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Veröffentlicht am 07.06.2021

Eine schöne Geschichte mit einer tollen Moral!

Viele Grüße von der Seehundinsel
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„‚[...] Ich bin Postbotin Robbe‘, sagte die eine. ‚Ich trage im Meer die Post aus. Und das ist mein Lehrling – Robbie.‘“
Seehundchen macht sich Sorgen. Wo bleibt Waldo? Sie vermisst ihren besten Freund, ...

„‚[...] Ich bin Postbotin Robbe‘, sagte die eine. ‚Ich trage im Meer die Post aus. Und das ist mein Lehrling – Robbie.‘“
Seehundchen macht sich Sorgen. Wo bleibt Waldo? Sie vermisst ihren besten Freund, den jungen Wal Waldo. Dieser ist bei den Olympischen Spielen am Kap der Wale. Dank dem Postdienst Robbe und Robbie können sie schnell Briefe miteinander austauschen. Irgendwann bekommt Robbie von Seehundchen einen Spezialauftrag. Sie soll zwanzig Briefe an irgendwelche Personen austeilen. Robbie nimmt die Herausforderung an, doch dann gerät sie auf dem Weg in den Superstrudel Gurgel Gurgel Nr. 1. Alles kommt durcheinander und Robbie ist plötzlich im Algenwäldchen. Dabei muss sie so dringend die Briefe verteilen! Puck, der Otter, hilft ihr dabei die Briefe wiederzufinden.

Die Geschichte erzählt von der engen Freundschaft von Waldo und Seehundchen. Dabei wird auch Robbies Geschichte als Postbotin erzählt. Robbie ist dabei eine total liebenswerte Protagonistin, die man gerne auf ihrer Reise verfolgt.
Dennoch muss ich sagen, dass die Geschichte etwas weniger spannend ist als der nachfolgende Band über Puck. Zwischendurch hatte ich irgendwie das Gefühl, dass sich die Geschichte etwas zieht.
Auch dieses Buch zeigt, wie Robbie einige Ängste besitzt. Sie ist sehr unsicher, zurückhaltend und hat Angst Fehler zu machen, aber durch ihre Freunde lernt sie, dass Fehler ok sind.
Das Buch ist eine schöne Geschichte, die durch die Briefelemente zwischendurch etwas Erfrischendes hat und man freut sich auf den Folgeband zu Puck.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2021

Lustige Charaktere, aber leider wenig Inhalt

Beastmode 2: Gegen die Zeit
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„Malcolm und die anderen hatten nicht lange gebraucht, um herauszufinden, dass sie sich in Genf befanden und im Jahr 2003 gelandet waren. Er selbst hatte schon in Frankreich, im Jahr 1789, geahnt, wohin ...

„Malcolm und die anderen hatten nicht lange gebraucht, um herauszufinden, dass sie sich in Genf befanden und im Jahr 2003 gelandet waren. Er selbst hatte schon in Frankreich, im Jahr 1789, geahnt, wohin es sie als Nächstes verschlagen würde, und recht behalten.“
Die Reise der fünf Jugendlichen geht weiter. Dieses Mal sind sie in Malcolms Schicksal gelandet. Dort müssen sie dafür sorgen, dass seine Mutter auf der Arbeit durch den Beschleuniger Teilchen im Körper erhält und dadurch sein Zwillingsbruder während der Schwangerschaft verstirbt.
Danach müssen sie in die Zeiten von Wilbur und Jenny reisen, denn auch ihr Schicksal ist wichtig für das Aufhalten des Weltuntergangs. Auf ihrem Weg begegnen ihnen viele Hindernisse und sie sind kurz davor auf ihrer Mission zu scheitern.

Das Buch lies sich sehr leicht durchlesen. Ich hatte es innerhalb eines Tages durchgelesen. Der Schreibstil von Rainer Wekwerth ist unfassbar angenehm. Er nutzt kurze Sätze, schreibt sehr humorvoll und man hat sich schnell in die Geschichte reingelesen. Die Dialoge sind immer kurz und schlagfertig. Besonders die Gespräche von Damon fand ich sehr amüsant, denn durch sein kurzes Menschendasein kennt er sich noch nicht mit dem menschlichen Leben aus, wodurch einige humorvollen Gespräche entstanden sind.
Insgesamt war mir der Handlungsablauf jedoch zu schnell. Malcolms und Wilburs Geschichten wurden viel zu schnell abgehandelt. Jeder Auftrag hat viel zu schnell und zu gut funktioniert. Ich dachte mir manchmal auch: „Haben die nicht mal Hunger? Oder sind erschöpft?“. Es wäre vielleicht besser gewesen, wenn diese Teile des Buches ausführlicher erzählt worden wären, so wie es auch mit Jennys Geschichte gemacht wurde.
Die Charaktere haben wie in Band 1 alle ihren Charme und das Buch lebt von den Dialogen zwischen den Charakteren. Der Autor hält sich nicht mit langen Ortsbeschreibungen oder ähnlichem auf, sondern sorgt durch die Gespräche, dass man gerne das Buch liest und auch gar nicht mehr damit aufhören möchte.
Ich bin ein wenig in einem Zwiespalt bei dem Buch. Ich konnte es wie gesagt sehr schnell durchlesen und habe es wortwörtlich aufgrund der Charaktere verschlungen, während das Buch inhaltlich schwächelt. Wer flotte Geschichten mag, findet hier ein gutes und amüsantes Buch, welches aber auch eine ernsthafte wichtige Message besitzt. Wer aber eine ausführliche Spannungsgeschichte sucht, könnte hier enttäuscht werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.06.2021

Spannend mit einer schönen Moral!

Viele Grüße aus dem Algenwäldchen
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„Fühlt er sich nicht in Wirklichkeit einsam? Ist er vielleicht gar nicht so stark, wie er immer tut? Dann antwortet Puck jedes Mal, das sei der größte Quatsch.“
Puck hat auf der Insel Rattatta gelebt. ...

„Fühlt er sich nicht in Wirklichkeit einsam? Ist er vielleicht gar nicht so stark, wie er immer tut? Dann antwortet Puck jedes Mal, das sei der größte Quatsch.“
Puck hat auf der Insel Rattatta gelebt. Dann wollte er aber herausfinden, was außerhalb seiner Insel ist und lebt nun allein im Algenwäldchen. Er hat der Post den Auftrag gegeben an verschiedene Leute einen Brief zu geben. Dort schreibt Puck, wer er ist und dass sie ihn gerne besuchen können. Doch Pucks Laune wird immer schlechter, denn er erhält keine Antworten auf einen der Briefe.
Doch dann kommt ein Gast zu Besuch. Die Meeresschildkröte Schilderhannes ist auf der Durchreise und macht in Pucks neu erfundener Pension eine Pause. Aber irgendetwas ist an Hannes faul. Was schreibt er immer in sein Buch? Und wieso zeigt er nie, was in seinem Rucksack ist? Puck untersucht die Situation und versucht Schilderhannes nicht aus den Augen zu lassen.

Das Buch vermittelt wie auch schon vorherige Bände der Reihe eine schöne Message. Man soll nicht einfach alles glauben, was einem gesagt wird. Mir hat auch sehr der kurze Teil in dem Buch gefallen, in welchem sie darüber reden, was ihnen wichtig ist. Dort zählen Waldo, der Walprofessor und Miss Kap der Wale auf, was ihnen wichtig ist und was ihnen eventuell gestohlen werden könnte. Dabei realisieren sie, dass alles nicht materiell ist und somit nicht gestohlen werden kann. Ich fand das total schön, denn das vermittelt den Kindern, dass sie nicht unbedingt Materielles als wichtig ansehen sollen sondern ihre Mitmenschen.
Die Geschichte lässt sich leicht und schnell lesen, da die Handlung von Puck und Schilderhannes mit seinen Geheimnissen sehr spannend ist. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass die Kinder von der Geschichte total gefesselt werden.
Die Bilder sind schöne Ergänzungen. Sie sind immer in den ähnlichen Tönen gehalten (was keine Überraschung bei einem Buch über das Meer ist). Kleine Auffälligkeiten, die zu den ganzen Charakteren passen, sind kleine aber feine Charakterschliffe. Wie beispielsweise bei Puck, der zunächst in den Illustrationen schlecht gelaunt ist und dann bessere Laune hat als sein erster Gast auftritt oder der blaue Rucksack von der Schildkröte Hannes.
Insgesamt ein sehr schönes Kinderbuch! Es hat viel Potential für den Grundschulunterricht als auch als Vorlesebuch.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.04.2021

Wer die vorherigen Bände liebt, wird diesen auch lieben!

Redemption. Nachtsturm (Revenge 3)
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„Es war, als hätte mein Gehirn bei der Erwähnung seines Namens einen Kurzschluss erlitten.
Sergeant Jason Dasher.“
Evie ist in Zone 3 angekommen und versucht dort zu leben. Doch sie ist gefährlich. In ...

„Es war, als hätte mein Gehirn bei der Erwähnung seines Namens einen Kurzschluss erlitten.
Sergeant Jason Dasher.“
Evie ist in Zone 3 angekommen und versucht dort zu leben. Doch sie ist gefährlich. In ihr schlummert eine gefährliche Macht und sie muss sich vor Daedalus verstecken.
Während ihrer Zeit trifft sie auch auf einen kleinen Jungen, der nicht Zone 3 angehört. Sie gibt ihm Essen und sie lernt ihn langsam kennen. Gemeinsam mit Luc trainiert sie ihre Fähigkeiten und dabei treffen immer wieder Gefahren auf das Team.

Luc und Evie! Die beiden sind eines meiner Lieblingspaare. Die aufrichtige Liebe zwischen ihnen überzeugt mich jedes Mal wieder und wie sehr sie einander unterstützen ist wunderschön. Es gibt nie zu viel Drama.
Es ist auch schön wieder alle alten Charaktere zu treffen, auch wenn sie viel reifer und erwachsener sind als in der Lux-Reihe.
Inhaltlich war das Buch etwas schwach. Es ist insgesamt nicht viel passiert und hat sich stark wie ein Lückenfüller angefühlt. Ab und zu ist zwar etwas passiert, aber es war insgesamt nicht sonderlich viel. Dieses Buch war für mich eher ein Genießer-Buch. Es ist schön wieder in die Welt der Lux einzutauchen und sich dort wohlzufühlen. Man sollte hier keine krassen Spannungsbögen erwarten (auch wenn das Ende vom Spannungsbogen her natürlich wieder unfassbar ist!).
Für jeden Fan der Lux-Reihe kann ich das Buch empfehlen. Wer von Band 1 und Band 2 nicht überzeugt war, könnte dieses Buch wieder nicht gefallen. Wem alles die anderen beiden Bände gefallen hat, wird dieses Buch auch wieder mögen!

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Veröffentlicht am 09.04.2021

Gute Empfehlung!

Der Tätowierer von Auschwitz
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„Lale versucht, nicht aufzublicken. Er greift nach dem Zettel, der ihm gereicht wird. Die fünf Ziffern darauf muss er auf das Mädchen übertragen, das ihn in der Hand hält. Da ist schon eine Nummer, aber ...

„Lale versucht, nicht aufzublicken. Er greift nach dem Zettel, der ihm gereicht wird. Die fünf Ziffern darauf muss er auf das Mädchen übertragen, das ihn in der Hand hält. Da ist schon eine Nummer, aber die ist verblasst.“
Im Jahr 1942 wurde Lale Sokolov nach Auschwitz deportiert. Schnell besitzt er die Aufgabe, Häftlingsnummern auf die Unterarme der Mitgefangenen zu tätowieren. Durch diese Aufgabe besitzt er eine besondere Position und kann den anderen Häftlingen helfen. Er verteilt Medikamente, Essen oder ähnliches. Eines Tages tätowiert er den Arm eines jungen Mädchens, Gita, und verliebt sich sofort in sie.

Diese Geschichte thematisiert die Grausamkeiten von Auschwitz. Dieses Buch zeigt die Brutalität realitätsnah. Die Liebesgeschichte ist etwas „Leichtes“, was Zwischendurch vorkommt. Ich persönlich fand es sehr angenehm, dass die Geschichte von Gita und Lale vorkam. Inhaltlich also sehr gut ausgeglichen. Teils wirkt die Geschichte nur auf mich „verharmlosend“, wenn dargestellt wird, wie die Menschen dort gelebt haben und wie sie behandelt wurden.
Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann die Geschichte gut lesen. Es ist eine einfache Sprache mit einfachen Sätzen.
Zusammenfassend ein sehr gutes Buch! Ich konnte es beinahe gar nicht mehr aus der Hand legen. Wer sich in diesem Bereich weiterbilden möchte und Geschichten davon lesen möchte, dem kann ich dieses Buch sehr empfehlen.

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