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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.11.2022

Ein auf und ab

Love Like Fire
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Ich war ein großer Fan von LJ Shen und lese ihre Bücher normal nur auf englisch.
Teilweise habe ich das Buch verschlungen und wollte nicht aufhören, teilweise hatte ich das Gefühl die Handlung ist vorhersehbar ...

Ich war ein großer Fan von LJ Shen und lese ihre Bücher normal nur auf englisch.
Teilweise habe ich das Buch verschlungen und wollte nicht aufhören, teilweise hatte ich das Gefühl die Handlung ist vorhersehbar und es zieht sich.
Die Hauptcharaktere fand ich ganz nett, allerdings hat mir ein bisschen die Vielschichtigkeit der beiden gefehlt, die ich sonst in den Charakteren der Autorin so liebe.
Die Handlung war nett, wobei ich oft recht sicher sagen konnte wie es weiter geht.
Grace hat mir sehr gut gefallen, weil sie trotz ihres schweren Unfalls so taff war und sich oft versucht hat zu behaupten. Innerhalb des Buches hat sich sich weiter entwickelt und ihren Weg gefunden.
West hingegen fand ich ich etwas "prollig" und das passte nicht zu dem Prolog und seinem ich der Vergangenheit. Er war auch nicht viel mehr als der Unfall und seine nicht vielsagenden Gedanken. Ich hätte mir hier mehr gewünscht und vor allem eine Charakterwendung zum schluss oder im Epilog.

Alles im allen ein nettes Buch für zwischendurch

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Veröffentlicht am 20.11.2022

Leider enttäuschend

Proof of Hope
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Ich muss sagen, dass mir keine Rezension so schwer gefallen ist wie diese und am liebsten hätte ich mich ganz gedrückt davor.
Ich habe das Buch in der Leserunde gelesen und hätte ich es nicht getan, hätte ...

Ich muss sagen, dass mir keine Rezension so schwer gefallen ist wie diese und am liebsten hätte ich mich ganz gedrückt davor.
Ich habe das Buch in der Leserunde gelesen und hätte ich es nicht getan, hätte ich es abgebrochen.

Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und habe mich richtig auf dieses gefreut. Die Leseprobe hat mich sofort überzeug. Rory wirkte so selbstbewusst, taff und ganz anders als die meisten Charaktere in NA...tja das ging in den nächsten Kapiteln immer mehr bergab. Denn sie traf auf Elijah und alles war über board geworfen.
Ich war einfach nur enttäuscht.
Mit Elijah bin ich leider auch null warm geworden. Er war egozentrisch, unsympathisch und und sein misogynes Verhalten ging mir nur auf die Nerven. Ich hatte das Gefühl sein Leben dreht sich hauptsächlich um ihn und er hat es nie geschafft den kindlichen Egozentrismus zu überwinden.

Den Storyverlauf fand ich teils unnötig (das lange hin und her), nicht nachvollziehbar (ach und plötzlich sind sie gleich zusammen) und am Schluss leider auch vorhersehbar. Zudem kamen immer kleine Nebengeschichten irgendwelcher Charaktere, die Überhaupt nix zur Story beigetragen haben und die wohl auch in den kommenden Bänden keine Hauptcharaktere sind.

Eine Sache fand ich jedoch super: in dem Buch wurde gegendert und die Autorin zeigt, dass es auch im NA Bereich überhaupt keine Mühe macht zu gendern. Dem Lesefluss hat es überhaupt nichts angehabt.

Alles in allem kann ich das Buch jedoch nicht empfehlen. Mich hat es wirklich sehr enttäuscht und ich war auch überrascht wie gut das Buch in der Leserunde ankam.

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Unterhaltsamer YA-Roman

Falling in love was not the plan
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Hach was soll ich sagen...ich dachte schon ich befinde mich in einer Leseflaute, aber der Roman hat mich eines besseren belehrt.
Der unterhaltsame Schreibstil hat es mir ganz einfach gemacht, so dass die ...

Hach was soll ich sagen...ich dachte schon ich befinde mich in einer Leseflaute, aber der Roman hat mich eines besseren belehrt.
Der unterhaltsame Schreibstil hat es mir ganz einfach gemacht, so dass die Seiten nur so an mir vorbei geflogen sind.
Mir hat die Leseprobe schon ganz gut gefallen und ich fand es super, wie viele wichtige Themen- von Freundschaft zu Liebe über Sexismus- aufgegriffen und mit einer lockeren Art behandelt werden.
Und naja was soll ich sagen Eliza und Len sind einfach cute!
Sie haben mir beide gut gefallen und auch wenn ich Elizas (oder Lens) Handlungen nicht immer gut fand (man darf nicht vergessen, wie jung die beiden sind), habe ich es geliebt, wie sich die beiden Charaktere weiterentwickelt haben.

Definitiv wert zu lesen!

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Veröffentlicht am 29.10.2022

Schönes Setting

No Longer Yours - Mulberry Mansion
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Ich muss sagen, dass ich die Idee sehr gut fand. Und um ehrlich zu sein hätte ich zu meiner Studienzeit super gerne eine Mulberry Mansion gehabt ;)
Am Anfang haben mir die Charaktere auch richtig gut gefallen. ...

Ich muss sagen, dass ich die Idee sehr gut fand. Und um ehrlich zu sein hätte ich zu meiner Studienzeit super gerne eine Mulberry Mansion gehabt ;)
Am Anfang haben mir die Charaktere auch richtig gut gefallen. Ich hatte ein bisschen mit der Kapitellänge (ich bin eher eine Fan von etwas kürzeren Kapitel) zu kämpfen. Aber das hat sich schnell gelegt.
Leider wurde die Story für mich immer schwächer und schwächer. Anfangs war mir Avery sehr sympathisch, doch mit zunehmendem Kapitel fand ich sie sehr nervig und irrational. Aus Eden bin ich bis zum Schluss nicht so wirklich schlau geworden, was vielleicht auch daran lag, dass es nur wenige Kapitel aus seiner Perspektive gab und die meisten auch in der Vergangenheit spielten. Ich glaube seine Perspektive wäre die Interessantere gewesen.
Generell hatte ich das Gefühl, dass die beiden Portagonist*innen sich vor allem selbst im Weg standen und die Handlung an einigen Stellen auch stagniert hat.
Mir haben aber die Nebencharaktere umso mehr gefallen und ich bin echt gespannt auf die Folge Bände und hoffe, dass sie mich mehr überzeugen.

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Veröffentlicht am 16.10.2022

Ein Blick hinter die Fassade

Vielleicht hatten all die Therapeuten ja recht
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Zu Beginn viel es mir etwas schwer in den abrupten Schreibstil einzugehen. Die teils kurzen, teils langen Kapitel und die Sprünge in der Zeit. Doch als ich mich daran gewöhnt habe, hat mir das Buch sehr ...

Zu Beginn viel es mir etwas schwer in den abrupten Schreibstil einzugehen. Die teils kurzen, teils langen Kapitel und die Sprünge in der Zeit. Doch als ich mich daran gewöhnt habe, hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Jenny ist eine überspitzte Version vieler GenY. Ihr Handy klebt an ihr und mehr als das perfekte Foto scheint ihr nicht wichtig.
Oberflächlich und internet süchtig scheint Jenny nicht nur auf den ersten Blick. Sie ist neurotisch und unsympathisch. Doch wenn wir genauer hingucken, entdecken wir doch jede*r ein Stück Jenny in uns. Wir vergleichen uns mit Bildern auf Social-Media, überlegen zu oft ob oder wann wir etwas posten oder sind besessen von etwas, dass gar nicht existiert.
Der britische Humor zieht sich durchs ganze Buch und blickt man mal zwischen die Zeilen hat das Buch nicht nur Witz sondern weist einen auch immer wieder auf seine eigenen "Fehler" hin. Denn wenn es auch eine überspitzte Version darstellt, neigen wir doch dazu unser Leben vom Internet bestimmen oder beeinflussen zu lassen.
An den Stellen wo es vielleicht hapert, habe ich mich gefragt ob es eventuell an der Übersetzung. Aber sonst habe ich das Buch gerne gelesen und habe vor allem beim Ende viel gelacht!

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