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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 11.05.2026

düster, witzig, originell

Hof der Dornen, Band 1: The Rose Bargain
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Ein echtes Highlight! Düster, voller Intrigen und cleverer Fae-Deals – kombiniert mit humorvollen Schlagabtauschen und dem besonderen Flair des Jahres 1848. Ich habe jede einzelne Seite verschlungen.

Da ...

Ein echtes Highlight! Düster, voller Intrigen und cleverer Fae-Deals – kombiniert mit humorvollen Schlagabtauschen und dem besonderen Flair des Jahres 1848. Ich habe jede einzelne Seite verschlungen.

Da Prinz Bram endlich heiraten soll, organisiert seine Mutter, die Königin, eine große Brautschau. Unter den Kandidatinnen befindet sich auch Ivy, die versucht, den beschädigten Ruf ihrer Familie nach den Ereignissen rund um ihre Schwester Lydia wiederherzustellen.

Besonders begeistert haben mich die sechs Kandidatinnen. Jede von ihnen besitzt eine ganz eigene Persönlichkeit, Tiefe und spannende Facetten, wodurch sie sich schnell ins Herz schleichen. Auch wenn ich Ivys Verhalten an manchen Stellen gerne hinterfragt hätte, machte genau das ihren Charakter so authentisch und die Geschichte umso mitreißender.

Ein großer Pluspunkt war für mich, dass man immer wieder Einblicke in die Gedanken der verschiedenen Kandidatinnen erhält. Dadurch wirkten die Figuren noch lebendiger und greifbarer.

Die Darstellung der Fae erinnerte stark an die Wesen aus Elfenkrone: geheimnisvoll, manipulativ und nicht unbedingt harmlos. Sie spielen nach ihren eigenen Regeln, schließen Handel ab und bewegen sich in einer Welt, in der Zeit völlig anders vergeht. Ich bin großer Fan von Fae-Geschichten.

Auch das Worldbuilding konnte mich vollkommen überzeugen. Die Schauplätze und Atmosphäre waren so bildhaft beschrieben, dass ich völlig in die Handlung eintauchen konnte. Besonders die unterschiedlichen Prüfungen und Aufgaben sorgten immer wieder für Spannung und fühlten sich angenehm originell an.

Die Geschichte vereint eine düstere Stimmung mit Intrigen und Spielchen, verliert dabei aber nie ihren Humor. Vor allem die Dialoge und Wortgefechte haben mich regelmäßig zum Schmunzeln gebracht.

Fazit:
Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an gefesselt und nicht mehr losgelassen. Eine atmosphärisch dichte Geschichte voller Intrigen, dunkler Fae-Magie und humorvoller Schlagabtausche. Für mich ein Highlight.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Absolut gelungener Reihenauftakt

When Shadows Darken the Sun
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„When Shadows Darken the Sun“ hat meine Erwartungen deutlich übertroffen und mich schneller in seinen Bann gezogen, als ich gedacht hätte. Schon nach wenigen Kapiteln war ich vollkommen in die Welt von ...

„When Shadows Darken the Sun“ hat meine Erwartungen deutlich übertroffen und mich schneller in seinen Bann gezogen, als ich gedacht hätte. Schon nach wenigen Kapiteln war ich vollkommen in die Welt von Tag- und Nachthof eingetaucht.

Die erschaffene Welt wirkt detailreich und greifbar, besonders die Atmosphäre ist so intensiv beschrieben, dass man sich unmittelbar in der Geschichte angekommen fühlt. Dieses Gefühl und die Stimmung hat mich das ganze Buch über begleitet und nicht mehr wieder losgelassen.

Auch die Figuren konnten mich schnell von sich überzeugen. Sie sind vielschichtig angelegt und wirken lebendig. Selbst die Nebencharaktere haben eine tolle Charaktertiefe bekommen, sie haben eigene Hintergründe und Entwicklungen, was der gesamten Handlung zusätzliche Tiefe verleiht dafür gesorgt hat, dass ich total mitfühlen konnte.

Die beiden Hauptfiguren konnten dabei kaum unterschiedlicher sein – und genau das macht ihre Verbindung so spannend. Zwischen Cass und Nox knistert es von Anfang an, und man fiebert regelrecht mit, wie sich ihre Beziehung entwickelt. Beide habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen.

Der Stil von Nina Schilling ist angenehm flüssig, lebendig und an den richtigen Stellen humorvoll, ohne dabei die Emotionalität zu verlieren. Durch diese perfekte Mischung aus Witz und Ernst liest sich das Buch unglaublich schnell, und man kann sich mühelos in die Welt und die Figuren hineinversetzen. Besonders die Entwicklung und Dynamik zwischen Cass und Nox haben mich komplett abgeholt.

Das Zusammenspiel aus Magiesystem, Prüfungen und Weltgestaltung sorgt für eine konstant hohe Spannung. Es gab Wendungen, die mich überraschen konnten und durch die immer wieder subtilen Hinweise, die im Laufe der Geschichte eingestreut wurden, hat die Auflösung am Ende für mich auch Sinn ergeben und kam nicht aus dem Nichts. Das ist mir persönlich immer sehr wichtig, da ich es liebe, wenn mich ein Twist überraschen kann, ich mir danach aber denke, eigentlich hätte ich darauf kommen können.

Immer wieder gibt es zudem sehr gefühlvolle und auch traurige Momente, die einen kurz innehalten lassen.
Vor allem auch die inneren Konflikte der beiden Hauptfiguren verleihen der Geschichte eine emotionale Ebene und regen zum nachdenken an.

Das Finale hat mich dann noch einmal unerwartet erwischt und macht definitiv Lust darauf, direkt weiterzulesen.
Alles in allem war es für mich ein rundum gelungenes Leseerlebnis – und ich kann es kaum erwarten, die Fortsetzung in die Hände zu bekommen!

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Mischung aus Leichtigkeit und Schmerz

Blue Sparrow Girls – The Melody of You and Me
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Diese Geschichte vereint viele Emotionen in sich: Sie ist berührend, schmerzhaft, gleichzeitig aber auch tröstlich und hoffnungsvoll – und immer wieder durchzogen von der verbindenden Musikthematik, die ...

Diese Geschichte vereint viele Emotionen in sich: Sie ist berührend, schmerzhaft, gleichzeitig aber auch tröstlich und hoffnungsvoll – und immer wieder durchzogen von der verbindenden Musikthematik, die mir persönlich besonders gut gefallen hat.

Nach dem tragischen Tod ihrer Mutter hält Olive nichts mehr in ihrem bisherigen Leben. Um Abstand von ihrer Trauer zu gewinnen, zieht sie nach Nashville – in jene Stadt, mit der ihre Mutter besonders glückliche Erinnerungen verband. Dort beginnt sie einen neuen Lebensabschnitt und findet schließlich auch eine bezahlbare Unterkunft. Doch mit der Wohnung kommt eine klare Regel: Die Männer aus der Nachbar-WG sind tabu. Was zunächst unproblematisch klingt, entwickelt sich schnell zur Herausforderung. Denn genau dort lebt Drew – der Mann, mit dem Olive kurz vor ihrem Umzug eine unerwartet intensive Begegnung hatte. Zwischen einem Tanz, einem Kuss und überraschend ehrlichen Gesprächen über ihre jeweiligen Wunden entstand eine besondere Verbindung – im festen Glauben daran, dass sich ihre Wege ohnehin nie wieder kreuzen würden.

Olive ist eine Protagonistin, die man sofort ins Herz schließt. Ihr Verlust und die damit verbundene Trauer sind von Anfang an spürbar, wodurch ihre Gefühle sehr authentisch wirken. Beim Lesen leidet und hofft man mit ihr gleichermaßen. Besonders schön ist zu beobachten, wie sie im Laufe der Geschichte eine Seite des Lebens entdeckt, die ihr bisher gefehlt hat: echte Freundschaft. Mit ihren Mitbewohnerinnen Emily und Jules erlebt sie zum ersten Mal, wie sich eine tiefe Verbundenheit zwischen Freundinnen anfühlt. Doch genau dieses neue Glück führt auch zu einem inneren Konflikt, als ihre Gefühle für Drew stärker werden und sie fürchtet, durch einen Regelbruch ihre Freundinnen zu enttäuschen. Diesen Zwiespalt fand ich persönlich sehr gut ausgearbeitet und nachvollziehbar.

Auch Drew ist eine Figur, die mich schnell von sich überzeugen konnte. Obwohl er sich selbst anfangs als gefühlskalt beschreibt, zeigt sich rasch, dass er alles andere als das ist. Seine Leidenschaft für Musik und sein Talent im Songwriting verleihen seiner Figur eine besondere Ausstrahlung. Vor allem aber beeindruckt seine respektvolle und achtsame Art im Umgang mit Olive. Er begegnet ihr stets mit Verständnis und Geduld, ohne Erwartungen oder Druck aufzubauen. Ich habe ihn auf jeden Fall in mein Herz geschlossen.

Der Schreibstil der Autorin ist, wie gewohnt, sehr angenehm und leicht zugänglich. Die Emotionen der Figuren werden mit viel Feingefühl beschrieben und durch bildhafte Sprache greifbar gemacht, sodass man sich schnell in die Geschichte hineinziehen lässt. Trotz der schweren Trauerthematik wird die Leichtigkeit nicht aus den Augen verloren und insgesamt habe ich mich einfach sehr wohl gefühlt beim Lesen.

Die Entwicklung zwischen Olive und Drew wirkte auf mich irgendwie besonders. Bei ihrem ersten Treffen öffnen sich beide ungewöhnlich schnell, weil sie überzeugt sind, dass dieses Gespräch einmalig bleiben wird. Gerade diese vermeintliche Einmaligkeit schafft eine Ehrlichkeit, die sonst oft schwer fällt. Umso komplizierter wird es, als das Leben sie doch wieder zusammenführt. Die Umsetzung dieses Wiedersehens ist meiner Meinung nach gelungen und ich mochte die Liebesgeschichte zwischen den beiden gerne. Der letzte Funke, der so dieses besondere kribbeln in mir hervorruft, ist jedoch auf mich leider nicht übergesprungen.

Die musikalische Komponente hingegen hat mir sehr gut gefallen. Musik zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung und unterstreicht viele emotionale Momente.

Ebenso schnell wächst einem die WG rund um die „Blue Sparrow Girls“ ans Herz. Ihre Dynamik, ihr Zusammenhalt und ihre Freundschaft verleihen der Geschichte zusätzliche Wärme – eine Gemeinschaft, bei der man sich am liebsten selbst ein Zimmer sichern würde.

Ein weiterer starker Aspekt der Geschichte ist der sensible Umgang mit dem Thema Trauer. Die Geschichte macht deutlich, dass es keinen festen Zeitplan und keine richtige oder falsche Art zu trauern gibt. Jeder Mensch verarbeitet Verlust auf seine eigene Weise, und genau diese Individualität wird hier sehr authentisch dargestellt.

Insgesamt ist es eine bewegende und zugleich warme Geschichte, die trotz der ernsten Thematik ihre Leichtigkeit bewahrt. Ein Roman, der zum Mitfühlen einlädt und sich perfekt für gemütliche Lesestunden eignet. Ich hatte beim Lesen eine gute Zeit und kann das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen. Zum Highlight hat für mich aber irgendwie noch so das gewisse Etwas gefehlt auch wenn ich nicht genau den Finger darauf legen kann, was es ist.


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Veröffentlicht am 23.02.2026

Sehr berührend

Und alles zerbricht (Paper Hearts 1)
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Ich habe dieses Buch vor Kurzem beendet, und noch immer fällt es mir schwer, meine Gedanken und Gefühle dazu in passende Worte zu kleiden. Schon lange hat mich eine Geschichte nicht mehr derart überwältigt ...

Ich habe dieses Buch vor Kurzem beendet, und noch immer fällt es mir schwer, meine Gedanken und Gefühle dazu in passende Worte zu kleiden. Schon lange hat mich eine Geschichte nicht mehr derart überwältigt und tief berührt. Es war genau das, auf das ich mich über Monate hinweg sehnsüchtig gefreut hatte.Ich konnte es gar nicht abwarten, mit dem Buch zu starten und von der ersten Seite an wusste ich, dass mich etwas ganz Besonderes erwartete. Kaum hatte ich begonnen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, es hat mich total in seinen Bann gezogen.

Ich bin vollkommen verzaubert – von der Kraft der Worte, von der Eleganz und Feinfühligkeit des Schreibstils und von der außergewöhnlichen Geschichte. Ich habe zuvor noch kein Buch zu dieser Thematik gelesen, mochte die Umsetzung aber sehr.

Die Sprache ist so bildhaft und zugleich so einfühlsam, dass man sich mühelos in jede Szene hineinversetzt fühlt. Jede einzelne Seite ist durchdrungen von Emotionen, von Tiefe und von einer Atmosphäre, die gleichzeitig zart und intensiv ist. Man spürt förmlich, wie viel Herzblut, Hingabe und Persönlichkeit zwischen den Zeilen stecken. Die Charakter, die Dialoge, die gesamte Geschichte hat auf mich einfach so echt und authentisch gewirkt.

Besonders beeindruckt hat mich, wie lebendig die Figuren gezeichnet sind. Ihre Gedanken, ihre Zweifel, ihre Hoffnungen – Ich konnte so mit ihnen mitfühlen. Ich habe mit gelitten und mit gehofft.

Die Geschichte entfaltet sich mit einer ruhigen, aber kraftvollen Intensität, die einen immer tiefer hineinzieht. Selbst nachdem ich das Buch geschlossen habe, begleiten mich die Bilder und Emotionen weiter. Es ist eines dieser Bücher, die noch lange nachhallen.

Für mich ist dieses Buch nicht einfach nur „gut“ – es ist besonders und die Thematiken sind so wichtig. Eine Geschichte, welche nicht ganz einfach zu lesen ist auf Grund der Ernsthaftigkeit der Themen, dennoch verliert es nicht an Leichtigkeit und Hoffnung.
Ich bin aufrichtig begeistert und zugleich ein wenig sprachlos, weil mich diese Geschichte so tief bewegt hat. Sie war auf eine leise, aber nachhaltige Weise wunderschön – und wird mir ganz sicher noch lange im Gedächtnis bleiben.
Definitiv eine Empfehlung!

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Veröffentlicht am 19.02.2026

Spannend und außergewöhnlich

Himmelerdenblau
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Die Hörbücher von Romy Hausmann begeistern mich jedes Mal aufs Neue – ihre Thriller haben eine ganz eigene Intensität. Auch mit Himmelerdenblau beweist sie erneut, wie außergewöhnlich dieses Genre von ...

Die Hörbücher von Romy Hausmann begeistern mich jedes Mal aufs Neue – ihre Thriller haben eine ganz eigene Intensität. Auch mit Himmelerdenblau beweist sie erneut, wie außergewöhnlich dieses Genre von ihr umgesetzt wird.

Im Zentrum der Handlung steht das rätselhafte Verschwinden der 16-jährigen Julie, die seit mittlerweile zwei Jahrzehnten als vermisst gilt. Die Podcaster Liv und Philipp nehmen sich des Falls an und beleuchten ihn in einem True-Crime-Format erneut. Dadurch wird auch Julies Vater Theo aufgewühlt: einst ein angesehener Herzchirurg, heute von Demenz gezeichnet, klammert er sich an die letzte Hoffnung, endlich Klarheit über das Schicksal seiner Tochter zu erlangen.

Die Geschichte entfaltet sich aus vielen unterschiedlichen Perspektiven und wird entsprechend von mehreren Sprecher:innen erzählt, was dem Hörbuch eine große Dynamik verleiht. Besonders prägend ist jedoch Theos Sichtweise. Felix von Manteuffel gibt ihm eine Stimme, die beeindruckend authentisch wirkt – inklusive Wortfindungsproblemen und begrifflichen Verwechslungen, sodass man sich Theo emotional sehr nah fühlt. Hervorzuheben ist auch die originelle Einbindung der Podcaster, deren Passagen tatsächlich wie echte Podcast-Aufnahmen gestaltet sind.
Während des Hörens habe ich intensiv mitgerätselt und Theorien entwickelt, lag jedoch am Ende vollkommen daneben. Die Auflösung hat mich erneut überrascht und überzeugt – unerwartet und eindrucksvoll inszeniert.

Im Nachwort berichtet Romy Hausmann davon, dass sie sich von realen, teils skurrilen Kriminalfällen inspirieren ließ, was ich äußerst spannend fand. Ebenso bewegend ist der sensible Umgang mit dem Thema Demenz, das hier eine zentrale Rolle einnimmt.
Zusätzlich verweist die Autorin auf einen real existierenden Podcast, den sie gemeinsam mit Marc Benecke aufgenommen hat – den habe ich mir fest vorgenommen, noch anzuhören.

Fazit: Ein packender psychologischer Thriller, der Spannung und Tiefgang gekonnt miteinander verbindet und das Thema Demenz eindrucksvoll integriert. Der letzte Funke zum Highlight hat für mich noch gefehlt, dennoch ein sehr empfehlenswertes Buch.

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