Profilbild von Selectionbooks

Selectionbooks

Lesejury Star
offline

Selectionbooks ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Selectionbooks über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.01.2020

Seichte Unterhaltung mit altbekannten Fantasy-Klischees

Shadowscent - Die Blume der Finsternis
0

„Die Blume der Finsternis“ ist der erste Band der Shadowscent-Reihe und stammt aus der Feder von P.M. Freestone. Leider bleibt dieser Reihenauftakt weit hinter meinen Erwartungen zurück. Den Leser erwarten ...

„Die Blume der Finsternis“ ist der erste Band der Shadowscent-Reihe und stammt aus der Feder von P.M. Freestone. Leider bleibt dieser Reihenauftakt weit hinter meinen Erwartungen zurück. Den Leser erwarten kaum Überraschungen und wenig Action, dafür aber umso mehr nebensächliche Details und blasse Charaktere.

Die Autorin bedient sich zwar an typischen Elementen aus dem Bereich Jugendfantasy, punktet aber mit einer interessanten Grundidee. Jedoch hapert es leider an der gesamten Umsetzung. Wer hier eine rasante und nervenzehrende Story erwartet, wird enttäuscht sein. Die Geschichte wird geradlinig, nach bekannten Mustern erzählt. Was P.M. Freestone hier in dem 384 Seiten umfassenden Buch vorlegt, kostet streckenweise einiges an Geduld. Schnell fällt dem Leser auf, dass im ersten Viertel nur sehr wenig passiert. Die Handlung selbst schreitet bis Seite 160 eher gemächlich voran und es geschieht nicht viel mehr, als der Klappentext bereits preisgibt. Danach beginnt ein in Fantasybüchern gerne genutztes Element: Die Reise. Diese gestaltet sich bis auf wenige Hindernisse als recht einfach. Jahrelang verborgene Orte werden rasend schnell gefunden und aus beiläufigen Gesprächen ergeben sich ganz zufällig wichtige Hinweise. Es scheint, als wenn das Schicksal den Charakteren perfekt in die Karten spielt, denn Überraschungen halten sich in Grenzen. Insgesamt verläuft alles sehr glatt, wodurch die Handlung an vielen Stellen für den Leser unglaubwürdig wirkt.

Zudem verzichtet die Autorin darauf, das Setting und die von ihr erschaffene Welt näher vorzustellen. An dieser Stelle fehlt es an Tiefe. Einige Dinge werden angerissen, um dann ohne Erklärung wieder fallen gelassen zu werden. Auch die Ausarbeitung der Charaktere lässt zu wünschen übrig. Rakel und Ash wirken schwammig und blass - wie Abziehbilder, die beliebig austauschbar sind. Es fehlt komplett an Einblicken in die Emotionen der Charaktere, sodass der Leser gefühlsmäßig auf Distanz gehalten wird. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Liebesgeschichte recht unterkühlt daherkommt. Anstatt die Gefühlswelt der Charaktere auszuarbeiten, schweift die Autorin immer wieder zu Nebensächlichkeiten ab. Viele Dialoge wirken gezwungen und werden zu sehr in die Länge gezogen, sodass die Geschichte die meiste Zeit vor sich hinplätschert.

"Ash bezahlt das Bernsteinöl und verabschiedet sich von dem Rüstungsmacher. Ich folge ihm zur Tür und winke zum Abschied mit der obszönsten Geste, die ich kenne.
»Welcher Mief ist dir denn in die Nase gestiegen?«, fragt Ash, als wir uns entfernten.
»Du. Wir haben uns übler betrügen lassen als eine Witwe an einem Stand mit Grabkerzen.«
Zitat aus "Shadowscent - Die Blume der Finsternis" von P.M. Freestone, Seite 279.

„Shadowscent – Die Blume der Finsternis“ von P.M. Freestone bietet leider nur einen mäßig spannenden Mix aus bekannten Jugendbuchelementen. Bei der Umsetzung der Geschichte hapert es deutlich, da sich die Autorin zu sehr in alltäglichem Geplänkel und Nebensächlichkeiten verliert. Handlung, Weltenaufbau und Charaktere sind insgesamt mangelhaft ausgearbeitet. Was bleibt, ist eine Geschichte mit altbekannten Fantasy-Klischees, die für seichte Unterhaltung sorgt. Von mir gibt es daher nur 2 Sterne.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2020

Ein traumhaftes Wintermärchen für große und kleine Leser

Rabenherz und Eismund
0

Mit ihrem Werk „Rabenherz und Eismund“ entführt Nina Blazon den Leser in eine magische Winterwelt, die der bekannten Faunblut-Welt entstammt. Märchenhafte Beschreibungen untermauern die Magie und den ...

Mit ihrem Werk „Rabenherz und Eismund“ entführt Nina Blazon den Leser in eine magische Winterwelt, die der bekannten Faunblut-Welt entstammt. Märchenhafte Beschreibungen untermauern die Magie und den Zauber der prachtvollen Fantasiewelt. Es ist fast unmöglich, sich der Schönheit des poetischen Schreibstils zu entziehen. Die Autorin webt Worte zu Magie und haucht der von ihr erschaffenen Welt mit Leichtigkeit Leben ein.

Die raue Magie des eisigen Settings versetzt den Leser in wohlige Winterstimmung, doch inmitten der glitzernden Schönheit lauern ungeahnte Gefahren und gefährliche Kreaturen. Eisige Temperaturen, Meeresgöttinnen, gefährliche Nixen, gestohlene Träume und magische Raben erwarten den Leser im Winterland – einem eisigen Reich voller Mythen, Legenden und Fabelwesen. Die Autorin lässt traumhafte Bilder entstehen, deren Atmosphäre sich der Leser nicht entziehen kann.

"Die Aufgabe der Somnya ist es, den Winter in die Welt zu bringen. Sie spinnen Schlaf aus Mondlicht und Katzenschnurren. Und weben Schnee aus der Seide von Spinnennetzen und dem Gesang der kleinen Eisspinnen. Sie können Wasser zu Wänden erstarren lassen und Winterfalter in Netzen fangen."
Zitat aus "Rabenherz und Eismund" von Nina Blazon, Seite 417 - 418.

Wer jedoch eine rasante Story erwartet, wird enttäuscht sein. Die Spannungskurve steigt immer wieder leicht an, insgesamt verläuft die Geschichte aber sehr ruhig. Der Fokus liegt weniger auf einer straff gespannten Spannungskurve, sondern auf den eindringlichen Bildern, die dieses Wintermärchen zum Leben erwecken.

„Rabenherz und Eismund“ ist ein märchenhafter Roman, der mit zauberhaften Bildern und poetischen Beschreibungen begeistert. Den Leser erwartet ein betörendes Wintermärchen mit einem magischen Setting. Nina Blazon wird mit diesem Werk großen und kleinen Lesern ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Eine klare Leseempfehlung für alle, die ruhige, atmosphärische Geschichten mit märchenhaftem Charakter lieben.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.12.2019

Ein beachtenswertes Debüt und eine der besten YA Reihen in diesem Jahr

Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen
0

Mit „Die Sterne werden fallen“ kommt die spannende Dystopie „Ophelia Scale“ zum Abschluss. Lena Kiefer hat ein beeindruckendes Debut erschaffen, das vor allem durch eine rasante Handlung, actionreiche ...

Mit „Die Sterne werden fallen“ kommt die spannende Dystopie „Ophelia Scale“ zum Abschluss. Lena Kiefer hat ein beeindruckendes Debut erschaffen, das vor allem durch eine rasante Handlung, actionreiche Szenen und einen Hauch Romantik zu gefallen weiß. Den Leser erwartet ein spannendes Finale im Kampf gegen eine übermächtige Künstliche Intelligenz.

Das große Finale steht den ersten beiden Bänden in nichts nach und kommt genauso fantastisch und aufregend daher. Man merkt, dass Lena Kiefer ein Talent zum Schreiben hat und eine Geschichte geschickt aufzubauen weiß. Die Spannungskurve ist bis zur letzten Seite straff gespannt. Zudem verfügt die Autorin über einen fesselnden und einnehmenden Schreibstil, der die von ihr erschaffene Welt lebendig werden lässt. Lena Kiefer bedient sich zwar an typischen Elementen aus dem Bereich Jugendliteratur, punktet aber mit einer faszinierenden Thematik, die den Leser auch nach Beendigung der Lektüre noch beschäftigt. Die Autorin zeichnet in ihrer Reihe eine Welt, in der die künstliche Intelligenz die menschliche Intelligenz überholt hat.

„Sie stellte Ihre Tasse ab und ihre Finger suchten Kontakt zur Küchenzeile hinter ihr.
»Wir konnten nicht absehen, was passieren würde.«
Ich stand auf, weil ich nicht mehr stillsitzen konnte. »Ihr konntet es nicht absehen?
Ihr konntet nicht absehen, dass ihr da gerade eine KI entwickelt, die uns zerstören kann?.«“
Zitat aus "Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen" von Lena Kiefer, Seite 172.

Mit der OmnI hat der Mensch einen unsichtbaren Feind geschaffen, der seinen Gegnern in allen Belangen haushoch überlegen ist. Ein Feind, der jeden Schritt vorausahnt und die gesamte menschliche Zivilisation bedroht. Noch ist die OmnI abgeschottet, doch sobald sie Zugang zum kompletten Netz erhält, kann sie sich die ganze Welt Untertan machen. Nahrungsmittel, Kommunikation und Energie – all das wird die OmnI steuern können. Doch die Gefahr liegt vor allem in der Verteidigungsinfrastruktur. Alle technischen Geräte könnten von der KI gehackt und unter Kontrolle gebracht werden.

„»Entwickelt ihr etwa eine zweite OmnI?« Das wäre eine naheliegende Lösung für das Problem. Aber auch eine ziemlich wahnsinnige. Hey, wir haben einen übermächtigen Feind erschaffen, wie wäre es mit einem zweiten?“
Zitat aus "Ophelia Scale - Die Sterne werden fallen" von Lena Kiefer, Seite 123.

Derzeit ist das Versklaven der Menschheit durch Maschinen nichts als ein Schreckensgespenst. Doch der rasante Fortschritt auf dem Gebiet der Künstlichen Intelligenz ist bereits jetzt kaum zu übersehen. Abgesehen von dieser faszinierenden Thematik bietet diese Trilogie einen ausgewogenen Mix aus Action und Romantik. Intrigen, diverse Angriffe und neue Enthüllungen jagen den Leser von einer Szene zur nächsten. Die Handlung wird stark vorangetrieben, lässt aber dennoch genug Raum für einen Hauch Romantik.

„Die Sterne werden fallen“ erweist sich als ein actionreiches Finale, das mit einer faszinierenden Thematik zu fesseln weiß und mit einem rasanten Tempo aufwartet. Nur der große Showdown kann nicht gänzlich überzeugen, da das Finale sehr schnell abgehandelt wird. Die hier vorgestellte Auflösung bietet einen schönen Abschluss der Reihe und ist sowohl spannend als auch emotional gestaltet. Dennoch ist das Ende zu kurz gehalten, um wirklich ganz zufrieden zu stellen. Doch abgesehen von diesem kleinen Wermutstropfen ist die Reihe insgesamt rund und stimmig. Lena Kiefer legt mit „Ophelia Scale“ ein beachtenswertes Debüt im Bereich Jugenddystopie vor. Für mich zählt diese Trilogie mit zu den besten YA Reihen in diesem Jahr.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.12.2019

Witzig, chaotisch und erfrischend anders.

Das wandelnde Schloss
0

„Das wandelnde Schloss“ stammt aus der Feder von Diana Wynne Jones und wurde erstmals im Jahr 1986 unter dem Originaltitel Howl's Moving Castle veröffentlicht. Im Jahr 2005 wurde das Buch unter dem Titel ...

„Das wandelnde Schloss“ stammt aus der Feder von Diana Wynne Jones und wurde erstmals im Jahr 1986 unter dem Originaltitel Howl's Moving Castle veröffentlicht. Im Jahr 2005 wurde das Buch unter dem Titel „Sophie im Schloss des Zauberers“ erstmalig in Deutschland verlegt. Zudem diente dieses Werk als Vorlage für den bekannten Anime-Film „Das wandelnde Schloss“ von Hayao Miyazaki. Inhaltlich weichen Buch und Film jedoch an vielen Stellen voneinander ab.

Im Hinblick auf den Roman ist es interessanterweise weniger die Entwicklung der Handlung, die für Spannung sorgt. Hauptsächlich sorgen die Charaktere für eine angenehme Unterhaltung, der eigentliche Plot eher weniger. Diana Wynne Jones arbeitet auf den ersten Blick nur mit Klischees: Sophie, die graue Maus, Howl, der böse Zauberer und Calcifer, der unberechenbare Feuerdämon. Doch alle ihre Charaktere überzeugen durch eine liebevolle Ausarbeitung und wie so oft trügt der Schein. Der Leser trifft auf jede Menge Macken, schrullige Eigenschaften und versteckte Charaktereigenschaften. Eine mürrische alte Frau mit einer übertriebenen Neigung zum Putzen, ein treuloser, eitler Zauberer, und ein zuweilen recht panischer Feuerdämon sorgen mit viel Witz und Charme für eine amüsante Unterhaltung des Lesers. Sophies Ziel, und somit der rote Faden der Handlung, verblasst stellenweise komplett. Was bei anderen Büchern eine Schwachstelle ist, wirkt bei Diana Wynne Jones einfach nur charmant. Das Zusammenspiel der Charaktere lässt den Roman zu einem humorvollen Abenteuer werden, das den Leser bestens unterhält. Witzige Dialoge und skurrile Szenen lassen unterhaltsame Bilder im Kopf entstehen.

"So sah eine typische Seite von Sophies Notizen aus:
Kann Knoblauch Neid abwehren? Ich könnte einen Stern aus Papier ausschneiden und dann fallen lassen. Könnten wir es Howl erzählen? Howl würden Nixen sicher besser gefallen als Calcifer. (…)
Ist Howl ein Teufel? Gespaltene Zehen in Siebenmeilenstiefeln? Gestiefelte Nixen?"
Zitat aus "Die Howl-Saga 1 - Das wandelnde Schloss" von Diana Wynne Jones, Seite 128.

Der Erzählstil ist der Zielgruppe von zehn bis elf Jahren entsprechend einfach gehalten und gleitet bisweilen in Umgangssprache ab. Für erwachsene Leser ein kleines Manko, jedoch entstehen trotzdem ausreichend Bilder der Schauplätze im Kopf. Diese beschränken sich weitestgehend auf das Schloss und eine Handvoll kleiner Städte in der Welt Ingari, doch das kaum vorhandene Setting tut der Unterhaltsamkeit des Romans keinen Abbruch – eher im Gegenteil. Auf diese Weise kann der Leser sich voll und ganz auf das humorvolle Zusammenspiel der Charaktere konzentrieren. Märchenelemente und Figuren wie die böse Stiefmutter, den Zauberlehrling, die garstige Hexe, ein Schloss und die berühmten Siebenmeilenstiefel dürfen in dieser Geschichte natürlich nicht fehlen. Diana Wynne Jones gelingt es mühelos, diese bekannten Elemente mit viel Humor zu verpacken und daraus ein gewitztes Märchen zu erschaffen.

„Das wandelnde Schloss“ ist ein humorvolles Kunstmärchen, das mit viel Witz und Charme zu gefallen weiß. Liebenswert verschrobene Charaktere, geschickt verwobene Märchenelemente und viel Humor sorgen für ein zeitloses Abenteuer, das nicht nur junge Leser bestens unterhalten kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.12.2019

Traumhaft geschrieben und großartig erzählt

Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe
0

Laini Taylor konnte bereits mit dem zauberhaften Reihenauftakt "Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte" begeistern. Im Original besteht die Reihe aus zwei Bänden, die in der deutschen Fassung gesplittet ...

Laini Taylor konnte bereits mit dem zauberhaften Reihenauftakt "Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte" begeistern. Im Original besteht die Reihe aus zwei Bänden, die in der deutschen Fassung gesplittet wurden. Daher erwartet den Leser mit „Ein Traum von Liebe“ kein typischer Mittelband, sondern die Vervollständigung des ersten Bandes. Laini Taylor entführt den Leser in die märchenhaften Tiefen von Lazlo Stranges Träumen. Es gibt diese Träume, die einen nach dem Aufwachen nicht mehr loslassen. Genauso ist es mit „Strange the Dreamer“. Die Autorin erschafft eine wunderschöne Sinfonie aus Traumbildern, die zum Verweilen und Träumen einlädt.

"Er faltete seine Flügel um sie beide und zusammen fielen sie … nicht in Richtung des Bodens, sondern davon weg, in die Tiefe des Himmels. In einem Rausch von Wind und Äther taumelten sie den Sternen entgegen. Sie atmeten die Luft des anderen ein. Nie waren sie einander näher gewesen. Es gab nichts als Geschwindigkeit und die physikalischen Gesetze des Traums, wo man nicht zu stehen, zu lehnen oder zu fliegen brauchte, sondern sich nur fallen lassen musste." Zitat aus "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" von Laini Taylor, Seite 275 – 276.

Märchenhafte Beschreibungen untermauern die Magie und den Zauber der Träume von Lazlo Strange. Es ist fast unmöglich, sich der Schönheit des poetischen Schreibstils zu entziehen. Doch Laini Taylor beeindruckt nicht nur durch die Leichtigkeit, mit der sie ihre Traumbilder zum Leben erweckt, sondern auch durch die Poesie, mit der sie die zarten Gefühle ihrer Charaktere zum Ausdruck bringt. Es geht um Träume, Liebe und Sehnsucht. Mit jeder Seite wird die Beziehung zwischen Lazlo und Sarai intensiver und tiefer. Die Autorin lässt traumhafte Bilder entstehen, deren Atmosphäre sich der Leser nicht entziehen kann.

"Lazlo wusste, dass es nicht sein Wille war, der sie zurück auf den Boden brachte. Sarai war ebenfalls eine Traumschmiedin, und diese Entscheidung fällte sie allein. Lazlo hatte ihr den Mond geschenkt, der zusammen mit den Sternen an ihrem Handgelenk baumelte, und die Sonne, die zusammen mit den Glühwürmchen eingeweckt auf einem Regal stand. Sogar Flügel hatte er ihr geschenkt." Zitat aus "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" von Laini Taylor, Seite 276.

„Strange the Dreamer“ ist ein magisch-poetischer Roman, in dem Traum und Poesie miteinander verschmelzen. Poetisch und wunderschön geschrieben haucht Laini Taylor der von ihr erschaffenen Welt mühelos Leben ein. „Strange the Dreamer“ ist wie ein wahrgewordener Traum, den man in den Händen halten kann. Ein Traum, in dem alles möglich ist und aus dem man nicht mehr erwachen möchte.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere