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Veröffentlicht am 30.09.2024

Toller Auftakt

Jewel & Blade, Band 1 - Die Wächter von Knightsbridge
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Toller Auftakt

Ich finde es immer wieder spannend, wenn alte Sagen und Märchen neu adaptiert und aufgelegt werden. Jeder Kopf hat andere Vorstellungen und hier hat nun die Autorin Anne Lück die Artus ...

Toller Auftakt

Ich finde es immer wieder spannend, wenn alte Sagen und Märchen neu adaptiert und aufgelegt werden. Jeder Kopf hat andere Vorstellungen und hier hat nun die Autorin Anne Lück die Artus Sage neu herausgebracht.

"Artus, ein gerechter Herrscher und Anführer der Ritter der Tafelrunde. Kernstücke der Legende um König Artus sind die Suche nach dem Heiligen Gral und der Ehebruch von Königin Guinevere mit Artus' bestem Ritter, Sir Lanzelot."

Doch im Buch begleiten wir Harper. Sie kann plötzlich beim berühren von Metall die Zukunft vorhersehen. Auch wenn man die Geschichte rund um Artus nicht kennt, kann man dennoch das Buch lesen und wird als Leser ran geführt.

Wie bei vielen Fantasybüchern gibt es zu Beginn viele neue Dinge und Namen, doch mit der Zeit ist man in der Geschichte und kann sie voll und ganz genießen.

Ich fand die bisherige Umsetzung sehr gut. Da es sich um eine Dilogie handelt, ist der Band noch nicht abgeschlossen und wir müssen für das richtige Ende noch etwas warten.

Der Schreibstil ist flüssig und kurzweilig. Die Protagonisten glaubwürdig und das Aussehen des Buches wirklich sehr gelungen. Man entdeckt es auf jeden Fall im Buchladen und möchte es sich näher ansehen.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Eine mitreißende Fortsetzung

Asche und Feder – Die Magische Bibliothek
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Eine mitreißende Fortsetzung

Asche und Feder ist der dritte Band rund um die magische Bibliothek.
Es sollten definitiv die ersten beiden Teile gelesen werden, da man sonst einige Handlungen nicht nachvollziehen ...

Eine mitreißende Fortsetzung

Asche und Feder ist der dritte Band rund um die magische Bibliothek.
Es sollten definitiv die ersten beiden Teile gelesen werden, da man sonst einige Handlungen nicht nachvollziehen kann.

Die Reihe von der Autorin Rachel Caine spielt in einer Welt, in der die Große Bibliothek von Alexandria nie zerstört wurde. Bücher spielen in der Gesellschaft eine mächtige Rolle . Die Bibliothek erlaubt den Menschen nicht, private Bücher zu besitzen. Stattdessen dürfen sie nur Kopien lesen, die jedoch magisch kontrolliert werden.

Im Laufe der Buchreihe kämpfen Jess, unsere Hauptfigur, und seine Freunde darum, die wahre Freiheit des Wissens zurückzugewinnen und sich gegen die Unterdrückung der Bibliothek zu wehren.

Ich beschreibe eigentlich eher selten das Aussehen eines Buches, aber hier möchte ich es doch machen. Denn es passt perfekt zum Inhalt. Im Bücherregal sieht es einfach aus, wie ein altes Buch, das schon einiges hinter sich hat - wie eben in der Bibliothek von Alexandria zu stehen.

Die Protagonisten werden weiter ausgebaut und nicht mehr großartig verändert. Denn wir haben sie bereits kennen gelernt und nun begleiten wir sie fast schon als ein weiteres Mitglied der Gruppe. Zumindest habe ich mich so gefühlt. Ich war mittendrin statt nur dabei.

Caine schafft es, den Leser auf eine wirklich mitreißende und faszinierende Lesereise mitzunehmen. Die Reihe ist definitiv eine, die mir bisher sehr gefallen hat und ich weiterempfehlen möchte!

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Spannender Thriller

Die Familie
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Spannender Thriller

Für mich war es der erste Fall rund um den Psychiater Stark, doch nach dem Lesen dieses Buches mit Sicherheit nicht der letzte.

Stark muss innerhalb vierzehn Tagen den Selbstmord ...

Spannender Thriller

Für mich war es der erste Fall rund um den Psychiater Stark, doch nach dem Lesen dieses Buches mit Sicherheit nicht der letzte.

Stark muss innerhalb vierzehn Tagen den Selbstmord einer der zwölf Patienten verhindern, die ihm der Unbekannte Zerberus ihm aufzählt. Der Plot hört sich erstmal gut an und verspricht einen spannenden Thriller.
Den Schreibstil empfand ich als kurzweilig und mitreißend. Ich war eigentlich immer in der Geschichte und habe mitgefiebert. Auch die Protagonisten fand ich gut und in ihren Handlungen nachvollziehbar beschrieben.
Für mich persönlich war es jedoch ab und an etwas zu langatmig an der ein oder anderen Stelle. Ein paar Seiten weniger wären sicher von Vorteil gewesen und hätten das Buch alles in allem noch besser machen können.
Auch wenn es bereits das dritte Buch ist, empfand ich es nicht als schlimm, mittendrin einzusteigen. Sicher kann man die ein oder andere Andeutung besser nachvollziehen, wenn man auch die Vorgänger gelesen hat - doch mich persönlich hat das nicht gestört. Zudem wird, soweit ich es gesehen habe, auch überall gut markiert, dass es sich um den dritten Band einer Reihe handelt. So weiß man als Leser direkt Bescheid.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Familie

Tee für die Geister
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Familie

“Man darf nicht glauben, was man sieht. Das ist jedes Mal Schwachsinn”

Schwestern, die aufgrund einer Familientragödie wieder zusammenkommen.
Keine neue Geschichte, doch hier auf eine ganz einfühlsame ...

Familie

“Man darf nicht glauben, was man sieht. Das ist jedes Mal Schwachsinn”

Schwestern, die aufgrund einer Familientragödie wieder zusammenkommen.
Keine neue Geschichte, doch hier auf eine ganz einfühlsame Art und Weise beschrieben.
Denn Agonie, sagt man, hat dunkle, übersinnliche Fähigkeiten. Und Félicité kann mit Geistern sprechen. Ihr Weg führt sie in ihr wirkliches Zuhause, das Teehaus, in dem die Geister zu Gast sind.

Was sich erstmal etwas verwirrend anhört, nimmt doch eine ansprechende Wendung und lädt auf eine Lesereise ein, die zum Nachdenken anregt.
Eigentlich ist diese Art von Buch gar nicht das Genre bzw. der Inhalt, den ich normalerweise lese. Doch habe ich das Buch bekommen und es hat mich doch neugierig gemacht.

Der Schreibstil ist ruhig und nimmt den Leser doch direkt mit. Wir erfahren viel über die Familie und können uns so besser in die Schwestern einfühlen. Ich selbst habe keine Geschwister und kann daher manches sicher nicht nachvollziehen, doch empfand ich das Miteinander doch recht realistisch beschrieben.
Es ist definitiv eine etwas andere Lesereise - doch wenn man sich darauf einlassen kann, zieht sie einen in den Bann.

Apropos Reise - ich habe den Beginn, die Route, die beschrieben wird, auf Google Maps nachvollzogen und habe dabei einige schöne Orte entdeckt. Auch habe ich einen schwarzen See am Ende der Tour entdeckt, doch das beschriebene Dorf blieb versteckt.
Oft sollte man wirklich mal abseits der ganzen Tourispots die Gegend erkunden.
Mal sehen, ob es mich irgendwann mal dorthin zieht.

Ich habe zudem geschaut, ob die Autorin bereits andere Bücher veröffentlicht hat und ob sie in etwas die gleichen Themen behandelt, doch scheint es ihr erstes Buch zu sein. Ich werde sie jedenfalls auf dem Schirm behalten und mich überraschen lassen, ob und was noch folgen wird.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Die Leben der Anderen

Unsere Fremden
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Die Leben der Anderen

Lydia Davis ist eine amerikanische Schriftstellerin und Übersetzerin. Bekannt ist sie vor allem für ihre sehr kurzen Geschichten. Wie auch sie auch in ihrem neuen Buch “Unsere Fremden” ...

Die Leben der Anderen

Lydia Davis ist eine amerikanische Schriftstellerin und Übersetzerin. Bekannt ist sie vor allem für ihre sehr kurzen Geschichten. Wie auch sie auch in ihrem neuen Buch “Unsere Fremden” zu finden sind.
Die oft nur eine Seite langen Geschichten nehmen den Leser mit auf eine kleine Reise. Ein Augenzwinkern im Leben von anderen Menschen. Einsamkeit, Familie, Erinnerungen.

Mal erfahren wir Namen, mal bleiben die Protagonisten anonym. Das schafft Nähe und dann doch wieder eine gewisse Distanz. Es sind kleine und doch so eindrucksvolle Beobachtungen aus dem Leben.

Manchmal sind diese Geschichten nur ein paar Sätze lang, aber trotzdem tiefgründig und voll von Bedeutung. Ihr klarer und direkter Schreibstil schafft es, die Momente eines Lebens zu beschreiben und mit wenigen Worten viel auszudrücken.

Ich kenne das Original nicht, finde jedoch, dass die Übersetzung gelungen scheint. Denn ich kann in ihren Geschichten viele Gefühle und auch Ängste erkennen. Ein Abbild unserer Gesellschaft, wie sie jeden Tag überall stattfindet.

Ich habe das Buch nicht am Stück gelesen. Immer wenn mir danach war, habe ich ein paar Geschichten gelesen und über sie nachgedacht. Was sie mit mir machen und was sie mir sagen wollen. Vermutlich sieht jeder Leser etwas anderes in ihnen, doch gerade das macht es sehr spannend.

Ein Buch für Leser, die ihre Gedanken gern schweifen lassen.

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