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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.08.2021

Interessant

Wie Krankheiten Geschichte machen
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Ronald D. Gerste nimmt den Leser mit auf eine wirklich interessante Reise, nämlich zu den Leuten, die Geschichte schrieben und erzählt ihre Krankheitsgeschichte. Dieses Thema fand ich wahrlich interessant ...

Ronald D. Gerste nimmt den Leser mit auf eine wirklich interessante Reise, nämlich zu den Leuten, die Geschichte schrieben und erzählt ihre Krankheitsgeschichte. Dieses Thema fand ich wahrlich interessant und auch noch gut umgesetzt. Durch Anekdoten werden die Fakten aufgelockert und Gerste geht nicht nur auf die Krankheit ein, sondern auch auf die Epoche und die Lebensumstände des Kranken. Das lässt bei jedem Kapitel die Frage zurück "was wäre wenn"? Eines der berühmtesten Beispiele ist wohl die Krankheit von Arthur Tudor. Weil er an dieser starb, wurde sein Bruder König und ging als Heinrich VIII. in die Geschichte ein.
Viele Krankheitsfälle waren mir völlig unbekannt und deswegen habe ich bei fast jedem Kapitel gestaunt und mich immer wieder gefragt, wie die Weltgeschichte wohl verlaufen wäre, wenn die Medizin unsere heutigen Möglichkeiten gehabt hätte.
Für mich ein wahnsinnig interessantes Buch und für Geschichtsinteressierte sehr zu empfehlen

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Veröffentlicht am 16.08.2021

Wahnsinnig toll

In Blut geschrieben
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Grandios!
Nach einer Seite dachte ich "das liest sich sehr gut", nach 5 Seiten wusste ich, dass ich die ganze Reihe lesen muss. Der Schriebstil ist süchtigmachend und die Charaktere wunderbar, von liebenswert ...

Grandios!
Nach einer Seite dachte ich "das liest sich sehr gut", nach 5 Seiten wusste ich, dass ich die ganze Reihe lesen muss. Der Schriebstil ist süchtigmachend und die Charaktere wunderbar, von liebenswert bis skurill ist einfach alles dabei. Simon und Meg sind als zwei Hauptcharaktere einfach herrlich zu lesen. Ich mochte beide so unfassbar gerne, genau wie die vielen Nebencharaktere, weswegen es mir sehr schwer fiel dieses Buch zu beenden. Gestaltwandler, Vampire, Elementarwesen - für jeden ist was dabei im Bereich der Anderen. Und jeder einzelne von ihnen hat Eigenarten, die mich oft zum Lachen brachten. Meg begegnet allen mit viel Herz und einigen interessanten Einfällen, die unter anderem Zucker, Hundekeksen und Hundebetten beinhalten.
Natürlich kommt auch die Spannung nicht zu kurz und so kann ich es kaum erwarten, Band 2 zu lesen. Von mir gibt es 5 Sterne oder anders fomuliert: Lest es! Jetzt!

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Veröffentlicht am 13.08.2021

Süß

Im Licht des Vollmondes
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Vanessa Carduie hat mit diesem Buch ein wirklich süßes Märchen geschrieben, das durchaus an manchen Stellen ein wenig brutaler ist. Ein wenig Fantasy ist auch dabei, wobei der Fokus eher auf der Liebesgeschichte ...

Vanessa Carduie hat mit diesem Buch ein wirklich süßes Märchen geschrieben, das durchaus an manchen Stellen ein wenig brutaler ist. Ein wenig Fantasy ist auch dabei, wobei der Fokus eher auf der Liebesgeschichte liegt.
Emma konnte mich als Hauptperson nicht erreichen, wir sind miteinander einfach nicht warm geworden. Dafür mochte ich die unheimlichen Wesen umso mehr, vor allem das Eine. Um wen oder was es sich dabei handelt, will ich natürlich nicht gleich verraten. Aber nur so als Tipp: Es hat Fell 😃
Die Handlung hat mir gut gefallen, allerdings hätte es meiner Meinung nach etwas mehr sein können - und auch etwas düsterer.
Die Autorin hat einen schönen Schreibstil, der vor allem für ein Märchen wirklich passend ist. Alles in allem ein schönes, süßes und romantisches Märchen mit happy end.

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Veröffentlicht am 09.08.2021

Archer hat es einfach drauf

Söhne des Glücks
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Es steht Jeffrey Archer drauf, also musste ich es einfach lesen. Sein Schreibstil ist wie gewohnt einfach fesselnd und obwohl das Buch ein paar Längen aufweist, wollte ich immer wissen, wie es weiter geht. ...

Es steht Jeffrey Archer drauf, also musste ich es einfach lesen. Sein Schreibstil ist wie gewohnt einfach fesselnd und obwohl das Buch ein paar Längen aufweist, wollte ich immer wissen, wie es weiter geht. Die zwei Brüder sind tolle Charaktere, mit Ecken und Kanten und es hat Spaß gemacht, zu lesen, wie ihre Leben miteinander verwoben sind und welche Schicksalsschläge ihnen widerfahren sind. Zum Ende hin konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, denn die Spannung nimmt richtig Fahrt auf in den letzten zweihundert Seiten. Und das Ende musste ich erstmal verdauen.
Wieder ein Buch, was mich als ein Jeffrey Archer Fan zurücklässt. Zwar war es nicht so fesselnd wie die Bücher, die ich bereits gelesen habe, deswegen gibt es auch einen Stern Abzug. Aber trotzdem feiere ich dieses Buch. Archer ist einfach ein Garant für Lesegenuss.

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Veröffentlicht am 02.08.2021

Spannend und erschreckend

Der Horror der frühen Medizin
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Mir hat das Buch wirklich Spaß gemacht, es war so spannend. Denn Fitzharris zeichnet nicht nur den Weg Listers nach, wie er seine Entdeckungen machte, sondern beschreibt auch die bis dahin üblichen Behandlungsmethoden ...

Mir hat das Buch wirklich Spaß gemacht, es war so spannend. Denn Fitzharris zeichnet nicht nur den Weg Listers nach, wie er seine Entdeckungen machte, sondern beschreibt auch die bis dahin üblichen Behandlungsmethoden - die meistens im Grab endeten oder auf dem Seziertisch. Für uns heute ist es unvorstellbar, welche Zustände damals in der Medizin herrschten und ich fand das unfassbar spannend. So begegnen wir einem Chirurgen, die übrigens damals eher Handwerker waren, und in einer einzigen Operation drei Menschen tötet - obwohl er nur einen operiert hatte.
Langweilig war es nie. Fitzharris versteht es, Fakten mit Anekdoten zu würzen und so ein wirkliches Lesevergnügen zu schaffen. Wenn es euch so geht wie mir, werdet ihr nach dem Lesen dankbar sein, dass wir in einer Zeit leben, in der Operationen unter Narkose oder wenigstens Betäubung durchgeführt werden.
Wirklich spannendes Sachbuch, was sich wunderbar leicht lesen lässt.

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