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Shelly20092020

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.11.2020

Wunderbar gelungene Märchenadabtion

Aschenkindel
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Wie Cinderalla und doch ganz anders:
Ich muss gestehen, ich habe mir was ganz anders vorgestellt. Was mir gleich in den ersten paar Seiten aufgefallen ist, sind die Fantasieaspekte, die mich völlig überrascht, ...


Wie Cinderalla und doch ganz anders:
Ich muss gestehen, ich habe mir was ganz anders vorgestellt. Was mir gleich in den ersten paar Seiten aufgefallen ist, sind die Fantasieaspekte, die mich völlig überrascht, jedoch total begeistert haben und dem ganzen einen frischen Wind gibt . Ich meine, wer lässt sich schon die Chance nehmen etwas über Flugwürmer zu erfahren?
Ein weiterer Unterschied zum Orginal ist, dass es zwei Prinzen sind, die Claire Farnflee, unser Aschenkindel, begehren. Beide waren mir sehr sympathisch.
Es gibt natürlich noch viele weitere Unterschiede, die dieses Buch durchgehend spannend und unterhaltsam gestalteten.
Es gibt auch zahlreiche Parallelen, die geschickt eingebaut wurden und für mich, als riesen Cinderella-Fan, immer einen schönen Bezug hergestellt haben.
Was mir zusetzlich unglaublich gut gefallen hat, waren die humorreichen Dialoge, die mich sehr oft zum Lachen gebracht haben.
Man konnte das Buch flüssig lesen. Ich zum Beispiel habe es in einem Rutsch durchgelesen. Es hat mir wahnsinnig Spaß gemacht.
Ich hab nur einen einzigen kleinen Kritikpunkt, denn ich fande beispielsweise den Flugwurm zu wenig beschrieben, den ich persönlich sehr spannend gefunden hätte. Aber an sonsten wirklich ein klasse Buch, das ich jedem sehr empfehlen kann, ganu besonders den Leuten, die auf Märchen stehen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.10.2020

Klare Leseempfehlung

Die sieben Schwestern
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Inhalt:

In dem ersten Teil der sieben Schwestern-Reihe geht es um Maia. Maia ist die älteste der sechs Schwestern, die von einem geheimnisvollen Mann adoptiert wurden. Sie begibt sich auf eine Reise ...

Inhalt:

In dem ersten Teil der sieben Schwestern-Reihe geht es um Maia. Maia ist die älteste der sechs Schwestern, die von einem geheimnisvollen Mann adoptiert wurden. Sie begibt sich auf eine Reise nach Brasilien auf der Suche nach ihrerVergangenheit.

Meine Meinung:

Es war mein erstes Buch dieser Autorin aber ich muss gestehen, ich habe dieses Buch geliebt und bereut nicht schon viel früher etwas von Lucinda Riley gelesen zu haben. Im Buch gibt zwei Zeitebenen, in der einen lesen wir aus Maias Sicht, in der anderen aus der Sicht ihrer Urgroßmutter Izabela.

Ich mochte die beiden Charaktere sehr gerne und hab das ganze Buch über mit ihnen mitgefiebert. Ich glaube aber, dass ich Izabela sogar ein kleines Stückchen mehr mochte. Sie ist einfach durch und durch sympathisch und eine starke Frau, die schwere Entscheidungen treffen muss. Maias Handeln konnte ich an manchen Stellen nicht ganz nachvollziehen, da sie sehr zurückhaltend und schüchtern ist und alles überdenkt. Sie hat sich im Laufe der Geschichte allerding gut weiter entwickelt und hat gelernt auch mal loszulassen und sich ein wenig fallen zu lassen. Was sie für mich wieder sehr sympathisch machte.

Der Schriebstil war sehr flüssig und gut zu lesen. Ich fande es auch sehr schön wie einzelne Wörter aus dem Französischem oder Portugiesischem in ein paar Sätzen aufgetaucht sind. Was mir aber am allerbesten gefallen hat, waren die Beschreibungen. Ich habe mich so wohl in Rio de Janeiro gefühlt und wollte nie mehr von dort fort. Doch genauso erging es mir in Paris. Es hat sich so angefühlt, als würde ich alles mit eigenen Augen sehen und alles selbst erleben. Man lernt auch ein bisschen über die brasilianische Kultur, was ich sehr interessant fande.

Ich finde es wunderbar, dass auch ein klein wenig Geschichte im Buch vorkamen, wie zum Beispiel der berühmte Bildhauer Landowki oder der Ingenieure Ingenieur des Cristos Heitor da Silva Costa. Man hat auch viel über den Bau des brasilianischen Wahrzeichen gelernt.

Von mir eine klare Leseempfelung und ich freue mich schon darauf endlich den zweiten Band zu lesen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2020

Gutes Buch mit wichtiger Message

Someone New
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Zusammenfassung:
Micah lernt Julian auf einer Party ihrer Eltern kennen, doch durch ein Missverständnis verliert er seinen Job bei der Catering-firma. Eine Weile später zieht Micah bei ihren Eltern aus ...

Zusammenfassung:
Micah lernt Julian auf einer Party ihrer Eltern kennen, doch durch ein Missverständnis verliert er seinen Job bei der Catering-firma. Eine Weile später zieht Micah bei ihren Eltern aus und in eine eigene Wohnung. Dort stellt sich heraus, dass Julian ihr Nachbar ist. Nach und nach verbringen die beiden immer mehr Zeit zusammen und lernen sich langsam kennen.

Meine Meinung:

Zuallererst MUSS ich das Cover loben. Ich fand es schon auf dem Bild ansprechend, aber live sieht es absolut umwerfend aus. Die Farben harmonieren wunderbar miteinander und bilden ein fröhliches Erscheinungsbild, was einem schon eine enorme Vorfreude beschert. Das Buch einmal geöffnet, fällt der Einstieg überhaupt nicht schwer. Ich habe mich sofort in der von Laura Kneidl geschaffenen Atmosphäre wohl gefühlt. Sie hat einen lockeren und flüssigen Schreibstil, der einen förmlich durch die Seiten schweben lässt. Allerdings muss ich gestehen, dass sich einige Längen eingeschlichen haben, zum Beispiel, dass Micah mehrfach betont wie schrecklich sie ihr Jurastudium findet, meiner Meinung nach ein wenig zu oft. Was mich auch ein wenig gestört hat war, dass eine ganze Zeit lang nur Micahs Alltag beschrieben wurde und eigentlich kaum Handlung vorkam.
Ein Lichtblick hingegen waren für mich dafür die Charaktere, die ich sehr sympathisch fande. Micah, die versucht die Wogen zwischen Julian und ihr zu glätten und Kontakt zu ihm aufzubauen oder nach ihrem verschwundenen Bruder Adrian sucht und sich sehnlichst wünscht ihre Familie wieder zu vereinen, mochte ich sehr gerne. Sie hat ihren eigenen Kopf und ist nicht so leicht unterzukringen. Sie ist eine starke Frau. Das Buch ist aus ihrer Sicht geschrieben.
Julian mochte ich auch gern. Er ist sehr verschlossen, was ihn umso spannender und geheimnisvoller macht. Die Gespräche zwischen den beiden fande ich sehr unterhaltsam und sie brachten mich oft zum schmunzeln. Ihre Beziehung entwickelt sich langsam, was die ganze Geschichte viel realistischer macht. Trotzdem hätte ich mir manchmal ein größeres Knistern zwischen den beiden gewünscht.
Auch von den Nebencharakteren war ich total begeistert. Ich habe mich immer gefreut, wenn sie im Buch aufgetaucht sind.
Einzig Adrian konnte ich an einer Stelle nicht ganz verstehen. Dass er Micah abblockt, nur weil seine Eltern ihn nicht akzeptieren, hat für mich eher wenig Sinn gemacht.
Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass sämtliche sensible Themen angesprochen werden, die leider viel zu wenig Raum bekommen haben. Es wirkte so, als wolle die Autorin möglichst viele Gesellschaftsgruppen einfach aufzählen. Allerdings finde ich, dass viel zu wenig darauf eingegangen worden ist und das sind schließlich alles wichtige Themen, die meiner Meinung nach definitiv mehr Beachtung gebraucht hätten. Dass Auri beispielsweise Schwarz ist und die damit verbundenen Vorurteile werden nur kurz in einem Gespräch durch Caissi erwähnt. Das Thema "Teeniemutter" wurde auch nur oberflächlich behandelt. Das hat mich zum Teil sehr enttäuscht.
Das Ende, das voller Spannung steckt, hat mich sehr überrascht. Doch auch Julians "Problem " wurde mir nicht ausführlich genug geschildert. Klar, es hat mehr Beachtung bekommen, doch immer noch nicht ausreichend. Ich fande Julian hat Micah diesen Fakt einfach so vor die Füße geschmissen. Ich meine, da verschließt er sich jedes Mal, wenn Micah darauf zu sprechen kommt und wenn er es ihr dann gesteht kommt es ihm so leicht über die Lippen, ohne jegliche Ausführung. Ich meine, er stand unter Druck, doch das hätte man um einiges schöner gestalten können. Zudem hatte Micah eigentlich kaum Zeit, die Informationen zu verarbeiten, weshalb ich Ihre Antwort überstürzt fande, da es sehr unrealistisch gewirkt hat.
Ich muss die Autorin allerdings für ihr Nachwort loben, wo nochmal dieses Thema aufgegriffen wurde. Das hat mir gut gefallen.

Fazit:
An sich ein gutes Buch, das eine wichtige Massage übermitteln soll. Die Charaktere mochie ich sehr gern. Trotzdem war es mir teilweise zu oberflächlich, was ich sehr schade finde, da die Idee sehr gut war. Es ist ein außergewöhnlicher New- Adult Roman, den ich trotz Kritik gerne gelesen habe. Da ich Caissi und Auri sehr gerne möchte, werde ich mir auch den nächsten Teil holen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere