und damit zu genügend Macht, alles ...

„Ich bin Zera Y’Shennria, erste Herzlose des Hexers Schwarze Rose, der Hungrige Wolf, die Valkerax-Zähmerin. Ich habe der Lachenden Tochter zum Knochenbaum verholfen und damit zu genügend Macht, alles zu zerstören. Wo immer du gerade fliegt, Evlorasin, du hattest recht. Selbst im Wahnsinn. Vor allem im Wahnsinn. Der Hunger des Hungrigen Wolfs nach seinem Herzen hat die Tore geöffnet, die bis dahin das Ende der Welt zurückgehalten haben.“
Zera hat sich nichts mehr gewünscht, als endlich wieder menschlich zu sein. Endlich wieder ihr Herz zu besitzen und normal zu sein. Doch die gegebene Situation erfordert, dass sie herzlos bleibt, damit sie Lucien und ihre Freunde beschützen kann. Jeder bringt in diesem Krieg gegen Varia Opfer und die Freunde realisieren, dass dieser Kampf mehr Opfer bringen wird, als sie gedacht hätten.

Der Abschluss dieser Trilogie konnte mich sehr überzeugen. Ich habe die Seiten verschlungen, obwohl es relativ viele waren und ich wollte gar nicht aus dieser Welt zurück in die Realität kehren. Der Anfang war ein wenig holprig und lang, aber danach wurde es von Seite zu Seite besser.
Der Inhalt ist sehr verstrickt. Hier den roten Faden zu behalten, war eine kleine Herausforderung, aber er war immer zu erkennen. Eine komplexe Geschichte erfordert nun mal auch solche Schwierigkeiten mit dem roten Faden.
Die Charaktere konnten mich wie in den Bänden zuvor überzeugen. Der Freundeskreis ist einfach genial, der Humor wie immer überzeugend und Zera mit ihren Kommentaren einfach amüsant.
Ich kann euch die Trilogie wirklich sehr empfehlen. Ich habe sie geliebt und würde sie am liebsten nochmal zum ersten Mal lesen.

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Pure Empfehlung!

Elian und Lira – Das wilde Herz der See
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„Ich wurde zum Fluch der Prinzen – ein Titel, unter dem mich die ganze Welt kennt. Um unser Königreich und meiner Mutter willen bin ich erbarmungslos geworden. Und diese Erbarmungslosigkeit ha jeder Meereskreatur ...

„Ich wurde zum Fluch der Prinzen – ein Titel, unter dem mich die ganze Welt kennt. Um unser Königreich und meiner Mutter willen bin ich erbarmungslos geworden. Und diese Erbarmungslosigkeit ha jeder Meereskreatur gezeigt, dass ich eine Herrscherin sein kann. Jetzt will mir meine Mutter genau dies wegnehmen. Nicht nur meinen Namen, sondern auch das Vertrauen der Meere in mich. Wenn ich nicht mehr der Fluch der Prinzen bin, dann bin ich nichts. Nur eine Prinzessin, die eine Krone erbt, statt sie zu verdienen.“
Lira ist eine Sirene, die jedes Jahr ein Herz stehlen muss, damit sie überlebt. Als Tochter der Meereskönigin hat sie es sich zur Aufgabe gemacht immer nur die Herzen von Prinzen zu stehlen. In der Menschenwelt wird sie deswegen nur noch „Der Fluch der Prinzen“ genannt. Doch als sie mit ihrer Cousine auf Jagd ist und zu früh ein Herz stiehlt und sie danach einen weiteren großen Fehler begeht, bestraft ihre Mutter sie. Sie verwandelt sie in einen Menschen und stellt ihr ein Ultimatum: Entweder sie bringt ihr das Herz des Prinzen Elian oder sie bleibt für immer ein Mensch. Prinz Elian jagt Sirenen. Vor allem jagt er aber den Fluch der Prinzen – Lira. Als er sie aus dem Meer fischt – nun mit menschlichen Beinen und ohne ihren Gesang – weiß er noch nicht, dass sie die Sirene ist, die er seit Jahren jagt. Während ihrer Reise kommen sie sich immer näher und Lira begreift schnell, dass sie eine Entscheidung treffen muss, die ihr ganzes Leben verändern könnte.

Das Cover hat mich ein wenig gestört, da ich nicht der größte Fan von Gesichtern auf Covern bin, aber der Inhalt der Geschichte übertrifft die äußere Hülle um Welten!
Lira und Elian sind wundervolle Protagonisten gewesen. Es hat Spaß gemacht beide Perspektiven zu verfolgen und in ihren Gedanken zu versinken. Beide haben eine große Portion an Humor, sodass die Sticheleien und Neckereien nie langweilig werden. Man fiebert mit beiden Charakteren mit. Auch die Nebencharaktere sind sehr gelungen. Das gesamte Setting war rund und man konnte sich komplett in der Geschichte fallen lassen.
Der Schreibstil ist deswegen perfekt. Er ist locker, frech und mitreißend. Die Autorin beschreibt jede Umgebung ausreichend genug, damit man sich alles vorstellen kann, aber ohne, dass es zu viel wird.
Inhaltlich ist das Buch ebenfalls sehr gut. Man will die Geschichte gar nicht weglegen und man will die ganze Zeit wissen, wie es nun weitergeht. Es ist spannend, witzig und zieht einen in einen Bann.
Allein beim Schreiben dieser Rezension habe ich wieder Lust das Buch von vorne zu lesen! Es ist eine pure Empfehlung! Lest dieses Buch unbedingt, denn ihr werdet es garantiert nicht bereuen – versprochen

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Veröffentlicht am 07.11.2021

Ein solider Abschluss der Reihe

Ashes - Pechschwarzer Mond
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Der Kampf der Jugendlichen geht weiter. Überall lauern Gefahren. Jeder muss aufpassen und immer kampfbereit sein, denn die kannibalistischen Jugendlichen lauern überall. Doch wo sind sie sicher? Der finale ...

Der Kampf der Jugendlichen geht weiter. Überall lauern Gefahren. Jeder muss aufpassen und immer kampfbereit sein, denn die kannibalistischen Jugendlichen lauern überall. Doch wo sind sie sicher? Der finale Kampf eines Krieges, der die ganze Welt verändert hat, steht bevor und keiner weiß, wie er ausgehen wird. Alex und ihre Freunde kämpfen um ihr Überleben und um ihre Eigenständigkeit.

Der finale Band dieser Reihe stand sehr lange in meinem Bücherregal, da mich die Bände zuvor ja leider immer mehr enttäuscht hatten. Dementsprechend konnte ich mich auch nicht mehr so gut daran erinnern, worum es in den vorherigen Bänden ging, ich hatte nur noch die grobe Handlung im Kopf (, aber ich war auch einfach zu gemütlich drauf, als dass ich die Bücher nochmal gelesen hätte). Dementsprechend kann es deswegen sein, dass ich die Handlung teilweise etwas wirr fand. Ich konnte keinen direkten roten Faden erkennen beziehungsweise habe ich mir zum Ende hin noch ein paar mehr Erklärungen gewünscht.
Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen und aufgrund der sehr kurzen Sätze fliegen die Seiten nur so dahin. Man liest das Buch schneller durch, als man denkt, obwohl es keinen so ausgeprägten Spannungsbogen hat. Durch die wechselnden Perspektiven und die kleinen Cliffhanger am Ende der Kapitel will man das Buch gar nicht mehr weglegen. Die beißenden und humorvollen Kommentare zwischendurch haben die doch sehr ernste und teils brutale Geschichte etwas aufgelockert.
Es ist ein guter Abschluss der Reihe, die meines Erachtens zwar immer etwas schwächer wurde, aber dennoch gut geschrieben ist. Sie ist etwas Nettes für zwischendurch.

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Veröffentlicht am 10.08.2021

Angenehm zu lesen

Stolz und Vorurteil
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Mr. Bennet hat fünf Töchter, doch seinen Besitz kann er nur an eine männliche Person vererben, sodass es unbedingt notwendig ist, dass mindestens eine der Töchter gut heiratet. Doch wen? Wer ist geeignet? ...

Mr. Bennet hat fünf Töchter, doch seinen Besitz kann er nur an eine männliche Person vererben, sodass es unbedingt notwendig ist, dass mindestens eine der Töchter gut heiratet. Doch wen? Wer ist geeignet? Während eine der Töchter Mr Bingley kennenlernt und sich in ihn verliebt, lernt Elizabeth Mr Darcy, den guten Freund von Mr Bingley, kennen. Beide mögen sich sofort nicht, doch wie es der Zufall will, werden sie immer wieder zueinander getrieben und sie begegnen sich immer wieder.

Der Beginn des Buches ist ziemlich zäh und vor allem auch verwirrend, wenn man die vielen Charaktere kennenlernt. Da hat es einige Zeit gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte.
Sobald man sich aber in die Geschichte eingelesen hat, konnte ich nicht mehr aufhören, der Geschichte folgen zu wollen.
Ich verstehe nicht so ganz die Begeisterung um Mr Darcy, da ich ihn irgendwie bis zum Ende nicht wirklich mochte. Was mir dafür umso mehr gefallen hat, war Elizabeths Wesen. Obwohl „Stolz und Vorurteil“ 1813 veröffentlicht wurde, zeigt sich bereits hier, wie stark der Feminismus vertreten sein kann. Die Auseinandersetzungen von Elizabeth mit verschiedenen Charakteren haben mir immer sehr gut gefallen.

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Veröffentlicht am 10.08.2021

Keine Liebesgeschichte

Die Unwahrscheinlichkeit von Liebe
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Zac liegt mit der Diagnose Krebs im Krankenhaus, als ein neues Mädchen in das Zimmer nebenan zieht. Als sie am ersten Tag laut Musik aufdreht, klopft er an die Wand, damit sie leiser wird. Dadurch entwickelt ...

Zac liegt mit der Diagnose Krebs im Krankenhaus, als ein neues Mädchen in das Zimmer nebenan zieht. Als sie am ersten Tag laut Musik aufdreht, klopft er an die Wand, damit sie leiser wird. Dadurch entwickelt sich ein Klopf-und-Brief-Austausch, den beide nicht so schnell vergessen.
Nachdem Zac das Krankenhaus verlassen kann, sehen sie sich jedoch nicht wieder, denn genau an dem Tag hat Mia eine wichtige Operation. Doch so wie es das Schicksal will, werden sie sich doch noch begegnen und sich näher kommen.

Die Geschichte ist sehr ruhig, ohne viel Drama. Sie ist nett, etwas Schönes für zwischendurch.
Die Protagonisten Zac und Mia könnten nicht unterschiedlicher sein. Während Zac ruhig und in sich gekehrt ist, ist Mia laut, störrisch und wild. Dementsprechend macht es auch sehr viel Spaß beide dabei zu beobachten, wie sie sich weiterentwickeln. Sie machen beide eine große Wandlung durch. Mia mochte ich zu Beginn überhaupt nicht, was aber auch beabsichtigt war von der Autorin, denn sobald man mehr und mehr von der Geschichte gelesen hat, merkt man die Veränderung von Mias Wesen.
Der Schreibstil ist angenehm, es gibt meistens sehr kurze Sätze und durch den trockenen Humor wird man definitiv ab und zu schmunzeln.
Also eine wirklich nette Geschichte, in der einiges passiert und die auch einiges im Petto hat. Jedoch kommt jetzt mein größer Kritikpunkt: Die Liebe zwischen Mia und Zac war überhaupt nicht greifbar. Ich habe davon kein bisschen gespürt und war dementsprechend ziemlich enttäuscht, denn auf dem Buchrücken wird sie groß angekündigt. Ich habe hier eher ein Buch gesehen und gelesen, welches die Entstehung einer Freundschaft und den Umgang mit einer Erkrankung erzählt.

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