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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.09.2019

Magisch und Atmosphärisch

Ashes and Souls - Schwingen aus Rauch und Gold
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Zugegeben nach den ersten ca 25 Seiten wollte ich das Buch schon weglegen. Es kam mir ein wenig langatmig vor und ich fühlte mich etwas gelangweilt. Zum Glück habe ich aber weitergelesen, denn es wurde ...

Zugegeben nach den ersten ca 25 Seiten wollte ich das Buch schon weglegen. Es kam mir ein wenig langatmig vor und ich fühlte mich etwas gelangweilt. Zum Glück habe ich aber weitergelesen, denn es wurde besser..sehr viel besser. Und jetzt im Rückblick kann ich sagen, das der Anfang für mich zwar ein wenig zäh war, aber er dennoch super zum Buch passte.
Die Handlung ist nichts neues, es geht wie immer um Gut und Böse. Doch hier wurde es einfach toll verpackt und mit vielen neuen Ideen verpackt. Auch Prag finde ich als Setting sehr gelungen. Ich mag dieses Stadt und man spürt wie sehr sie die Autorin in ihren Bann gezogen hat. Das kam dem Setting zugute das für mich durchgehend atmosphärisch gewirkt hat. Leicht düster, trotzdem wunderschön. Genauso wie ich mir das erwartet habe. Auch das es in dem Buch nicht die Engel sind, sondern Ewige und es im Kampf um Gut und Böse immer wieder sichtbar wird, das nicht alles was böse ist, es auch sein muss. Es gibt diese feinen Nuanzen dazwischen, das hat die Autorin super hinbekommen.

Charaktere:
Ich mag Mila und ihre Gabe. Das ist mal was neues und bringt Mila im Buch auch in zahlreiche Schwierigkeiten bzw in Situationen in denen sie sich überfordert vorkommt. Denn eigentlich ist sie auf der Suche nach ihrer Vergangenheit und der Möglichkeit dieses Gabe wieder loszuwerden. Sie wirkt ganz zu Beginn ein wenig in sich gekehrt und fast etwas ängstlich, aber das ändert sich sehr bald und es machte mir beim Lesen Spaß zu sehen wie sie sich langsam verändert.Als sie zunächst Tariel und dann Ash kennenlernt und dann noch die "Jungs" blüht sie regelrecht auf. Auch scheint ihr Kampfgeist erwacht zu sein. Da bin ich wirklich schon auf den zweiten Band gespannt.
Tariel konnte ich zu Anfang nicht so sehr leiden, er war mir persönlich zu kühl und distanziert. Da war ich schon eher bei Micael. Sein Schicksal hat mich wirklich traurig gestimmt. Ash ist ein Sunnyboy. Ich weis auch nicht wieso aber ihn mochte ich auch gleich. Er hat eine tolle Art und wie er mit Mila umgeht ist wirklich süß zu lesen.

Was ich auch super fand war die Erzählsprache die einfach toll zum ganzen Buch passte. Es ist so bildhaft das man förmlich vor Augen sieht wie sich die Flügel ausbilden oder wie sie wieder vergehen. das und die wirklich schöne Beschreibung von Prag, den Charakteren usw. hat mich richtig ans Buch gefesselt und wie gesagt, ich bin froh das ich weitergelesen habe. Denn ich hätte mir ein wirklich schönes Buch entgehen lassen.

Fazit:
Nachdem ich mit dem Anfang ein wenig geadert habe war ich echt froh weitergelesen zu haben. Es ist ein wunderschönes Buch voller Atmosphäre und Magie. Ich mag die Geschichte Milas und die schöne Erzählweise der Autorin. Prag ist ein klasse Handlungsort und passt zur leicht düsteren Stimmung. Das es aber auch schöne Momente gibt, ist klar. Für mich persönlich ist das Buch ein kleines Juwel das ich gerne gelesen habe und auf dessen zweiten Band ich mich sehr freue

Veröffentlicht am 03.09.2019

Fantasy wie sie sein soll

Die Tochter des Drachen
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Seit dem ersten Teil der Buchreihe, die mit der Chronik der Weitseher ihren Anfang nahm bin ich ein großer Fan dieser Buchreihe. Ich liebe es Fitz`s Leben zu verfolgen und mitzuerleben wie er sich entwickelt. ...

Seit dem ersten Teil der Buchreihe, die mit der Chronik der Weitseher ihren Anfang nahm bin ich ein großer Fan dieser Buchreihe. Ich liebe es Fitz`s Leben zu verfolgen und mitzuerleben wie er sich entwickelt. Die ersten beiden Reihen haben mich dabei richtig in ihren Bann gezogen. Deshalb musste ich natürlich das Kind des Weitsehers auch lesen. Ihr könnt euch sicher vorstellen das dahingehend meine Erwartungen an die neue Buchreihe sehr hoch sind.

Deshalb will ich meine kleine “Kritik” auch gleich am Beginn meiner Rezension anbringen. Ich empfand die ersten hundert Seiten als sehr langatmig. Das liegt weniger daran das nicht viel passiert ist, es war eher ein sanftes dahinplätschern der Handlung die mich bis dahin leider nicht abholen konnte. Es gab einen Vorfall, der schon sehr spannend war, aber irgendwie ging dann alles ein wenig unter. Für mich waren die “Gedanklichen Unterhaltungen” die Fitz mit seinen Kumpanen mittels der Gabe machte, eher zu lang. Auch wurde ich bein Lesen den Eindruck nicht los, das Frau Hobb selbst erst wieder in die Geschichte finden musste. Aber das traf wie gesagt auch nur auf die ersten hundert Seiten zu.

Danach wurde es nämlich wieder richtig gut und wie man es gewohnt ist, sehr interessant und spannend. Fitz ist ja nun mittlerweile in die Jahre gekommen, aber dank seiner besonderen Gabe, äußert sich das bei ihm weniger stark als bei seiner Frau. Im eher fortgeschrittenen Alter bekommen die beiden aber wundersamer weise noch einmal Nachwuchs. Und ab da wurde es für mich auch spannend. Denn Biene, wie sie die Kleine liebevoll getauft haben, ist etwas Besonderes.Besonders überraschend fand ich aber wie Biene auf Fitz`s reagiert. An dieser Stelle kann ich aber nicht mehr verraten ohne zuviel zu Spoilern. nur soviel; Fitz leidet darunter und erkennt sehr schnell, das er seine Tochter wohl beschützen muss. Das er damit nicht unrecht hat, wird sich bald zeigen.

Die Charaktere
Fitz ist seit dem ersten Band mein Lieblings-Charakter. Es macht mir echt richtig Freude von Band zu Band mehr über ihn und sein Leben zu erfahren. Im ersten Band der kompletten Reihe ist er noch ein kleiner Junge, jetzt schon ein Mann mittleren Alters. Aber er ist mit den Jahren gewachsen, hat Verluste erlitten und in diesem Teil merkt man wie sehr ihn das alles bekümmert. Trotzdem hat er sich ein neues und gutes Heim geschaffen und wirkt glücklich. Wie er mit Molly umgeht ist einfach wahnsinnig schön zu lesen. Wirkt er zu Buchanfang vielleicht etwas “angestaubt” so überrascht er dann im weiteren Verlauf wieder mit seinem Einsatz, bei dem er immer alles gibt.
Molly ist auch so ein Charakter den man einfach liebhaben muss. Sie ist stark und mutig. Ihre Liebe zu Fitz lässt sie viel ertragen aber sie ist auch bedingungslos. Ich mag sie sehr, sie ist der große halt, den er an seiner Seite braucht um alles was ihm bevorsteht durchzustehen. Was mir persönlich auch sehr gefällt ist, das sie ihren Figuren treu bleibt. Treten sie mal nicht “persönlich” auf, so werden sie mindestens erwähnt.

Über den wundervoll, bildhaften Schreibstil der Autorin habe ich ja schon in den anderen Bücherrezensionen geschwärmt, aber ich wiederhole mich gerne. Es ist wunderbar zu lesen, trotz meiner kleinen Kritik am Anfang. Man folgt Fitz gerne in seine Abenteuer und leidet mit ihm. Auch seine Familie liegt einem beim Lesen am Herzen.

Fazit:
Mit dem Auftakt der neuen Buchreihe ist Frau Hobb wieder ein wunderbares Buch gelungen das mich sehr gut unterhalten konnte. Ich liebe die Welt die sie um Fitz herum erschaffen hat, die vielen Charaktere die so detailliert gestaltet sind das man sie fast persönlich zu kennen glaubt. Auch an Spannung und Ideen fehlt es nicht. Oft kann man zwar schon ein wenig voraussehen was wohl passieren wird, aber das tut dem tollen Buch an sich keinen Abbruch. Ich persönlich liebe diese Buchreihe und hoffe das ich auch im nächsten Teil wieder von all meinen lieb gewonnenen Figuren lesen kann.

Veröffentlicht am 22.08.2019

Sogar noch besser als Band 1

Königsfall – Der Paladin
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Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Angst davor das mir dieser zweite Band nicht so gut gefallen könnte wie der erste, der ein Lesehighlight bei mir ist. Die Angst war jedoch unbegründet. Ich habe diesen ...

Ehrlich gesagt hatte ich ein wenig Angst davor das mir dieser zweite Band nicht so gut gefallen könnte wie der erste, der ein Lesehighlight bei mir ist. Die Angst war jedoch unbegründet. Ich habe diesen Band an zwei Tagen durchgelesen und muss sagen das er mir sogar noch einen Tick besser gefällt. Wahnsinn. Das liegt zum einen an dem unglaublich angenehm lesbaren Schreibstil des Autors. Zum anderen daran das auch hier die Charaktere wieder so lebendig sind, das man ihnen bereitwillig durch ihre Abenteuer folgt.

In diesem Band ist Owen nun schon ein junger Mann und seine Treue zu König Severn ist ungebrochen. Das ist auch gut so, denn das Land ist in tiefer Unruhe. Eine neue Figur ist aufgetaucht und behauptet der rechtmäßige König zu sein. Er scharrt zahlreiche Anhänger um sich um König Sevren zu stürzen. Zusammen mit Evie will Owen das verhindern, hat er den König doch von seiner anderen Seite kennengelernt und dient ihm nun ergeben. Das all das nicht ohne Verluste, Kämpfe und auch gut eingefädelte Intrigen über die Bühne geht, ist klar. In diesem Fall muss sich selbst Owen fragen ob er mit den Entscheidungen die getroffen werden leben kann. Sein Herz gehört Evie, doch sie wird er verlieren.

Aber dazwischen passiert noch soviel mehr und mit den neu hinzugekommenen Figuren, ist die Handlung noch einmal um einiges reicher geworden.
So fand ich zum Beispiel Eyric und Katherine und ganz besonders Etayne sehr bereichernd. Ich denke das wir im nächsten Band noch einiges mehr von zumindest Etayne lesen werden.

Charaktere:
Wie schon in Band ein sind auch hier wieder die Charaktere so liebevoll und großartig gezeichnet, das man sie beim Lesen einfach vor dem inneren Auge sehen kann. Ich mochte Etayne zum Beispiel auch sofort, auch wenn ihr “Beruf” nicht unbedingt als ehrbar gilt, ist er in diesem Schlangennest aus Palastintrigen und Palastalltag wohl notwendig. Mir gefiel ihre Art, ihre Gabe finde ich sehr faszinierend und ich habe so das Gefühl, das auch Owen noch mehr mit ihr zusammenarbeiten wird.

Owen selbst ist inzwischen zu einem loyalen, mutigen und klugen jungen Mann herangereift. Er hat das ängstliche abgelegt das er noch im ersten Band als Kind hatte und steht nun stark wie ein Fels in der Brandung an der Seite seiner Freunde und des Königs. Dieser vertraut auf Owens Meinung und seinen Rat. Beim Lesen hatte ich auch das Gefühl, das er in Owen mehr sieht als einen Berater, vielleicht einen Freund oder gar einen Nachfolger? Das ist natürlich nur meine Spekulation, denn es gibt in diesem Band ja jemanden der dieses Anrecht zu haben scheint.

Evie ist ebenso wie Owen erwachsen geworden. Sie ist nicht mehr ganz so der Wirbelwind der sie einmal war, aber dennoch immer noch sehr liebenswert. Aus ihr ist eine starke, junge Frau geworden die für ihre Überzeugung eintritt. Sie steht zu ihren Pflichten und erfüllt diese ungeachtet ob es für sie selbst Konsequenzen hat.

Fazit:
Und da hätten wir auch schon mein zweites Lesehighlight 2019, denn das hat diese Buchreihe bisher einfach verdient. Es stimmt einfach alles. Die Charaktere sind einfach wunderbar ausgearbeitet, die Handlung überzeugt mit ihren Wendungen, ich mag die Magie die immer wieder zum Vorschein tritt und mich fasziniert die Spannung, die der Autor mit der Kombination aus Figuren und Handlung aufbaut. Auch das neue Personen ins Spiel gekommen sind, macht es noch ein Stück interessanter, so das ich jetzt sehr gespannt auf den nächsten Band bin.

Veröffentlicht am 22.08.2019

Eines meiner Lesehighlights 2019

Königsfall – Die Geisel
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Im zarten Alter von gerade mal acht Jahren kommt der junge Owen Kiskaddon an den Hof des amtierenden Herrschers, König Severn. Dieser gilt als Kindesmörder und als sehr hart. Verräter lässt er hinrichten ...

Im zarten Alter von gerade mal acht Jahren kommt der junge Owen Kiskaddon an den Hof des amtierenden Herrschers, König Severn. Dieser gilt als Kindesmörder und als sehr hart. Verräter lässt er hinrichten und Dank einiger Vorkommnisse ist Owen nun als Geisel bei ihm. Der König macht dem ängstlichen und scheuen Jungen gewaltig angst und auch sonst tut sich Owen zunächst schwer sich an seine neue Situation zu gewöhnen. Doch er ist nicht so allein, wie er zu Anfang glaubt. Bereits nach kurzer Zeit hat der liebenswerte Junge die Herzen der Köchin, der Prinzessin, das der Giftmischerin und weiterer Personen gewonnen.
Klingt jetzt vielleicht wenig spannend, aber da täuscht man sich. Denn man merkt beim Lesen die unsichtbare Gefahr die über das Schicksal des Jungen entscheidet, sie ist immer präsent. Dank des wirklich sehr schönen locker, leichten Schreibstils des Autors ist man als Leser auch sehr schnell mitten in der Handlung und bangt um Owen. Zahlreiche Intrigen, Gefahren und spannende Vorkommnisse runden für mich den gelungenen Erstband ab. Toll fand ich auch das Magiesystem, das hier aus der “heiligen Quelle” besteht. Die Idee war meiner Meinung nach sehr stimmig in die Geschichte eingebaut. Auch die Tagebucheinträge fand ich super, die waren sozusagen das I-Tüpfelchen der Geschichte. Ich hoffe das wir im zweiten Band auch welche zu lesen bekommen.

Charaktere:
Hier fand ich auch besonders toll, das sich der Autor sehr viel Zeit genommen hat seinen kleinen Protagonisten zu schildern. Er ist sensibel und auf eine kaum zu beschreibende Art und Weise sehr liebenswürdig.
Als dann Lady Mortimer, die im gleichen Alter ist wie Owen zu ihm in den Palast kommt, blüht Owen richtig auf und die beiden Kinder sorgen für so manches Schmunzeln beim Leser und auch bei den anderen Figuren. Ich persönlich fand es wahnsinnig bezaubernd wie die beiden dargestellt wurden. Aber auch die Giftmischerin war so tiefgründig und mit Liebe zum Detail beschrieben, das ich sie beim Lesen ins Herz geschlossen habe. Super fand ich persönlich das in diesem Buch nicht alles schwarz und weiß ist. Damit meine ich das Charaktere die auf den ersten Blick als die Bösen gelten, es nicht unbedingt auch sein müssen. Ich möchte auch nicht näher darauf eingehen, denn sonst müsste ich zuviel verraten. Gefallen hat mir auch noch, das sogar die Nebencharaktere eine kleine persönliche Note hatten. Ich sag nur Köchin, sie mochte ich auch gleich sehr gerne. Das gelingt leider nicht vielen Autoren, auch den Nebenfiguren genug Seele zu verleihen.

Fazit:
Ich bin so froh das mir dieses Buch zwischen die Finger gekommen ist. Was hätte ich da verpasst. Es ist eine wunderschöne Erzählung die mit dem jungen Alter des Protagonisten beginnt und sich über einen längeren Zeitraum hinweg ziehen wird. Mir hat es unglaublich gut gefallen, wie gut Owen,Elysabeth und Co dargestellt und beschrieben wurden. Diese Geschichte hat einfach alles was mein Fantasy-Herz begehrt: eine tolle Handlung, klasse Charaktere, einen echt wahnsinnig tollen Erzählstil, der Bilder vor den Augen des Lesers entstehen lässt, Intrigen usw. Sowie eine schöne und spannende Handlung die mich voll in ihren Bann gezogen hat.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Wie eine leichte Sommerbriese

Dich schickt der Himmel
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Fixie`s Name ist Programm. Sie kann gar nicht anders, egal was es ist immer muss sie alles reparieren oder sich drum kümmern. Und genau das hat mich gleich von der ersten Seiten an gepackt. Es war nicht ...

Fixie`s Name ist Programm. Sie kann gar nicht anders, egal was es ist immer muss sie alles reparieren oder sich drum kümmern. Und genau das hat mich gleich von der ersten Seiten an gepackt. Es war nicht gleich die Handlung, es war Fixie, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Ihr starker Wunsch es immer allen Recht zu machen bringt sie immer wieder in große Schwierigkeiten und ich hatte immer das Gefühl ihr helfen zu wollen, damit sie sich nicht mit allem übernimmt. Ihre Art ist wirklich liebenswert. Nur das sie sich in meinen Augen fast aufgeopfert hätte, als ihre Mutter den Laden an ihre drei Kinder übergibt.

Das wäre an sich kein Problem, aber die beiden Geschwister sind nicht wie Fixie. Ihre Schwester ist mir eher realitätsfern vorgekommen und ihr Bruder Jake war mir nicht sehr sympathisch. Er wirkte zunächst wie ein kompletter Egoist auf mich. Dann wäre da noch Fixies Herzmensch Ryan, Jakes Kumpel, den Fixie schon seid ihrer Kindheit liebt. Phu, da habe ich mir schon fast gedacht das ihr Glück..nein ich werde hier nicht spoilern. nur soviel, Fixie`s Weg ist nicht immer einfach. Aber als Leserin bin ich ihr wahnsinnig gerne gefolgt. Vor allem als sie auf Sebastian traf. Da hat man schon beim Lesen gespürt das dieser Mann etwas ganz besonderes ist.

Ich möchte jetzt auch nicht die komplette Handlung erzählen, die ist es Wert selbst gelesen zu werden. Denn der Erzählstil von Sophie Kinsella ist wirklich sehr schön zu lesen. Sie schafft es wirklich super mit ihren Worten Personen und Orte zum Leben zu erwecken mit denen man mit-lieben und leiden kann. Auch die Nebenfiguren haben ihren Platz in der schönen Geschichte und ich persönlich habe mich dabei erwischt wie ich zum Beispiel Onkel Ned schon mal gar nicht leiden konnte. Aber auch, das ich später Jake und Nicole wieder mehr leiden konnte. Und nicht zu vergessen die Angestellten oder die Figuren vom “Cake-Club”.

Dich schickt der Himmel ist eine Geschichte wie eine leichte Sommerbriese, erheiternd, erfrischend und wunderbar erzählt. Ich mochte die Charaktere und die Idee mit den Gefallen. Wirklich schön zu lesen, ich fühlte mich von der ersten bis zur letzten Seite verzaubert und gut unterhalten. Und das obwohl ich normaler weise fast nur Fantasy lese.