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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2021

Die Welt leuchtete in all ihrem Prisma.

Daliahs Garten - Das Geheimnis des grünen Nachtfeuers
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Meinung:

„Daliahs Garten - Das Geheimnis des grünen Nachtfeuers“ von Fabiola Turan aus dem cbt Verlag birgt so viel Magie welche entdeckt werden möchte. Als Daliah aus Schloss Lilienfels ausziehen muss, ...

Meinung:

„Daliahs Garten - Das Geheimnis des grünen Nachtfeuers“ von Fabiola Turan aus dem cbt Verlag birgt so viel Magie welche entdeckt werden möchte. Als Daliah aus Schloss Lilienfels ausziehen muss, bricht für sie eine Welt zusammen, war sie doch einem Geheimnis so nahe auf der Spur. Doch wird es ein Abschied für immer?

Die Hauptfigur Daliah verfügt über eine ganz besondere magische Gabe und tiefes Mitgefühl. Dennoch hat sie oft Momente des Leichtsinns. Eben passend zu ihrem Alter.

Ihr neuer Freund Rahim besitzt einen stark ausgeprägten Beschützerinstinkt und ein tiefes Verantwortungsbewusstsein seiner kleinen Schwester gegenüber. Er ist freundlich und scheint das Herz am rechten Fleck zu haben.

Daliahs kleiner Bienenfresser Reggae ist freiheitsliebend und clever. Ich hätte mir gewünscht, dass der Vogel mehr als Begleiter tätig gewesen wäre, sprich eine größere Rolle eingenommen hätte.

Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm zu lesen, und die Welt leuchtete in all ihrem Prisma. Magisch und voller Farbe der Gefühle. Sie trug Hoffnung, Bangen, Glück und weitere Gefühle gezielt an die Leser heran, während diese in die Handlungen und Geheimnisse des Gartens gezogen wurden. Bedeutende Werte wie Zusammenhalt, Freundschaft und auch zu seinen Taten zu stehen sind im Kern der Handlung zu finden. Der Garten mit all seinen Eigenschaften war magisch, und ich bin sicher, dass noch lang nicht jedes magische Wesen, jeder Winkel und jedes Geheimnis entdeckt wurde, was wiederum viel Spielraum für die eigene Fantasie lässt.

Fazit:

Eine ganz besondere magische Welt wartet hinter den Toren von „Daliahs Garten“ und uralte Familiengeheimnisse drängen an die Oberfläche. Die Atmosphäre präsentiert sich gefühlvoll, magisch und geheimnisvoll während das Prisma der Freundschaft unentwegt zwischen den Zeilen das Leserherz erreicht. Ein atem-stockender Showdown, und der magische Garten selbst, sorgen dafür, dass die jungen Leser bestens unterhalten werden!

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Veröffentlicht am 07.10.2021

Peter Pan verliert hier deutlich den Glanz als Kindheitsheld....

Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland
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Meinung:

Hast du dich je gefragt, ob die Geschichten um Peter Pan vielleicht deutlich düsterer und nicht so mit zartrosa Feenglitzer wie die Originalgeschichte bestäubt war? Wie begann Peter Pans und ...

Meinung:

Hast du dich je gefragt, ob die Geschichten um Peter Pan vielleicht deutlich düsterer und nicht so mit zartrosa Feenglitzer wie die Originalgeschichte bestäubt war? Wie begann Peter Pans und Captain Hooks Geschichte? Was, wenn Versprechungen von Abenteuern nicht der Realität entsprechen? Und wenn uns so vieles verschwiegen wurde und wir bei so vielen Dingen ein falsches Bild vermittelt bekommen haben?

In „Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland: (Die Dunklen Chroniken, Bd. 4) “ von Christina Henryaus dem Penhaligon Verlag lernst du eine dunkle Version von Peter Pans Geschichte kennen. Unbekannt und unglaublich grausig. .. Mit wem wirst du am Ende sympathisieren? Oder gibt es kein helles Licht in Nimmerland ?

Mir fiel es schwer, das Herz an einen der Charaktere dieser Geschichte zu verlieren. Aber wenn es Charaktere gab, die ich mochte, waren es Sal und Charlie. Tink hätte ich mir ausgeschmückter gewünscht. Schade fand ich auch, dass es keinen Sichtwechsel oder dergleichen wie bei Alice gab, um die Situation einzuheizen.

Die Geschichte wurde mir persönlich zu flach, zu melodramatisch erzählt als dass sie für mich genug Spannung aufbauen konnte, um mich zu überzeugen. Auch verfing sich Jamie oft in der Vergangenheit, anders als bei Alice, schon direkt zu Beginn. Da war bereits zu viel zu Beginn was innerhalb der Story hätte einfließen kennen.

An Grausamkeiten steht „Die Chroniken von Peter Pan - Albtraum im Nimmerland " der vorangegangenen Alice-Reihe in nichts nach, allerdings wurde man von Alice und der doch aufregenderen Geschichte besser unterhalten als mit Peters Pan. Mehr Tiefe, und mehr Vielfältigkeit, neue Handlungen sowie grandiose Wendungen hätte ich mir einfach auch hier gewünscht. Das Nimmerland hätte ebenfalls mehr Abwechslung bieten können.

Normalerweise kann ich gut über so etwas hinwegsehen, aber etliche Sätze wurden durch die Übersetzung holprig und milderten leider meinen Lesefluss.

Fazit:

Christina Henry lässt das Nimmerland innerhalb weniger Seitenzüge zu einem grausigen und unberechenbaren Ort werden. Sicher ist, die Leser werden Nimmerland und Peter Pan in einem ganz neuen Licht wahrnehmen. Ob das gut ist? Peter Pan verliert hier deutlich den Glanz als Kindheitsheld. Peter Pan konnte mich leider daher nicht so begeistern wie es die vorherige Alice-Reihe geschafft hatte. Die Handlungen waren für mich nicht aufgreifend und abwechslungsreich genug um mich mitzureißen. Für mich war es eine nette, bedrohliche Geschichte für zwischendurch, deren düstere und vermutlich gefährliche Aura jedoch nicht ganz auf mich abfärbte.

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Veröffentlicht am 07.10.2021

Diese Schmuckausgabe ist nicht nur ein wahrer Augenschmaus, sondern auch ein Herzenswärmer!

DAS ZENTRUM DES UNIVERSUMS
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Meinung:

„DAS ZENTRUM DES UNIVERSUMS“ von Ben Bennett aus dem Theil Verlag besticht nicht nur äußerlich!

Dons Geschichte berührt und regt zum Nachdenken an. Der kleine Esel Don ist nicht wie der Rest ...

Meinung:

„DAS ZENTRUM DES UNIVERSUMS“ von Ben Bennett aus dem Theil Verlag besticht nicht nur äußerlich!

Dons Geschichte berührt und regt zum Nachdenken an. Der kleine Esel Don ist nicht wie der Rest seiner Familie. Er ist besonders, möchte aber nicht ausgegrenzt werden, sondern einfach nur dazu gehören. Andere möchte er mit seiner Gabe nicht verschrecken und doch lässt es sich nicht leugnen... Er ist nicht nur einfach anders. Er ist etwas ganz Besonderes, denn er kann sprechen und ist ein Esel mit einem großen Herzen.

Tiefgründige Werte vermittelt der Autor den Lesern. Darunter ist unter anderen mehr Weitsicht zu haben für die Bedürfnisse, Sorgen und Ängste von anderen. Auch wird deutlich, dass die Gesellschaft mehr Akzeptanz für besondere und andere Menschen/Tiere entwickeln sollte, als das zu der heutigen Zeit der Fall ist.

Die Geschichte wird rührend erzählt und lässt den Leser keine Sekunde los. Einzig der Schluss wurde mir persönlich zu schnell abgehandelt, aber ansonsten konnte der kleine Don mein Herz erreichen.
Empfehlen würde ich dieses Buch außerdem auch den Fans von „Schweinchen Babe“ und „Wilbur und seinen Freunden“ oder generell jenen, die sprechende, mitfühlende Tiere lieben.

Fazit:

Diese Schmuckausgabe ist nicht nur ein wahrer Augenschmaus, sondern auch ein Herzenswärmer! Diese Geschichte erzählt über die Andersartigkeit eines kleinen Esels und die Angst vor der nicht vorhandenen Toleranz seiner Artgenossen und seiner Umgebung. Berührend und mit Herzennähe bringt Ben Bennett Dons Geschichte nah an das Leserherz heran. Am Ende jedoch zählen für den kleinen Esel Don nur noch die Menschen und Tiere, die ihn lieben und wertschätzen so wie er eben ist: etwas ganz Besonderes! Eine tiefgründige wie rührende Geschichte.

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Veröffentlicht am 05.09.2021

Kreative Herausforderungen mit Stift und Papier!

Kreaturenkritzelbuch
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Meinung:

Zeichnen lernen und dabei ein Abenteuer erleben, so habe ich mir das „Kreaturen Krizelbuch“ von Thomas Hussung vorgestellt.

Die Zeichenanleitungen fand ich durchweg gelungen und es hat richtig ...

Meinung:

Zeichnen lernen und dabei ein Abenteuer erleben, so habe ich mir das „Kreaturen Krizelbuch“ von Thomas Hussung vorgestellt.

Die Zeichenanleitungen fand ich durchweg gelungen und es hat richtig Spaß gemacht mit meinen Kindern diese nachzuzeichnen. Geübte Zeichner erzielen sicher bessere Ergebnisse, aber wir waren mit unseren mehr als zufrieden. Vor allem hat es Spaß gemacht, verschiedene Kreaturen mit den Kindern kennen und entdecken zu lernen. Sicherer werden auch die kleineren Künstler mit jedem Strich der sie näher ans tatsächliche Endergebnis der Vorlage bringt.

Auch die verschiedenen Aufgaben, die sich eins ums andere Mal zwischen den Malaufgaben einfanden, waren toll und abwechslungsreich. UND vor allem ausgefallene Aufgaben gab es zur Genüge.

Wie uns die Geschichte dazu gefallen hat:

Der Klappentext der verheißungsvoll verkündet, ein Künstler sei als Geist im Buch gefangen. hat natürlich gleich unsere Neugierde angefeuert. Wir wollten wissen, warum, und wir erhofften uns eine spannende Geschichte.

Nach jeder Kreatur wirft uns der vermeintliche Künstler immer ein kleines Häppchen seiner Geschichte zu. Sie gibt Anreize weiter die Vielfalt an Kreaturen zu erkunden. Die Geschichte selbst wird vom Künstlergeist erzählt, und das in einer leichten und lockeren, lustigen Art. Bei jeder Kreatur stehen auch ein paar Informationen zu ihrem Wesen dabei. Gerade soviel, dass es dem Kind nicht langweilig wird, aber auch nicht so viel, dass man alles über diese Wesen danach wissen könnte. Sobald Kinder mit Fantasy-Lektüre beginnen, könnte ich mir dennoch gut vorstellen, dass sie dieses Buch manchmal zum Nachschlagen einer Kreatur verwenden sei es nur um ihr Bild vor Augen zu haben.

Die Geschichte des Künstlers fand meiner Meinung zu Beginn nur am Rande Wichtigkeit. Hier standen zu Beginn eher die Kreaturen im Vordergrund, auch wenn der Künstler sie nicht ohne Grund vorgibt. Erst zum Schluss steigerte sich die Spannung. Die Erzählung wurde aber so leicht dargestellt, dass das dem Vergnügen dieses Buches keinen Abbruch tat. Für die Zielgruppe war es einfach perfekt. Ich würde mir so ein Buch sogar noch für Jugendliche wünschen, angepasst mit höherer Storyline und Kniffligkeitslevel. Oder direkt eins für Erwachsene, die einfach Mal Lust auf etwas Neues haben.

Fazit:

Viele Wesen begegnen dem Leser, und jetzt praktisch angehendem Künstler, in dieser Geschichte und fordern spielerisch dessen Können heraus. Nicht zu kurz kommt dabei der Spaß am Besonderen, wenn eine Kreatur dann doch recht ulkig auf dem Papier hervortritt. Dabei lernen die Kinder viele verschiedene Fabelwesen kennen und die Geschichte des Geistes der im Buch gebahnt ist. Nahe gebracht wird die Geschichte in einem locker und lustigen Erzählstil des Geistes zwischen den Zeichnungen. Empfehlung für Kinder, die offen für Neues sind, und sich gerne neuen Herausforderungen mit Stift und Papier stellen mögen.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Die Charaktere hängen viel Erinnerungen nach...

Chilling Adventures of Sabrina: Pfad der Nacht
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Meinung:

Der letzte Band „Sabrina: Pfad der Nacht“ stimmt mich ja schon ein wenig wehmütig. Sabrina muss mit einigem zurechtkommen und kämpft mit dem Ziel Nick aus der Hölle befreien zu wollen. Doch gewiss ...

Meinung:

Der letzte Band „Sabrina: Pfad der Nacht“ stimmt mich ja schon ein wenig wehmütig. Sabrina muss mit einigem zurechtkommen und kämpft mit dem Ziel Nick aus der Hölle befreien zu wollen. Doch gewiss hat alles seinen Preis.

Ich mochte es insbesondere in den Vorgängerbänden, dass sich Hintergrundinformationen mit aufregender, gruselig angehauchter Storyline die Waage gehalten haben. Hier war dieses Gleichgewicht für meine persönliche Empfindung etwas verrutscht. Der Gruseleffekt kam mir etwas zu kurzweilig vor.

In dieser Geschichte hatte ich persönlich den Eindruck, dass der Charakterhintergrund von Nick Strach klar im Vordergrund steht. Auch im Band 2 kam es mir bereits vor, als würde dieser Charakter immer ein Stückchen vor Sabrina behandelt. Einiges aus seiner Vergangenheit hat man bereits in der Serie erfahren. Die Ausschweifungen werden also besonders von Nick-Fans willkommen geheißen, die Andere die Hälfte des Buches vermutlich förmlich überfliegen.

Auch in welcher Linie die verschiedenen Charaktere zu ihm stehen, und wie sie ihn finden, erfahren Nicks Fans in diesem Band noch einmal genauer, und das wiederum war äußerst interessant. Kurz um: einiges dreht sich um Nick. Sabrina wird aber trotzdem zum Zuge kommen, wenn auch nicht so ausgedehnt wie es mir gefallen hätte.

Die Charaktere hängen viel Erinnerungen nach. Nicht nur Harvey, sondern auch Sabrina und Co. lassen sich von diesen treiben. Wehmut steigt beim Lesen auf. Ich denke besonders bei jenen, die das Ende der Netflix Reihe bereits kennen


Der Schreibstil steht der Netflix Serie in nichts nach. Die Stimmung wird direkt auf den Leser übertragen. Kaum hat der Leser die ersten Zeilen gelesen, merkt er kaum noch den Unterschied zwischen Buch und Film. Einziger Unterschied ist wohl klar die Tiefe, die durch die im Buch offengelegten Gedankenwelt bei Filmen eher verborgen, für den Leser greifbarer und klarer wird.

Fazit:

Ergänzend zur Netflix Serie kann man mit „Sabrina: Pfad der Nacht“ nichts falsch machen. Die zwischenmenschlichen sowie hexischen Beziehungen werden gründlicher durchleuchtet. Vieles was durch die Serie dennoch verborgen blieb, erfährt der Leser hier noch einmal im Detail. Auch hier gab es prickelnde Prüfungen, denen sich unsere Hexe Sabrina mit ihren Freunden stellen muss. Band 3 konnte den vorherigen Band allerdings in Sachen Grusel- und Spannungsfaktor nicht übertrumpfen.

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