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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2021

Absolut fesselnd & raffiniert!

Kein Entkommen
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Was für ein grandioser Thriller - ich bin total geplättet!
Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich, sodass man regelrecht in die Handlung eingesaugt wird. Der Plot ist ganz wunderbar komplex, rätselhaft, ...

Was für ein grandioser Thriller - ich bin total geplättet!
Der Schreibstil ist flüssig und anschaulich, sodass man regelrecht in die Handlung eingesaugt wird. Der Plot ist ganz wunderbar komplex, rätselhaft, düster sowie spannend. Die Charaktere sind herrlich eigenwillig und somit super-interessant..
Mir hat besonders gut gefallen, dass auch viel aus dem turbulenten Privatleben der Protagonistin geschildert wird, sowie ihr schmerzhaft persönlicher Bezug - ein unverarbeitetes Trauma, so scheint es zumindest - zu den Mordfällen. Dieser Bezug wird immer wieder vage skizziert, aber erst zum Schluss gibt einen konkreten Hinweis darauf. Der Cliffhanger ist echt fies, aber die Leseprobe zur Fortsetzung, ein nahtloser Übergang mit einem weiteren Enthüllungs-Häppchen, hat mich wieder versöhnt
Dieser Ermittlerthriller ist teilweise erschütternd grausam, immer mysteriös & intelligent, manchmal bewegend, und zum Ende hin ausgeklügelt sowie wendungsreich!

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Für mich mehr ein Ermittlerkrimi als ein Thriller

Die Frau vom Strand
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Ich finde, dass die Inhaltsangabe bzw. der Klappentext irreführend ist - genau wie die Bezeichnung Thriller.

Aufgrund der Inhaltsbeschreibung habe ich gedacht, es handle sich um eine "normale" Frau, die ...

Ich finde, dass die Inhaltsangabe bzw. der Klappentext irreführend ist - genau wie die Bezeichnung Thriller.

Aufgrund der Inhaltsbeschreibung habe ich gedacht, es handle sich um eine "normale" Frau, die sich in einer bedrohlichen Situation befindet und entsprechend mit ihren Ängsten kämpft. Ich dachte sie versucht zu recherchieren und begibt sich dabei in Gefahr...

Der Anfang lies auch genau das vermuten, doch der gesamte Mittelteil ist meiner Meinung nach, ein typischer Ermittlerkrimi. Und ich mag Ermittlergeschichten nicht besonders.

Die Ermittlerin ist zwar interessant und auch ihre Vorgehensweise, aber dieser Teil ist mir einfach nicht spannend genug gestaltet, bzw. einfach nicht mein Geschmack, zudem hatte ich eben etwas anderes erwartet.

Das Ende fand ich dann wieder richtig gut: als es um Becca geht, was sie herausgefunden hat und was sie daraufhin getan hat. Diese Erkenntnisse fand ich erschütternd und überraschend. Ihr Innenleben und ihre Denkweise sind düster interessant, eben so wie das spezielle Ende.

Auch die zwischenmenschlichen Aspekte und Aussagen zu wichtigen Themen fand ich anregend und gelungen angebracht, z.B. dass es man etwas nicht aus eigener Erfahrung kennen muss, um Empathie zu haben, wie vorurteilsbehaftet Familien miteinander umgehen können, und wie sehr man die Kontrolle verlieren kann, wenn die Welt um einen herum zusammenbricht. Auch das problematische Angelegenheiten hier nicht schwarz-weiss beschrieben werden, bzw. gut-schlecht, sondern in all den Grautönen dazwischen hat mir sehr gefallen.

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Veröffentlicht am 13.02.2021

Ein außergewöhnlicher Spannungsroman

Das Gift des Bösen
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"Das Gift des Bösen“ ist der Folgeband von „Schatten des Bösen“, aber anders als zu erwarten, finden die Geschehnisse nicht ausschließlich danach statt – sondern teilweise davor, gleichzeitig sowie danach. ...

"Das Gift des Bösen“ ist der Folgeband von „Schatten des Bösen“, aber anders als zu erwarten, finden die Geschehnisse nicht ausschließlich danach statt – sondern teilweise davor, gleichzeitig sowie danach. Die Charaktere sind größtenteils dieselben, und auch der inhaftierte bzw. verstorbene Serienmörder aus Schatten des Bösen spielt wieder eine Rolle, wenn auch in Verbindung mit einem neuen, unheimlich verstörenden Fall für die Polizistin Florence Lovelady…
Florence Lovelady ist, wie eigentlich alle Frauen in diesem Buch, höchst unorthodox - im Guten wie im Fragwürdigen…
Der Schreibstil ist ungemein atmosphärisch und anschaulich, die Handlung subtil spannend sowie schauerromanartig düster.
Die Geschichte ist sehr komplex und facettenreich: es geht um ein ominöses Kinderheim im Jahr 1969 und einen damit zusammenhängenden, grauenvollen Fund im Jahr 1999. Themen wie die Unterdrückung/Misshandlung von Behinderten, Feminismus/Diskriminierung von Frauen, der Glaube an das Übernatürliche bzw. Hexerei und ein mächtiger, geheimen Männerorden, der in einer Kleinstadt in Nordengland die Fäden zu ziehen scheint, spielen eine Rolle. Aber auch polarisierende Themen wie Selbstjustiz und romantische Liebe unter Halbgeschwistern, werden differenziert dargestellt.
Selbst die Lügen, Geheimnisse, Morde und Missverständnisse der „Guten“ in dieser Geschichte, können locker mit denen aus einer griechischen Tragödie mithalten: es geht stellenweise sehr emotional, dramatisch sowie erschütternd zu!
Die Verbindungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart sind raffiniert, ebenso wie die zu dem Vorgängerband, auch wenn ich die vielen sich überlappenden Verflechtungen manchmal etwas verwirrend fand, empfand ich „Das Gift des Bösen“ als interessantes, schaurig-schönes Leseerlebnis.

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Veröffentlicht am 06.02.2021

Unterhaltsam, ereignisreich und packend!

Die Rächerin – Sie findet dich
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Die Protagonistin ist extrem cool, tough und gewaltbereit - sie ist jedoch auch ein Bücherwurm, extrem hilfsbereit, aufgeschlossen und selbstkritisch!
Ausgleichende Gerechtigkeit, die Balance wieder herzustellen, ...

Die Protagonistin ist extrem cool, tough und gewaltbereit - sie ist jedoch auch ein Bücherwurm, extrem hilfsbereit, aufgeschlossen und selbstkritisch!
Ausgleichende Gerechtigkeit, die Balance wieder herzustellen, ist ihr wichtiger als Recht & Gesetz, was man ihr nicht wirklich verübeln, denn die Justiz bzw. Gesetzte sind von Menschen gemacht und Menschen können sich irren, bestechen lassen, faul sein, Vorurteile haben etc.
Es geht aber nicht nur um Rache, die Handlung ist sehr facettenreich – auch Nikkis Privatleben, ihre Lieblingsbücher, ihre tragische Vergangenheit und ein skrupelloses High Tech Unternehmen spielen eine große Rolle.
Die Figuren sind alle toll angelegt: von interessant bis ungewöhnlich, aber immer realistisch. Die vielen Eigenheiten der Protagonistin machen sie zu einem mögenswerten Original, denn sie hat für alles einen guten Grund.
Der Schreibstil ist grandios mitreißen: flüssig, unterhaltsam, bildstark und atmosphärisch. Ich finde, dass die Autorin das Lokalkolorit der Küste Kaliforniens, rund um Oakland perfekt eingefangen hat.
Die Handlung ist oft actionreich und gewalttätig, immer spannend, teilweise aber auch philosophisch bzw. zum Nachdenken anregend. Eine tolle Mischung!

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Veröffentlicht am 06.02.2021

Witzig, verrückt, spannend

Der 13. Brief
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Die herrlich schräge Protagonistin Lila Ziegler ist wirklich unterhaltsam, aber auch der Privatdetektiv & der fürsorgliche Kneipenbesitzer sind interessant und ungewöhnlich.

Der Wortwitz, der über allem ...

Die herrlich schräge Protagonistin Lila Ziegler ist wirklich unterhaltsam, aber auch der Privatdetektiv & der fürsorgliche Kneipenbesitzer sind interessant und ungewöhnlich.

Der Wortwitz, der über allem schwebt sowie die Ping-Pong-Dialoge, sind amüsant mitreißend, und ließen mich durch die Seiten fliegen.

Die Handlung, bzw. der Fall, ist eine harte Nuss, spannend, und es gibt gelungene Wendungen.

Der amüsante Erzählstil, zusammen mit den außergewöhnlichen Figuren und der vielseitigen Handlung, machen dieses Buch absolut lesenswert!

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