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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2025

Spannendes Finale

To Shatter the Night (Die verfluchten Lande, Band 2)
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Nachdem ich den ersten Teil der „Die verfluchten Lande“-Reihe von Katherine Quinn gelesen hatte, war ich gespannt, wie es mit Kiara und Jude weitergeht – und ich wurde nicht enttäuscht. „To Shatter the ...

Nachdem ich den ersten Teil der „Die verfluchten Lande“-Reihe von Katherine Quinn gelesen hatte, war ich gespannt, wie es mit Kiara und Jude weitergeht – und ich wurde nicht enttäuscht. „To Shatter the Night“ knüpft nahtlos an die Ereignisse des ersten Bands an, weshalb ich auf jeden Fall empfehlen würde, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Der Einstieg fiel mir leicht, da Quinns Erzählstil wieder angenehm flüssig ist.
Die Geschichte wird erneut abwechselnd aus der Sicht von Kiara und Jude erzählt, was ich sehr gelungen fand. So bekommt man einen umfassenderen Einblick in das Geschehen, und es entsteht nie das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen.
Besonders Kiaras Entwicklung hat mir gut gefallen. Man merkt, dass sie in der Zwischenzeit viel erlebt hat. Sie wirkt entschlossener denn je, Jude zu finden und für ihr eigenes Happy End zu kämpfen. Jude bleibt dagegen ein eher unberechenbarer Charakter – spannend, aber dadurch auch etwas weniger greifbar.
Das Finale konnte mich überzeugen. Es war schön zu sehen, wie sich zum Ende hin alles entwickelt. Die Geschichte konnte mich durchgehend gut unterhalten. Für mich ist das eine gelungene Fortsetzung und ein würdiger Abschluss der Dilogie.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Grace und Henry

Dunbridge Academy - Anymore
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Mit „Anymore“ bringt Sarah Sprinz nicht nur den vierten Band, sondern auch den Abschluss der Dunbridge Academy-Reihe heraus. Dieses Mal stehen Grace und Henry im Mittelpunkt, zwei Figuren, die man schon ...

Mit „Anymore“ bringt Sarah Sprinz nicht nur den vierten Band, sondern auch den Abschluss der Dunbridge Academy-Reihe heraus. Dieses Mal stehen Grace und Henry im Mittelpunkt, zwei Figuren, die man schon aus den vorherigen Bänden kennt – und bei denen es eigentlich längst überfällig war, dass da endlich mehr passiert. Man spürt schnell, dass da schon lange Gefühle zwischen den beiden schlummern, die sich nie richtig entfalten durften. Umso schöner war es, nun mitzuverfolgen, wie genau das endlich geschieht. Die Geschichte wird abwechselnd aus ihrer und seiner Perspektive erzählt, was für mich sehr bereichernd war. Besonders Grace’ Gedankenwelt hat mich berührt: Sie ist ehrgeizig, leistungsstark, will immer alles richtig machen – und merkt dabei gar nicht, wie sehr sie sich selbst unter Druck setzt. Dass Henry das sieht und auf seine ruhige, liebevolle Art eingreift, war für mich ein echter Herzensmoment. Man merkt, wie sehr er sie wirklich sieht – und das macht die Dynamik der beiden so besonders. Auch schön zu sehen: Wie die Clique über die Reihe hinweg gewachsen ist, wie Freundschaften sich weiterentwickeln und neue dazukommen. Es war ein bisschen wie ein Wiedersehen mit alten Bekannten, das emotional nochmal alles zusammenführt. Der Schreibstil ist wie gewohnt sehr einfühlsam und flüssig zu lesen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen und habe die Geschichte in vollen Zügen genossen. Ich habe es sehr genossen, mit Grace und Henry ein letztes Mal in die Welt der Dunbridge Academy einzutauchen – und freue mich schon auf die nächsten Werke der Autorin.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Konnte mich nicht so überzeugen

Hunt on Dark Waters
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„Hunt on Dark Waters“ ist der Auftakt der Crimson Sails-Reihe von Katee Robert – doch leider konnte mich dieser erste Band nicht so ganz überzeugen.
Die Grundidee – magische Piraten, düstere Welten und ...

„Hunt on Dark Waters“ ist der Auftakt der Crimson Sails-Reihe von Katee Robert – doch leider konnte mich dieser erste Band nicht so ganz überzeugen.
Die Grundidee – magische Piraten, düstere Welten und eine knisternde Spannung zwischen den Figuren – klang eigentlich vielversprechend. Doch die Handlung selbst wirkte für mich stellenweise unausgereift und hat mich nicht richtig gepackt. Es passiert zwar einiges, aber vieles dreht sich einfach zu sehr um die körperliche Anziehung zwischen Evie und Bowen, ohne dass sich eine tiefere Entwicklung zwischen den Figuren oder in der Welt wirklich entfaltet. Erzählt wird überwiegend aus Evies Perspektive, was grundsätzlich okay war – ich konnte ihre Gedanken und Reaktionen gut nachvollziehen. Trotzdem hat sich die Verbindung zwischen den Beiden für mich nicht greifbar oder glaubwürdig genug angefühlt. Es ging mir alles etwas zu schnell und blieb eher oberflächlich.
Was ich positiv anmerken möchte: Katee Robert setzt auf eine genderneutrale Sprache, was inzwischen ihren Stil mitprägt. Ich habe mich mittlerweile gut an die Schreibweise gewöhnt, sie hat meinen Lesefluss nicht gestört. Trotzdem muss ich ehrlich sagen: Dieser Band hat mich nicht so abholen können. Vielleicht entwickelt sich die Geschichte in den kommenden Teilen noch spannender und tiefgründiger – Potenzial wäre da. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich weiterlesen werde. Ein Auftakt mit interessanter Idee, die mich nicht so überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Spannende und mitreißende Fortsetzung

A Monsoon Rising
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Mit „A Monsoon Rising“ legt Thea Guanzon den zweiten Band ihrer Hurricane-Wars-Reihe vor – und was für eine Fortsetzung. Die Geschichte knüpft direkt an die Ereignisse aus Band 1 an und nimmt sofort wieder ...

Mit „A Monsoon Rising“ legt Thea Guanzon den zweiten Band ihrer Hurricane-Wars-Reihe vor – und was für eine Fortsetzung. Die Geschichte knüpft direkt an die Ereignisse aus Band 1 an und nimmt sofort wieder Fahrt auf. Erzählt wird aus den Perspektiven von Tala und Alaric, was ich sehr gelungen fand. Beide Figuren tragen so viel in sich – Vergangenheit, Schuld, Verantwortung – und trotzdem nähern sie sich einander immer weiter an. Ich habe es sehr genossen zu lesen, wie sich zwischen ihnen etwas entwickelt, obwohl noch so viele Geheimnisse zwischen ihnen stehen. Dieses langsame, vorsichtige Zueinanderfinden hat mich emotional total gepackt.
Die Welt, in der die Handlung spielt, ist politisch, magisch und gefährlich. Ich mochte besonders, wie viele Grautöne es gibt. Hier ist nichts komplett gut oder böse, alles ist irgendwie miteinander verwoben – Freundschaft, Verrat, Loyalität und Gefühle. Das hat mich beim Lesen richtig mitgerissen.
Was mich allerdings auch etwas frustriert: Die Fortsetzung braucht noch eine Weile – und gerade zum Ende hin hätte ich am liebsten direkt weitergelesen! Der Cliffhanger macht Lust auf mehr. Umso mehr freue ich mich auf den finalen Band – denn es gibt noch so viele offene Fragen und Entwicklungen, auf die ich wahnsinnig gespannt bin.
Eine spannende, emotional aufgeladene Fortsetzung mit viel Tiefe, großartiger Dynamik und einem Ende, das mich absolut neugierig auf Teil drei zurücklässt. Ich kann den Abschluss kaum erwarten!

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Veröffentlicht am 28.08.2025

Jude & Nora

In Case We Forget
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Mit „In Case We Forget“ legt Tess Tjagvad den dritten und gleichzeitig letzten Band ihrer Gold, Bright & Partners-Reihe vor. Die Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen – wer die vorherigen Teile ...

Mit „In Case We Forget“ legt Tess Tjagvad den dritten und gleichzeitig letzten Band ihrer Gold, Bright & Partners-Reihe vor. Die Bände lassen sich unabhängig voneinander lesen – wer die vorherigen Teile kennt, wird sich aber besonders über die tieferen Einblicke in Judes Geschichte freuen. In diesem Band stehen er und seine Ex Nora, die damals spurlos verschwunden ist, im Mittelpunkt. Jude wirkte in den vorherigen Teilen oft verschlossen und distanziert – umso spannender war es, ihn hier endlich besser kennenzulernen. Die Geschichte wird aus beiden Perspektiven erzählt, was ihre emotionale Tiefe noch verstärkt. Jude kämpft darum, eine neue Chance bei Nora zu bekommen und in seine Rolle als Anwalt hineinzuwachsen – eine Rolle, die ihm eigentlich zu groß erscheint. Dabei wird deutlich: Er hat das Herz am rechten Fleck, und Nora scheint genau diejenige zu sein, die zu ihm durchdringen kann. Besonders berührend war für mich die Szene, in der Jude seinem Vater gegenübertritt und versucht, sich abzugrenzen – ein starker, authentischer Moment, der nachhallt. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, und ich konnte der Handlung von Anfang bis Ende gut folgen. Auch das Cover passt optisch wieder perfekt zur Reihe.
Schade nur, dass mit diesem Band die Reihe endet – ich hätte gerne noch mehr Geschichten aus der Kanzlei Gold, Bright & Partners gelesen. Ein emotionaler und würdiger Abschluss, wenn nicht sogar der stärkste Band der Reihe.

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