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Veröffentlicht am 23.07.2020

Spannung, Spannung, Spannung!

Flugangst 7A
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Mats Krüger ist ein Psychiater mit panischer Flugangst. Diese muss er überwinden, als seine hochschwangere Tochter Nele eine SMS schickt, dass sie in ihren Wehen liegt. Er macht sich sofort auf den Weg ...

Mats Krüger ist ein Psychiater mit panischer Flugangst. Diese muss er überwinden, als seine hochschwangere Tochter Nele eine SMS schickt, dass sie in ihren Wehen liegt. Er macht sich sofort auf den Weg zu ihr und muss dafür den Atlantik mit dem Flugzeug überqueren.
Als würde diese Ausgangssituation für Mats nicht schon schlimm genug sein erhält er kurz nach dem Start des Fliegers einen Anruf. Der Unbekannte verlang von ihm eine ehemalige Patientin zu triggern, sodass sie das Flugzeug abstürzen lässt. Mats soll 600 Passagiere umbringen. Weswegen? Der Unbekannte hat seine Tochter und hält sie gefangen, während jede Sekunde über das Leben des Kindes in ihr entscheidet.

Dies ist nun mein zweiter Thriller von Fitzek. Ich bin noch ziemlich neu in diesem Genre, falls ihr also Empfehlungen habt: Immer her damit! Ich genieße es, dass ich noch so neu in diesem Genre bin, dass ich meist auch sehr lange mit den Protagonisten rätsle, wer die Bösen sind.
Bei diesem Buch hat mir das Rätseln sehr viel Spaß gemacht, denn dieses Buch beinhaltete mehrere Perspektiven, wodurch alles noch verstrickter und interessanter wurde. Man denkt, man weiß, wer der Unbekannte sein könnte? Bumm, Fitzek verändert die Geschichte mit kleinen Handlungen und der Plottwist ändert alles.
Man ist durchgehend neugierig und will die Geschichte gar nicht mehr weglegen. Ich persönlich habe sie dennoch ab und zu zur Seite gelegt, weil ich es schon fast ZU spannend fand! So viel Spannung musste ich immer erst mal verarbeiten.
Die Charaktere tauchen alle immer wieder auf. Man lernt manche nur zu Beginn kurz kennen, aber man weiß: die tauchen wieder auf. Auch diese Charaktere haben ihre Tiefen und man konnte sich alles bildlich sehr gut vorstellen.
Ich habe bis zum Ende mitgefiebert und war sehr begeistert. Dieses vielfältige Buch ist definitiv eine Empfehlung von mir!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.07.2020

Mal was anderes!

Beat it up
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Summer Price hat ein absolutes Gehör und ist deswegen relativ bekannt. In wenigen Wochen steht ihre Aufnahmeprüfung für das New York-Orchestra an. Doch dann ruft sie ihr Zwillingsbruder Xander an. Dieser ...

Summer Price hat ein absolutes Gehör und ist deswegen relativ bekannt. In wenigen Wochen steht ihre Aufnahmeprüfung für das New York-Orchestra an. Doch dann ruft sie ihr Zwillingsbruder Xander an. Dieser ist ein bekannter DJ, für den Summer bereits heimlich Melodien geschrieben hat. Durch Zufälle begleitet sie ihn auf der Tour für das Beat it up-Festival. Die Lautstärken dort und der Trubel machen Summer zu schaffen, doch auch Gabriel lässt sie nicht kalt. Er ist der größte Konkurrent von ihrem Bruder und wickelt jeden mit seinem Charme um den Finger. Auch Summer ist durcheinander und sie kommen sich näher. Doch kann Summer ihm trauen? Immerhin ist er der Konkurrent von ihrem Bruder und könnte sie nur als Mittel zum Zweck für den Gewinn eines Vertrags am Ende des Festivals benutzen.

Auf dieses New Adult-Buch war ich sehr gespannt, denn ich war neugierig, wie man in diesem Roman mit der Musik und Liebe umgehen würde. Für mich hat es sich sehr nach etwas Neuem und Erfrischendem angehört, denn meist steht sonst auf den Klappentexten fast dasselbe. Hier nicht, weswegen ich neugierig war.
Summer Price ist eine sympathische Protagonistin. Sie durchlebt eine starke Entwicklung während des Buches und auch wenn ich manche Gedanken ein wenig unverständlich fand, mochte ich sie sehr. Obwohl Gabriel jedes Klischee eines männlichen NA-Protagonisten erfüllt und ich die Art von Männern in Büchern hasse: Er hatte es mir dennoch angetan. Er war frech, humorvoll, hat nicht nur Summers Herz sondern auch meines manchmal schneller schlagen lassen und ist definitiv nicht auf den Mund gefallen. Ich mochte es, wie er Summer beeinflusst hat und sie sich durch ihn entwickelt hat.
Ein wenig unnötig fand ich das Drama mit ihrem besten Freund. Das wurde ja wirklich bis zum Ende in die Länge gezogen. Meines Erachtens nach war es Summer schon früher klar, dass ihr bester Freund nie mehr sein wird und da war ich manchmal ein wenig von ihren Gedanken genervt (das hatte ich zuvor genannt: manchmal konnte ich ihre Gedanken nicht nachvollziehen).
Die Handlungsstränge haben mir gefallen, denn sie haben mich gut unterhalten. Das Setting war meistens immer ähnlich, aber dennoch gab es immer genug Drama und Leidenschaft, die jedes Setting wieder anders gemacht haben. Ja, es gab immer wieder mal Klischees, die erfüllt wurden, aber sie haben nicht überwogen, weswegen man da auch drüber hinwegsehen kann.
Es hat mir auch sehr gefallen, wie die Musik immer wieder stark in die Geschichte eingebunden wurde. Meine größte Sorge war es, dass die Autorin die Musik irgendwann vergisst, aber das ist definitiv nicht passiert. Auch wie sie über musikalische Inhalte geschrieben hat, hat mir gut gefallen. Dennoch fand ich es ein wenig merkwürdig, dass Summer für ihren Traum im NY-Orchestra nicht mehr geübt hat. Klar, am Ende des Buches kann man es verstehen, dass sie auch keine Möglichkeiten zum üben hatte, aber davor? Wenn ein so wichtiges Vorspiel ansteht, ist man, denke ich, ein wenig mehr auf dieses Vorspiel konzentriert und lässt sich nicht so leicht von Festivals, die man sowieso nicht mag, ablenken...
Dieses Buch ist eine schöne Geschichte. Ja, sie hat manche Schwächen, aber dennoch kann ich dieses Buch empfehlen, denn es war sehr mitreißend!

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Veröffentlicht am 23.07.2020

Leider eine Enttäuschung

Die letzte Kiya 1: Schattenerbe
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Sarah
17 Juli, um 22:07 Uhr
Ich denke, wenn ich so eine Bewertung gebe, sollte ich auch begründen, weswegen.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Man wusste schnell, wer welche Aufgaben hat und wer ...


Sarah
17 Juli, um 22:07 Uhr
Ich denke, wenn ich so eine Bewertung gebe, sollte ich auch begründen, weswegen.

Die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Man wusste schnell, wer welche Aufgaben hat und wer welche Eigenschaften besitzt. Sie waren alle auf ihre Weise besonders.

Auch die Beziehungen zwischen den Charakteren konnte ich gut nachvollziehen. Dennoch- Wie schnell sich Dimitri und Lilya verlieben, war mir doch etwas zu flott. Klar, es kann eine solche Liebe geben, aber dann doch bitte ein wenig besser ausgearbeitet und zumindest über ein oder zwei Tage mehr.

Auch inhaltlich besaß das Buch deutliche Schwächen. Während ich noch zu Beginn dachte: Okay, das könnte eine nette Geschichte werden, wurde ich mit jeder Seite enttäuschter. Es hat sich total gezogen und einige Szenen waren total überflüssig...

Noch ein anderer Punkt, der mich total gestört hat: Welcher normale Mensch nimmt denn einen Kerl mit in eine andere Stadt, den er kaum kennt? Große Liebe hin oder her, aber das war wirklich nicht verständlich.

Wie man sieht, haben mir nur die Charaktere gefallen, der Rest war mir leider entweder zu unausgearbeitet, zu plötzlich oder unverständlich. Leider.

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Veröffentlicht am 14.07.2020

Humorvoll, aber auch mit einer wichtigen Message für Kinder!

Der Tag, an dem die Oma das Internet kaputt gemacht hat
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Die Geschichte erzählt, wie die Oma das Internet auf der ganzen Welt kaputt gemacht hat und wie alle damit umgehen müssen.
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und kann es wirklich sehr empfehlen! ...

Die Geschichte erzählt, wie die Oma das Internet auf der ganzen Welt kaputt gemacht hat und wie alle damit umgehen müssen.
Ich habe dieses Buch als Hörbuch gehört und kann es wirklich sehr empfehlen! Marc-Uwe Kling liest jedes seiner Bücher sehr gut vor und ich habe das Buch sehr genossen. Die Szenen werden oft mit zusätzlichen Geräuschen unterstrichen, sodass Kinder die Szenen noch anschaulicher werden.
Für mich persönlich ist dieses Buch ein humorvolles Kinderbuch, welches dennoch eine wichtige Botschaft vermittelt: Was machen wir Menschen, wenn das Internet futsch sein sollte? Womit beschäftigen wir uns denn dann?
Man lernt die Charaktere schnell und gut kennen, denn jeder hat markante Merkmale, auch wenn diese teils klischeebelastet sind, aber vielleicht ist das auch die Absicht vom Autor gewesen.
Das Buch besitzt viele Wortwiederholungen. Das kann man mögen oder auch nicht. Ich persönlich fand es für jüngere Leserinnen und Leser nützlich, denn dadurch wurde es Buch humorvoller und die kurzen Sätze ließen sich gut lesen.
Dieses Buch verspricht euch also definitiv angenehme Lesestunden (möglicherweise auch mit euren Kindern ). Es ist eine Empfehlung für jede junge Leserin und jeden jungen Leser.

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Veröffentlicht am 08.07.2020

Ist Crossfire wie Fifty Shades Of Grey?

Crossfire. Versuchung
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Bei Crossfire habe ich von vielen gehört/ gelesen, dass es wie "Fifty Shades Of Grey" sein soll und ich muss sagen: ja, aber irgendwie auch nein.

Christian Grey ist nun mal Christian Grey und Cross ist ...

Bei Crossfire habe ich von vielen gehört/ gelesen, dass es wie "Fifty Shades Of Grey" sein soll und ich muss sagen: ja, aber irgendwie auch nein.

Christian Grey ist nun mal Christian Grey und Cross ist halt Cross. Er ist auch dominant und bestimmend, aber auf eine andere Weise wie Grey...

Die Charaktere haben mir sehr gefallen. Sie haben alle ihre Ecke und Kanten. Es war sehr interessant, wie man viele Geheimnisse nach und nach kennengelernt hat. Bei Cross bin ich aber noch gespannter, denn er blieb wirklich immer geheimnisvoll und ich freue mich auf die anderen Bücher, die dann hoffentlich alle Geheimnisse lüften!

Von der Story her war die Geschichte etwas flach- es war halt wirklich sehr sexbezogen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass nach jedem Gespräch eine Sexszene kam. Da war ich etwas perplex, weil ich nicht damit gerechnet habe, dass man wirklich so oft Sex haben kann. Also wirklich so extrem oft.

Die Gespräche waren immer flott und frech. Oft musste ich grinsen oder lachen, weil die alle so schlagfertig sind.

Ich habe nach Band 1 erst mal eine kleine Pause nötig, aber ich freue mich auf Band 2!

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